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EU-Spitzenkandidat Weber (CSU) unter großem Spinelli-Hut

Kommunist Spinelli wollte  „Vereinigten Staaten von Europa“

Von ALSTER

Das EU-Merkel-Männchen Manfred Weber möchte gern als künftiger EU-Kommissionspräsident 500 Millionen Europäer regieren. Der windschnittige CSU-Karrierist und EU-Funktionär Weber ist nicht nur Fraktionschef der „konservativen“ Europäischen Volkspartei (EVP) im EU-Parlament, sondern auch ihr Spitzenkandidat für die Europawahl.

Der CSU-Mann ist ein typischer EU-Trickser, denn er will die Abstimmung zur Urheberrechtsreform vorverlegen, noch vor den 23. März, an dem EU-weit Proteste gegen die „Reform” stattfinden sollen.

„Lügen-Manni“ stellt Orbán ein Ultimatum
Herr Weber wurde in den letzten Tagen ziemlich gestresst. Zum einen musste er auf die genialen Informationsplakate von Ministerpräsident Viktor Orbán reagieren, da Orbáns Fidesz-Partei seiner EVP angehört, und Juncker und Co (ebenfalls EVP) sie rausschmeissen will.

Ganz folgsam stellte er denn auch Ministerpräsident Viktor Orbán ein dreistes Ultimatum, in dem Viktor Orbán sich unter anderem bei den Mitgliedsparteien der EVP-Parteienfamilie entschuldigen soll.

Macron gibt vor. Weber geht mit.
Zum anderen richtete der Präsident der Bananenoligarchie Frankreich, Macron, seinen emotionalen Aufruf an die Europäer „Für einen Neubeginn in der EU“.

Macron forderte darin eine gemeinsame Grenzpolizei – eine gemeinsame Asylbehörde – einen gemeinsamen europäischer Sicherheitsrat – höhere Militärausgaben – und beim Handel Europe first. Kurzum: Macron will, dass die EU (gemeint ist aber Deutschland) Frankreich aus der Misere rettet. Und Manfred Weber parierte augenblicklich:

Er unterstütze die Reformpläne des französischen Präsidenten Emmanuel Macron und fordert eine Änderung des EU-Vertrags.

Warum Spinelli-Hut?
Die Adresse des EU-Parlaments: Europäisches Parlament – Bât. Altiero Spinelli
60 rue Wiertz / Wiertzstraat 60 B-1047 – Bruxelles/Brussels Belgium

Das Hauptgebäude in Brüssel ist nach ihm benannt.

Wer ist Altiero Spinelli?
Der italienische Trotzkist Altiero Spinelli (31.8.1907 · 23.5.1986) gehört zu den Gründervätern der EU. Spinelli verfolgte das Ziel der „Vereinigten Staaten von Europa“. Als Kommunist wurde er im italienischen Faschismus verhaftet; auf der Gefangeneninsel Ventotene verfasste er zusammen mit Ernesto Rossi das nach der Insel benannte „Ventotene-Manifest“. Darin werben sie für den Aufbau eines europäischen Bundesstaates und die Auflösung der Nationalstaaten. Dieses „Manifest“ von Spinelli und Rossi knüpft an das „Manifest der kommunistischen Partei“ von Karl Marx (1848) an und beschreibt, wie ein kommunistischer EU-Staat geschaffen wird. Als Mitglied in der Europäischen Kommission (1970–76) legte er einen nach ihm benannten Verfassungstext („Spinelli-Entwurf“) vor, der vom Parlament am 14.2.1984 gebilligt wurde. Dieser Entwurf sah den radikalen Umbau der EG zu einer föderal organisierten Europäischen Union vor. Etliche Teile des Entwurfs wurden in den institutionellen Reformen der EG und EU in den 1990er-Jahren aufgegriffen und umgesetzt.

Auch das noch: Eine Spinelli-Gruppe wurde 2010 von 33 prominenten EU-Staatsgründungsaktivisten (z.B. Mario Monti, Jacques Delors, Guy Verhofstadt, Joschka Fischer, Elmar Brok, Daniel Cohn-Bendit) gegründet.

Heute
„Weißbuch der Kommission zur Zukunft der EU” heißt das offizielle Programm der EU 2017 und nennt das „Manifest von Ventotene“ als seine einzige ideologische Grundlage.

Dazu eine ausgezeichnete Beschreibung eines AfD-Politikers: „Merkel ist nicht verrückt – sie handelt nur konsequent nach dem kommunistischen „Manifest von Ventotene.“

Am 23. August 2016 legten Angela Merkel, Francois Hollande (Sozialistische Partei PS) und Matteo Renzi (Mitte-Links-Partei PD) Blumen für einen Vordenker der EU an der Altiero Spinelli-Gedenkstätte ab:  Merkels Reisebericht aus dem Bundeskanzleramt dazu: Mit dem Besuch der Grabstätte von Altiero Spinelli auf der Insel Ventotene habe man „die Wurzeln der Europäischen Union gewürdigt“, betonte die Kanzlerin. Die EU sei „in finstersten Zeiten Europas“ entstanden und vorgedacht worden. Dass daraus Realität geworden sei, sei „die gute Botschaft unserer Zeit“.

In Sachen Plakate hatte Viktor Orbán seine Parteifreunde in der EVP in Brüssel zuvor als „nützliche Idioten“ bezeichnet, die das Geschäft der Linken und Liberalen betreiben würden. „Während sie einen geistigen Kampf zu führen glauben, dienen sie den Machtinteressen anderer, ja denen unserer Gegner“, hatte Orban der „Welt am Sonntag“ gesagt.

In der Tat sind die Junckers, Merkels, Timmermans und viele andere aktuelle EU-Spitzenfiguren Nachfolger von Altiero Spinelli. Sie nutzen „Flüchtlinge“ als Werkzeug, um das islamische Chaos nach Europa zu bringen und unsere Werte vollständig zu zerstören. Nur so können sie tatsächlich den Kommunismus einführen.

Übrigens: Viktor Orbán wird sich nicht entschuldigen.
(pi-news.net)

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