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Deutsches Helfersyndrom

Corona hin oder her: Wir werden die meisten aus Moria aufnehmen

Von CANTALOOP

Wie ein im Irrsinn taumelnder Derwisch gebärden sich derzeit unsere Politik-Granden hinsichtlich des „brandakutellen“ Themenkomplexes Lesbos/Moria und überschlagen sich förmlich mit Bereitschaftserklärungen zum selbstlosen Beistand. Berauscht von sich selbst – und getragen von ihrem hochwertigen moralischem Habitus sind sie in ihrem schon fast ans Groteske grenzendem Helfersyndrom vermutlich nicht mehr zu stoppen. Trotz aller eigenen Probleme gilt hierzulande die Parole: jetzt erst recht – #WirHabenPlatz. Scheinbar unbegrenzt. In Amtsdeutsch: Die Aufnahmekontingente erhöhen sich. Somit werden wir als Gesellschaft einmal mehr Opfer einer emotionalen Erpressung.

Deutschland solle sofort und unbürokratisch sämtliche Geflüchteten, die sich in Griechenland wohlgemerkt längst auf sicherem EU-Boden befinden, aufnehmen, empfiehlt neben Saskia Esken von der SPD beispielsweise auch Annalena Baerbock, ihres Zeichens Co-Chefin der Grünen. Diese Partei wird ziemlich sicher nächstes Jahr an der Regierung beteiligt sein. Zahlreiche Verbündete auf dieser krypto-emotionalen Ebene pflichten ihr bei. Somit scheint es nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis Merkel die ersten Flugzeuge zur Rettung entsendet – als ein starkes Zeichen deutscher Humanität. Man macht sich unterdessen keinerlei Gedanken um langfristige Konsequenzen, Modalitäten – oder um eine weit ausstrahlende Signalwirkung. Wie immer wird keiner der Geretteten genauer überprüft werden, demzufolge gleicht die Zusammenstellung der Neubürger dem Öffnen einer Wundertüte. Was passiert, wenn das nächste Lager in Flammen aufgeht? Weitere Beherbergungen? Fragen über Fragen – auf deren Beantwortung wir vermutlich lange warten können.
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Tagesschau: Moria nur verzweifelte Proteste von hilflosen Flüchtlingen?
Das Erschreckende an dieser Naivität ist jedoch – wenn man einmal, was zugegebenermaßen etwas Selbstüberwindung erfordert, außerhalb seines eigenen Kreises von Gleichgesinnten blickt, dann stellt man nämlich fest, dass es neben den bekannten Migrations-Profiteuren tatsächlich eine Menge Bundesbürger gibt, die solcherlei (Hilfs-) Aktionen vollumfänglich unterstützen. Auch wenn man es selbst nicht wahrhaben möchte, ist es doch so, dass Kretschmann, Roth, Laschet und Konsorten eine nicht unbeträchtliche Zahl von Bürgern, Wählern und Befürwortern ihres Kurses hinter ihren Aufrufen versammeln können. Menschen, die immer noch glauben, wir wären ein großes und reiches Land, weil ihnen dies die Systemmedien und die Altparteien-Politiker allabendlich erzählen.

Auch wir als Konservativ-Liberale müssen es endlich erkennen: Das derzeit agierende Establishment hat einen gewaltigen Zuspruch und vereinigt gleichsam eine große Anzahl von Gleichgesinnten hinter sich und seiner Ideologie. Auch auf die Gefahr hin, dass es unserem eigenen Weltbild widerspricht, sollten wir als Vernunftbegabte anfangen, konstruktiv damit umzugehen. Viele Millionen Bürger wollen um ihrer selbst willen die als Flüchtlinge bezeichneten Personen aufnehmen und versorgen – koste es, was es wolle. Das ist Stand der Dinge. Getrost kann man davon ausgehen, dass Selbige sich in ihrem vermeintlich edlen Tun für den guten Zweck weder von FDP, AfD, oder sonst einer bürgerlich orientierten Gemeinschaft davon abbringen lassen. Maßgeblich dabei; dies alles geschieht tatsächlich ohne Zwang, ganz auf der Basis eines allgegenwärtigen Altruismus, den vor allem grüne Politiker und linke Medien geradezu meisterhaft inszenieren.

Die Reihenfolge der Aktion #13.000 Stühle und der Brand in Moria ist sicher kein Zufall
Doch was haben wir argumentativ dagegen aufzubieten? Die hohe Kriminalitätsrate von Einwanderern? Wirtschaftliche Bedenken? Covid-19 Unsicherheit allenthalben? Das alles – und noch viel mehr gute Gründe werden von dieser aktuell vorherrschenden humanistisch aufgeladenen Helfersyndroms-Lawine geradezu überrollt. Wer Bedenken äußert, gilt in der öffentlichen Wahrnehmung günstigstenfalls als Ewiggestriger, gar als Menschenfeind. Man wird mit solch einer Ansicht weder gehört werden, noch eine mediale Plattform bekommen, außerhalb der alternativen und freien Blogs, Seiten und Kanäle.

Die „dieses-Land-wird-sich-verändern-und-das-ist-gut-so“-Fraktion ist wesentlich stärker, als es viele Konservativ-Rechte derzeit noch wahrhaben wollen. Gleichzeitig werden unsere berechtigten Forderungen nach Abschiebung, Einhaltung der Gesetze und dergleichen mehr von linksgrüner Seite mittlerweile einfach verlacht – und gar nicht mehr ernst genommen. Das ist leider so – und damit müssen wir uns dezidiert auseinandersetzen. Wer also isoliert und trotzig in seiner Filterblase sitzt und darauf hofft, dass Höcke bald Kanzler sein wird, um alles wieder in Ordnung zu bringen, wird vermutlich ein grausames Erwachen erleben. Denn zweifellos werden die vielen Millionen der bereits hier angesiedelten Menschen aus aller Welt – und speziell jene aus Afrika, Arabien und der Türkei, garantiert nicht mehr freiwillig in ihre Heimatländer zurückkehren. Zumindest nicht dauerhaft.

Zusammenfassend kann man also sagen; wer seiner eigenen Auslöschung als Volk und Nation durch „Heterogenisierung von außen“ nicht freudestrahlend zustimmt, gilt hierzulande bereits als rechtsextrem. Ob das sinnbildliche Pendel – und damit jene Instinkte, die man naturgemäß als gesunder Menschenverstand zusammenfasst -, wieder zurückschwingt, wird sich in naher Zukunft zeigen. Dann nämlich ist damit zu rechnen, dass die ersten Verteilungskämpfe, zumindest den Wohnraum betreffend, zwischen Neu- und Altbürgern beginnen. Und spätestens dann könnten die Flammen von Moria auch in unseren Innenstädten lodern.
(pi-news.net)

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