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Fast 40 Prozent Marktanteil

„Tagesschau“ dank Lockdown mit neuen Zuschauerrekorden

Von  CANTALOOP

Die Bevölkerung wünsche sich angeblich „seriöse und glaubhafte Informationen“. Demzufolge kann die berühmte Tagesschau, das ARD-Flaggschiff schlechthin, aktuell einen Besucheransturm verbuchen wie schon seit 30 Jahren nicht mehr. Gerade in Corona-Zeiten wären die Menschen von zuverlässigen journalistischen Angeboten abhängig, heißt es aus einschlägigen Kreisen.

Zudem genieße kein anderes Medium ein derart hohes Ansehen wie eben die vom Steuerzahler zwangsfinanzierten Programme von ARD und ZDF. Gleichwohl würden auch viele etablierte Tageszeitungen, insbesondere deren digitale Sparten, vom allgemein gesteigerten Informationsbedürfnis profitieren. Wohlgemerkt trotz ihres zelebrierten Expertenkultes und erkennbar geistiger Enge.

Auch wenn böse Zungen behaupten, viele Mitteilungen dieser Medienorgane würden sich anhören, als hätte sie ein Partei-Pressesprecher verfasst, so ist deren Akzeptanz bei den durch die Pandemie verunsicherten Bürgern dennoch erkennbar gestiegen. Fast 12 Millionen der Fernsehzuschauer sehen sich regelmäßig die 20 Uhr-Nachrichten an. Knapp zwei Millionen mehr als im Vorjahr. Ein Quotenhoch der besonderen Güte also. Außerdem ein Grund mehr, sich als selbstreferenzielle Nachrichten-Institution von ebenfalls „auf Linie“ befindlichen Presse-Organen loben zu lassen.

Tagesschau-Macher nennen sich selbst „Qualitätsjournalisten“
Wer diesen speziell aufbereiteten Informationsfluss jedoch uneingeschränkt als bare Münze nimmt und seine Lebens- bzw. Verhaltensweise dementsprechend danach ausrichtet, kann sicherlich nicht als ein besonders kritischer Zeitgenosse und Bürger wahrgenommen werden. Diese derart eindimensionale Berichterstattung bereitet mitunter sogar schlichten Gemütern gehörige Kopfschmerzen. Ein bekannter Journalist und Blogger, der explizit nicht dem linken Spektrum der sonstigen Redakteur- und Reporterkaste zugerechnet werden kann, behauptete sogar, dass ein maßgeblicher Teil der so verbreiteten Meldungen im Grunde reine Regierungspropaganda sei. Und der Rest dieser Botschaften sich nicht nur fernab jeder intellektuellen Redlichkeit, sondern zudem im Bereich einer kulturmarxistischen Agenda befände. Die Intention heutzutage: man möchte die Menschen in blanke Hysterie versetzen, um im Umkehrschluss jede noch so unnütze Maßnahme zur angeblichen Pandemie-Eindämmung rechtfertigen zu können.

Staatsdirigismus als höchste Abstraktionsebene der Sprache
Exakt so sehen es auch die meisten freien und alternativen Medien, Blogs und Foren, die nicht selten derart verfremdete oder systemkonform nachkolorierte Artikel zur Richtigstellung aufarbeiten müssen. Das „ERSTE deutsche Fernsehen“ als die moralische Leitgröße überhaupt, gilt jedoch vor allem der zahlenmäßig großen Gruppe von Rentnern seit jeher als rechtschaffen, anständig und unangreifbar. Exakt jene Kohorte also, die ebenfalls die Hauptwählerschaft von Merkels CDU bildet – und somit die Marschrichtung der Politik im Lande ohnehin befürwortet. Angesichts dieser Tatsachen also ein klassischer Zirkelschluss, in dem die unilateralen Maßnahmen der Bundesregierung mittels allabendlicher Propagandaschau unters willige Volk gebracht werden, um dort weitgehend kritiklos aufgenommen zu werden.

Glücklicherweise informiert sich ein nicht unbeträchtlicher Teil der Bürgerschaft zwischenzeitlich auch über andere Kanäle – und bewahrt sich somit eine gewisse kritische Distanz gegenüber der subtilen Dauerberieselung durch die zutiefst alarmistisch veranlagten Leitmedien, namentlich natürlich der „Tagesschau“.
(pi-news.net)

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