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Droht ein neues Wettrüsten?

Nach dem Ende des INF-Vertrages

(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter Helmes

Die Atomwaffenangst ist zurück

„Die Lage ist wieder ´mal ernst“, würde der ehem. Bundeskanzler Konrad Adenauer jetzt wohl sagen. Nach dem Aus des INF-Vertrags steht nämlich die Entwicklung nuklearer Gefechtswaffen zu befürchten, zumal solche Waffen einfacher einzusetzen wären.

Wohin man schaut, es gibt eine Zuspitzung an Konflikten und von Eskalationen überall:
Der INF-Vertrag ist passé, er ist Geschichte, und der Streit zwischen den USA und China sieht noch lange nicht als „beigelegt“ aus. Eher im Gegenteil. Zudem gibt es immer mehr Nachrichten aus der Welt der nuklearen Unvernunft. Zuspitzung überall.

Wobei es nicht nur um den INF-Vertrag geht, sondern 2021 steht die Verlängerung des START-Abkommens über die strategischen Nuklearsysteme an, und die Frage ist, wie dann die beiden Weltmächte USA und Russland reagieren werden.

Wir haben leider eine breite Palette von Themen, von bisherigen und neuen Waffensystemen, wir haben aber keine Struktur, die in der Lage ist, im Augenblick diesen ganzen Komplex zu verhandeln. Weiterlesen →
Veröffentlicht unter Allgemein, Außenpolitik, Bundeswehr, EU, Merkel, Nato, Politik, Politik Deutschland, Politik Europa, Trump, USA | Verschlagwortet mit Atomwaffen-Angst, Bundeswehr, China, Europa, Friedensperiode, INF-Vertrag, Iran, Maas, Merkel, Mittelstreckenraketen, Nachrüstung, Nato, Nordkorea, Nuklearsysteme, Russland, Stoltenberg, Trump, USA, von der Leyen, Wettrüsten

1 Kommentar
Conservo-Zitat des Tages zur miesen Lage der Bundeswehr
Veröffentlicht am 3. August 2019 von conservo
(www.conservo.wordpress.com)

Harald Kujat (77), ehemals Generalinspekteur der Bundeswehr, ist überzeugt, daß die neue Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (56) von Ursula von der Leyen (60) einen „Scherbenhaufen“ übernommen hat.

Der General im Ruhestand stellt fest:
„Der entscheidende Aspekt ist, daß ihre Vorgänger, nämlich Karl-Theodor zu Guttenberg (47) und Thomas de Maizière (65), die Bundeswehr in eine andere Richtung aufgestellt haben – weg von der Landes- und Bündnisverteidigung, hin zu Auslandseinsätzen. Also weg von der verfassungsmäßigen Aufgabe.“

Ursula von der Leyen habe von ihrem vorherigen Posten Rezepte mitgebracht, die sich dort bewährt hatten. Die Bundeswehr sei jedoch etwas anderes als ein Familienministerium. Sie verkannte, „wo die eigentlichen Probleme lagen: Personal. Ausrüstung. Rüstung insgesamt und viele Dinge mehr.“

General Kujat stellt nüchtern fest:
„An irgendeinem Punkt bricht das System zusammen – und das ist der Fall. Das ist das Ergebnis von Frau von der Leyen. Wir haben die kleinste Bundeswehr, die wir jemals hatten. Wir haben die am schlechtesten ausgerüstete Bundeswehr, die wir jemals hatten. Und wir haben die Bundeswehr mit der niedrigsten Moral.“
—–
Dazu paßt auch der „N o s-W i t z“ von Privat-Depesche-Chef-Redakteur Karl Noswitz:

Kompaniechef zu seinen Soldaten:

,,Kameraden, guten Nachrichten.
Die neue Verteidigungsministerin heißt Kampf-Knarrenbauer“
(Quelle: „Privat-Depesche“ Nr. 31), 3.8.2019

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