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Diesel-LKW führt Schulschwänzer-Demo an

Lastwagen- und Dieselgeneratorabgase zur Klimarettung

Von EUGEN PRINZ

Das „schwedische Mondgesicht mit den zwei Zöpfen“ (Henryk M. Broder), hatte ein Erweckungserlebnis, von dem man nicht weiß, inwieweit dieses ihrem Asperger-Syndrom geschuldet ist. Und seitdem schwänzen die deutschen Jünger von Klima-Gretl jeden Freitag die Schule, um gegen den Klimawandel zu demonstrieren. Genauso gut könnte man übrigens auch gegen die Schwerkraft demonstrieren, aber gut, der Klimawandel ist halt das aktuellere Thema.

Gegenwärtig sieht es so aus, als würde das Schulschwänzen gegen den Klimawandel so lange fortgeführt werden, bis die Staatsoberhäupter dieser CO2-geplagten Welt das Wetter wieder in Ordnung bringen. Da sich solche Änderungen erfahrungsgemäß einige 1000 Jährchen hinziehen können, sollte vielleicht die Kultusministerkonferenz darüber nachdenken, die Schulwoche künftig bereits am Donnerstag enden zu lassen.

Man muss Verständnis haben, es ist das Vorrecht der Jugend, zu rebellieren. Allerdings ist diese rebellische Jugend aus der „Generation Kopf unten“ anders als all ihre Vorgänger: sie findet Beifall bei den Regierenden und ihrer Hofberichterstatter. Jene, die seinerzeit gegen den Vietnamkrieg auf die Straße gegangen sind, wären da sofort mißtraurisch geworden, aber unsere head down generation ist wohl schon zu indoktriniert, um zu merken, dass sie zu nützlichen Idioten wirtschaftlicher Interessen degradiert wurde.

Wo waren die demonstrierenden Schüler im Herbst 2015?
Überall wird um Verständnis für die Klima-Schulschwänzer geworben. Sie demonstrieren ja für ihre Zukunft. Allerdings drängt sich hier die Frage auf, wo sie im Herbst 2015 waren, als ihre Zukunft wirklich auf dem Spiel stand? Jetzt ist es zu spät, denn sie wurde inzwischen von Merkel und ihrem Gefolge auf dem Altar der Globalisierung geopfert. Da bleibt den Instagramern und Möchtegern-Influencern eben nur noch das Klima als Sündenbock für die düsteren Aussichten.

Ad absurdum
Dass es mit der kognitiven Kapazität der klimabewegten Jugend nicht weit her ist, zeigt die Freitag-Demo in Regensburg. Die von Schule, Medien und Staat perfekt geframten Gehirne der Demonstranten lieferten zwar die richtigen Parolen für die Stimmbänder, aber nicht die Erkenntnis, dass man seine eigenen Behauptungen ad absurdum führt, wenn man einen dieselbetriebenen 12-Tonner von MAN zum Flaggschiff einer Klima-Demo macht. Und außerdem war da auch noch der leistungsstarke Dieselgenerator, der den Strom für die Lautsprecher lieferte.

Wenn also unsere selbsternannten Klimaretter die zwei Prozent CO2, die Deutschland zum weltweiten, „menschengemachten“ CO2-Ausstoß beiträgt, reduzieren wollen, sollten sie in Zukunft die nötigen Watt für ihre Lautsprecher mit Fahrrad-Ergometern erzeugen. Nicht Schulschwänzen für das Klima, sondern Strampeln für das Klima ist angesagt.

Umweltzone und Klima-Demo
Regensburg hat übrigens eine Umweltzone (siehe Karte), durch die der Demonstrationszug führte. Zitat aus der entsprechenden Verordnung: „Für alle Pkw, leichten Nutzfahrzeuge und Lkw, die nicht die Normen der grünen Plakette erreichen oder noch keine Plakette haben, ist die Umweltzone gesperrt.“

Dann hoffen wir mal, dass der 12-Tonner am Kopf der Demo wenigstens die richtige Plakette hatte.
(pi-news.net)

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