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Die „neue Normalität“ auf Frankfurts Opernplatz

Seltsames Erstaunen über islamisch-orientalischen Täterkreis bei Ausschreitungen

Von WOLFGANG HÜBNER

Der Ordnungsdezernent der Stadt Frankfurt findet es „unglaublich“, was in der Nacht zum Sonntag auf dem Opernplatz in der Vielfalt-Metropole am Main ablief. Na ja, er ist halt ein harmoniesüchtiger CDU-Mann und hat deshalb weder gelesen noch gesehen, was kürzlich im nahen Dietzenbach oder im bunten, grün regierten Stuttgart geschehen ist. Sowas hat er deshalb in der Großstadt mit der migrantischen Mehrheit und den zahllosen politischen Beschwörungen des „friedlichen Zusammenlebens“ nicht für möglich gehalten.

Außerdem ist er keineswegs der einzige Frankfurter Politiker im Römer, der realitätsignorant ist. In dieser Beziehung ist ihm sein linker, derzeit urlaubender SPD/AWO-Oberbürgermeister sogar noch ein ganzes Stück voraus. Und was soll man von einem Frankfurter Polizeipräsidenten halten, der zu den gewalttätigen Krawallen und den Angriffen gegen seine Untergebenen stammelt: „Das macht mich fassungslos“? Allein diese Äußerung disqualifiziert ihn für seine Funktion. Denn damit gesteht er ein, nichts von der täglichen Praxis, den Erfahrungen und dem Leiden all jener Polizeibeamten zu wissen oder wissen zu wollen, die tagtäglich der Aggression, Respektlosigkeit und Verachtung bestimmter Bevölkerungsgruppen in Frankfurt ausgeliefert sind.

Es ist auch keineswegs ein Beweis für plötzlichen Realitätssinn, wenn nun die Polizeispitze mitteilt, ein „Großteil“ der Gewalttäter habe einen Migrationshintergrund. Denn Augenzeugenberichten zufolge hatten alle Polizeiangreifer diesen „Hintergrund“, der in Frankfurt oder im benachbarten Offenbach bereits 75 Prozent der Kinder und Jugendlichen eigen ist. Deswegen ist dieser Hinweis offen diskriminierend gegen junge Männer mit kroatischem, polnischen, spanischen oder chinesischen „Hintergrund“, die offensichtlich kaum oder gar nicht an den Krawallen beteiligt waren. Hingegen gibt es sichere Hinweise, in welch hohem, wenn nicht ausschließlichem Maße die Gewalttäter dem orientalisch-islamischen Kulturkreis entstammen. Dass da auch noch einige bioblonde deutsche Freundinnen ihre „Helden“ bejubelt haben sollen, ändert nichts an der Feststellung über diesen Täterkreis, der nie gelernt hat, nie lernen musste und nun auch nie mehr lernen will, deutsche Gesetze und polizeiliche Autorität zu respektieren.

Das aber ist die folgerichtige Konsequenz einer politischen Entscheidung, die 2010 nicht zufällig in Frankfurt mit Signalwirkung für ganz Deutschland fiel: Der Abschied von jedem Bemühen um Integration zugunsten der mit viel linksgrünem Theoriegeschwurbel begründeten Einführung des „Vielfalt“-Konzepts. Das war eine Kapitulation, der damals bis auf die kleine standhafte Fraktion der unabhängigen Wählergruppe „Bürger Für Frankfurt“ von CDU, SPD, Grüne, FDP bis zu den Linken alle zustimmten. In jüngster Zeit kommen die linkspolitischen Kampagnen gegen angebliche Polizeigewalt sowie „Rassismus“ und „Rechtsradikalismus“ in Polizeikreisen hinzu. Das alles ist eine direkte Ermunterung für all diejenigen, die am Opernplatz gezeigt haben, wie die „Neue Normalität“ in Deutschland aussieht – demnächst auch anderswo.Es gibt keinen glaubwürdigen Grund für das peinliche Geschnatter verantwortlicher Amtsinhaber, darüber „entsetzt“ oder „fassungslos“ zu sein.

Denn diese Entwicklung wurde bewusst politisch ermöglicht und gefördert – natürlich auch von denen, die entsprechende Parteien wählen.Die in Frankfurt festgenommenen Personen sind übrigens schon wieder frei. Die Täter vom Opernplatz werden diese Botschaft ganz richtig als das verstehen, was sie ist: Als Zeugnis der Schwäche dieses Staates und einer Gesellschaft, die sich ihren wahren Problemen nicht stellen will, weil sie längst viel zu viel Angst hat vor den wahren Hintergründen beim „Migrationshintergrund“ in Dietzenbach, Stuttgart und Frankfurt.
(pi-news.net)

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