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Endlich Frieden auf Erden

Staatsideologie Buntismus

Von WITTICH

30 Jahre nach dem Ende des Sozialismus gibt es in Deutschland wieder eine amtliche Staatsideologie: den Buntismus und dessen Lehre vom Paradies der Bunten Republik. Aber ist es wirklich so schlimm, wenn alle das Gleiche denken sollen? Und kann man die Ideologie der Buntisten nicht auch verstehen?

Buntistische Propaganda ist heute allgegenwärtig. Ob in der Schule, in der Kirche, in der Presse, im Fernsehen: es ist im Deutschland der Gegenwart nahezu unmöglich geworden, buntistischer Indoktrination zu entgehen. Der geistig freie Mensch wehrt sich natürlich instinktiv gegen derartige gedankliche Bevormundung. Da Propaganda und Indoktrination in unserer Bunten Republik allerdings allgegenwärtig sind, wirkt der eigene geistige Widerstand auf Dauer erschöpfend. Die Versuchung liegt nahe, den Buntismus als Staatsideologie allein deshalb hinzunehmen, weil man ihm nicht ausweichen kann.

Aber könnten die Buntisten nicht auch Recht haben mit ihrer Ideologie? Lässt sich der Aufbau einer totalen Bunten Republik in Deutschland nicht tatsächlich auch als eine großartige Leistung begreifen, als echter evolutionärer Fortschritt der menschlichen Gesellschaftsgeschichte?

Je mehr Buntheit, desto mehr Frieden und Wohlstand
Das Gedankengut der buntistischen Ideologen ist nicht schwer zu verstehen: Je mehr „Buntheit“ in einem Land herrscht, je unterschiedlicher also die Zusammensetzung einer Bevölkerung hinsichtlich ihrer Sprachen und kulturellen Traditionen, desto friedlicher und wohlhabender ist diese Bevölkerung. Je stärker hingegen die Gleichartigkeit einer Bevölkerung, je ähnlicher ihre Sprache und kulturelle Tradition, desto unfriedlicher und ärmer ist diese Bevölkerung. Um Deutschland auch in Zukunft als friedliches und wohlhabendes Land zu erhalten, werden von den Buntisten daher möglichst viele Menschen mit möglichst unterschiedlichen Sprachen und kulturellen Traditionen bei uns angesiedelt. Die innere Logik dieser Gedankengänge ist an sich leicht nachzuvollziehen.

Ähnlich wie im Fall des Sozialismus, der ja Wohlstand durch Abschaffung von Eigentum herbeiführen wollte, leuchtet allerdings diese grundsätzliche Logik der Buntisten – je mehr Buntheit, desto mehr Frieden und Wohlstand – insbesondere akademisch ungebildeten Menschen nicht auf den ersten Blick ein. Aus Sicht der herrschenden buntistischen Elite ergibt sich daher die geradezu zwangsläufige Notwendigkeit, diese Logik ständig zu wiederholen. Die permanente Indoktrination als ein typisches Charakteristikum unserer buntistischen Gegenwart dient also einzig und allein dem Zweck, den einfachen Bürger an eine Staatsideologie zu gewöhnen, die er ohne akademische Ausbildung nicht unmittelbar versteht, damit er sie – Macht der Gewohnheit – eines Tages zumindest verinnerlicht.

Schaffung eines geistigen und gesellschaftlichen Paradieses
Was ist daran nun eigentlich so schlecht? Wenn alle Menschen das Gleiche denken, sei es aus Überzeugung oder schlichter Nachahmung, haben wir ja eigentlich den Idealzustand der menschlichen Geschichte erreicht: Wo Widerspruch fehlt, wo es keine „Spalter“ mehr gibt, keine Gegensätze, kein Infragestellen, keine Kritik, da entstehen auch keine Konflikte und somit auch keine Kriege. Die Zielsetzung der Buntisten, mit Hilfe ihrer dauernden Propaganda letztlich jeden abweichenden Gedanken auszumerzen, dient daher nur einem guten Zweck: der Überwindung aller menschlichen Zwistigkeiten, der Schaffung dauerhaften Friedens und somit einer Art geistigen und gesellschaftlichen Paradieses.

Auch die Härte, mit der die Buntisten jede abweichende Meinung ahnden, lässt sich verstehen. Kommt es trotz ihrer buntistischen Dauerpropaganda zur Kritik an der Staatsideologie, gleicht dies dem sprichwörtlichen Tropfen Essig im Weinglas: All das Gute, was man zuvor mit Hilfe von Propaganda und Indoktrination erreicht hat, das heißt die Verinnerlichung buntistischer Überzeugungen sogar im ungebildeten Durchschnittsvolk, kann durch ein einziges Wort der Kritik zunichte gemacht werden. Würde Deutschland durch die Massenansiedlung nicht friedlicher, sondern unfriedlicher werden, würde es nicht wohlhabender, sondern ärmer werden, und würde jemand diese Beobachtung eines Tages laut äußern, dann gerieten die gesamten Grundfesten der buntistischen Ideologie mit einem einzigen Satz ins Schwanken.

Diese Gefahr des einen Essigtropfens erklärt somit auch die Besessenheit, mit der sich die buntistischen Parteien trotz ihrer überwältigenden Mehrheit von 85 Prozent auf die kleine AfD stürzen: Sie ist die einzige politische Gruppierung in einem sonst durchweg einheitlichen Meinungsspektrum, die nicht nur die konkreten Maßnahmen der Buntisten, ihre Massenansiedlung von Schwarzafrikanern, Arabern und Türken in Deutschland, nach ihrer Sinnhaftigkeit hinterfragt, sondern darüber hinaus die Lehre des Buntismus insgesamt in Frage stellt, ja als lächerlich deklassiert.

Fazit
Wir haben heute mit dem offiziellen Buntismus der herrschenden Elite wieder eine Staatsideologie in Deutschland. Ob uns dies gefällt oder nicht: Das ist eine Tatsache. Man kann sich dieser Tatsache beugen und die Propaganda als quasi schicksalhaft erdulden. Oder man kann versuchen, etwas Gutes in dieser Indoktrination und sogar in der Propagandahetze gegen die AfD zu sehen. Schließlich dient all dies einem guten Zweck: Der Aufbau der Bunten Republik ist ein Friedensprojekt. Und nur wenn alle Menschen das Gleiche denken und niemand mehr dazwischenfunkt, herrscht endlich Frieden auf Erden.
(pi-news.net)

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