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Die Alten schützen? Das verheimlichte Motiv!

Der wahlentscheidende Einfluss der Stimmen von Senioren

Von WOLFGANG HÜBNER

PI-NEWS-Autor Kewil hat in seinem wichtigen Artikel „Politik schenkt Alten acht Monate und klaut Ungeborenen 80 Jahre“ auf die widerwärtige Heuchelei des etablierten Politikkartells in Sachen Lebensschutz von Ungeborenen und der so betonten „Sorge“ um die Alten aufmerksam gemacht. Es gibt jedoch noch einen weiteren Aspekt im Corona-Geschehen, der gerade für die regierende CDU/CSU, aber auch die SPD eine ganz wichtige, ja wohl entscheidende Rolle spielt: Nämlich der wahlentscheidende Einfluss der Stimmen von Senioren.

Denn die Zahl der über 65 Jahre alten Menschen in Deutschland betrug (Stand Ende 2019) mehr als 18 Millionen. Zählt man die 5,65 Millionen zwischen 60 und 65 Jahren noch hinzu, ist das zusammen die bevölkerungsstärkste Altersgruppe überhaupt. Sie rangiert sogar noch knapp vor der Gruppe der 40- bis 59-Jährigen, die Ende des Vorjahres 23,6 Millionen Menschen zählte. Dagegen umfasst die wahlberechtigte Altersgruppe von 18 bis 39 Jahren nur rund 22 Prozent.

Diese große Wählermacht der Älteren und Alten entscheidet sich nicht nur in großer Zahl für die beiden „Volksparteien“, sondern geht auch fleißiger wählen als jüngere Jahrgänge. Und die Alten sind, da nicht so internetaffin wie die Jüngeren, die treuesten TV-Konsumenten der Staatssender ARD und ZDF. Vor allem die Unionsparteien sind auf diese Wählergruppe unbedingt angewiesen, wenn sie ihre Spitzenstellung behaupten wollen.

Zwar haben CDU/CSU und SPD große Schuld oder Versäumnisse bei Renten, Gesundheitswesen und der Altenpflege auf sich geladen. Doch das zählt offenbar wenig, wenn sie es derzeit erfolgreich schaffen, den deutschen Senioren das Gefühl zu vermitteln, sich in besonderer Weise im Kampf gegen das Virus für diese als besonders gefährdete Personen einzusetzen.

Die Strategen in den Parteizentralen schweigen selbstverständlich über diesen Aspekt, die auf Linie gebrachten, staatlich subventionierten Medien ebenso. Doch das ändert nichts an den leicht durchschaubaren Realitäten: Nicht ethische oder hochmoralische Motive stehen hinter der faktisch zukunftsfeindlichen „Lockdown“-Politik, sondern knallhart kalkulierte Machtinteressen der dominierenden Parteien wenige Monate vor der Bundestagswahl.
(pi-news.net)

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