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Die Mutter aller Probleme

Überbevölkerung Kernpunkt der aktuellen Umweltprobleme, (I.)

Von Klaus Rißler

Wir leben gegenwärtig in einer Republik der selbsternannten „Klimaschützer, Welterklärer und Weltverbesserer“, die im internationalen Vergleich sowohl als geradezu einmalig erscheint als auch nur noch ungläubiges Kopfschütteln und Naserümpfen auslöst. Welcher Teufel mag die ideologisch völlig durchgeknallten Konstanzer Ratsherren geritten haben, die erst vor wenigen Wochen in offenbarer Angst, demnächst im überquellenden Bodensee zu ersaufen, beschlossen haben, den Klimanotstand in der Stadt auszurufen. Von einem entsprechenden Vorhaben des Stadtparlaments im benachbarten, ja fast mit Konstanz verschmolzenen schweizerischen Kreuzlingen, habe ich bisher noch nichts vernommen. Die scheinen doch um einiges klüger zu sein als ihre Konstanzer Kollegen. Vielleicht wäre den Rathausparlamentariern aus Konstanz deshalb empfohlen, sich dringend in psychiatrische Behandlung in einer entsprechenden auf den nahen Insel Reichenau beheimateten Einrichtung zu begeben?

Nicht nur diesen, sondern gleichzeitig auch dem Millionenheer an weiteren verbohrten und augenscheinlich irreversibel intellektuell Geschädigten sei an dieser Stelle zugerufen, dass sich sowohl der genialste Physiker aller Zeiten, Albert Einstein (1879 - 1955) als auch sein nicht minderbegabter Kollege Stephen Hawking (1942 - 2018) trotz ihres über alle Maßen erhabenen Intellekts vergeblich bemüht haben, die Welt erklären zu können bzw. eine sogenannte „Weltformel“ gefunden haben. Obwohl sich die Grünen offenbar fast schon in deren Besitz wähnen, wird sich dieses Ziel wohl kaum je realisieren lassen. Die meisten Menschen wird’s so oder so nur am Rande interessieren.

Die Deutschen sind bereits seit Jahren in geradezu masochistischer Art und Weise vom Gedanken beseelt, man fühlt sich geradezu an die Geißler des Mittelalters erinnert, die Welt retten zu müssen und fühlen sich dazu auserkoren, den ganzen restlichen Erdball an diesen utopischen Vorstellungen teilhaben zu lassen. Allzu oft fühlt man sich aber auch mehr als hundert Jahre zurückversetzt, als der verhängnisvolle Slogan „Am deutschen Wesen soll die Welt genesen“ die Runde machte und nahezu alle Nachbarn gegen uns aufbrachte. Gleichsam schwingt sich auch das Deutschland Angela Merkels seit Jahren zum Oberlehrer Europas empor, ein Unterfangen, das verständlicherweise längst nicht in allen Staaten Europas Anklang fand und uns in der Beliebtheitsskala des Kontinents weit nach hinten katapultierte.

Ohne CO2 kein Leben auf diesem Planeten
Und genau diesen zweifelhaften Ruf halsen wir uns mit diesem aufdringlichen, besserwisserischen und realitätsfernen Klimageschwafel auch weiterhin auf. Dennoch maßen sich nach wie vor Hunderttausende, ja sogar Millionen dieser schon als pathologisch zu betrachtenden Vollpfosten an, eine diesbezügliche Erklärung für alles, was das Universum im Innersten zusammenhält, gefunden zu haben. Beim von ihnen unter dem Namen Kohlenstoffdioxid ausgemachten „Corpus Delicti“ handelt es sich um ein kleines anorganisches Molekül, bestehend aus zwei Atomen Sauerstoff und einem Atom Kohlenstoff der chemischen Formel CO2 mit Molmasse 44, welches bei -78.5 °C durch Sublimation unmittelbar vom festen in den gasförmigen Zustand übergeht. Diesem schreiben sie vollmundig die Eigenschaft eines „Klima-Killers“ zu, obwohl sogar in der Hauptschule gelehrt wird, dass es ohne dieses ach so schrecklich schädliche CO2 den für uns so lebensnotwendigen Sauerstoff gar nicht gäbe. Letzterer entsteht übrigens im Blattgrün (Chlorophyll) der grünen Pflanzen gemäß folgender chemischer Gleichung aus eben diesem „Klima-Killer“ unter Einwirkung von Sonnenlicht: 6 CO2 + 6 H2O → C6H12O6 + 6 O2.

Der zugrunde liegende Prozess wird als Photosynthese bezeichnet und ist folglich die Grundlage allen Lebens auf diesem Planeten. Der in den Pflanzen gebildete Traubenzucker C6H12O6 dient übrigens als unentbehrlicher Energiespeicher der grünen Flora schlechthin und dies schon seit Millionen von Jahren. Man kann es auch mit anderen Worten ausdrücken: Ohne „Klima-Killer“ CO2 ist ein Leben auf diesem Planeten einfach nicht möglich. Außerdem wird dieses angeblich so gefährliche Gas seit vielen Jahrzehnten sowohl als Konservierungs- als auch Frischhaltemedium in vielen quirligen Getränken verwendet, und bislang wurde meines Ermessens noch kein einziger diesem „Killer-Molekül“ zugeschriebener Krankheits- oder Vergiftungsfall bekannt. Wie fürchterlich fad würde doch ein frisch Gezapftes Helles oder Weißbier ohne sein inhärentes „Killer-Gen“ munden?

Dennoch lassen die diesem kleinen Molekül zugeschriebenen „destruktiven“ Auswirkungen, man fühlt sich fast schon an den Hexenkult des Mittelalters erinnert, vor allem die Repräsentanten der Parteien CDU, SPD, Grünen und Linken schon bei dessen bloßer Aussprache voll Schreck erbeben. Von naturwissenschaftlichem Sachverstand erkennt man bei all diesen politischen Gruppierungen keine Spur. Man setze sich zu diesem Zweck nur etwas eingehender mit deren Vitae auseinander. Sie haben sich offenbar schon längst in die Geiselhaft der „Klima-Mafia“ und der internationalen Hochfinanz mit ihrer Gallionsfigur George Soros (in seinem Heimatland Ungarn übrigens eine „Persona non grata“) begeben, die kein anderes Ziel verfolgt, als diesen Staat zu ruinieren. Vielleicht ist es auch die „späte Rache“ für die Verbrechen des Hitler-Regimes, für welche jedoch die heutige Generation nicht haftbar gemacht werden kann. Aber dazu genügt ja schon, ihr ständig ein schlechtes Gewissen einzureden, und was eignet sich dazu besser, als eben dieses schlechte Gewissen zu beruhigen, indem der Welt einfach nur vermeintlich „Gutes“ angetan wird.

Demselben Zweck huldigt nicht zuletzt auch die ungehemmte millionenfache Zuwanderung von minderbegabten Menschen aus bildungsfernen und vormodernen Kulturen auf der Suche nach einträglichem, sorgenfreiem Leben und einem kostenlosen, vom Steuerzahler zwangssubventionierten „Rundumsorglospaket“, die zwangsläufig zu einem Abfall des im internationalen Vergleich bisher hohen Bildungsstandards hierzulande führen und den Wirtschaftsstandort Deutschland binnen weniger Jahre in Frage stellen wird. Mit dieser fast schon als suizidales „Geschäfts- und Gesellschaftsmodell“ zu bezeichnenden Politik katalysiert Deutschland nicht zuletzt auch weiterhin die unkontrollierte Überbevölkerung in Afrika und der islamischen Welt und setzt sich damit ein Kuckucksei ins Nest, wobei wir am eigentlich springenden Punkt dieses Traktats angekommen sind.

Denn die immer und immer wieder ins Feld geführten Probleme mit dem Klima sind eben überhaupt keine „Klima-Probleme“. Wie schon wiederholt dargelegt, handelt es sich beim Klima ja um eine rein statistische Größe und damit rücken Maßnahmen oder Versäumnisse wie wir mit unserer „Umwelt“ umgehen bzw. bisher umgegangen sind, urplötzlich in den Vordergrund des Interesses. Stets bedient man sich in diesem Zusammenhang des Begriffs der „Nachhaltigkeit“, wobei die meisten wohl kaum verstehen, was sich hinter diesem Begriff verbirgt Nachhaltigkeit bedeutet meines Wissens, die Klima-Fetischisten mögen anders darüber urteilen, dass sich jeder menschengemachte Eingriff in die Natur von letzterer wieder so kompensieren lässt, dass der ursprüngliche Zustand wiederhergestellt wird. In der Chemie würde man von einem „dynamischen Gleichgewicht“ sprechen, welches sich in beiderlei Richtungen verschieben kann, aber letztendlich immer wieder in den ursprünglichen Zustand zurück kehrt, also reversibel ist.

Aber davon sind wir mittlerweile Lichtjahre entfernt. Eine echte Nachhaltigkeit, wie vom „Club of Rome“ schon von 50 Jahren prognostiziert, ist eben nur dann möglich, wenn sich die Zahl der gegenwärtig auf diesem Planeten lebenden Menschen um ca. 80 % verringert. Mittlerweile existiert schon seit Jahrzehnten kein „dynamisches Gleichgewicht“ mehr, sondern es hat sich fast unumkehrbar in eine Richtung hin verschoben und die heißt, schlicht und ergreifend, unwiderrufliche Umweltzerstörung in hohem Ausmaß, und daran werden auch noch so viele „kosmetische“ Prozesse, sprich Maßnahmen zur Renaturierung, nichts durchgreifendes mehr ändern. Sie wirken eben nicht anders als der immer wieder zitierte sprichwörtliche „Tropfen auf den heißen Stein“, d.h. es werden immerzu unübersehbare Narben zurückbleiben. Man führe sich zu diesem Zweck nur einmal die früheren Braunkohlenabbaugebiete in der Lausitz vor Augen, wo das DDR-Regime schier umweltpolitische Meisterleistungen vollbracht hat, deren Folgen sich niemals mehr vollständig beseitigen lassen und die Umwelt noch viele Jahrzehnte belasten werden.

Überbevölkerung schadet allen
Natürlich bin ich kein Utopist, der nicht erkennt, dass sich das Vorhaben einer drastischen Bevölkerungsreduktion bis hin zum Idealwert des „Club of Rome“ nicht realisieren lässt. Aber wir könnten zumindest entscheidend dazu beitragen, die jetzige Weltbevölkerung nicht noch weiter anwachsen zu lassen, sondern sie auf dem aktuellen Stand einzufrieren. In dieser Hinsicht wäre es zwingend notwendig, den Ländern in Afrika und Asien, vor allem deren muslimischen Teil, (Ausnahme sind z. B. China, Japan und Korea), wenn erforderlich, auch unter Androhung geeigneter Sanktionen, zu signalisieren, dass man deren stetig wachsende Bevölkerung nicht auch noch durch Aufnahme weiterer Millionen in die Gesellschaften der Zielländer entlastet. Denn diese werden über kurz oder lang mit dieser Problematik überfordert sein, und damit ist weder den Überschuss produzierenden noch den Überschuss aufnehmenden Staaten gedient, wie sicherlich aber auch eine seriöse volkswirtschaftliche Analyse ergeben würde. Wie sagte schon Peter Scholl-Latour (1924 – 2014) so treffend „Wer Kalkutta retten will, rettet nicht Kalkutta, sondern wird selbst zu Kalkutta“.

Das stetig geradezu krampfhaft hervorgekramte Argument, einer immer mehr alternden Bevölkerung umso mehr junge Menschen zum Zwecke von deren Altersversorgung, sprich Rentenfinanzierung, entgegenzustellen, zieht schon längst nicht mehr, denn auch Länder mit einer unserer Gesellschaft ähnlichen Alterspyramide, wie Japan oder künftig wohl auch China und Korea, zeigen in aller Deutlichkeit auf, dass es auch ohne Massenzuwanderung zum Zwecke der „Blutauffrischung“ und „Inzuchtverhinderung“ (siehe dazu auch reichlich seltsam anmutende Äußerungen von Wolfgang Schäuble) offenbar problemlos funktioniert. Bei allen anderen Maßnahmen beißt sich die Katze oder die Schlange im Sinne einer Endlosschleife sprichwörtlich in den Schwanz. Dazu fällt mir passender Weise ein bereits vor einer Reihe von Jahren als angeblich frauenfeindlich zurückgezogener Werbeslogan der Winzergenossenschaft Ehrenstetten ein, der wie folgt lautet: „Macht die Frau ein Donnerwetter, trink ein Viertel Ehrenstetter“. Im Sinne einer Endlosschleife ließe sich der Slogan dann folgerichtig mit den Worten fortsetzen: „Trinkst Du ein Viertel Ehrenstetter, macht die Frau ein Donnerwetter………..“. Da capo al fine……..

Schweigen im Blätterwald der "Qualitätsmedien"
Seltsamerweise konnte ich bislang noch nicht erkennen, dass unsere „Qualitätsmedien“ auch nur ein einziges Mal diesem so wichtigen Aspekt der grenzenlosen Überbevölkerung die ihm gebührende Aufmerksamkeit geschenkt haben. Immerhin wurde jedoch diesem Aspekt in wenigen Leserzuschriften schon Rechnung getragen. Im Gegensatz dazu freut man sich über jeden dieser Zuwanderer und breitet ihm auch noch den roten Teppich aus, denn er ist ja als neuer Konsument und damit künftiger Wirtschaftsfaktor der allmächtigen Asylindustrie herzlichst willkommen, allerdings weniger in produktiver, sondern weit mehr die Volkswirtschaft belastender Hinsicht. Ebenso handelt es sich dabei aber auch um potentielle Käufer der Produkte der Printmedien, die dadurch zumindest ein wenig dazu beitragen könnten, deren unübersehbaren Schwund mit der Zeit wieder etwas aufzufangen.

Ins gleiche Horn blasen übrigens auch die Chefs der DAX-Unternehmen, die sich seit Beginn der sogenannten „Flüchtlingskrise“, ich würde es weit eher als „Merkel-Krise“ titulieren, vehement für die ungehemmte Zuwanderung von Menschen aus allen Teilen der Welt aussprechen, seien sie einigermaßen qualifiziert oder, etwas flapsig ausgedrückt, einfach nur unterdurchschnittlich mit Gaben des Geistes gesegnet. Es ging, geht und wird ihnen auch künftig nur um ihren eigenen Profit und billige Arbeitskräfte zur Gewinnmaximierung gehen.

Von einem neuen Wirtschaftswunder, wie vor knapp vier Jahren vom ehemaligen Daimler-Chef Dieter Zetsche auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise nur so gedankenlos in die Welt hinausposaunt, ist auch Jahre danach weit und breit nichts zu spüren. Eher ist das Gegenteil der Fall. Wenn dieser Schuss irgendeinmal nach hinten losgeht, und diese unerwünschte Alternative wird über kurz oder lang eintreten, dann werden hierzulande eben Arbeitsplätze abgebaut, die Produktion in Länder mit günstiger erhältlichen Arbeitskräften, geringeren Steuern und Energiekosten transferiert. Als weitere sprudelnde Geldquelle für die Bosse erweisen sich neben geringeren Lohnkosten im Produktionsland auch noch die dortigen niedrigeren Abgaben und Energiekosten, sodass der eigene Gewinn nur noch weiter in die Höhe schnellt. Was sie letztendlich ihrem eigentlichen Heimatland damit antun, interessiert sie kein Jota, Hauptsache es klingelt nur so im eigenen Portemonnaie. Johannes Tetzel (1460 - 1519) lässt herzlichst grüßen. Die meisten darunter mögen sich nur allzu gerne des geflügelten Wortes „Nach mir die Sintflut“ erinnern. Verantwortlichkeit gegenüber der Gesellschaft, dafür hatten Schrempp, Zetsche, Winterkorn, Stadler, Reithofer u. v. a. mehr nie wirklich etwas im Sinn.

Missachtung des Mittelstandes?
Interessanterweise kollidiert dieses Vorhaben der DAX-Unternehmensbosse mit den Interessen der kleinen und mittelständischen Unternehmer. Denn diese benötigen eben gut ausgebildete Fachkräfte und keine Analphabeten oder dunkelhäutigen Handyakrobaten, die man mit wenig Aufwand in einfachste Tätigkeiten einweisen kann. Ein Verlust an Qualität und Zuverlässigkeit kann für einen solchen klein- oder mittelständischen Unternehmer über kurz oder lang das existentielle Aus bedeuten. Diese können sich allerdings nicht von heute auf morgen der Verantwortung entledigen und mit ihren Firmen in Billiglohnländer ziehen. Dazu fehlt ihnen die Kapitaldecke der Großen. Sie sind deshalb nicht zuletzt darauf angewiesen, ihre Firmen im gewohnten Umfeld zu belassen. Allerdings werden diese, obwohl sie gut und gerne 80 % aller Gewerbesteuern entrichten, vom Fiskus geschröpft bis zum geht nicht mehr, während die DAX-Unternehmen steuerliche Geschenke in Hülle und Fülle in Anspruch nehmen und sich die Bosse, von einer korrumpierten Politik widerspruchslos hingenommen, selbst nach Misserfolgen geradewegs in Abfindungen nur so suhlen dürfen. Der von Zeit zu Zeit von bestimmten Kreisen, je nach Opportunität, geäußerte Wunsch nach Deckelung der Managergehälter wird auch künftig ins Leere laufen, zumal er nie ernst gemeint war, sondern lediglich als „Beruhigungspille“ für’s dumme Volk herhalten musste. Aber auch so etwas fällt unter die Rubrik „Populismus“.

Erst kürzlich war im Focus zu lesen, dass sich deutsche Großunternehmen zu einem Drittel in den Händen US-amerikanischer Aktionäre befinden. Addiert man dann noch die auf China, Indien, Russland und die Scheichs in Nahost entfallenden Anteile dazu, wird man vermutlich die 50 %-Grenze entweder bereits erreicht oder gar überschritten haben (siehe dazu „Ausverkauf Deutschlands“ von Constantin Schreiber, Econ-Verlag, 2010). Am 6. Juni 2019 entnahm ich einer sich mit deutschen innovativen Unternehmen befassenden Fernsehsendung, dass pro Woche eine deutsche High-Tech-Firma in chinesische Hände übergeht. Müssten da nicht die Alarmglocken schrillen? Anstatt dieser fatalen Entwicklung entgegenzuwirken, setzt sich unsere Kanzlerin in einen wenig „umweltfreundlichen“, d.h. nicht unbedingt mit ausschließlich aus erneuerbaren Energien gespeisten Privat-Jet, düst damit auf Steuerzahlers Kosten kurz 12‘000 km nach Boston und zurück, nimmt dort im Vorübergehen noch einen Ehrendoktortitel mit nach Hause (ich frage mich für was?) und beleidigt zu allem Überfluss dort auch noch den Präsidenten des Landes. Haben wir wirklich keine anderen Sorgen mehr? Es scheint wirklich so zu sein.

Nur Politiker statt Staatsmänner
Jeder, der noch in der Erinnerung an früher klingende Namen der Maschinenbau-, Fahrzeug- und Unterhaltungselektronik-Industrie schwelgt, die wenigsten heute 30-Jährigen werden es allerdings noch tun können, wird diese alles andere als positive Entwicklung zwangsläufig bestätigen müssen. Für diese ausländischen Großaktionäre rechnen sich diese Investitionen allerdings nur, solange sich die Lohnstückkosten im Rahmen halten und im internationalen Vergleich trotz hoher Steuern und Aufwendungen für Energie immer noch eine ausreichend gute Wettbewerbsfähigkeit garantieren. Aber was geschieht, wenn dem nicht mehr so ist und eine diesbezügliche Entwicklung zeichnet sich schon jetzt klar am Horizont ab. Dann wird eben Heulen und Zähneknirschen sein. Doch der hohen Politik ist dies alles Schnuppe. Wie sagte doch treffenderweise der große Brite Winston Churchill zum Unterschied zwischen einem Politiker und einem Staatsmann: „Der Politiker denkt nur an die nächste Wahl, der Staatsmann hingegen an die nächste Generation“. Dementsprechend scheint es in diesem Land ausschließlich „Politiker“ zu geben, aber leider fast nur noch grottenschlechte.

Wenn die Klima-Fetischisten stets vom Klima-Killer CO2 reden, dann sollten sie aber auch bedenken, dass jeder zusätzliche Mensch sowohl eine eigene zusätzliche Quelle von CO2 in Form der Atemluftemission darstellt als auch dazu beiträgt, den CO2-Level durch seine Verbrauchsgewohnheiten noch weiter in die Höhe zu treiben. Die Kanzlerin und ihre ganze dilettantische Ministerriege benehmen sich diesbezüglich als „nachahmenswerte“ Vorbilder bezüglich ihrer zahlreichen Luftausflüge oder Luftnummern an Bord von die ökologisch besonders sensible Troposphäre belastenden „Kerosin-Emittenten“. Denn bei so gut wie allem, was einmal produziert wurde und auch künftig hergestellt werden wird, lässt sich eine CO2-Emission leider nicht vermeiden. Alles andere sind durchsichtige Ammenmärchen, die leider von vielen Millionenen an unkritischen und auch durch ein Pippi Langstrumpf Imitat absichtlich hinters Licht geführten Menschen nach wie vor begierig verschlungen werden.

7,6 Milliarden Menschen gegen Nachhaltigkeit
Im Gegensatz zu den „Qualitätsmedien“ Presse, Funk und Fernsehen, die sich nach wie vor beharrlich weigern, die Probleme der grenzenlosen Bevölkerungsexplosion nur einmal explizit beim Namen zu nennen, greift der Sozialdemokrat Thilo Sarrazin in seinem neuesten, hervorragend geschriebenen und deshalb sehr empfehlenswerten Werk „Feindliche Übernahme, Wie der Islam den Fortschritt behindert und die Gesellschaft bedroht“ (Finanzbuch-Verlag München 2018) diese Problematik in aller Schärfe auf. Interessanterweise wurde das Manuskript offenbar auf massiven Druck „politisch korrekt agierender Kreise“ nicht in Sarrazins eigentlichem „Hausverlag“ DVA verlegt, sondern erschien im Finanzbuchverlag FBV München. Man könnte es plausibler Weise auch mit dem Wörtchen „Zensur“ beschreiben. Es sei diesbezüglich nur auf die von ihm recherchierten „Demographischen Eckdaten 1950 – 2100“ (Seite 488 – 491) verwiesen, und diese zeichnen ein sehr besorgniserregendes Bild der künftigen Entwicklung.

Gegenwärtig beträgt die Weltbevölkerung 7.6 Milliarden Menschen. Man bedenke dabei, dass zum Erzielen echter Nachhaltigkeit weniger als 2 Milliarden erforderlich sind. Diese Zahl wird sich unter Zugrundelegung von Sarrazins Berechnungsschlüssel vor allem durch die exorbitant hohen Reproduktionsraten in Afrika und im westlichen, überwiegend muslimischen Asien bis zum Jahr 2100 auf mehr als 11 Milliarden Menschen erhöhen, was einer Steigerung von 46 % entspricht. Allein in Afrika wird sich die Bevölkerung, vorausgesetzt sie verläuft im gegenwärtigen Rahmen weiter (so auch die Berechnungen Thilo Sarrazins), von gegenwärtig etwas mehr als einer Milliarde um das Vierfache auf mehr als 4 Milliarden erhöhen. Welchen Einfluss diese Entwicklung dann auf die Flora und Fauna des Kontinents hätte, braucht an dieser Stelle nicht näher präzisiert werden. In Asien, vor allem im westlichen, vorwiegend muslimisch geprägten Teil und Südasien, wie z. B. Indonesien, sieht die Sache ähnlich aus.

Aber nur mit einem riesigen Arsenal an Menschen lassen sich ja die Welteroberungspläne im Sinne einer extrem autoritären und damit auch menschenverachtenden islamischen Theokratie verwirklichen (siehe dazu auch „Feindliche Übernahme“). Nicht zuletzt warnt Thilo Sarrazin deshalb vor weiterer Zuwanderung aus vormodernen und bildungsfernen Kulturen, wobei dann mittels deren „Geburten-Dschihad“ die bisherigen autochthonen Bevölkerungen innerhalb weniger Jahrzehnte im eigenen Land zu unterjochten Minderheiten werden. Die Folgen werden sich als gravierend erweisen und mit erheblichen Einschnitten für unsere pluralistischen Systeme, politischen Freiheiten und nicht zuletzt auch die Umwelt verknüpft sein, die noch längst nicht abzusehen sind. Positiv ausfallen werden sie sicherlich nicht.

Hingegen kann künftig insbesondere sowohl auf dem amerikanischen Kontinent und auch in Ostasien mit einem vergleichbar moderaten Bevölkerungswachstum gerechnet werden, vorausgesetzt die Strukturen der dortigen ethnischen Mehrheitsbevölkerungen werden, wie in Europa leider der Fall, nicht durch Zuwanderung aus „reproduktionsaffinen“ Weltgegenden allzu sehr verzerrt, wofür es im Gegensatz zu den Verhältnissen auf unserem Kontinent aktuell jedoch keinerlei besorgniserregende Anzeichen gibt.

Mit Errungenschaften der Technik wächst auch die Bevölkerung
In Deutschland leben gegenwärtig 83 Millionen Bewohner auf einer Fläche von ca. 358‘000 Quadratkilometer (232 Einwohner je Quadratkilometer). Das im Verhältnis dazu flächenmäßig weit größere frühere „Heilige Römische Reich Deutscher Nation“ wies vor dem 30-jährigen Krieg eine Bevölkerung von ca. 18 Millionen auf einer geschätzten Fläche von ca. 670‘000 Quadratkilometer (ca. 27 Einwohner je Quadratkilometer) auf. Dies bedeutet, dass sich im Verlauf von 400 Jahren die Zahl der Bewohner je Quadratkilometer um das 8.5-fache erhöht hat. Trotz hoher Reproduktionsrate hat sich die Bevölkerung im Verlauf vieler Jahrhunderte nur mäßig entwickelt, was natürlich sowohl der hohen Kindersterblichkeit als auch der geringeren Lebenserwartung geschuldet war. Erst als in Europa vorwiegend im 19. Jahrhundert aufgrund der erdrutschartigen Errungenschaften der Medizin sowohl die Kindersterblichkeit drastisch vermindert werden konnte als auch im Gegenzug die Lebenserwartung auf bislang ungeahnte Höhen emporschnellte, setzte ein massives Bevölkerungswachstum ein, welches allerdings bislang aber auch ungeahnte Probleme bei der Ernährung dieser Massen hervorrief und mehr oder weniger deutlich aufgezeigt hat, dass es zusehends schwieriger werden würde, diese immens angewachsene Bevölkerung zu ernähren.

Hungersnöte waren an der Tagesordnung und Millionen suchten deshalb ihr Heil an den an Grund und Boden reich gedeckten Tafeln in dünn besiedelten Gebieten in Übersee. Genau diesem Phänomen begegnen wir erneut auch heutzutage, wo sich viele Millionen Menschen aus Afrika ins gelobte Paradies Europa aufmachen, obwohl der Tisch in ihren Heimatländern an für sich reich gedeckt sein sollte. Leider hat sich dort, nicht zuletzt durch die Festsetzung autokratischer Regime und ausufernder Korruption in den Jahrzehnten seit der Unabhängigkeit fast aller Staaten auf dem afrikanischen Kontinent und auch trotz Billionen an Entwicklungshilfe-Dollars, kaum etwas verändert. Und wenn sich überhaupt etwas verändert hat, dann dergestalt, dass die Bevölkerung dank der gewaltigen Fortschritte in der Medizin der Länder ihrer früheren Kolonialherren in einer Art und Weise zugenommen hat, welche diese Staaten mehr und mehr überfordern, ohne dass jedoch Maßnahmen ergriffen wurden, dieser Entwicklung gegenzusteuern. Anstatt das Problem in den Griff zu bekommen, beabsichtigt man der Einfachheit halber, es viel lieber zu exportieren.

Wie man es allerdings aber auch besser machen kann, sei am Beispiel Korea kurz angeschnitten. Das kleine Land gehörte nach dem blutigen Korea-Krieg (1950 – 1953) zu den ärmsten Staaten der Erde und ist heute mit seinem südlichen Teil und demokratischer Gesellschaftsordnung eine der führenden Industrienationen mit hohem Lebensstandard und zahlreichen bedeutenden Großunternehmen der Unterhaltungselektronik, dem Fahrzeug- und Schiffsbau. Dort werden auch die größten Dieselmotoren der Welt für Containerschiffe hergestellt, während man hierzulande, ohne Alternativen vorweisen zu können, den Diesel verteufelt bis zum geht nicht mehr. Ironischer Weise sind zumindest in Hamburg diese in Korea produzierten dieselbetriebenen Containerschiffe nicht vom seit einem Jahr gültigen „Dieselfahrverbot“ betroffen, obwohl sie, auf den „Wasserstraßen“ Hamburgs verglichen mit den Dieselfahrzeugen der Stadt ein Vielfaches des von den Grünen, Greenpeace u. a. so verfemten NOx ausstoßen.

Afrika macht nichts aus seinen Möglichkeiten
Und was geschah im gleichen Zeitraum in Afrika?: Niente! Dabei besitzt dieser Kontinent aufgrund seiner ökogeographischen Gegebenheiten außerordentlich viele Möglichkeiten für eine prosperierende Entwicklung sowohl im Bereich der Landwirtschaft als auch Industrie. Nicht überall hat man die Möglichkeit bis zu vier Ernten im Jahr einzufahren, nicht überall sind Bodenschätze in Hülle und Fülle anzutreffen, wie eben in Afrika. Aber es gibt immer noch allzu viele Menschen, welche die dortigen Fehlleistungen immer noch den früheren Kolonialmächten anlasten, obwohl sich diese seit mehr als 50 Jahren zurückgezogen und auch danach weiterhin Milliarden über Milliarden in die dortige Infrastruktur gesteckt haben, die sie ja schon im Verlauf ihrer Kolonialherrschaft wesentlich mit aufbauten. Es soll an dieser Stelle aber auch nicht beschönigt werden, dass während der Kolonialherrschaft längst nicht alles rechtens und gut war. Ich möchte da nur wenige Beispiele aufgreifen wie z. B. den Genozid an den Herrero in Deutschsüdwestafrika 1904, den Völkermord im früheren Belgisch Kongo, seinerzeit Privatbesitz Leopolds II. von Belgien (1835 – 1909) oder auch den Algerienkrieg zwischen 1954 und 1962.

All diese Verfehlungen der Kolonialmächte berechtigen allerdings nicht dazu, auch noch viele Jahrzehnte danach, die Hände in den Hosentaschen zu vergraben und zu warten, bis die gebratenen Tauben sprichwörtlich ins Maul fliegen. Auch dort heißt es bzw. heißt es mehr denn je, die Ärmel hochzukrempeln, das Schicksal in die eigene Hand zu nehmen und sich nicht nur auf andere zu verlassen. Wenn sich die Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg ähnlich verhalten hätten, müssten wir heute noch über zahlreiche Trümmerberge klettern. In diesem Zusammenhang erinnere ich mich an die Worte des längst verstorbenen Fritz Weil, der gemeinsam mit seinem Vater Max Bened Weil, dem früheren Chef meines Vaters, seinem Bruder Heinz und Mutter Emy Weil 1940 gerade noch rechtzeitig nach Montevideo emigrieren und so dem Holocaust entfliehen konnte. Er sagte mir anlässlich eines Besuchs in seiner früheren Heimatstadt Emmendingen im Mai 1989, dass er es beeindruckend fand, dass sich ein Land nach all den verheerenden Zerstörungen, die der Krieg verursacht hat, innerhalb weniger Jahre so eindrucksvoll hochrappelte und wieder in der Weltspitze festsetzen konnte. Dasselbe Engagement würde er sich auch von seinen Landsleuten in Uruguay wünschen. Hier trifft wieder einmal das Sprichwort „Von nichts kommt nichts“ zu. Wir sind jedoch auf dem besten Wege, das Erbe unserer Eltern zu verspielen.

Jede Medaille hat zwei Seiten
Es muss am Schluss dieses Beitrags aber auch mit großem Nachdruck an die grauenvolle Kinderarbeit in den Kobaltminen der Demokratischen Republik Kongo erinnert werden, in denen das in Elektrobatterien Verwendung findende Kobalt abgebaut wird. Bereits Vierjährige werden dazu herangezogen. Das autistische, schulschwänzende Gretchen und ihre nach vielen Millionen zählenden „Fridays for Future Follower“ müssten angesichts dieser Tatsache zumindest vor Scham erröten, wenn nicht sogar völlig im Boden versinken. Es gab sie schon immer, es gibt sie immer noch und es wird sie auch künftig noch geben, die zwei Seiten derselben Medaille. Allerdings sieht es meistens so aus, wie bei Gretchen und ihren völlig aus der Luft gegriffenen Klima-Märchen, dass man nur diejenige Seite betrachtet, die einem am besten zusagt und die andere, weniger mit den eigenen Vorstellungen kompatible, einfach ausblendet. Die kleine unreife Schulschwänzerin mag sich bei all ihrem offenbar von Dritten aufgetragenen Tun bestimmt ihrer berühmten Landsmännin Astrid Lindgren erinnert haben, welche deren Titelfigur Pippi Langstrumpf folgende Worte in den Mund legte: „Ich mach‘ mir die Welt, wie sie mir gefällt“.
(Es folgt Teil II.)

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