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Deutsches Volk nur noch mit Anführungszeichen?

Die irrationale Angst des Heiko Maas vor dem „deutschen Volk“

(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter Helmes

Manchmal sind selbst kleine Dinge verräterisch – nämlich dann, wenn sie etwas offenbaren, was einer breiten Öffentlichkeit verborgen bleiben sollte. Es geht im Folgenden um eine solche „Kleinigkeit“, die aber einen handfesten Skandal beinhaltet.

Dahinter steckt seine Exzellenz, der deutsche Außenminister Heiko Maas
– und der dürfte wohl das einzige Kabinettsmitglied sein, dem eine solche Unverfrorenheit zuzutrauen ist. Er gilt als fanatischer Betreiber von immer mehr Zuwanderung. Im Schicksalsjahr 2015, als sich Deutschlands Tore für Berechtigte und nicht Berechtigte öffneten, erklärte er die stark aufgekommenen Befürchtungen in der deutsche Bevölkerung als „irrationale Angst“.

Dem setzt er jetzt noch eins drauf:
Das von Maas geleitete Außenministerium (AA) geht offensichtlich davon aus, daß es kein DEUTSCHES VOLK gibt, sondern dank der politisch korrekten Diversität nur noch ein Mischvolk.

Haben Sie nicht verstanden? Nun, hier ist des Rätsels Lösung:
Im DEUTSCHEN Außenministerium wird offensichtlich seit Neuestem nicht mehr allgemein vom deutschen Volk gesprochen, sondern nur noch vom „deutschen Volk“ – also einem Phänomen in Anführungsstrichen. Das macht man stilistisch gerne, wenn man etwas relativieren will. So, als ob man sagen wollte, es gibt eigentlich kein deutsches Volk, sondern es handelt sich um irgendetwas anderes, um ein Mischmasch (oder so).

Wie bitte? Das darf doch wohl nicht wahr sein, fragt der arglose deutsche Staatsbürger. Und erhält prompt eine Erläuterung aus eben diesem AA:

Dahinter verbirgt sich der Drang nach „Diversität“. (Persönliche Anmerkung: Ungewohnte Fremdwörter benutzt man gerne, wenn man etwas verschleiern will. Deshalb heißt es hier „Diversität“ – und nicht Vielfalt.)

Das deutsche AA will also mehr „Vielfalt“ unter den Diplomaten, more diversity. Für ganz Begriffsstutzige: Das deutsche AA will mehr deutsche (?) Diplomaten mit Migrationshintergrund.

Im AA gibt es einen „spezialisierten“ Mitarbeiter – Tiaji Maynell Sio heißt er – der ein Netzwerk für farbige Diplomaten betreut. Vorbild sind wohl die USA, in denen Andersfarbige usw. gleichgestellt sind, oder genauer: Ethnische Gruppen, die sich benachteiligt fühlen, sollen bevorzugt werden. Und so twittert der eifrige Tiaji Maynell Sio vom Netzwerk „Diplomats of Color“ am #DDT20 pic.twitter.com/mqmmNoJYdU: da bliebe noch viel zu tun.

„Zum Glück ist das „deutsche Volk“ sehr divers – und deshalb wünschen wir uns auch bei unseren Mitarbeiter*innen so viel Diversität wie möglich.“ (Auswärtiges Amt (@AuswaertigesAmt) May 26, 2020). Klar, daß bei diesem neuen AA-Deutsch auch die Gender-Sternchen nicht vergessen wurden.

Bleibt noch eine letzte Frage: Worauf hat diese mutmaßliche Außenminister-Karikatur eigentlich ihren Amtseid geschworen?

Der Maas-lose Amtseid lautet – unverfälscht:
„Ich schwöre, daß ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe. “

Von einem „vielfältigen“ Volk steht da nichts. Da erübrigt sich jeder weitere Kommentar.

—–

P.S.: Der Vorgang ist schon einige Tage alt. Ich befürchte, daß die wenigsten erfassen, welche Dimension das Ganze hat. Es geht schlicht um den Versuch, das deutsche Volk allmählich verschwinden zu lassen.

Eigentlich müßte ein Aufschrei durch Deutschland gehen. UND: Die DEUTSCHE Bundeskanzlerin, erst recht der DEUTSCHE Bundespräsident müßten eine klare Stellungnahme dazu abgeben. Das aber werden sie nicht tun. So bleibt es uns überlassen, mahnend aufzumerken. Eine leider allzu schwache Geste.

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