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Der Nächste, bitte!

Jeder kann Kanzlerkandidat - Jürgen Todenhöfer (80) will's auch wissen

(gh) - Wenn Baerbock ohne was, Scholz mit Regierungsamt, .Laschet ebenso,  den Kanzlerkandidaten geben, noch bevor der neue Bundestag überhaupt einen aussuchen und wählen kann, dann darf jeder, der will, an diesem politischen Spiel mitwirken. Nun auch er:  "Er war für die CDU im Bundestag, Top-Manager bei Burda, Kenner der islamischen Welt. Nun tritt der Offenburger Jürgen Todenhöfer mit einer eigenen Partei bei der Bundestagswahl an", schreibt Ralf Burgmaier in der Badischen Zeitung. Hebert Wehner nannte ihn mal boshaft "Hodentöter". Todenhöfers Partei heißt "Team Todenhöfer".

teamtodenhoefer.de berichtet: "Team Todenhöfer zur Bundestagswahl 2021 zugelassen - BIG-Partei zieht Teilnahme an Bundestagswahl zugunsten von Team Todenhöfer zurück - Team Todenhöfer – Die Gerechtigkeitspartei darf offiziell zur Bundestagswahl 2021 als Partei antreten. Dies entschied der Bundeswahlausschuss unter der Leitung des Bundeswahlleiters Dr. Georg Thiel mehrheitlich in einer gestrigen Sitzung im Deutschen Bundestag. Jürgen Todenhöfer, Bundesvorsitzender der Partei, sowie Miriam Schmidt, stellvertretende Vorsitzende, nahmen an der Sitzung teil. 'Mit der offiziellen Anerkennung unserer Partei durch den Bundeswahlausschuss haben wir einen der wichtigsten Meilensteine auf unserem Weg zur Bundestagswahl 2021 erreicht', so Parteichef Todenhöfer. 'Dass wir es in der Kürze der Zeit seit unserer Gründung geschafft haben, in allen Bundesländern Landesverbände zu gründen, Landeslisten aufzustellen und einen stetigen Zuwachs an neuen Mitgliedern zu bekommen zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind'.

Um als Partei anerkannt zu werden, mussten im Vorfeld Angaben zu Mitgliederzahlen sowie zu den Unternehmungen der Partei im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit gemacht werden. Nach Bekanntmachung dieser durch den Bundeswahlleiter stimmten die Mitglieder des Bundeswahlausschusses für die Anerkennung des Team Todenhöfer als Partei. Mit der Zulassung der Partei zur Bundestagswahl 2021 zog die etablierte BIG-Partei – Bündnis für Innovation und Gerechtigkeit – zeitgleich ihre Teilnahme an der Wahl zugunsten von Team Todenhöfer zurück. 'Team Todenhöfer hat zwar mit der Außen- und Sicherheitspolitik, mit der Klimapolitik und der Wirtschaftspolitik andere Schwerpunkte als wir. Aber bei der Bekämpfung des Rassismus und in Sachen Gleichberechtigung aller Bürger in Deutschland hat Team Todenhöfer neben uns die klarsten Positionen und Vorschläge', so der Bundesvorsitzende Haluk Yildiz in seiner Begründung an den Bundeswahlleiter. 'Da Team Todenhöfer die größere Reichweite und damit die größeren Erfolgsaussichten bei dieser Wahl hat, werden wir unseren Wählern empfehlen, am 26. September Team Todenhöfer zu wählen', so Yildiz weiter.

Team Todenhöfer – Die Gerechtigkeitspartei wurde im November letzten Jahres gegründet. Im Mai gab die Partei die Kanzlerkandidatur ihres Bundesvorsitzenden Jürgen Todenhöfer bekannt. Mit ihren programmatischen Schwerpunkten erfährt sie vor allem bei jungen Menschen, Frauen und Bürgern aus Einwandererfamilien enormen Zuspruch. Weitere Informationen zur Partei, ihrem Parteiprogramm sowie Kanzlerkandidaten finden Sie auf www.teamtodenhoefer.de."

Zur Person: Jürgen Todenhöfer wurde am 12. November 1940 als Sohn eines Richters im badischen Offenburg geboren. 1959 machte er in Freiburg sein Abitur. Danach studierte er Rechts- und Staatswissenschaften an den Universitäten München, Paris, Bonn und Freiburg. Seine Ausbildung als Volljurist beendete er 1969 mit der Promotion an der Universität Freiburg.

1970 wurde Todenhöfer Mitglied der CDU. Kurz danach wurde er Persönlicher Referent des CDU-Generalsekretärs Dr. Bruno Heck in Bonn. 1972 wurde er Richter an der Strafkammer des Landgerichts Kaiserslautern. Ende 1972 zog er bei vorgezogenen Bundestagswahlen in den Deutschen Bundestag ein. Dort war er bis 1990. Nicht nur als Politiker, sondern auch durch Aktionen im Namen der Menschlichkeit erregte Todenhöfer öffentliches Aufsehen. 1975 reiste er zum damaligen Diktator Augosto Pinochet nach Chile, um dort mit Erfolg die Freilassung von insgesamt 4.500 politischen Häftlingen in die Wege zu leiten.

Fünf Jahre später wagte sich Todenhöfer von Pakistan aus mit einem Fotoreporter und einigen afghanischen Freiheitskämpfern in das von den Sowjets besetzte Afghanistan. Als Abrüstungsexperte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion machte er weltweit mit weitreichenden Vorschlägen Schlagzeilen. 1982 drängte er auf eine zügige Reduzierung der sowjetischen und amerikanischen Interkontinentalraketen um 50 Prozent. Anfang der 80er Jahre forderte Todenhöfer von der deutschen Politik eine engagiertere Wiedervereinigungspolitik. 1984 legte er als erster CDU-Abgeordneter seine kompletten Einkommensquellen offen. 1987 trat Todenhöfer in den Konzern Hubert Burda Media ein. Er wurde stellvertretender Vorsitzender des Vorstands, der Mann hinter Hubert Burda. 1990 zog er sich aus der aktiven Politik zurück.

Erst nach den Terroranschlägen vom 11. 09. 2001 in den USA ging er wieder in die Öffentlichkeit. Zum Afghanistankrieg und zu den amerikanischen Plänen einer Irak-Offensive meldete er sich kritisch zu Wort und sprach sich für diplomatische Lösungen aus. Er veröffentlichte zahlreiche Bestseller. Im Zentrum seiner Bücher steht der Einsatz für Frieden durch Verhandlungen. 2003 schrieb er “Wer weint schon um Abdul und Tanaya?”. In “Andy und Marwa” (2005) schildert Todenhöfer zwei Schicksale des Irak-Krieges. Es folgten die Bestseller “Warum tötest du, Zaid?” (2008) und “Teile dein Glück” (2010) sowie „Du sollst nicht töten“ (2013). "Inside IS" (2015) und "Die große Heuchelei" (2019). Das Honorar seiner Bücher spendete Todenhöfer für Kinder in Afghanistan, im Irak, in Jerusalem, in Syrien und im Kongo.
(Quelle: teamtodenhoefer.de)

 

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