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Erst in der Krise zeigt sich der wahre Charakter

Orwell lässt grüßen: Die Spezies der „Schweine-Politiker“

Von CANTALOOP

Aktuell gilt: Wer nicht die Anweisungen der Regierung befolgt, wird sterben. Was sich auf den ersten Blick wie eine resolute Drohung anhört, entspricht exakt der derzeit vorgegebenen Regierungsmaxime. Kanzlerin Merkel tut währenddessen das, was sie am liebsten tut. Anweisungen hochmoralischer Natur zu geben und sich keinen Deut um etwaige Kritik, Anregung, oder Nichtgefallen zu scheren.

Wieso auch, denn unliebsame Kritiker hält ihr ja bekanntlich schon der stets untergebene Staats- und Systemfunk vom füllig gewordenen Leibe. Widererwarten befindet sie sich abermals im Zenit der Macht und wer geglaubt hatte, am Ende ihrer vierten Legislaturperiode eine sogenannte „lame duck“ vor sich zu haben, der sieht sich getäuscht.

Viele kennen die Orwellsche Fabel von den Bauernhoftieren, die sich nach Demokratie sehnen. Erst sieht auch alles ganz gut aus, nachdem sie den ursprünglichen Despoten verjagt haben. Aber flugs entstehen neue und viel grausamere Unterdrücker, dieses Mal in Gestalt von Schweinen.

Der Schweine-Politiker ist auch hierzulande ein Symbol für einen autoritären Politikstil geworden, in dem die Bürger, als der eigentliche Chef im Ring, mittlerweile um ihre Grundrechte betteln müssen. Und gleichwohl für eine Kaste eitler und selbstgefälliger Polit-Darsteller, für die jene Einschränkungen natürlich nicht gelten, die sie dem (Wahl-)Volk auferlegen.

Die Tradition der Zensur hat kein demokratisches Wesen
Es kennzeichnet einen Schweine-Politiker, seine Gegner nicht für voll, ja zumeist nicht einmal zur Kenntnis zu nehmen. Alle bürgerlichen Gesetze, Einschränkungen und finanziellen Verluste gelten nicht für ihn, oder seinesgleichen. Des Denkens ohnehin entwöhnt, hat man als Volk und Nation gefälligst zu gehorchen und ansonsten demütig auszuweichen, wenn ein Vertreter der Obrigkeit des Weges kommt.

Im Ergebnis hat sich somit seit Kaiser Wilhelm nicht viel geändert. Denn damals wie heute wird verlautbart, sie meinen es ja eigentlich nur gut mit uns Mündeln, pardon – Bürgern. Und mit dieser Taktik werden auch reale Zielkonflikte weitgehend vermieden.

Dementsprechend lässt sich dieses Überlegenheitsgefühl unserer hochwertigen, politischen Kaste unschwer auch in Gestus und Habitus erkennen. Während dem gemeinen Bürger eine Schutzmaskenpflicht auferlegt wird, über deren Sinnhaftigkeit sich trefflich streiten lässt, braucht kein Amts- oder Mandatsträger der höheren Ebene so etwas aufzusetzen. Sehen wir dieser Tage doch eine sichtbar gut aufgelegte Kanzlerin, scherzend und feixend mit dem offenbar wesensverwandten bayerischen MP Söder, anlässlich einer Pressekonferenz – und deutlich sichtbar ohne solch ein profanes Tüchlein vor der feinen Nase.

Die anwesende Journalistenschar, inklusive des politischen Feuilletons, hat unterdessen nichts am Auftritt der Gottgleichen, deren Herkunft getrost als zutiefst demokratiefern bezeichnet werden kann, auszusetzen. Demzufolge sondern diese, wie gewohnt, ihren wohlfeilen und regierungskonformen Gedankenbrei ab, bar jeder ernstzunehmenden Protestnote.

Alternativlosigkeit als Staatsdoktrin
So wie eine nicht zu vernachlässigende Schar von heute populären Grün- und Linkspolitikern in den 70ern nur einen Hauch vom RAF-Terror entfernt war, so knapp schlittern wir gerade an der politischen Demarkationslinie eines Seuchensozialismus mit Öko-Touch entlang. Der allegorische Schweinekopf an der obersten Spitze unserer Eliten beobachtet uns unterdessen scharf und sinniert tagtäglich darüber, was dem Volk, vielmehr dem Pöbel, angesichts der ausgerufenen Krise noch zuzumuten sei.

Mit Corona, alias Covid-19, haben sie nun eine Waffe in die Hände bekommen, von der sie früher nicht einmal hätten träumen konnten. Jetzt liegt es an uns, die auferlegten Zustände nonchalant zu akzeptieren – oder aber mit allen Kräften dagegen aufzubegehren!
(pi-news.net)

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