Springe zum Inhalt

Die „Heilige Greta“ – mal ganz schein-heilig

„Greta Thunberg bestätigt Markenanmeldungen“

(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter Helmes

Als begeisterter Anhänger der Sozialen Marktwirtschaft begrüße ich es, wenn jemand versucht, sich in der Gesellschaft auch wirtschaftlich zu betätigen. So gesehen, wäre eine unternehmerische Tätigkeit des Fräulein Greta gut und wünschenswert.

Allein, mir fehlt der Glaube, daß es sich hier um eine „unternehmerische“ Angelegenheit handelt. Die Causa stinkt! Sie stinkt gewaltig nach Mitnahmeeffekt – will heißen: Mitnahme aus dem Beileidsaffekt. Sozusagen ein Kollateralgewinn. Und zwar ein gewaltiger!

Auf dem Beileidsklavier spielen Greta und ihre Altvorderen bereits virtuos, so daß es mit dem Deubel zugehen müßte, wenn sich nicht auch hier, „auf dem Markt“, ein goldenes Näschen verdienen ließe.

Sie habe zwar, wie sie betont, kein Interesse daran, …„but unfortunately it needs to be done“. Ist das nicht niedlich!

Das klingt so wie „das Geld liegt auf der Straße, da muß ich es doch wohl aufheben dürfen…“

Nun wird Greta also auch eine Marke – eine trademark. Damit kann sie handeln, wandeln und mehren – den eigenen Ruf, das eigene Geld. Ein Schelm, der Böses dabei denkt!

Und hier die Nachricht in trockenem Deutsch:

„Stockholm (dts Nachrichtenagentur) – Die Klimaaktivistin Greta Thunberg hat Berichte bestätigt, wonach sie derzeit versucht, ihren Namen und unter anderem die Begriffe „Fridays For Future“ und „Skolstrejk för klimatet“ als Marken schützen zu lassen. „This action is to protect the movement and its activities. It is also needed to enable my pro bono legal help to take necessary action against people or corporations etc who are trying to use me and the movement in purposes not in line with what the movement stands for“, schrieb Thunberg am Mittwoch auf Instagram.

„I assure you, I and the other school strikers have absolutely no interests in trademarks. But unfortunately it needs to be done“, so Thunberg. „Fridays For Future“ sei eine globale Bewegung, die von ihr gegründet worden sei. Immer wieder werde ihr Name von Dritten missbraucht, unter anderem von Politikern, den Medien, aber auch von Künstlern, und schließlich auch aus kommerziellem Interesse, um Produkte zu verkaufen, oder um Spenden zu sammeln.“ (Quelle: dts/Nachrichtenagentur – https://www.vaterland.de/2020/01/29/greta-thunberg-bestaetigt-markenanmeldungen/)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.