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Framing

Frankfurter Krawall-Migranten: Der Eiertanz der Deutschen Presseagentur

Von EUGEN PRINZ

Über die Ereignisse in der Frankfurter Krawallnacht hat PI-NEWS bereits ausführlich hier und hier berichtet. Dabei wurden Ross und Reiter genannt und die Leser so informiert, wie sich das für seriösen Journalismus gehört.

Der letzte Satz wird bei links-grünen Gutmenschen und den Vertretern der Mainstream-Medien natürlich Hohngelächter auslösen. Ob dieses gerechtfertigt ist, kann jeder selbst entscheiden, wenn er die nachfolgende Analyse über die Berichterstattung der Deutschen Presseagentur (dpa) zur Frankfurter Krawallnacht gelesen hat.

Die Zusammenstellung stammt von einem guten Bekannten des Autors, der aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit ständig mit Analysen befasst ist.

Die Täter
Zunächst einmal lernen wir aus der Berichterstattung der dpa über die Krawallnacht, wie man geschmeidig die Klippe umschifft, dem Leser mitteilen zu müssen, dass es sich beim Gros der Randalierer um Migranten gehandelt hat. Mit dieser Petitesse wurden die Leser selbstverständlich nicht behelligt. Stattdessen handelte es sich bei den Tätern um:

„Menschen, „auswärtige Störer“, „Nachtschwärmer“, „Strom der Feiernden“, „Anwesende“, „Tatverdächtige nicht aus Frankfurt“, „für die Angriffe Verantwortliche“.

Der Grund für die Ausschreitungen
Und weiter geht's: Für eine seriöse Nachrichtenagentur gehört es sich natürlich auch, den Grund für die Krawalle zu analysieren. Auch damit konnte die dpa dienen:

„Es war zu Ausschreitungen gekommen“, „manche Menschen haben derzeit kein gutes Bild von der Polizei“, „ab einem Zeitpunkt kippt die Stimmung“, „Feiern in Corona-Zeiten sind nicht ganz einfach“.

Niemand hat etwas aktiv getan
Desweiteren kommt der staunende Leser nach der Lektüre der dpa-Berichterstattung zu dem Schluss, dass eigentlich niemand etwas aktiv getan hat. Es ist einfach so passiert:

„wurden Einsatzkräfte angegriffen“, „wurden Polizisten angegriffen“, „wurden auf einmal selbst angegriffen“, „wurden mit Sachen beworfen“, „Beamte seien (!) verletzt worden“, „sei eine rote Linie überschritten worden“, „solche Szenen dürfen sich nicht wiederholen“.
Tja, in Stuttgart raten und rätseln sie (auch die dpa?) ja heute noch, wie „es“ passieren konnte. In Frankfurt/M wird es nicht anders sein und werden. Es dürfte aber auf die Erklärung unserer hochgeschätzten Bundeskanzlerin hinauslaufen: „Nun ist es halt passiert“.

Die Quellen
Die obige Analyse wurde aus drei Zeitungsartikeln erstellt, für die jeweils die dpa verantwortlich zeichnet. Die betreffenden Stellen sind im Text markiert. Aus urheberrechtlichen Gründen wurde die Beiträge hier vorsichtshalber unkenntlich gemacht. Der Autor verbürgt sich jedoch dafür, dass alle in der Analyse genannten Passagen wortwörtlich im Text vorkommen.
(pi-news.net)

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