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Flächendeckende Verzweiflung

Der Kollateralschaden der Corona-Politik

Von NADINE HOFFMANN

Ist es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode. Könnte man inzwischen meinen. Denn mit rationalem Handeln hat die Corona-Hysteriepolitik nichts zu tun. Selbst bei ganz niedrig angesetzter Messlatte aufgrund der altpolitisch-gegebenen Inkompetenz (wo ein Bankkaufmann schon mal auf dem Bundesgesundheitsministerposten landet), schafft es die deutsche Regierendenriege, ihr Versagen immer wieder zu toppen.

Aber es ist nicht zum Scherzen. Hinter den Zahlen stecken Menschen und ihre Schicksale, sowohl hinter Inzidenzen und den „vulnerablen Gruppen“, als auch hinter denen, die sich noch verstecken. zum Beispiel im geänderten Insolvenzrecht. Die schon erfolgten und die erfolgenden Insolvenzen, die familiären Ruine, das Sterben an Einsamkeit, die Verzweiflung, vielleicht auch der Suizid, die machen den Teil des Eisbergs aus, den wir noch nicht sehen, nur ahnen, weil wir die Kälte der eisigen See riechen, auf der er sich befindet.

Ich kann trotz meiner Neigung zum Schreiben nicht ausdrücken, wie ich diese menschenfeindliche Agenda der Corona-Politik-Akteure verachte. So dumm, so ignorant, so weltfremd kann keiner sein wie jene es sind? Doch! Sie vernichten Existenzen und sie zucken dabei nicht mit einer Wimper. Sollte es einen inneren Plan, einen eingebauten Kompass der Verantwortungsträger geben, so ist es die Arroganz der Macht, die Misanthropie der Mächtigen, der Zerstörungsdrang der Unzulänglichen. Ein Lauterbach hätte nie vor ein Mikrofon treten dürfen, ein Spahn sollte Geldscheine zählen statt RKI-Daten und Merkel würde längst nicht mehr pfuschen, wenn ihre Gurkentruppe von Partei Rückgrat hätte.

Gut, der Ordnung halber sei gesagt, irgendwer muss die gewählt haben, Menschen mit Verstand und Durchblick waren es wohl nicht.

Die Frage, warum deutsche Politiker so gnadenlos unfähig sind, lässt sich mit der Auslese der größten Armleuchter erklären. Der Politbetrieb ist dreckig, es geht um Macht und fast jeder will an ihr lecken – jeder Zukurzgekommene, Größenwahnsinnige oder Geltungssüchtige. Ob es einen äußeren Plan gibt, dem die Corona-Regie folgt, weiß ich nicht und wenn, lässt er sich nur dadurch umgehen, dass keine nützlichen Idioten mehr in die politischen Schaltzentralen gehievt werden, die den Leitfaden mangels Vernunft oder Charakterstärke umsetzen. Das Schiff in den Eisberg zu lenken, ist jedenfalls eine Folge der Negativauslese. Da können wir jetzt rätseln, wieso, weshalb, warum, das bringt nichts.

Es gilt, den Kollateralschaden der Corona-Politik in den Fokus zu rücken, die Inzidenzwerte und Zahlenkolonne wegzuschieben und die Schicksale zu beleuchten, die erzeugt werden. Zeigt die Friseurin, die verzweifelt ist, zeigt den Barbesitzer, der nicht mehr weiter weiß, zeigt den Händler, der nicht mehr kann. Diese Menschen geben mit der Risikogruppe der Corona-Krise ein Gesicht, die Welt muss es sehen.
(PI-NEWS-Gastautorin Nadine Hoffmann ist Sprecherin für Umweltpolitik und Tierschutz der AfD-Landtagsfraktion in Thüringen)
(pi-news.net)

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