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Deutschland europa-hysterisch

Frankreich ist eine andere Welt - Wie wär's mit einem König?

(tutut) - Vier Tage vor der  EUdSSR-Wahl dreht Deutschland mit viertklassigen "Spitzenkandidaten" durch und Frankreich Däumchen.  Viele von  34 zugeordneten Plakatplätzen sind noch leer. Wer weiß rechts des Rheins denn schon, dass es Franzosen auch um die Wiedereinführung der Monarchie geht? Man stelle sich vor, hier forderte eine Partei:  "Wir wollen unsern Kaiser Wilhelm wieder haben!" Warum eigentlich nicht?  Auch die Häuser Württemberg und Baden stünden bereit. Gibt es denn vor allem für Frauen Interessanteres als fremde Royals? Ein Monarch ist für alle da, ein parteipolitisch am Volk vorbei ausgekungelter Bundespräsident nur gefälliger Schwätzer für wenige während vier bis acht  Jahren, ab und zu weniger lang gelitten mit lebenslanger Vollversorgung.

Bekämpft jemand  die Monarchien  in GB, NL, B, L, DK, S, N  -  gar so  heftig wie Patrioten und Demokraten der AfD in Deutschland? Wer mag schon einen Fischfilet-Steinmeier? Die Demokratie hat ihre Chance gehabt und sich abgeschafft. Jetzt wüten Linksradikale. Waren Lenin und Stalin besser für die Russen als der Zar?  Die Alliance Royale in Frankreich strebt die (Wieder-)Errichtung einer konstitutionellen Monarchie an, die das aktuelle republikanische (nicht aber das demokratische) System des Landes ablösen und die nationale Identität Frankreichs im vereinten Europa, dem die Partei skeptisch gegenübersteht, erhalten soll.

Sie möchte die Vorteile der Monarchie in die politische Debatte einbringen, um die Vorbereitung Frankreichs auf die Zukunft innerhalb seiner Institutionen (sprich der Monarchie) anzutreiben.

Gegenwärtig gibt es in Frankreich drei Thronprätendenten: Prinz Louis Alphonse de Bourbon (Louis XX.), Graf Henri d’Orléans (Henri VII.) und Prince Charles Marie Bonaparte (Napoléon VII.). Obwohl der Präsident der Alliance Royale, Yves-Marie Adeline, persönlich dem legitimistischen Lager nahesteht (den Unterstützern des Bourbon-Prätendenten, Prinz Louis Alphonse de Bourbon) nimmt die Partei in Bezug auf die Thronkandidaten eine neutrale Stellung ein, weil sie die französischen Monarchisten in Anbetracht der bisherigen dynastischen Entzweiung im gemeinsamen Ziel vereinen möchte.  Sollte in Frankreich die Monarchie wieder eingeführt werden, müsste  das Volk selbst entscheiden, welches Haus fortan den Monarchen stellt.

Die Mehrheit der Parteimitglieder gehören der legitimistischen Richtung an, neben denen noch die Orléanisten (Anhänger der auf Louis Philippe I. de Bourbon, duc d’Orléans zurückgehenden Nebenlinie) und die Bonapartisten als monarchistische Strömungen existieren.

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