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Entweder testen, impfen oder draußen bleiben

Wie man plant, dem Bürger das Messer auf die Brust zu setzen

Von DER ANALYST

Stellen Sie sich folgende Situation vor: Sie brauchen dringend neue Jeans, da Ihnen die alten nicht mehr passen. Sehnsüchtig warten Sie schon darauf, dass die Bekleidungsgeschäfte wieder öffnen, denn Hosen muss man vor dem Kauf anprobieren, da führt kein Weg daran vorbei. Nachdem die „dritte Corona-Welle“ nach dem wochenlangen, harten „Bundeslockdown“ offiziell für abgeflaut erklärt wurde, gibt es „Öffnungsschritte“ für den Handel.

Als Sie sich dem Eingang des Bekleidungsgeschäftes nähern, bemerken sie dort eine Menschenansammlung, mit Sicherheitsabstand, versteht sich. Zwei Mitarbeiter eines Security – Unternehmens regeln offensichtlich den Einlass. Sie stellen sich geduldig an. Als Sie an der Reihe sind, kommt höflich, aber bestimmt die Aufforderung: „Bitte Ihren Impfausweis oder die Testbescheinigung!“

Daraufhin könnte sich folgender Dialog entwickeln:
Sie: „Ich bin nicht geimpft und habe auch keine Testbescheinigung“.

Security: „Es tut mir leid, dann darf ich Sie nicht hereinlassen. Sie dürfen nur rein, wenn Sie eine Bescheinigung haben, dass Sie zweimal gegen COVID geimpft wurden oder einen negativen Corona-Test vorweisen können. Der darf aber nicht älter als zwei Tage sein“.

Sie: „Wie gesagt, habe ich beides nicht. Können Sie nicht eine Ausnahme machen?“

Security: „Nein, tut mir leid. Wir dürfen nur Geimpfte oder Getestete einlassen. Das ist die Voraussetzung dafür, dass wir überhaupt öffnen können. Wenn wir dagegen verstoßen, droht uns ein Bußgeld von 5000 Euro. Aber dort drüben ist eine offizielle Teststation, dort können Sie einen Schnelltest machen.“

Sie: „Ich möchte mich aber nicht testen lassen.“

Security: „Wie gesagt, dann darf ich Sie aber nicht ins Geschäft lassen.“

Spahn lässt die Katze aus dem Sack
Dieses fiktive Szenarium wird in Kürze zur Realität werden. In einem Interview mit der BILD am Sonntag verriet Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, wohin die Reise geht. Nach dem Abflauen der „dritten Welle“, über deren Realitätsgehalt jetzt nicht weiter diskutiert werden soll, sind „testgestützte Öffnungsschritte“ geplant. Das heißt nichts anderes, als dass der Geschäftsinhaber vor die Wahl gestellt wird, entweder seinen Laden weiterhin geschlossen zu halten, oder nur Kunden mit einem aktuellen, negativen Corona-Testergebnis einzulassen. Zusätzlich dazu wird es jetzt die Regelung geben, vollständig Geimpfte den negativ Getesteten gleichzustellen.

Letzteres basiert auf aktuellen Erkenntnissen des RKI, dass Geimpfte ab dem 15. Tag nach der zweiten Impfung kaum noch ansteckend sind. Deshalb ist geplant, diesen Personenkreis in Zukunft mit negativ Getesteten gleichzustellen. Spahn dazu:
„Wer geimpft ist, kann ohne weiteren Test ins Geschäft oder zum Friseur. Zudem müssen nach Einschätzung des RKI vollständig Geimpfte auch nicht mehr in Quarantäne.“

Impf- und Testverweigerer werden zu Parias
Das bedeutet im Umkehrschluss, dass Bürger, die nicht unbedingt scharf auf eine Hirnvenenthrombose sind und daher die Corona-Impfung verweigern, sich mehrmals wöchentlich auf „Corona“ testen lassen müssen, damit sie einkaufen oder zum Friseur gehen können. Das selbe gilt für den Besuch im Fitness Center, im Kosmetik- oder Nagelstudio und so weiter.

Nun gibt es aber Menschen, die sich aus nachvollziehbaren Gründen auch nicht testen lassen wollen. Ein Grund ist beispielsweise die Skepsis gegenüber den aus China importierten Teststäbchen, deren unbekannte chemische Inhaltsstoffe von der Nasenschleimhaut mit schöner Regelmäßigkeit aufgenommen und dem Organismus zugeführt werden. Oder die Angst vor falsch-positiven Testergebnissen, die einem dann flugs 14 Tage Hausarrest häusliche Quarantäne bescheren, obwohl man kerngesund ist.

Für jene, die aus begründeter Besorgnis sowohl die Impfung, als auch die Tests ablehnen, wird die Luft in Kürze also richtig dünn.

Sie können praktisch am Geschäftsleben nicht mehr teilnehmen. Ein feiner Plan, den sich die Politik da ausgedacht hat. Mit diesen Schikanen wird so mancher Impfunwillige auf Linie gebracht werden.

„Lockdown“ als Druckmittel zur Impfung
Dr. Leana Wen, die ehemalige Gesundheitsbeauftragte von Baltimore, hat diese globale Strategie in einem Interview mit CNN unumwunden zugegeben:
„(…) Und wir müssen ihnen klar machen, dass der Impfstoff die Eintrittskarte zurück in ein Leben vor der Pandemie ist. Und wir haben ein sehr enges Zeitfenster, um die Wiedereröffnungspolitik mit dem Impfstatus zu verknüpfen. Denn wenn sonst alles wieder geöffnet wird, was wird dann das Zuckerbrot sein? Wie sollen wir den Leuten einen Anreiz geben, sich tatsächlich impfen zu lassen? Andernfalls werden die Leute hinausgehen und die Freiheiten auch so genießen.“

Da bleiben keine weiteren Fragen offen…
(pi-news.net)

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