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Es wird weiter gehetzt

Auch Dr. Anton Honer ist dabei
„Öffentliche Gemeinderatssitzungen dieses Ausmaßes können ein Segen sein, wenn sie zur Befriedung einer Stadt dienen. Sie können aber auch ein Desaster sein, wenn die Mächtigen, in unserem Fall Bürgermeister Schuhmacher, ein Gemeinderat der Freien Wähler und der FDP dieses große Publikum von zirka 300 Spaichinger Bürgern benutzen, um die schlimmen Gräben noch zu vertiefen, die sich in Spaichingen in den letzten zwei Monaten aufgetan haben. Verstehen sie denn nicht, dass der Wahlkampf vorbei ist, dass es gilt die Wunden zu heilen, um wieder zu einem menschlich geordneten Gemeinwesen zu gelangen.Unsere Stadt darf doch nicht weiter zum Gespött der ganzen Region werden. Diese gewünschte Befriedung erscheint mir allerdings nur möglich, wenn Redakteure aus Lahr und Singen nicht weiter die Lage vergiften. Ich kann leider am nächsten Montag nicht an der Bürgerversammlung teilnehmen. Meine Frage dort wäre: Wer aus Spaichingen bezahlt eigentlich den Redakteur Kastilan aus Lahr? Mit dieser Frage würde ich die Bitte verbinden, dass von dieser Seite nicht weiter Unruhe gestiftet wird. Mit guten Willen von allen Seiten sollten wir Spaichinger mit unseren Problemen selber fertig werden.“
Dr. Anton Honer, Spaichingen
Antwort
Es wird weiter gehetzt! Vielleicht sollte Anton Honer mal in das Grundgesetz schauen. Wie kommt er dazu, anderen Menschen Meinungsfreiheit verbieten zu wollen? Ist er bigott? Solche Leute haben offenbar seit dem letzten Krieg nichts dazugelernt. Da in Spaichingen die Presse ein Totalausfall ist, was Pressegesetz und Pressekodex betrifft, muss aus der Stadt doch nicht ein Hort ewig Gestriger gemacht werden. Was glaubt er denn, was Meinungs- und Pressefreiheit kosten? Die kann sich, wer will, jeder in diesem Land leisten. Auch ein Rentner wie ich. Die kosten nämlich nichts außer Zivilcourage.
Bis jetzt habe ich noch jeden Cent für das Betreiben von Blogs bezahlt. Oder sind 60 bis 70 Euro im Jahr unbezahlbar? Soviel hat Anton Honer doch sicher für seine Nordic-Walking-Stöcke ausgegeben. Und was die Stuttgarter Zeitung betrifft, die scheint entgegen des Wunsches von Anton Honer immer noch eine Zeitung zu sein.
Wo lebt dieser Mensch eigentlich? Er hat offenbar den Herausforderer des Bürgermeisters gewollt und verloren. Zu den Machenschaften im Umfeld des Kandidaten verliert er kein Wort. Ist was für einen feinen Gesellschaft befindet sich dieser Anton Honer? Wer macht sich denn zum Gespött der Region? Mit solchen undemokratischen Auslassungen ist er dabei. Übrigens: Warum fragt er mich nicht direkt? Ist sein Verhalten nicht scheinheilig?
Jochen Kastilan

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