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Die knallharte Lüge von der CO2-Neutralität

Auch in der Energieversorgung kein Perpetuum mobile

Von Klaus Rißler

Um es gleich vorweg zu nehmen, eine CO2-Neutralität kann es niemals geben und wird es auch niemals geben, genauso wenig wie ein „Perpetuum Mobile“ jemals das Licht der Welt erblicken kann, wie man unschwer aus den vor weit mehr als 100 Jahren gewonnenen naturwissenschaftlichen Erkenntnissen aus der Thermodynamik folgern kann. Aber genau einen solchen Unsinn schwatzt man uns bereits seit Jahren auf, wohl wissend, dass es sich um reine Utopie handelt. Denn um die von Klima- und Umweltaktivisten proklamierte CO2-Neutralität überhaupt zu erreichen, sind zuerst einmal eine ganze Reihe an CO2-produzierenden „Ereignissen“ erforderlich, wie nachfolgend dargelegt.

Aus einer schier inflationär hohen Anzahl an angeblich „CO2-neutralen“ Produkten und Techniken sollen aus Gründen des Umfangs jedoch nur einige wenige, dafür umso exemplarischere Beispiele herangezogen werden, anhand derer versucht werden soll, der CO2-Lüge auf die Schliche zu kommen, sie näher zu präzisieren und damit aber auch als von bestimmten, dem Lobbyismus frönenden politischen Kreisen, völlig beabsichtigte Unwahrheit zu entlarven. Dazu sei zuerst einmal mit den beiden einfachsten begonnen.

Holz keine saubere Lösung
Bekanntermaßen wird die Verwendung von Holz als Energieträger immer wieder als Paradebeispiel für CO2-Neutralität herangezogen, da durch dessen Verbrennung idealerweise genauso viel CO2 freigesetzt wird wie im Laufe von dessen Genese verbraucht. So weit, so gut. In dieser Rechnung fehlt jedoch ein entscheidender Beitrag, nämlich der des Menschen. Denn das verfeuerte Holz, welches ja sowohl aus einem Baumstamm als auch Ästen wie z. B. Bruchholz besteht, muss ja zuerst einmal mechanisch durch Menschenhand zur späteren Nutzung verarbeitet werden. Und, wie wir ja alle wissen, emittiert auch der Mensch im Verlaufe dieses Arbeitsprozesses mehr oder weniger viel CO2 durch die Atemabluft, wobei sich dieser Anteil durch schwere körperliche Anstrengungen noch deutlich steigert. Der Brennstoff fliegt eben nicht, wie durch Geisterhand gesteuert, ohne äußeres Zutun so einfach in den Ofen, um dort sein segensreiches Wirken in Angriff zu nehmen. Und schon erkennt man, dass das Postulat der CO2-Neutralität so nicht mehr ganz aufrechterhalten werden kann und bei Verwendung von technischen Hilfsmitteln wie energieintensiven technischen Geräten wie z. B. Motorsägen etc. noch weit negativer ausfallen wird.

Man mag zwar berechtigterweise einwenden, dass im vorliegenden Fall das Prinzip der CO2-Neutralität nicht unbedingt in größerem Maße beeinträchtigt würde. Das ist im Prinzip näherungsweise sogar richtig und man ist deshalb geneigt, in diesem speziellen Fall den „menschengemachten“ Beitrag zur CO2-Neutralität, da doch mehr oder weniger „unterkritisch“, zu vernachlässigen. Dies gilt allerdings nicht mehr für die im Folgenden skizzierten Beispiele. Im Allgemeinen wird das benötigte Holz jedoch oft genug von modernen und großen mit Dieselkraftstoff betriebenen Zugmaschinen aus den Wäldern herausbefördert, dann mit auf elektrischen Strom oder Erdöl basierenden Gerätschaften weiter be- und verarbeitet, wodurch mit einem Schlag die CO2- bzw. auch Umweltbilanz deutlich negativer ausfallen.

Allerdings sollte Holz aber auch nicht unbedingt über Gebühr verfeuert werden, denn die dadurch zum Opfer fallenden Bäume werden dringend zur CO2-Adsorption und Sauerstoffproduktion benötigt. Leider hat sich jedoch in den letzten Jahrzehnten ein überdeutliches Ungleichgewicht zwischen Holzverwertung einerseits und der darauf eigentlich erfolgenden Wiederaufforstung andererseits ergeben, sodass substanziell mehr Holz und damit grüne, zur Sauerstoffproduktion befähigte Bäume gefällt wurden als wieder nachwachsen. Die Verwendung sogenannter „nachwachsender“ Rohstoffe wie z. B. Holz macht folglich nur dann Sinn, wenn Verbrauch und Regeneration in einem echten Gleichgewicht zueinander stehen, was jedoch für die allermeisten Fälle schon lange nicht mehr zutrifft und durch die Überbevölkerung nur noch weiter über Gebühr strapaziert wird.

Bezüglich der immer wieder als CO2-neutral propagierten Pellets oder Hackschnitzel sind eine Reihe von Punkten zu beachten, welche sich mehr oder weniger stark depressiv auf das Postulat von der CO2-Neutralität auswirken. Denn oft genug wird das dafür erforderliche Holz mit LKW über Hunderte von Kilometern in die entsprechenden Aufbereitungsanlagen transportiert, nachfolgend unter Zuhilfenahme energieverbrauchender moderner Gerätschaften zerkleinert und von dort wiederum mit LKW an die Bestimmungsorte gebracht. Und dies alles unter Aufwendung von externer Energie, bis dann im Ofen endlich einmal dem Prinzip der CO2-Neutralität entsprochen werden kann.

Raps ist kein Superkraftstoff
Anhand eines anderen Beispiels sei die Aufmerksamkeit des kritischen Lesers auf die Mär vom CO2-neutralen „Biodiesel“ aus Rapsöl gelenkt. Natürlich setzt in diesem Fall, wenn einmal entsprechend aufbereitet und raffiniert, der aus Rapsöl gewonnene Treibstoff genauso viel CO2 frei wie ursprünglich aus der Atmosphäre für das Wachstum verbraucht. Wiederum so weit, so gut. Doch bis aus dem Rohprodukt Raps der vielgepriesene und angeblich so umweltschonende „Biodiesel“, besser ausgedrückt jedoch „Agrodiesel“, entsteht, sind zahlreiche energieintensive Schritte erforderlich, die natürlich, wie sollte es anders auch sein, zwangsläufig auch auf fossile Energieträger zurückgreifen. Dazu gehören u. a. die Pflege eines Rapsfeldes durch energieverbrauchende große Landmaschinen mittels derer Düngemittel und auf Erdölbasis hergestellte Pflanzenschutzmittel aufgebracht werden und schließlich auch die Ernte, welche wiederum einen nicht zu unterschätzenden Energieaufwand erfordert, sowie der nachfolgende Transport in die für die Raffination des Rohproduktes nötigen Einrichtungen und Gerätschaften bis daraus unter weiterem nicht zu vernachlässigendem Energieverbrauch schlussendlich das gewünschte angeblich „umweltschonende“ und CO2-neutrale Medium zum Betreiben von Fahrzeugen resultiert.

Wer unter Berücksichtigung all dieser Gesichtspunkte immer noch ernstlich daran glaubt, es handle sich hierbei um ein „CO2-neutrales Konstrukt“, der ist zumindest auf dem umweltpolitischen Auge völlig erblindet. Dasselbe gilt auch für den in unzähligen Monokulturen exzessiv angebauten Mais, welcher längst nicht mehr nur als Futtermittel dient, sondern in immer höherem Ausmaß zur Gewinnung von Biogas „zweckentfremdet“ wird. Sowohl mit Raps als auch Mais werden zudem auch noch Nahrungsmittel geopfert, was vom ethisch-moralischen Gesichtspunkt aus zumindest als sehr zweifelhaft betrachtet werden muss. Darüber hinaus ist für beide bekannt, dass sie den Boden über Gebühr auslaugen und die Felder deshalb einer umso intensiveren Düngung bedürfen, mit all den negativen Folgen für Boden, Grundwasser und Umwelt. Ein weiteres Beispiel für die umweltgefährdende und zweckentfremdende Nutzung von Nahrungsmitteln ist auch die Gewinnung von Agrotreibstoffen aus Palmöl in der Dritten Welt (z. B. in Borneo).

Windräder drehen nicht an AKW vorbei
Wenden wir uns nun der Stromgewinnung durch Windkraft zu, welche ja stets als Paradebeispiel für saubere, umweltschonende und CO2-neutrale Energie postuliert wird. Für den Bau solch riesiger Kolosse mit einem Rotordurchmesser bis zu 120 m und einer Nabenhöhe mit bis zu 130 m werden unermessliche Mengen an Baumaterial und damit ein enormes Maß Energie notwendig (siehe unten) und sie müssen, um eine optimale Windausbeute erzielen zu können, auf exponierten Stellen platziert werden, d. h. im Binnenland vorwiegend auf Gebirgszügen. Um die Zufahrt der schweren LKW zum Transport der Baumaterialien zu gewährleisten, müssen der Zufahrtswege willen auch große Waldflächen geopfert werden, wodurch nicht nur das Landschaftsbild, sondern auch die Ökologie beträchtlichen Schaden erleidet. Daraus lässt sich unschwer erkennen, dass bis zum endgültigen Erzielen der für die Windkraft postulierten CO2-Neutralität eine große Anzahl an energieverzehrenden Schritten nötig ist und damit wohl kaum mehr von einer nachhaltig CO2-neutralen Alternative gesprochen werden kann. Außerdem sind ständige kostspielige Wartungsarbeiten, insbesondere bei den im Wattenmeer ständig dem Salzwasser ausgesetzten „Offshore“ Anlagen nötig, welche sich ebenso negativ auf die Beurteilung einer echten „CO2-Neutralität auswirken werden.

Um ferner bei Orkanen und ähnlichen Windphänomenen Schaden an den Rotoren abzuwenden, unterliegt der Betrieb solcher Moloche aber auch erheblichen Einschränkungen, denn sie müssen im Falle extremer Wetterlagen abgeschaltet werden, um nicht irreversiblen Schaden zu erleiden. Ein weiterer sehr wichtiger Punkt bei der Bewertung der CO2- oder auch Öko-Bilanz besteht darin, dass Windräder für die Funktionstüchtigkeit die seltene Erde Metall Neodym benötigen, welches vor allem in China gewonnen wird. Dort ist es allerdings mit dem radioaktiven Uran „vergesellschaftet“ und letzeres fällt leider bei der Gewinnung von Neodym als Verunreinigung an und ist damit neben dessen reichlich energieintensiver Gewinnung auch für große Umweltschäden verantwortlich. Aber was kümmert’ s doch unsere links-grüne Klientel, die sich streng am bekannten Sprichwort orientiert „Heiliger Florian, beschütze unser Haus, zünd‘ andre an“. Das Problem wird nur auf eine andere Ebene bzw. weit entfernte Weltregion verlagert.

Vergleichen wir zum Schluss dieses Kapitels noch die Energiebilanz bzw. Effizienz von Windkraftanlagen mit der Leistung eines Kernkraftwerkes. In diesem Beispiel wird das demnächst von der Schließung betroffene KKW Fessenheim im benachbarten Elsass als Vergleich herangezogen. Ich habe beileibe nicht vor, mich als KKW-Befürworter zu outen, sondern möchte als „neutraler Beobachter“ lediglich die energetischen „Fakten“ einigermaßen frei von jeglicher ideologisch indoktrinierter Sicht nur einmal objektiv einander gegenüberstellen.

In der Anlage von Fessenheim wird eine Leistung von 1800 Megawatt (MW) erzeugt. Legt man die riesige Zahl von ca. 22.300 Windkraftanlagen in Deutschland zugrunde, welche zusammen insgesamt „nur“ bescheidene 29.075 MW liefern, dann bedeutet dies im Klartext, dass 16 KKW des Typs Fessenheim so viel Strom erzeugen wie 22.300 Windkraftanlagen in Deutschland. Es resultiert dementsprechend aber auch ein gewaltiges Missverhältnis zwischen dem durch den Bau von Windkraftanlagen bebautem Grund und Boden, welcher für eine weitere landwirtschaftliche oder forstwirtschaftliche Nutzung ausfällt, und der erzeugten Energie im Vergleich zu einem KKW. Berücksichtigt man ferner die für diese große Anzahl an solchen Kolossen verbauten Millionen Tonnen an Beton mit Zement als wesentlichem und im Verlaufe des Herstellungsprozesses riesige Mengen an CO2 emittierendem Bestandteil, dann bleibt von der stets beschworenen CO2-Neutralität kaum mehr etwas übrig.

Die Sonnenenergie kann auch nicht mithalten
Kommen wir zum nächsten Beispiel dieses Beitrags und lenken unser Interesse auch auf die ebenfalls als CO2-neutral betrachtete Solarenergie. Auch in diesem Fall ist es ein langer und energieintensiver Weg, bis letztendlich der dafür postulierten CO2-Neutralität Genüge getan werden kann und dies, obwohl uns gerade die Sonne als nimmermüder Energiespeicher auch noch viele hundert Millionen Jahre zur Verfügung stehen wird. Sie ist zwar imstande zu jeder Zeit unendlich viel Energie zu liefern, aber leider hapert es nach wie vor mit der Umwandlung der Sonnenstrahlung in verwertbaren elektrischen Strom, der sich dann in die Netze einspeisen lässt, was mit Hilfe dafür geeigneter Solarzellen geschieht. Für diese wird allerdings Silizium der Reinheit > 99,99 % benötigt. Ein Blick in die Darstellung von Silizium aus Siliziumdioxid, welches als Teil von Silicaten wie z. B. Feldspat, Tonmineralen oder in freier Form als Quarz den Hauptbestandteil der Erdkruste und damit nicht nur in schier unbegrenzter Menge zur Verfügung steht, sondern auch die häufigste Siliziumverbindung ist, zeigt jedoch, dass sich das Halbmetall Silizium daraus nur unter enormem Aufwand an Energie erzeugen lässt. Diesbezüglich sei auf Lehrbücher der Anorganischen Chemie oder auch die Wikipedia verwiesen.

Einmal auf dem Dach von Wohnhäusern und Fabrikgebäuden installiert, weisen diese Solarpaneele eine Betriebsdauer von ca. 15 Jahren auf, wonach sie dann allerdings als „Sondermüll“ zu entsorgen sind. Die Amortisation solcher Solaranlagen beträgt allgemein bis zu sieben Jahre, sodass für die effektive Nutzung lediglich 8 Jahre zur Verfügung stehen. Aus diesem Grunde muss auch einmal ganz unverblümt betont werden, dass ein nicht unerheblicher Teil an letztendlich erzeugter Sonnenenergie allein schon zur Herstellung und Entsorgung der Solaranlagen zu veranschlagen ist und allein schon deshalb niemals von CO2-neutraler Energie gesprochen werden kann. Zudem lässt sich Strom ja nur dann erzeugen, wenn ausreichend Sonnenstrahlung vorhanden ist. Besonders problematisch wird es allerdings dann, wenn Gebäude mit Solaranlagen von Bränden heimgesucht werden. Dann nämlich sehen sich die Feuerwehren der Gefahr ausgesetzt, dass es im Falle von Löschversuchen mit Wasser zu einer weiteren Intensivierung des Brandes, womöglich auch zu Explosionen kommen kann.

Die aktuell angebotene Silizium-basierte Solartechnologie scheint den Zenit für eine weitere Optimierung bereits überschritten zu haben. Nicht umsonst wurden bereits vor mehr als 10 Jahren Versuche unternommen, die Lichtausbeute (entspricht in etwa dem Wirkungsgrad einer Verbrennungsmaschine oder eines Elektromotors) mittels neuer organischer Polymerer zu erhöhen. In Korea durchgeführte Forschungen in dieser Richtung ergaben Lichtausbeuten von 10 – 15 %, zugegebener Maßen immer noch bescheiden, aber zumindest eben doch ein Anfang. Ob sich diese Lichtausbeuten in absehbarer Zukunft spürbar verbessern lassen, kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht schlüssig beantwortet werden. Auf alle Fälle liegt das Kosten/Nutzen Verhältnis zumindest aktuell weitestgehend auf Seite der Kosten. CO2-neutrale Energiegewinnung sieht da schon erheblich anders aus.

Genau demselben Phänomen begegnen wir auch im Fall der viel beschworenen Elektromobilität. Auf den ersten Blick an für sich eine gute Sache, wenn sich da nur nicht die langsam an ihre Grenzen stoßende Batterietechnologie bzw. das Problem einer hocheffizienten Stromspeicherung mit all den damit verbundenen negativen Folgen für Natur und Umwelt auftäte. In den letzten Jahren hat sich die E-Mobilität dank mehr oder weniger zweifelhafter PR-Aktivitäten aus Politik, Klima- und Umweltaktivismus sowie auch seitens der Berichterstattung in den Medien zu einem regelrechten „Hype“ hochgeschaukelt. Allerdings benötigen Hochleistungselektrobatterien für E-Mobile zur Herstellung Lithium und Kobalt, also Rohmaterialien, die nicht so ohne weiteres im Handumdrehen bereitgestellt werden, und dazu riesige Mengen an Energie erfordern. Von einer Überlegenheit des Elektroantriebs gegenüber dem guten alten Verbrennungsmotor und der damit immer wieder ins Feld geführten angeblich CO2-neutralen Fortbewegung kann auch schon deshalb kaum die Rede sein. Außerdem ergab eine vom schwedischen Umweltministerium im Jahre 2017 in Auftrag gegebene seriöse Studie, dass man ein E-Mobil vom Typ Tesla S acht Jahre lang fahren müsste, bis dieses dieselbe Ökobilanz wie ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor gleicher Leistung erzielt. Mit anderen Worten ausgedrückt, die „lokale“ CO2-neutrale Mobilität wird an anderer, oft weit entfernterer Stelle wieder vollständig geschluckt. Was letztendlich dann noch übrigbleibt, ist eine Mogelpackung erster Güte und eine arglistige Täuschung des auf Umweltschonung bedachten Verkehrsteilnehmers.

Um den CO2-Ausstoss entscheidend zu senken, wird seit Jahren auch dem Prinzip einer effizienten Wiederaufbereitung von gebrauchten Materialien wie z. B. Kunststoffen etc., auch als Rezyklierung bezeichnet, viel Aufmerksamkeit geschenkt, wobei allerdings auch einzuflechten wäre, dass die damit verknüpften Prozesse sehr oft energieintensiver ausfallen werden als die Erstsynthese des in die Rezyklierung eingesetzten Materials. Aber dies muss ja nicht für immer sein und es bleibt folglich zu hoffen, dass Wissenschaft und Technik künftig umweltfreundliche und energiesparende Verfahren hierfür zur Verfügung stellen werden. Der Vorteil der Rezyklierung liegt allerdings im Wesentlichen darin, dass dadurch der Verbrauch von Ressourcen eingeschränkt wird und damit aber auch der ökologische Fußabdruck umso geringer ausfällt.

Mogelpackungen fürs Volk
Aus den aus einem großen Fundus sogenannter CO2-neutraler Alternativen herausgegriffenen wenigen Beispielen dürfte wohl allerdings eindeutig hervorgehen, dass es die geradezu schon als religiöses Dogma unter‘s Volk gebrachte CO2-neutrale Energie weder gibt, noch in Zukunft je geben kann. Dem Volk wird also eine Mogelpackung erster Güte untergeschoben, die jedoch politisch und medial befeuert, offenbar große Teile der Bevölkerung im Sinne einer „Gehirnwäsche“ von deren positiver Wirkung überzeugt hat. Doch irgendwann in absehbarer Zukunft wird ihr die Rechnung für dieses miese Spiel präsentiert werden und sie dann auf den harten Boden der Realität zurückholen.

CO2 gab es schon vor Millionen von Jahren
Zum Schluss möchte ich noch auf eine auf den ersten Blick ziemlich provokative und vielleicht auch reichlich utopische Sache eingehen, der, falls ich mich nicht täusche, meines Wissens überhaupt noch nie nähere Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Es handelt sich dabei um die ursprünglich auf organisches Material zurückgehenden fossilen Energieträger, wie z. B. Steinkohle, Braunkohle, Torf, Erdöl und Erdgas. Bei diesen über einen Zeitraum von Jahrmillionen abgestorbenen Pflanzen und Tieren ist, zumindest den pflanzlichen Anteil betreffend, davon auszugehen, dass dieser, wie z. B. Algen oder Farne, schon damals zur Photosynthese in der Lage war, deshalb auch Kohlendioxid in Sauerstoff umwandeln konnte und es zu jener Zeit auch schon CO2 gegeben haben muss. Da die von vor ca. 235 Millionen bis ca. 66 Millionen Jahre lebenden Dinosaurier Sauerstoff zum Überleben benötigten, müsste dieser folglich von den damals vorhandenen Pflanzen via Photosynthese auch bereitgestellt worden sein. In Anbetracht der ungeheuren Mengen an fossilen Komponenten hätten aus dem Pflanzenmaterial, aus dem sie entstanden sind, eigentlich auch ungeheure Mengen an Sauerstoff produziert werden sollen.

Deshalb könnte unter Berücksichtigung pflanzlich-basierter fossiler Energieträger aus abgestorbener Flora vermutet werden, dass letztere irgendwann einmal genauso viel CO2 gebunden hat, wie letztendlich durch deren Verbrennung wieder freigesetzt wird. Daraus könnte im Umkehrschluss sogar gefolgert werden, dass zumindest ein bestimmter Anteil an fossilen Komponenten im Verlaufe von dessen Verbrennungsprozess, ähnlich wie bei der Holzfeuerung, zu einer CO2-neutralen Emission führen sollte. Ich gebe zu, dass es sich hierbei um eine auf den ersten Blick reichlich „exotische“, vielleicht sogar auch noch reichlich utopische Hypothese handelt, aber eine Diskussion hierüber würde durchaus Sinn machen und zumindest zum Nachdenken anregen. Dies vor allem deswegen, weil auch die zur Nahrung der Dinosaurier dienenden und in diesem Zeitraum abgestorbenen Pflanzen offenbar in der Lage gewesen sein müssen, den für das Überleben dieser gewaltigen Tiere benötigten Sauerstoff zur Verfügung zu stellen.

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