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Dramatisches Fischsterben am Max-Eyth-See in der Öko-Metropole Stuttgart

Experten: grüne „Renaturierungsmaßnahmen“  Ursache

Von CANTALOOP

Schockierende Bilder wie aus den 70er-Jahren. Ein Fischsterben großen Ausmaßes vollzog sich dieser Tage direkt vor den Augen der mustergültig umweltbewussten Schwaben in ihrer Landeshauptstadt Stuttgart. Der Max-Eyth-See vor den Toren der Stadt ist ein beliebtes Naherholungsgebiet und seit langer Zeit ein Vorzeigeprojekt hinsichtlich urbaner Naturanbindung. An jedem Wochenende ist er gut besucht.

In diesem Kontext ist besonders erwähnenswert, dass Baden-Württemberg, ausgehend von Stuttgart, seit vielen Jahren grün regiert wird. Vom Ministerpräsidenten über den Oberbürgermeister, Verkehrsminister, bis hin zu vielen anderen Experten und Öko-Koryphäen. Alles für die Umwelt! Auch vor der ultima ratio in der Verkehrspolitik, dem Fahrverbot, schrecken sie für ihre „gute Sache“ bekanntlich nicht zurück.

Das Thema Umwelt ist in Stuttgart zentral und allgegenwärtig
Trotz gutgemeinter und sehr teurer Umbaumaßnahmen vor nicht allzu langer Zeit, lief diese Woche eine Katastrophe im Max-Eyth-See ab, wie man sie nur noch aus Zeiten kennt, als viele Industriebetriebe ihre Abwässer noch ungeklärt in die Flüsse verklappt haben.

Auch das eilig angeforderte THW konnte mit den eingeleiteten Sofortmaßnahmen, wie beispielsweise speziellen Wasserpumpen zur Belüftung des Sees, nichts mehr ausrichten. Sämtliches Leben dort ist erloschen, nachdem es zu wenig Niederschlag in der Region gab, und die abzusehende Algenbildung aufgrund von Nährstoffüberschuss einsetzte. 40.000 bis 50.000 tote Fische wurden vom dort ansässigen Angelverein und vielen freiwilligen Helfern bislang geborgen – manche von den Tieren sind meterlang und mehrere Jahrzehnte alt.

Viele der riesigen Welse haben wohl schon zu Filbingers Zeiten dort gelebt. Damals hatte der See noch einen Neckar-Zulauf, der im Rahmen der Umbaumaßnahmen 2017 unter grüner Ägide vollständig geschlossen wurde. Ganz offenbar ein großer Fehler, wie sich nun zeigt.

Fischereiverband und sogar CDU sehen Defizite in der Landespolitik
Der in dieser Materie sicherlich kompetente Fischereiverband macht laut Stuttgarter Nachrichten dafür in erster Linie die Politik, namentlich vertreten durch den grünen Umweltbürgermeister Pätzold, verantwortlich:

Der Fischervorstand spart nicht an Kritik an der Politik. Schließlich ist es nicht das erste Mal, dass Tiere im Max-Eyth-See sterben. Sämtliche Umgestaltungen der Stadt kann er nicht gutheißen. Dazu gehören etwa die Renaturierungsmaßnahmen am See. Durch sie seien natürliche Gegebenheiten abgeschafft worden, die Zustände wie den aktuellen hätten verhindern können. „Es scheint an einem Gesamtkonzept zu fehlen, das von der Politik verfolgt wird“, sagt er. Auch die CDU im Stadtbezirk Mühlhausen mokierte sich über das „umweltpolitische Versagen“, vor allem den Umweltbürgermeister Peter Pätzold der Stadt prangerte sie an.

So geht grüner Natur- und Tierschutz: Am Ende alles tot
Die super-korrekten und und moralisch unangreifbaren Umwelt-Spezialisten erleben in ihrer eigenen home-base den absoluten Umwelt-Super-Gau, der als Resultat offensichtlich direkt auf ihre amateurhaft ausgedachten Umbaumaßnahmen zurückzuführen ist. Ein Versagen mit Ansage, gewissermaßen.

Allem Anschein nach sind sie alle etwas überfordert, diese ganzen eitlen grünen Amts- und Mandatsträger. Unnötig zu erwähnen, dass der verantwortliche Umweltbürgermeister Pätzold natürlich sämtliche Vorwürfe empört zurückweist. Was auch sonst will man von ihm erwarten. Je gröber die Fehler sind, die sie begehen, desto weniger wünschen sie, dafür kritisiert zu werden, die edlen Herrschaften mit der einwandfreien Gesinnung.

Und von hier aus soll das „Weltklima“ gerettet werden?
Leider wird es diese Meldung wohl kaum aus der regionalen Bedeutung heraus schaffen. Die vielen hochwertigen Umwelt-Retter, die sich aufmachen, von Stuttgart aus das Weltklima zu retten, scheitern demnach schon beim Versuch, ein seit Jahrzehnten bestehendes Gewässer-Areal auch nur zu erhalten. Die Agonie des Max-Eyth-Sees darf man sinnbildlich mit der Agonie Deutschlands unter einer möglichen Regierung der Grünen vergleichen. Auch wenn man eigentlich keine Pauschalurteile bilden sollte, steht dennoch zu befürchten, dass diese Dillettanten sehenden Auges alles zugrunde wirtschaften, was man ihnen anvertraut.

So empfinden das im Moment auch viele Stuttgarter Erholungssuchende, wenn sie ihren geliebten See im Wald anschauen.
(pi-news.net)

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