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Der "Supertrossinger"

Gratulationen und Würdigungen für Ehrenbürger  Ernst Pfister

Bürgermeister Dr. Maier verliest die Urkunde für den neuen Trossinger Ehrenbürger Ernst Pfister. Neben ihm seine Frau Doris, die jeder Redner des Abends in seine Laudatio einschloss.
(tutut). "Das Schlimme und das Verwerfliche war nicht die Tatsache, dass Sie alle maßlos übertrieben haben, das ist normal", dankte Ernst Pfister die ihn preisenden Redner, "das Schlimme und Verwerfliche ist, dass mir alles gefallen hat, und ich Ihnen noch eine geschlagene Stunde hätte zuhören können". Da waren fast zwei Stunden im Dr.-Ernst-Hohner-Konzerthaus herum. Nur wenigen Bürgern wird allerdings je zuteil, was dem früheren Wirtschaftsminister und FDP-Landtagsabgeordneten widerfuhr. In, Trossingen ist er jetzt der einzige Ehrenbürger.
Vor zahlreichen Gästen aus den öffentlichen Leben und Politik und der südamerikanisch angehauchten Begleitmusik des Orchesters Hohnerklang würdigte Bürgermeister Dr.Clemens Maier die Verdienste des Trossingers Ernst Pfister  um die Stadt als Politiker und vielfach engagierten Bürgers.
Neben ihm verstärkte der einheimische Weggefährte und ebenfalls FDP-Politiker Staatssekretär MdB Ernst Burgbacher das persönliche Bild dieses Mannes, der gerade 65 Jahre alt geworden ist und sich vergangenes Jahr aus dem Landtag verabschiedet hat.
MdL Guido Wolf (CDU), in Stuttgart Landtagspräsident, brachte Pfister neben einer Laudatio u.a. eine Medaille des Landtags mit.Landrat Stefan Bär, Kreis-und Stadtrat Willy Walter und der Ehrenpräsident des Deutschen Harmonika-Verbandes, Arnold Kutzli,  gratuliertem dem neuen Trossinger Ehrenbürger ebenso und brachten auch sehr symbolisch und persönlich gemünzte Geschenke mit. Pfister gehörte u.a.nicht nur dem Gemeinderat, sondern auch dem Kreistag an, und führte den Harmonika-Verband als Präsident.

FDP-MdL Leo Grimm brachte seinem Vorgänger im Wahlkreis eine zünftige Ausstattung für die Karibik mit, reist Pfister doch gerne nach Costa Rica, wo ein Sohn beruflich tätig ist. Rechts; Elfriede Franke vom Wahlkreisbüro Grimms.
Pfisters Nachfolger im Wahlkreis als FDP-Landtagsabgeordneter, der Spaichinger Leo Grimm, ließ eine Puppe auffahren, eingekleidet in Bermuda-Shorts und einem bunten Tropenhemd, wobei die Farben Gelb und Blau wohl nicht rein zufällig dominierten. Damit bekam der Ehrenbürger die zünftige Ausstattung für seine zweite Heimat, Costa Rica, wo ein Sohn beruflich tätig ist und er sich deshalb auch gerne aufhält.
Wenn Deutschland den Supertrossinger suchen müsste, so Grimm, fiele nur einer ein: Ernst Pfister.Dieser sei ein Mensch, der sich nie um Ehrungen bemüht habe. Ehrenmann zu sein, das sei ihm stets wichtiger gewesen. Wenn der Begriff "bodenständig" auf einen Menschen zutreffe, dann auf ihn. Ernst Pfister habe neben seinem Beruf als Lehrer auch als Sportler, in der Musik  und in der Politik den Ton angegeben.Für einen Spaichinger wie ihn sei Ernst Pfister das liberale Gewissen in der Politik dieser Region und im Land gewesen. Er habe von ihm viel gelernt in ihm einen Freund gewonnen. Mit Ernst Pfister werde ein Mensch ausgezeichnet, der ein herausragendes Gesicht dieser FDP sei. In der Stadt, im Kreis und im Land.