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„Ersatz-Juden“-Projekt gescheitert?

Das moralische Ende des Großprojekts „Bunte Republik“

Von M. SATTLER

Bedeutet das am 12. Mai von einem importierten türkischen und arabischen Mob vor einer Synagoge in Gelsenkirchen gegrölte „Scheiß Juden!“ das moralische Ende der „Bunten Republik“, die ja als Gegenentwurf gedacht war zum Hitler-Staat, eine Art staatliches Sühneprojekt für den Antisemitismus der NS-Zeit?

Die Grundidee des Projekts „Bunte Republik“ war immer der Gegenwurf zum Dritten Reich: Anstelle einer staatlichen Politik, die eine ethnische Minderheit, in Deutschland damals die Juden, ausgrenzt, vertreibt und schließlich vernichtet, zielt der buntistische Staat ganz gegenteilig auf betonte Einbindung, in vielerlei Hinsicht sogar Bevorzugung und Bevorrechtung jener ethnischer Minderheiten, die mangels einheimischer Minderheiten seit den 60er Jahren in einem gigantischen Großprojekt aus dem Ausland angesiedelt wurden.

Im Rahmen dieser Konzeption eines Anti-Hitler-Staates fällt den mit Milliardensummen importierten Türken und Arabern im heutigen Deutschland gewissermaßen die Rolle von Ersatzjuden zu: Der Staat will an ihrem Beispiel vor allem sich selbst beweisen, dass er heutzutage Menschen nicht mehr aufgrund ihrer Volkszugehörigkeit benachteiligt, geschweige denn verfolgt, sondern sie vielmehr als den indigenen Deutschen gegenüber gleichberechtigte Landesbürger ansieht.

Das Projekt „Bunte Republik“ bildet somit den Versuch einer Art historischer Rückabwicklung der NS-Zeit: Indem der deutsche Staat Millionen konzeptioneller Ersatzjuden ansiedelt, versucht er seine damaligen Verbrechen an Millionen echten Juden wenn auch nicht ungeschehen zu machen, so doch zumindest nachträglich zu relativieren und dadurch ein Stück weit auch zu sühnen.

Diese Rechnung setzt natürlich voraus, dass sich die angesiedelten Ersatzjuden auch als solche verhalten. Erwartet wurde daher von den arabischen und türkischen Neusiedlern in Deutschland, dass sie sich ähnlich harmonisch in die deutsche Gesellschaft einfügen wie die damaligen Juden im Deutschen Reich. Der aus Sicht des Buntistenstaates ideale arabische oder türkische Ersatzjude ist entsprechend ein fleißiger, strebsamer, zivilisierter Staatsbürger, der genauso gut Deutsch spricht wie die Deutschen, im Grund nur an seinem Nachnamen als nichtdeutscher Abstammung erkennbar ist und sich in kultureller Hinsicht lediglich durch seine Zweitsprache und Religion unterscheidet, die er beide allein im Privatleben pflegt. Genau so wünscht sich der Staat die importierten Ersatzjuden aus Arabien und der Türkei. Diese Idealvorstellung wurde daher auch jahrzehntelang gegenüber den Deutschen als angebliche Realität beschworen („Die Türken werden sich integrieren wie die Polen“) und alle tatsächlich beobachteten Abweichungen von diesem politisch gewünschten Idealbild sorgsam verschwiegen.

Die Wahrheit ist aber nun einmal: Türken und Araber sind keine Juden und eignen sich daher auch nicht als politisch konzeptionelle Ersatzjuden, selbst wenn der deutsche Buntistenstaat sich das so wünscht. Türken und Araber haben eine völlig andere Geschichte als Juden, sie haben eine völlig andere Kultur, sie haben eine völlig andere Religion, sie haben – anders als die Juden im Dritten Reich – sogar ihre eigenen Staaten, sie haben also mit den Juden der NS-Zeit überhaupt nichts gemeinsam. Und besonders verstörend: Sie pflegen in ihren Kulturen aus verschiedenen Gründen eine oft geradezu übersteigerte Abneigung gegen Juden. Es ist daher ein politisches Paradoxon, vergangenes Unrecht an Juden seltsamerweise dadurch ausbalancieren zu wollen, indem man massenhaft Personen mit stark anti-jüdischen Vorprägungen in Deutschland ansiedelt.

Dass die von den Buntisten angesiedelten arabischen und türkischen Ersatzjuden nun „Scheiß Juden!“ grölend durch deutsche Straßen marschieren, ist somit letztlich ein politischer Offenbarungseid. Nach 60 Jahren ethnischer Siedlungspolitik zum Ausgleich einstigen staatlichen Unrechts an Juden erleben wir auf Deutschlands Straßen wieder ähnlich antijüdische Szenerien wie in der NS-Zeit – vielleicht sogar noch schlimmere, denn die heutigen Szenerien grölender Judenhasser sind nicht staatlich orchestriert, sondern kommen tatsächlich aus der Bevölkerung, wenn auch nicht der deutschen Bevölkerung. Genau solche Bilder hatte sich Hitler immer vergeblich gewünscht: dass man beim Judenhass nicht staatlich nachhelfen muss, sondern die Bevölkerung von selbst auf die Straßen geht und mit ganzer Leidenschaft Juden hasst. Insofern schließt sich der Kreis: Im Ergebnis haben die Buntisten keinen Anti-Hitler-Staat geschaffen, sondern einen Staat, in dem sich Hitler zumindest beim Anblick der grölenden arabischen und türkischen Judenhasser sehr wohlfühlen würde.

Und genau das, dass sich der Kreis schließt zwischen Hitler und dem angeblichen Anti-Hitler-Staat der deutschen Nachkriegszeit, ist die ideelle Totalniederlage der gesamten buntistischen Staatskonzeption: das moralische Ende des siedlungspolitischen Großprojekts „Bunte Republik“.
(pi-news.net)

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