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Die Deutschen: Das Volk mit der Autoimmunerkrankung

"Kampf gegen Rechts": Kampf für den eigenen Untergang

Von EUGEN PRINZ

In der Medizin spricht man von einer Autoimmunerkrankung, wenn sich das Immunsystem gegen körpereigene Strukturen wendet. Der in der Bevölkerungswissenschaft in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts geprägte Begriff vom „Volkskörper“ wurde von den Nationalsozialisten zunehmend rassenbiologisch definiert, weshalb sich seine Verwendung heutzutage verbietet, obwohl damit der Begriff „Autoimmunerkrankung“ im Zusammenhang mit einer Population schlüssiger gewesen wäre.

Der erste soziale Verbund in der Entwicklungsgeschichte der Menschen war die Sippe. Es gab einen Anführer und eine Aufgabenteilung, man hielt zusammen und lebte entweder in friedlicher Koexistenz oder in Feindschaft mit anderen Sippen. Im weiteren Verlauf entstanden Dörfer, Städte, Herzogtümer, Reiche, Imperien und schließlich die modernen Staaten. Und immer gab und gibt es einen Anführer, eine Aufgabenteilung und Krieg oder Frieden mit den Nachbarn. Das hat sich nie geändert, ebenso wenig wie eine andere unumstößliche Konstante: Je nach Anzahl der Fremden, die dauerhaft zu einem Verbund stoßen, sowie deren Kultur und Verhaltensmuster, kommt es entweder zur gastfreundlichen Aufnahme, Integration und Assimilation, oder zu einer „Immunreaktion“ seitens der Mehrheitsgesellschaft.

Diese kann sich in milder Form wie abfälligen Witzen und Mobbing (Beispiel: „Schwabenhass“ in Berlin) äußern, aber auch in grausamen Verbrechen bis hin zum Genozid. Auch die Vertreibung von Minderheiten zieht sich wie ein roter Faden durch die Historie des Homo sapiens. Nicht selten spielt bei all dem auch Rassenwahn eine Rolle, wie die dunkelsten Jahre der deutschen Geschichte zeigen.

Hohe Anzahl und kulturelle Ferne sind die Todfeinde der Assimilation
Offenbar ist es in der Natur des Menschen angelegt, Fremde nur bis zum Erreichen einer kritischen Masse zu tolerieren. Dies liegt wohl auch an dem instinktiven Begreifen, dass „die Anderen“ trotz aller kulturellen Unterschiede in dieser Hinsicht das selbe Denkmuster aufweisen und daher ein potentielles Risiko darstellen. Denn mit steigender Anzahl der Mitglieder einer ethnischen Minderheit sinkt gleichzeitig deren Akzeptanz der von der Mehrheitsgesellschaft vorgegebenen Regeln. Die eigenen Sitten, Gebräuche und Wertvorstellungen werden zunehmend in den Vordergrund gestellt und als Gegenentwurf gelebt.

Welche Gründe auch immer ausschlaggebend sind, dem Autor ist kein Beispiel bekannt, wo auf Dauer eine friedliche Co-Existenz kulturell unterschiedlicher Ethnien im selben Siedlungsgebiet möglich gewesen wäre.

In der Regel ist es die Mehrheitsgesellschaft, die gewalttätig gegen die Minderheit vorgeht. Das jüngste Beispiel dazu finden wir in Pacaraima, einer brasilianischen Kommune an der Grenze zu Venezuela. Wegen der politisch und wirtschaftlich instabilen Lage in diesem Land sind tausende von Venezolanern nach Brasilien geflüchtet. Nachdem Bewohner des Flüchtlingslagers einen Raubüberfall auf einen Ladenbesitzer in Pacaraima verübt hatten, stürmte ein wütender brasilianischer Mob das Camp, zündete die Behausungen der Flüchtlinge an und vertrieb mit Steinwürfen die etwa 2000 Venezolaner über die Grenze zurück in ihre Heimat. Leider sind solche verabscheuungswürdigen Verbrechen der menschlichen Natur nicht fremd, wie zahlreiche andere Beispiele aus der Geschichte zeigen.

Die Umerziehung durch die 68er
Die 68er Bewegung hat es jedoch in einigen europäischen Ländern vermocht, durch eine tiefgreifende ideologische Umerziehung breiter Bevölkerungsschichten dieses Verhaltensmuster ins Gegenteil zu verkehren. Als Folge davon wird die eigene Kultur geringer geachtet, als die der zugewanderten Fremden. Dort, wo es zwischen den Ethnien Reibungspunkte und moralische, sowie juristische Konflikte gibt, wird aus falsch verstandener Toleranz zurückgesteckt und immer mehr Freiraum gewährt.

Erleichtert wurde diese Umerziehung durch das kollektive Trauma der Gräuel des Zweiten Weltkriegs und vor allem auch durch den überbordenden Wohlstand, der zu klar erkennbaren degenerativen Erscheinungen in den Aufnahmegesellschaften geführt hat. Betroffen sind hier vor allem die westlichen Demokratien in Europa, allen voran Schweden und Deutschland.

Seit 1975 haben die Schweden ihr Land in großem Maßstab für die massenhafte Zuwanderung von muslimischen Migranten geöffnet. Und die Mehrheitsgesellschaft in Deutschland hat innerhalb kurzer Zeit eine große Anzahl Zuwanderer aus einem ideell konträren Kulturkreis überwiegend mit Begeisterung aufgenommen. Dank der Umerziehung toleriert die Mehrheitsgesellschaft deren Eigenheiten bis zur Selbstaufgabe, versorgt sie leistungslos und betrachtet die Schattenseiten wie Kriminalität, Terror, radikalen Islam und zunehmende Islamisierung als hinzunehmende Begleiterscheinungen.

Kampf gegen Rechts als Ventil für Aggressionen
Die linksgrünen Ideologen sehen in diesem Verhaltensmuster einen evolutionären Fortschritt in der geistig-moralischen Entwicklung des Menschen. Und im Grunde wäre diese Entwicklung durchaus positiv zu sehen, da sie auch den Lehren des Christentums (Nächstenliebe, linke Wange – rechte Wange) entspricht. Diese Umerziehung war nur durch die soziale Stigmatisierung von Abweichlern, gemeinhin bekannt als „Kampf gegen Rechts“, möglich. Gemeint ist hier wohlgemerkt nicht das Vorgehen gegen wirkliche Nazis, sondern gegen jene breite Schicht der Bevölkerung, die mit dem Genderwahnsinn und der gegenwärtigen Flüchtlingspolitik nicht einverstanden ist und auf Werte wie intakte Familie, Ehe zwischen Mann und Frau und primäres Erziehungsrecht der Eltern – um nur einige zu nennen – bestehen.

Durch den „Kampf gegen Rechts“ wurde gleichzeitig ein „Ersatzfeindbild“ geschaffen, auf das sich nun die natürliche Aggression des Menschen auf das Andersartige richten kann. Linksgrüne Ideologen haben es erfolgreich vermocht, ein gesellschaftliches Klima zu schaffen, das die Voraussetzungen bietet, Abweichler hasserfüllt bis hin zur Existenzzerstörung zu bekämpfen. Somit werden Strömungen, die sich jener Entwicklung entgegenstellen, die die Existenz des eigenen Volkes gefährdet, größtenteils neutralisiert. Biologisch betrachtet hat dieses Verhaltensmuster die Qualität einer Autoimmunerkrankung: Der Organismus wendet sich gegen sich selbst und bereitet den Weg für seinen eigenen Untergang.

Die Muslime – der Fehler in der Rechnung der Linksgrünen
Ähnlich wie bei dem grandios gescheiterten Feldversuch namens Kommunismus (bzw. Sozialismus), wurde auch bei diesem neuen gesellschaftlichen Experiment namens „multiethnische Demokratie“ die Natur des Menschen nicht mit ins Kalkül gezogen. Damit solche geistig-moralischen Fortentwicklungen funktionieren können, müssten nämlich auch Zuwanderer eine maximale Toleranz gegenüber der anderen Kultur zeigen. Doch das ist der menschlichen Natur grundsätzlich fremd, wie Jahrtausende gewalttätiger Menschheitsgeschichte beweisen. Wie bereits ausgeführt, hat die Umerziehung einiger mitteleuropäischer Populationen nur aufgrund bestimmter geschichtlicher Faktoren und der Fokussierung auf ein neues Feindbild funktioniert. Diese Faktoren sind jedoch bei den Zuwanderern nicht vorhanden. Im Gegenteil: Der Islam, dem die meisten davon angehören, macht sie besonders widerstandsfähig gegen jede Art von externer Einflussnahme auf ihr Verhaltensmuster.

Und damit sind wir bei den Ursachen der sich anbahnenden Katastrophe, an deren Ende der Untergang der „domestizierten“ Ethnien stehen wird. Das Ziel der globalen Herrschaft des Islam ist als Doktrin im Koran festgelegt. Und ein Volk, das sich gegen sich selbst wendet, hat dem nichts entgegen zu setzen.

Ende des Wohlstands = Rückkehr zum ursprünglichen Verhaltensmuster
Einen Lichtblick gibt es allerdings: Die Umerziehung der Deutschen wird nur Bestand haben, solange wir in Wohlstand leben. Es war für unser Land ein großes Unglück, dass die Flüchtlingskrise in eine Zeit gefallen ist, in der die Bundesregierung dank der Nullzinspolitik der EZB und einer boomenden Wirtschaft im Geld schwimmt. Hätten wir damals eine Rezession gehabt, wäre es nie soweit gekommen.

Sollte Deutschland in nächster Zeit durch einen Finanzcrash oder eine massive Rezession in eine wirtschaftliche Schieflage geraten, die so gravierend ist, dass es vielen Menschen am Nötigsten fehlt, wird die Autoimmunerkrankung unseres Volkes auf wundersame Weise innerhalb kürzester Zeit kuriert werden. Denn die Umerziehung hat mit Sicherheit nicht die Natur der Betroffenen verändert, sondern nur deren gegenwärtiges Verhalten. Nimmt man aus dieser Gleichung den Faktor Wohlstand heraus, geht die Rechnung nicht mehr auf. Dann setzen die „natürlichen Reflexe“ wieder ein, die sich während der ganzen Menschheitsgeschichte als überlebenswichtig für jede Population erwiesen haben.

Wir können nur hoffen, dass unsere Zivilisation inzwischen so weit fortgeschritten ist, dass alles, was dann kommt, friedlich, demokratisch und parlamentarisch über die Bühne geht und nicht durch Gewalt und Chaos.

Die Schicksalsfrage unseres Volkes ist außerdem, ob das noch rechtzeitig geschieht.
(pi-news.net)

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