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Dorfbürgermeister lassen ihren Stadtkollegen nicht verkommen

Massive Wahlwerbung für Hans Georg Schuhmacher

Wenn der Schnee vergeht, wird sich's finden.

(tutut). Dies hätte sich der Spaichinger Bürgermeister wohl nicht träumen lassen: Seine Dorfkollegen aus dem Umland lassen ihn nicht verkommen. Mit massiver Wahlwerbung zugunsten ihres CDU-Kollegen und gleichzeitig von der CDU bekämpften Verwaltungsgemeinschaftsvorsitzenden sind sie einem Aufruf der Abowerberin Schwester Regina von der Schwäz gefolgt und unterstützen Hans Georg Schuhmacher auf zwar unfaire, dafür aber eindeutige Weise gegen seinen jungen Herausforderer. Mit einer an Klarheit nicht zu übertreffenden Einmischung in den Spaichinger Wahlkampf machen sie den Spaichingern deutlich, wen sie zu wählen haben, als wenn die nicht selbst in der Lage wären, zu entscheiden, wem sie ihre Stimme geben möchten.
"Bürgermeister sprechen von zerstörtem Vertrauen - Stellungnahme widerspricht der Darstellung Schuhmachers, nur die Frage der Finanzierung sei der Knackpunkt" titelt die Mehrzeckkraft der Schwäz, die jüngst auch als Rausschmeißerin in der Spaichinger Stadthalle Meriten erworben hat, ihren Wahlaufruf der Bürgermeister für Hans Georg Schuhmacher. Was mag ihren Meinungsumschwung vom jungen und gar nicht so unbedarften Herausforderer hin zum  Amtsinhaber bewogen haben?
Mag sein, dass es an der Ankündigung der Dorfbürgermeister liegt, die offenbar kein normales Verhältnis zu Spaichingen wünschen wie der dortige Bürgermeister, der es "kollegial und fair" wolle (woher stammt das Zitat?): "Dem widersprechen die Bürgermeister aus Aldingen, Denkingen, Frittlingen, Balgheim, Mahlstetten und Böttingen vehement". Der Hausener nicht, oder ist der vergessen worden, gesellt er sich erst am Schluss dazu? Rätselhafte Schwester Regina.
Die Bürgermeister scheinen traumatisiert zu sein. Ein Fall für Hermann Polzer? Falls die offenbar schiefe Kostenverteilung in der VG gelöst sein sollte, wer hat die bloß in der Vergangenheit nicht für Spaichingen gerade gerückt?, sei es, so die Schwäz, "ein Trugschluss zu glauben, dass, wenn die Frage der Finanzierung geklärt ist, auch alles wieder in Ordnung sei. Das verlorene Vertrauen lasse sich so auf jeden Fall nicht einfach wieder herstellen. Weiter wisse niemand wie und wann die Schlichtung durch das Landratsamt ausgehen werde". Muss da vielleicht noch Heiner Geißler her, bevor die VG tiefer gelegt wird? Wird Hans Georg Schuhmacher für diese Wahlunterstützung einen Canossagang nach Denkingen machen?
Und mitbringen in seinem Gepäck,  was überall im Spaichinger ländlichen Raum abhanden gekommen zu sein scheint: "Raumschaftsdenken", "politische Impulse für die ganze Region", "Besetzung von Zukunftsthemen", "Windkraft", "Kultur des partnerschaftlichen und ehrlichen Miteinanders“. Na, wenn Letzteres mit diesem Artikel vier Tage vor der Bürgermeisterwahl in Spaichingen kein Anfang ist! Der Krug bricht solange, bis er im Eimer ist, sagt ein Sprichwort.

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