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Dutschke-Stipendium für „kritische“ Sozialwissenschaften

RAF, Linke und Kommunismus – nie aufgearbeitetes Unrecht

Von CANTALOOP

Immer dreister und fordernder versuchen die Linksparteien ihre Partikularinteressen, namentlich natürlich den Sozialismus in all seinen Formen, erneut in den gesellschaftlichen Fokus zu rücken. Ein Rudi-Dutschke-Stipendium für universitäre Anhänger ihrer Ideologie wäre der Traum gewesen, nachdem in Berlin (wo auch sonst?) bereits eine Straße nach dem als „Bürgerschreck“ bekannten Aufwiegler benannt wurde. Der Bundestag hat den Antrag jedoch, wider Erwarten, am 29.11.18 abgelehnt.

Die Linke wollte, dass damit Studenten und Promovenden in sozialwissenschaftlichen Fächern gefördert werden, die als Schwerpunkt ihrer Ausbildung und Forschung emanzipatorische und kritische Theorieansätze (…sic) verfolgen. Oder vereinfacht ausgedrückt: sie wollten den ohnehin schon grassierenden linken Zeitgeist noch ein wenig mehr „pushen“.

Anlässlich dieses Antrages hielten neben FDP-Kubicki auch AfD-Parteiphilosoph und Sloterdijk-Schüler Dr. Marc Jongen bemerkenswerte Reden im Plenarsaal des Bundestages.

Ho, Ho, Ho Chi
Es ist filmisch verbürgt, dass der in der DDR sozialisierte Namensgeber dieser angedachten Förderung für aufstrebende Genossen, am Grabe seines Bruders im Geiste, Holger Meins, den Arm zum kommunistischen Gruße erhob – und mit den Worten schloss: „Holger, der Kampf geht weiter“. Bereits 1968 ereilte den „roten Rudi“ ein Attentat, das er nur knapp überlebte, um im Anschluss zum Märtyrer hochstilisiert zu werden. Es gilt als gesichert, dass die Radikalität seiner Worte die erste Generation der RAF erst zum Leben erweckt hat.

Nur ein Hauch vom mörderischen Rote-Armee Terrorismus waren sie einst entfernt, die Fischers, Kunzelmanns, Teufels und einige „Weggefährten“ mehr. Und wie viele ihrer Mitläufer und Sympathisanten sich heimlich über die Ermordung und Folterung von unbescholtenen Bürgern und Leistungsträgern im stillen Kämmerlein freuten, darüber kann man heute leider nur noch mutmaßen.

So wenige waren das nicht! Was für eine Signalwirkung ein Stipendium, dessen geistiger Vater ein offen bekennender Kommunist, Bürgerfeind und Terror-„Influencer“ war, in die Welt hinausgetragen hätte, mag man sich nur schwerlich vorstellen.

RAF-Terror im Wandel der Zeit
Heutzutage wären Baader, Meinhof und ihr gesamtes mörderisches Kampfgeschwader nach kurzer Haftzeit in den Parteien der Grünen und Linken sicherlich herzlich willkommen, könnten Karriere machen und müssten sich nicht mehr selbst richten. Der APO-Greis und vorbestrafte Terrorhelfer H.C Ströbele hat es bereits vorgemacht.

Christian Klar, die heimtückische Killerdrohne dieser RAF, ist bekanntlich auch schon lange wieder auf freiem Fuß. Wie man mittlerweile weiß, leistete dieser als „Resozialisierungsauftrag“ Dienste für Dieter Dehm von der Linkspartei. Das wurde jedoch erst publik, nachdem Dehm einen Bundestag- Hausausweis für Klar beantragte. Dieses an Dreistigkeit kaum noch zu übertreffende Anliegen wurde jedoch „aus Sicherheitsgründen“ abgelehnt.

Gleich und gleich gesellt sich gern
Viele der immer noch zahlreichen RAF-Bewunderer in den Reihen der Linksbourgeoisie loben heute noch deren große Verdienste sowie positiven Impulse für die gesellschaftliche und sozial – ökonomische Modernisierung unserer Republik, die es ohne ihre Vordenker, zu denen man auch den Marxisten Dutschke, ihren „deutschen Che-Guevara“ und dessen Anhängerschaft zählen soll, niemals gegeben hätte.

Und diese weltabgewandten Menschen, die außerhalb ihrer eigenen Zirkel keine Autoritäten mehr anerkennen und naturgemäß in weiten Teilen immer noch die untergegangene DDR „verklären“, glauben allen Ernstes zukünftig zusammen mit den nun einrückenden Muslimen und Afrikanern in einem marxistisch-leninistischen „Gegen-Deutschland“ leben zu können, wo die Doofen arbeiten gehen, es ansonsten ein bedingungsloses Grundeinkommen für jeden gibt und die Linientreuen weiterhin so leben können, wie sie wollen. Nicht zu vergessen; um alle, die eine andere Meinung haben, kümmert man sich dann schon, in bewährter Weise.

Die ersten Anzeichen hierfür sind spürbar. Gleichwohl liegt bereits ein Hauch von Stalin in der Luft.

Eingeschränktes moralisches Urteilsvermögen
Dieselben Menschen, die die derzeit vorherrschenden Paradigmen wie Frieden, Freiheit und Wohlstand offenbar für überalterte Traditionen und Wertschöpfungsprozesse für imperialistisches Teufelswerk halten, können es gar nicht erwarten, bis der designierte „Migrationspakt“ greift – und unsere Heimat bis auf die Grundfeste erschüttert wird.

Alldieweil sie in ihrer infantil-naiven Weltsicht nicht zu erkennen vermögen, dass sie auch selbst von den Wirkungen betroffen sein werden. Auch wenn sie derzeit noch schön abgeschottet und staatsfinanziert in ihren prä-sozialistischen Wohlfühl- Blasen leben können. Evidenzbasierte Erkenntnisse waren eben noch nie linke Stärken.

Die Verherrlichung von Unrechts-Regimes und Terror-Paten ist also wieder opportun und legitim im gewandelten Merkel-Deutschland des Jahres 2018, auch 50 Jahre nach ´68. Und der Links-Terrorismus in all seinen Facetten erlebt derzeit eine Renaissance. Noch hat der Bundestag ihre Eingabe abgelehnt. Aber schon der nächste Versuch könnte gelingen, ihr „Held“ wäre wiederbelebt – und der Applaus der Gehorsamen ist ihnen dann sicher.
(pi-news.net)

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