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Ein Schreckensszenario

Der Hype des Klima-Irrsinns – eine Lizenz zum Gelddrucken

Von Klaus Rißler

Unübersehbar befindet sich dieses Land gegenwärtig im Würgegriff einer bislang noch nie dagewesenen „Klimahysterie, die nicht nur missionarische Züge annimmt, sondern in ihrem Absolutheitsanspruch leider auch noch die Erinnerung an bereits verflossene diktatorische Regime wachhält. Denn wir stehen am Beginn einer regelrechten „Klima-Diktatur“. Noch vor wenigen Jahren stand der „Schutz der Umwelt“ auf der Agenda der Parteien CDU, SPD, Grünen und der „Die Linke“ ganz oben. Heute wird dieser Term weitestgehend durch eine völlig „abstrakte Größe“ ersetzt, nämlich das Klima. Der Schutz der Umwelt, um den es eigentlich gehen müsste, stellt allerdings nur noch ein „lästiges“ Anhängsel eines wahren Schreckgespenstes mit eben dem Namen „Klima“ dar.

Obwohl die allerwenigsten überhaupt wissen, was es mit dem „Klima“ wirklich auf sich hat, bietet es eine willkommene Handhabe für eine ganze Reihe an daran über Gebühr gut verdienenden Interessengruppen, große Teile der Bevölkerung auf deren weitere Gewinnoptimierung hin einzunorden und deren Geldbeutel bedenkenlos zu plündern.

Um von den aktuellen, jedoch für diese Gesellschaft eigentlich wirklich relevanten Problemen abzulenken, das Volk zu sedieren und es über ihre wahren Absichten im Unklaren zu lassen (im Islam findet dafür das Wort Taqiyya, d. h. Täuschung, Verwendung), werden sowohl die hohe Politik dieses Landes als auch die mit ihnen verbandelten Medien auch künftig keinerlei Anstrengungen und Mühen scheuen, bereitwillig auf diesen Zug aufzuspringen, um mit einer abstrusen, realitätsfernen Klima- und Umweltpolitik auch weiterhin ein regelrechtes Schreckensszenario aufbauen zu können.

Dringendere Probleme ignoriert
Dabei gäbe es weiß Gott dringendere Aufgaben, um auch diesen den „Schrecken“ zu nehmen, wie z. B. die Bekämpfung einer immer mehr um sich greifenden Altersarmut, sowie die umgehende Genesung einer immer maroder werdenden Infrastruktur, wie sie insbesondere bei öffentlichen Gebäuden, Brücken, Straßen, der zwingend runderneuerungswürdigen „Hardware“ der Deutschen Bahn und nicht zuletzt auch beim Staats-Skandal Nr. 1, dem sich in wenigen Jahren zum voraussichtlich wohl dreistelligen Milliardenloch mausernden Berliner Großflughafen BER, immer deutlicher zu Tage treten. Nicht zuletzt sollte aber auch dem immer rascher voranschreitenden Bildungsverfall der jüngeren Generation endlich einmal vorgebeugt und die entsprechenden Korrekturmaßnahmen eingeleitet werden.

Da erklärt ein völlig inkompetenter Finanzminister namens Olaf Scholz, als früherer Erster Bürgermeister Hamburgs hauptverantwortlich für den durch extreme Linke und Antifanten anlässlich des G20 Gipfels im Juli 2017 in Hamburg verursachten Vandalismus in Millionenhöhe, alle zu Lasten des Steuerzahlers, noch Anfang 2019, dass die fiskalischen Quellen so stark sprudeln würden wie nie zuvor und kündet dann, unverfroren wie er ist, vor wenigen Wochen ein zu erwartendes Loch im Finanzhaushalt von 125 Milliarden Euro an. Dabei wäre eigentlich genügend Geld vorhanden, die genannten Infrastrukturdefizite abzubauen. Allerdings verschweigt er geflissentlich, ebenso wie der Rest von Merkels Berliner Kasperl-Theater, Gruselkabinett, oder wie man es sonst auch ausdrücken möge, dass dieses Geld völlig zweckentfremdet für unsere zwei bis drei Millionen an zugewanderten, heiß ersehnten, jedoch die Sozialkassen plündernden „Goldstücke und Fachkräfte“, sprich „Merkels Gäste“, nur so verplempert werden.

Diese aus bildungsfernen und vormodernen Kulturen „Herbeigeeilten“, die zu mehr als 90 % nicht in den ersten Arbeitsmarkt integrierbar sein werden, eignen sich dafür in umso höherem Maße dazu, den für sie äußerst lukrativen „Markt immerwährender Transferkosten“ zu Lasten der steuerlich abgezockten Bürger zu bereichern. Die damit verbundenen völlig unnötigen zusätzlichen Ausgaben dürften sich jährlich auf ca. 50 - 100 Milliarden Euro addieren. Mit anderen Worten ausgedrückt, es wird von einer immer gewissenloseren Politikerclique über viele Jahre hinweg Volksvermögen in Billionenhöhe einfach nur so verprasst. All diese Kanzlerin Angela Merkel umkreisenden „Satelliten“, d. h. ihre „Polit-Hilfsfachkräfte-Riege“ müssten, einschließlich der Chefin selbst, eigentlich für den ihrem Land zugefügten Schaden sowohl juristisch als auch finanziell in Regress genommen werden, zumal sie allesamt einen „Amtsmeineid“ geschworen haben.

Was muss man von einer Kanzlerin halten bzw. künftig auch erwarten, die kaum mehr als ein halbes Jahr nach dem Desaster von Hamburg einen Mann als Finanzminister bestellt, der nicht einmal in der Lage war, in einer Stadt von 1.8 Millionen Einwohnern für rechtsstaatliche Verhältnisse zu sorgen, wenn ihm dann auch noch als Belohnung für sein Versagen die Finanzen über mehr als 80 Millionen Bewohner anvertraut werden. Und welch jämmerliches Bild geben aber auch z. B. Verteidigungsministerin von der Leyen, Verkehrsminister Scheuer, Innenminister See-, Entschuldigung, Dreh-Hofer, Außenminister „Maas-Männchen“ und nicht zuletzt auch Wirtschaftminister Altmaier ab, wobei letzterer von Wirtschaft kaum mehr verstehen dürfte als ein mittelmäßig begabter Abiturient.

Pseudoreligiöser Eifer
Aber allesamt sind sie sich einig, wenn es darum geht, von den eigentlichen Problemen abzulenken und statt dessen, wie es ihnen beliebt, stets wieder eine „neue Sau durchs Dorf zu treiben“. Im Römischen Reich wurde dafür das geflügelte Wort „Brot und Spiele“ geprägt. Und was empfiehlt sich dazu besser als der übliche „Dauerbrenner“ Klima- und Umweltpolitik, der sich übrigens hervorragend dazu eignet, dem Bürger ein schlechtes Gewissen einzureden. Denn niemand lässt sich ja gerne zum Umweltfrevler abstempeln. Diese ganze, auch noch den letzten Winkel der Republik erfassende Klima- und Umwelthysterie trägt schon markante Züge eines pseudoreligiösen Eifers. Und gerade auch noch mittels einer rechtzeitig zu den Europawahlen erneut entfachten Klima- und Umweltschutzmanie scheint wieder einmal ein bereits seit Jahren zu beobachtender Hype alle Bereiche des Lebens zu durchdringen, allerdings mit noch stärkerer Intensität als je zuvor.

Nahezu die gesamte Parteienlandschaft, von löblichen Ausnahmen abgesehen, übergibt sich förmlich in völlig hanebüchenen Vorschlägen zur angeblichen Rettung des „Klimas“, wie sie in der Geschichte nicht nur dieses Landes, sondern sogar weltweit, wohl einmalig sein dürften. Denn an schon als exorbitant zu bezeichnenden Tollheiten scheint sich der dumme Michel kaum noch überbieten zu können. Allerdings hat er offenbar noch nicht bemerkt, vielleicht will er es aber auch gar nicht wahrhaben, dass er bei allen um ihn herum nur ungläubiges Kopfschütteln auslöst. Ein Land, das nicht einmal 2 % zum weltweiten CO2-Ausstoss beiträgt will das „Kima“ retten ? Nichts als eine grenzenlose Volksverdummung ! Geht’s noch ?

Nie zuvor fielen mir dermaßen viele mit völlig bescheuerten „Klima-Parolen“ überfrachtete Wahlplakate für die Europawahl ins Auge wie in diesem Jahr, so z. B. „weil das Klima keinen langen Atem hat“ von der SPD und „Hier ist gutes Klima“, „Es gibt keinen Planet B“, „Klimaschutz kennt keine Grenzen“. „klimagerecht“ allesamt von den Grünen, „Alle reden vom Klima, wir machen es“ von „Die Partei“, „So geht Insektenschutz“ von der CDU, um nur einmal einen beileibe längst nicht vollständigen Eindruck dieses Stumpfsinns zu vermitteln, deren Urheber man eigentlich für immer in eine geschlossene Psychiatrie einweisen sollte. Nicht nur auf einen oben angeführten Slogan der Grünen, sondern erst recht auf die „Klimaschutz“-Demo einer absichtlich fehlgeleiteten Jugend am 24. Mai 2019 bezogen, fällt mir spontan das folgende geflügelte Wort ein: „Dummheit kennt keine Grenzen, aber verdammt viele Leute“.

Unreife und lebensfremde Kinder
Man stelle sich dabei vor, dass eine Demonstration ins Leben gerufen wird, welche das Ziel verfolgt, eine „abstrakte Größe“, nämlich das Klima, zu retten. Allein schon deshalb muss man sich über das geistige Befinden der jungen Generation ernsthafte Sorgen machen, allerdings mehr noch über den Intellekt derjenigen, die ihnen diesen Unsinn erfolgreich eingetrichtert haben. Die vielen daran teilnehmenden unreifen und völlig lebensfremden jungen Leute, oft sogar deutlich unter 16 Jahre alt, werden wohl leider erst dann aufwachen, wenn sie für den von ihnen lauthals in die Welt hinausposaunten intellektuellen Schrott im späteren Leben einmal von denen zur Kasse gebeten werden, als deren willfährige Handlanger und nützliche Idioten sie lange Zeit hergehalten haben. Ob es dann allerdings den Technologie- und Innovationsstandort Deutschland noch geben wird, steht in den Sternen.

Die Zeichen stehen schon jetzt auf Sturm, denn die bienenfleißigen und äußerst wissbegierigen Ost- und Südostasiaten werden diese Entwicklung sicherlich interessiert zur Kenntnis nehmen. Immerhin und das sei nach dem Wahlergebnis vom 26. Mai 2019 an dieser Stelle noch nachgereicht, gelingt es leider auch heute noch, mit perfiden, dummen und die Realität völlig auf den Kopf stellenden Sprüchen und Parolen, erfolgreich auf Stimmenfang zu gehen. Dem Ganzen lässt sich deshalb nichts anderes als das Attribut eines maßlosen „Klima-Populismus“ abgewinnen.

Es gab übrigens vor gar nicht allzu langer Zeit auch hierzulande ein Regime, dessen erklärtes Ziel es war, vor allem Kinder und Jugendliche auf sein „Idealbild“ hin umzupolen und entsprechend zu indoktrinieren, was übrigens mit durchschlagendem Erfolg gelang. Denn nichts ist leichter, sowohl menschlich als auch politisch unerfahrene Minderjährige „auf Kurs“ zu bringen und dies waren schon seit eh und typische Eigenschaften aller diktatorischen Regime unabhängig von deren Couleur.

Und wer sich auch heutzutage immer noch dagegen sträubt, nicht im „politisch korrekten“ Sinne zu agieren, dem werden zumindest, wie in Emmendingen der Fall, seit neuestem zwei Damen als „Respekt-Coaches“ zur Seite gestellt (siehe dazu die Ausgabe der Badischen Zeitung vom 28. Mai 2019). Im Zusammenhang mit dieser Europa-, vielleicht sogar weltweit einmaligen Borniertheit bin ich geneigt, einige Worte aus der christlichen Passion zu zitieren: „Herr, verzeih ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“

Mit tatkräftiger Unterstützung der Medien, d. h. Presse, Staatsrundfunk und Staatsfernsehen wird dem unbedarften Bürgern bis fast bis zum Erbrechen vor Augen geführt, welche Schandtaten er tagtäglich zum Schaden von Klima und Umwelt anrichtet und er sich daraus nur mittels eines nicht zuletzt auch für ihn finanziell äußerst aufwendigen „Sanierungskonzepts“ Klima- und umweltverträglich regelrecht „freikaufen“ kann. All das hatten wir ja schon einmal in etwas veränderter Form Anfang des 16. Jahrhunderts, als Martin Luther mit Recht vehement und erfolgreich gegen den Aberglauben wetterte, dass sich der Mensch nur gegen Geld seiner Sünden entledigen könne. Heute würde man es bezeichnenderweise so ausdrücken: „Sobald der Groschen im Kasten klingt, das Klima nicht um Atem ringt“. Auf die davon profitierende Klima- und Umweltmafia bezogen, könnte man es aber auch etwas umformulieren, wobei es dann in etwa so lauten würde: „Sobald der Groschen im Kasten klingt, die Klima-Mafia Dich linkt“. Völlig bewusst habe ich „Lobby“ durch „Mafia“ ersetzt, denn m. E. gestaltet sich der Übergang vom Klima-Lobbyisten zum Klima-Mafioso doch recht fließend.

Klima-Pranger
Kanzlerin Angela Merkel, die es als promovierte Physikerin eigentlich besser wissen sollte, bezieht ja, offenbar „angepasst“ und deshalb im Maßstab 1:1, ihr Klima- und umweltpolitisches Know How aus dem „Potsdam Institute of Climate Impact Research“, unmittelbar vor ihrer Haustür. Chefeinpeitscher dieser vom Steuerzahler alimentierten Institution, deren erklärtes Ziel es ist, letzteren mit allerhand Auflagen und Vorschriften immer weiter zu knebeln, ist ein gewisser Herr Prof. Dr. Hans-Joachim Schellnhuber, man könnte auch „Schelmhuber“ sagen, mit einem umfangreichen Stab an kleinen Einpeitscherlein, jedoch alles wiederum auf Kosten des Steuerzahlers, der sich mit der damit verbundenen Zwangsabgabe „Umwelt und CO2-Steuer“ sowie anderer teils offener, teils versteckter steuerlichen Abzocke auch weiterhin noch mehr ausquetschen lassen muss.

Deshalb verwundert es auch keineswegs, dass „Klima-Papst“ Schellnhuber auch als Mitglied in den „Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung für Globale Umweltveränderungen“ berufen wurde. Schellnhuber, sich des äußerst kostspieligen „Umbaus“ im Sinne der sogenannten „Energiewende“ durchaus bewusst, schlägt deshalb vor, den dadurch entstehenden finanziellen Mehraufwand durch eine Reform der Erbschaftsteuer zu finanzieren, um so eine vermutlich zu erwartende soziale „Schieflage“ zu vermeiden.
Für die Potsdamer „Klimaschützer“ sei jedoch als für ihr Verhalten „entschuldigend“ angeführt, dass sie lediglich auch nur ein weisungsgebundenes Anhängsel des sogenannten UNO-Weltklimarates IPCC sind (Intergovernmental Panel on Climate Change = Zwischenstaatlicher Ausschuss für Klimaänderungen), allerdings auch wiederum mit Steuergeldern der Bundesbürger via großzügigem deutschem UNO-Beitrag finanziert.

Man gewinnt in letzter Zeit vermehrt den Eindruck, dass, allen Unkenrufen zum Trotz, dennoch allmählich ein Prozess des Umdenkens einsetzt. Denn eine wachsende Zahl an Naturwissenschaftlern überkommt langsam die Angst vor der eigenen Courage und somit rücken doch immer mehr unter ihnen von ihren einst eingenommenen Positionen ab, wobei natürlich auch die Einsicht eine Rolle spielen könnte, nicht später auch noch für Fehleinschätzungen verantwortlich gemacht zu werden, die nie und nimmer eine Chance hatten, realisiert werden zu können. Dies betrifft allerdings nicht den harten Kern der selbsternannten Klima-Päpste um Schellnhofer. Der dürfte ja mit mittlerweile fast 69 Jahren sowieso bald seinen unverdienten Ruhestand antreten bzw. ihn zwischenzeitlich vielleicht schon angetreten haben.

Aber wie es im Leben so ist. Der eine geht, der oder die andere kommt. Vor knapp einem Dreivierteljahr trat ein von vielen Menschen geradezu als „Seherin“ erachtetes 16-jähriges schwedisches Mädchen mit etwas längeren Pippi Langstrumpf-Zöpfchen namens Greta Thunberg, offenbar von langer Hand geplant, ins Rampenlicht der Öffentlichkeit. Ihr gelang auf Anhieb, was sonst nur Elvis Presley, den Beatles, Jimi Hendricks, Michael Jackson und anderen Koryphäen des Rock und Pop gelang, nämlich Millionen an jungen Menschen für ihren Klima-Hype zu ködern und sogar, dem Rattenfänger von Hameln sei Dank, Hunderttausende für ihre allwöchentlichen Freitagsdemonstrationen mit Namen „Friday‘s for Future“ für das Klima zu begeistern.

Dass diese gerade an Freitagen stattfanden bzw. auch künftig wohl immer noch stattfinden werden, weist umso mehr auf einen pseudoreligiösen Hintergrund hin, denn auch die Muslime versammeln sich ja seit eh und je zum Freitagsgebet in der Moschee. Und dann auch noch das: Das protestantische Gretchen trifft anlässlich einer Generalaudienz auf dem Petersplatz auch noch auf Papst Franziskus I. und hält ihm ein Plakat mit dem Slogan „Mach mit beim Klima-Streik“ entgegen (siehe Bild). Immerhin sei dem Oberhaupt der Katholischen Kirche als Positivum attestiert, dass er das unreife Gretchen nicht in Privataudienz empfangen hat und sich wohl auch nicht für deren zweifelhafte Ansichten instrumentalisieren ließ, wie es viele seiner „links-grün“ gestrickten katholischen Glaubensbrüder hierzulande mit Sicherheit gerne gesehen hätten.

Heilige mit Klima-Bibel
Dessen jedoch nicht genug, Gretchen wurde ja noch schier zur Ehre der Altäre, d. h. zur „Heiligen“ erhoben. Welche Perversion dieser Kultur und ein immer tieferer moralischer Fall derselben. Vieles zur Zeit sich in Europa Ereignende erinnert doch zumindest ein wenig an die Dekadenz sowohl des späten Römischen Reiches als auch an das Ende des Weströmischen Reiches im Jahre 476 n. Chr. Das heutige Europa scheint sich in einer analogen Situation zu befinden. Nur haben es die meisten offensichtlich noch nicht gemerkt, oder besser gesagt, weigern sich beharrlich, es zur Kenntnis zu nehmen.
Doch dessen immer noch nicht genug. Inzwischen erschien sogar noch ein Buch von und mit Gretchen mit dem Titel „Szenen aus dem Herzen“, Unser Leben für das Klima, Autoren Greta & Svante Thunberg, Beata & Malena Ernman, Fischer Verlag, Frankfurt, 2019.

Ich bin fest davon überzeugt, dass genügend intellektuell weniger gut Gesattelte den Text dieser „Klima-Bibel“ begierig verschlingen werden und sie deshalb sogar einen Millionenerfolg verspricht, nicht zuletzt auch für die Kassen von Gretchen & Co. Man blicke dazu nur einmal in die Auslagen vieler Buchhandlungen. Wer dann auch noch einen kritischen Blick auf die Autorenliste riskiert, erkennt, dass insgesamt vier Autoren an diesem Machwerk beteiligt waren, darunter auch unser liebes Gretchen. Allerdings ist zu erwarten, dass sie lediglich als „Feigenblatt“ herhalten musste und wohl kaum einen eigenen Beitrag dazu geleistet hat, denn dazu dürfte sie allein schon ihres geringen Alters wegen kaum in der Lage gewesen sein, außer sie hätte diesen Planeten als neuer Einstein betreten. Damit liegt der Verdacht greifbar nahe, dass sie von bestimmten Kreisen, d. h. Svante Thunberg, wohl ihr Vater (?), und anderen der „Klima-Mafia“ angehörenden selbsternannten Klimaschützern instrumentalisiert wurde. Aber was soll man dazu auch noch sagen ? Sogar ein Arnold Schwarzenegger schwärmt von ihr. Auch er nur ein Trittbrettfahrer der milliardenschweren Klima-Mafia?

Mich würde allerdings aber auch brennend interessieren, welche milliardenschwere „Klima-Mafia“ u. a. wirklich hinter Gretchen Thunberg steht, denn es ist wohl kaum davon auszugehen, dass eine 16-Jährige aufgrund ihrer sowohl persönlichen als auch geistigen Unreife von selbst auf diese abstrusen Ideen kam. Manche, vielleicht sind es sogar sehr viele, gehen sogar davon aus, dass sie, als eine wahrhaft „Heilige“, ihre Eingaben von einer „höheren Macht“ erhielt und deshalb als der neue „Messias“ zu verstehen sei, der auf die Erde gesandt wurde, um das Klima zu retten. Oder sollte man, als „Referenz“ den Linken, Grünen und Antifanten gegenüber, „gendergerecht“, nicht eher von „Messianin“ oder in Bezug auf ihr junges Alter, von „Messianinin“ sprechen ?
Wie tief aber auch die Medienlandschaft in diesem Staat schon gefallen und ein Ende der Fallstrecke noch längst nicht abzusehen ist, dokumentierte sich erst jüngst anlässlich der Verleihung des Deutschen Fernsehpreises mit der Goldenen Kamera am 30. Januar 2019 an eben diese Göre, die von Tuten und Blasen mit Sicherheit nicht die geringste Ahnung hat.

Was sich die dafür verantwortlichen Repräsentanten von ARD, RTL, Sat.1 und ZDF wohl dabei gedacht haben bzw. ob sie auch nur im entferntesten in der Lage waren, nur einen Teil ihrer Gehirnzellen zu aktivieren, entzieht sich leider meiner Kenntnis. Oder ist es vielleicht nur reinem „Populismus“ geschuldet, der von diesen Medien allerdings nur mehr den Kräften rechts der Mitte zugeschrieben wird ? In diesem Zusammenhang fallen mir einige Worte von Düsseldorfs größtem Sohn, dem Dichter Heinrich Heine (1797 – 1856) aus seinem Werk „Deutschland, ein Wintermärchen“ ein, die wie folgt beginnen: „Denk ich an Deutschland in der Nacht………..“

Eigentlich schon schlimm genug. Doch dass es auch noch schlimmer kommen kann, hat Bundeskanzlerin Angela Merkel kürzlich bewiesen, denn sie stellte sich voll und ganz hinter die wöchentlichen Schülerdemonstrationen für mehr Klimaschutz. Dazu Originaltext Merkel: „Ich unterstütze sehr, das Schülerinnen und Schüler für den Klimaschutz auf die Straße gehen und dafür kämpfen. Ich glaube, dass das eine sehr gute Initiative ist.“ Ihrer Ansicht nach seien die Klimaschutzziele nur erreichbar, wenn es Rückhalt in der Gesellschaft gebe. Ist sie sich denn bewusst, was Klima überhaupt ist und welche Rolle das kleine Deutschland dabei spielen kann ? Auf die umstrittene Verletzung der Schulpflicht ging sie dabei nicht ein. Sie dreht und windet sich, wie man es von ihr seit fast 14 Jahren kennt. Wenn sie irgendwann an ihre Grenzen stößt, d. h. sie gerät in eine politische Flaute, dann „macht sie eben schnell die Raute“.

Merkel-Populismus
Professor Joachim Sauers Gattin betreibt damit, ohne sich dessen offenbar bewusst zu sein, Populismus auf höchstem Niveau. Sie scheint so gar nicht zur Kenntnis genommen zu haben bzw. einfach nicht zur Kenntnis nehmen zu wollen, dass diese zweifelhaften Aktivitäten während der Schulzeit zu Lasten eines viel sinnvolleren Unterrichts gehen. Mit der von ihr so unverhohlen ausgedrückten Unterstützung für eigentlich ungesetzliche Handlungen, sprich Schulschwänzen, fiel sie vielen engagierten Lehrkräften auch noch gnadenlos in den Rücken. Ob sie diesen Unsinn vielleicht auch während ihrer Schulzeit und ihres Studiums im Verlaufe ihrer Sozialisierung in der ehemaligen DDR eingetrichtert bekam ? Von politischer Verantwortung und naturwissenschaftlicher Kompetenz einer „promovierten“ Physikerin erblicke ich dabei herzlich wenig, dafür jedoch umso mehr beispiellosen Opportunismus.

Es ist schon ein riesengroßer Skandal, wenn eine Regierungschefin öffentlich zu ungesetzlichen Handlungen, sprich Schulschwänzen, ermutigt. Ins gleiche Horn bläst übrigens auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Wie tief ist dieses Land moralisch gesunken, wie moralisch verkommen ihre obersten Repräsentanten ? Und als ob dem nicht schon genug wäre, setzen 700, ich würde sie als (Pseudo) Wissenschaftler und (Pseudo) Prominente bezeichnen, ungeachtet ihres geistigen Horizonts, mit ihrer Unterstützung dieser ungesetzlichen „Klimastreiks“ dem ganzen auch noch die Krone auf. Mehr und mehr gelange ich zur Überzeugung und ich befinde mich dabei in zahlreicher Gesellschaft, in einem zwangskollektivierten Irrenhaus zu leben.

Glücklicherweise liegt auch diesem Sachverhalt eine ganz profane Erklärung mit einem aus nur fünf Buchstaben bestehenden Wort zugrunde und dieses heißt „Mafia“. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit feiern da die Dämm-Mafia, die Windkraft-Mafia, die Solarenergie-Mafia, die Elektromobilitäts-Mafia u. v. a. mehr, fröhliche Urstände. All diesen mafiösen Strukturen ist gemeinsam, dass sie lediglich ein Ziel verfolgen, nämlich dem dummen Michel nur so das Geld aus der Tasche zu ziehen, um sich grenzenlos zu bereichern, wozu sie sich u. a. auch ihrer zahlreichen im Bundestag sitzenden „Marionetten“ bedienen. Denn wie lässt sich sonst vernünftig erklären, dass im Berliner Reichstag mehr Räume für „Lobbyisten“ zur Verfügung stehen als für die sogenannten Volksvertreter oder, besser ausgedrückt, Verräter am Volke ?

Klimafetischismus
Im Zusammenhang mit dem Klima-Irrsinn soll jedoch auch noch etwas auf gewisse, sehr häufig in völlig falschem Zusammenhang gebrauchte Termini, wie z. B. „Klimaerwärmung, Klimaveränderung und Klimawandel“ eingegangen werden, die leider von immer mehr, jedoch auch immer weniger kompetenten Medienvertretern und Journalisten fälschlicherweise verwendet werden. Immer öfter wird dabei von „Klimaerwärmung“ gesprochen, obwohl es diese gar nicht geben kann, denn eine statistische Größe, wie sie das Klima nun einmal darstellt, lässt sich weder auf der Heizplatte erwärmen noch im Kühlschrank abkühlen. In Anbetracht des doch recht kühlen Wetters Mitte April 2019 mit heftigem Schneefall im Schwarzwald bis in tiefere Lagen, ebenso wie auch Anfang Mai 2019, frage ich mich ernstlich, weshalb die Klimafetischisten nicht auch schon das Wort „Klimaabkühlung“ in den Mund genommen haben. Für sie gibt es per definitionem eben nur die „Klimaerwärmung“, denn, getreu den Worten von Christian Morgenstern (1871 – 1914) „kann eben nicht sein, was nicht sein darf“.

Wie schon erwähnt, repräsentiert das Klima eine statistische Größe und ich möchte dazu erneut die aus der Wikipedia entnommene Begriffserklärung zitieren: „Das Klima ist der statistische Durchschnitt aller meteorologisch regelmäßig wiederkehrender Zustände und Vorgänge der Atmosphäre an einem Ort und umfasst lange Zeiträume von in der Regel mindestens 30 Jahren“. Von einer Klimaerwärmung bzw. Klimaabkühlung zu reden, erweist sich dementsprechend als blanker Unsinn. Selbst den entschärfenden Terminus „Klimawandel“ halte ich auch nicht für korrekt, denn ein Wandel einer statistischen Größe dürfte auch nur schwer vermittelbar sein. Wenn schon, dann träfe die Bezeichnung „Klimaveränderung“ am ehesten zu. Allerdings wäre dann dringend erforderlich, darauf hinzuweisen, dass sich die Veränderung dieser „Größe“ über einen längeren Zeitraum von mindestens 30 Jahren erstrecken sollte.

Genauso wenig man das Klima als rein statistische Größe weder erwärmen noch abkühlen kann, lässt es sich ebenso wenig schützen, zumindest nicht auf direktem Wege. Schützen kann man die Umwelt, jedoch nicht das Klima, wobei noch hinzuzufügen wäre, dass ein nachhaltiger Schutz der Umwelt sehr wohl auch entsprechende Auswirkungen auf das Klima haben dürfte, aber diese vollziehen sich nicht in wenigen Jahren, sondern nur während eines Bobachtungszeitraums von einigen Jahrzehnten.

Dessen ungeachtet wimmelt es in dieser Region nur so von professionellen Klima-„Schützern“, die als hochoffizielle, oft genug sogar beamtete Klimaschutzbeauftragte oder, etwas reißerischer aufgemotzt und damit dem aktuellen Zeitgeist huldigend, als „Klimaschutz-Manager“, bezeichnet werden. Fast jede Stadt, sei sie auch noch so klein, und jeder Landkreis im weiteren Umland brüstet sich, einen solchen in ihren Reihen zu haben. Sogar der Gemeinderat der knapp 4000 Einwohner zählenden Gemeinde Riegel am Kaiserstuhl hat, offenbar dem Vorbild der Nachbargemeinde Endingen folgend, erst kürzlich entschieden, ebenfalls einen „Klimaschutz-Manager“ einzustellen. Ich frage mich nur, weshalb das Geld bei den allfällig klammen Gemeindekassen mit solch unnötigen Kinkerlitzchen noch weiter verschwendet wird. Aber es gibt ja immerhin noch andere Geldquellen, wie z. B. Gewerbe-, Grund-, Grunderwerbssteuer, sowie Wasser- und Abwassergebühren, die man zu diesem Zweck wieder einmal den „Realitäten“ anpassen kann, von den so oder so bereits seit Jahren sehr hohen Strompreisen ganz zu schweigen.

Etikettenschwindel
Aus Platzgründen möchte ich mich für’s erste aus dieser Problematik ausklinken und in einer späteren Ausgabe des Grüselhorn zumindest versuchen, die wirklichen Ursachen der aktuell diskutierten Problematik von Umwelt und Natur einer näheren Betrachtung zu unterziehen. Darin wird außerdem das Interesse sowohl der Beschreibung als auch der Folgen des sogenannten „Ökologischen Fußabdrucks“ gelten, denn längst nicht überall wo „grün“ draufsteht, ist auch „grün“ drin.

So gelange ich am Ende dieses umfangreichen Traktats zwangsläufig zum Schluss, dass die uns fast rund um die Uhr verfolgende Klimaschutz-Debatte letztendlich nur denjenigen dient, die sich mit der Naivität der Menschen eine goldene Nase verdienen wollen, deren größter Teil jedoch von den dahinterstehenden mafiösen Strukturen gnadenlos abgezockt wird.

Ich kenne genügend Leute, die schon auf diesen Etikettenschwindel hereingefallen sind, nur weil sie es einfach für zwingend notwendig erachtet hatten, der Umwelt „Gutes“ anzutun. Leider erweist sich dieses oft genug unter großen finanziellen Opfern erkaufte „Ansinnen“ längst nicht als so „nachhaltig“ wie eigentlich propagiert: „Denn gut gemeint, ist in den seltensten Fällen auch wirklich gut gemacht“.

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