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Die große Kanzlerkandidatenpleite

Merkels Werk ist der Dilettanten-Stadl mit der SED-Horror-Picture-Show

Von WOLFGANG HÜBNER

Damit das nicht in Vergessenheit gerät: Immer noch heißt die Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland Angela Merkel. Die ihr treu und ergeben verbundenen Medien tun derzeit so, als sei nicht Merkel, sondern ihr möglicher Nachfolger Armin Laschet politisch hauptverantwortlich für die bei der Flutkatastrophe zum Vorschein gekommenen ungeheuerlichen Mängel im staatlichen Katastrophenschutz und der Katastrophenbekämpfung. Dass die Landesregierungen von Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz daran großen Anteil haben, versteht sich allerdings von selbst.

Doch der Absturz von Laschet in der Gunst der Wähler und der Medien hat noch einen anderen Grund. Es wird nämlich offensichtlich, was für kritischere Köpfe schon lange Gewissheit war: Dieser Kandidat einer völlig ausgelaugten, von 16 Merkel-Jahren ruinierten Partei mit wegsterbender Wählerschaft ist zwar als Kanzlerkandidat der Union immerhin erträglicher als der skrupellose Corona-Taliban Markus Söder aus Bayern. Doch macht ihn das noch lange nicht dazu geeignet, die größte europäische Nation nach der russischen zu führen.

Ungeeignet nicht wegen seiner körperlichen Statur, seinem konturlosen Gesicht oder seiner peinlichen Lachsucht, sondern weil Laschet nicht eine einzige Idee hat und äußert, wie er die lawinenartig auf Deutschland zukommenden vielfältigen Probleme angehen oder gar lösen will. Er ist eben nicht mehr als der Verlegenheitskandidat des Teils des Parteiapparats der CDU, der Merkels Weisung gefolgt ist, ihren Intimfeind Friedrich Merz zu verhindern. Und wahrscheinlich ist der Günstling der Katholischen Kirche und Schmalspur-Jurist immer noch erstaunt, welche politische Karriere er absolviert hat und jetzt sogar noch vor sich haben soll.

Leider aber ist Laschet nicht das Problem der CDU allein. Je mehr er abstürzt und damit auch die Union schwächt, desto stärker werden die Deutschlandabschaffer von Grünen und SPD, repräsentiert von den ebenso ungeeigneten Kanzlerkandidaten Annalena Baerbock und Olaf Scholz. Und da auch der FDP-Vorsitzende Christian Lindner trotz der markigen Kubicki-Töne nicht mehr als ein sich flott gebender Systemling des herrschenden politimedialen Komplexes ist, sieht es für Deutschland in den kommenden Jahren alles andere als gut aus. Darin jedoch könnte die große Chance für wirklich alternative Kräfte liegen.
(pi-news.net)

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