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Die namenlosen Opfer in der Ära Merkel

Breitscheidplatz, Frankfurt Hauptbahnhof, Dresden...

Von WOLFGANG HÜBNER

Die Zahl der gefallenen Soldaten in den beiden Weltkriegen war so hoch, dass es in vielen an diesen Kriegen beteiligten Ländern symbolische Orte und Ehrungen für das sogenannte „Grab des unbekannten Soldaten“ gibt. Damit soll vor allem derer gedacht werden, die nie ein Grab für ihre Gebeine gefunden haben, sondern irgendwo verscharrt sind oder deren Körper vollständig zerstört wurden.

Das ist bei den Opfern von Terroranschlägen in Deutschland in keinem bislang bekannten Fall zusätzlich zu beklagen gewesen: Die Opfer vom Breitscheidplatz, der kleine Junge, der im Frankfurter Hauptbahnhof vor den einfahrenden Zug gestoßen wurde, das jüngste Opfer islamistischen Wahnsinns in Dresden und etliche andere mörderisch aus dem Leben gerissene Menschen – sie alle hatten und behalten Namen und Gesichter, ihre sterblichen Überreste konnten begraben werden.

Es ist ein nicht mehr zu tilgender Schandfleck der Ära Merkel und speziell auch derjenigen Politikerin, die dieser Ära den Namen gibt, dass von Seiten des Staates alles unternommen wurde und wird, diesen Opfern keinen Namen und kein Gesicht zu geben. Wer es trotzdem versucht, und der Verfasser dieses Textes weiß es nur zu genau, muss mit rechtlichen Sanktionen rechnen.

Trotzdem ist es nicht unbekannt geblieben, wer in Berlin, Frankfurt oder Dresden so schrecklich gestorben ist. Das aber verdankt die Öffentlichkeit der Courage und der Empörung von Bürgerinnen und Bürgern, die weder bereit waren, noch bereit sind, die Opfer namenlos und gesichtslos zu lassen.

Das ändert allerdings nichts daran, dass der Staat der Merkel-Ära ganz offensichtlich bestrebt ist, den Toten, deren Leben er nicht schützen konnte, auch noch die fundamentalste Würdigung zu verweigern, nämlich die Nennung und öffentliche Ehrung ihrer Namen und Gesichter.

Was auch immer die Beweggründe der dafür Verantwortlichen sein mögen: Sie sind allemal zutiefst schändlich! Für diese Unmenschlichkeit darf es kein Verständnis und kein Verzeihen geben. Das gilt ebenso für all jene, die in den Medien und der Gesellschaft die staatlich verordnete Namen- und Gesichtslosigkeit der Opfer kritiklos hinnehmen. Das ist charakterlose Erbärmlichkeit.
(pi-news.net)

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