Springe zum Inhalt

Gefährliche Halbwahrheiten

Enthüllungen zur Umwelt- und Klimalüge

Von Klaus Rißler

Seit Jahren werden wir in den sogenannten „Qualitätsmedien“ sowohl mit Halb- und Unwahrheiten als auch Horrorvisionen zur Zukunft unserer Umwelt bzw. unseres Klimas geradezu überschwemmt, und längst nicht alle Menschen in diesem Land sind in der Lage, diesbezüglich die Wahrheit von der Halb- und Unwahrheit zu unterscheiden. Dabei erweist sich die Halbwahrheit als die größte Gefahr, denn sie vermengt „Wahres“ und „Unwahres“ zu einem wahrlich teuflischen Gebräu, denn die Kontouren zwischen „wahr“ und „unwahr“ sind oft genug nicht mehr zu erkennen. Hingegen sind weit mehr Bürger sehr wohl in der Lage, die Unwahrheit von der Wahrheit abzugrenzen, zumal die Unterschiede zwischen beiden Extremen zu groß sind, als dass sie so einfach zu verschweigen wären.

Deshalb verschreibt sich auch die Polit- und Umwelt-Mafia, wenn ich einmal diese Extrembegriffe verwenden darf, in erster Linie der Verbreitung von Halbwahrheiten, die sie mit aller Macht als schlechten Samen auf den Acker streut, damit die darauf befindlichen guten Gewächse vom sich um sie herum ausbreitenden Unkraut regelrecht erstickt werden.

Mich ärgert weniger die Tatsache, dass viele Menschen auf diesen Trick hereinfallen, sondern weit mehr, dass auch anerkannte Fachleute aus Naturwissenschaft und Technik wider besseres Wissen auf diesen Zug aufspringen, nur um an die ihnen von völlig inkompetenten Politikern ohne jedes diesbezügliche Hintergrundwissen angebotenen und durch Steuern finanzierten Fördertöpfe zu gelangen. Mit anderen Worten ausgedrückt, weder Wissenschaft noch Technik bestimmen die naturwissenschaftlich-technische Zukunft, sondern die Politik, die allerdings damit reichlich wenig am Hut zu haben scheint.

Kompetenzmangel der Funktionsträger
Die Bundesministerin für „Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit“, Svenja Schulze (SPD), steht exemplarisch für diese Ansicht, denn sie hat von ihrem Metier nicht die leiseste Ahnung, belegte sie doch während ihres Studiums die „fachfremden“ Fächer Germanistik und Politologie, obwohl mit diesem Amt eigentlich weit eher ein Naturwissenschaftler (Ingenieur, Physiker, Chemiker) zu betrauen gewesen wäre. Andererseits wird dadurch aber auch bestätigt, dass es sowohl im Parlament als auch auf der Regierungsbank offenbar fürchterlich an naturwissenschaftlich-technischer Kompetenz mangelt und bei weitem nicht nur darin. Es sieht nicht nur danach aus, sondern es ist einfach so, dass fast all diese Funktionsträger von nichts eine Ahnung besitzen, aber jede Menge davon.

Eine analoge Entwicklung zeichnet sich mittlerweile seit bereits Jahrzehnten auch in der industriellen Forschung ab, wo nicht mehr der Forscher und Entwickler entscheidet, wo es lang geht, sondern die Finanzleute, hinter denen wiederum die Großaktionäre stehen. Es geht hier, wie in diesen Branchen leider üblich, nur um den kurzfristigen schnellen Erfolg und Gewinn raffgieriger Aktionäre, nicht jedoch um eine langfristige Zukunftsperspektive und den Erhalt möglichst vieler Arbeitsplätze in einem Unternehmen. Dagegen lässt sich in kleinen und mittelständischen Firmen weit eher das Gegenteil beobachten, wo mit Herzblut und großem Engagement alles getan wird, die Unternehmen in eine prosperierende Zukunft zu führen. Dass diese Entwicklung sich irgendwann einmal fatal auswirken wird, liegt auf der Hand und erste Anzeichen dafür sind bereits zu erkennen bzw. zeichneten sich bereits schon jetzt am „Wirtschaftshorizont“ ab.

Zahlreiche deutsche Großunternehmen mit ehedem klangvollen Namen sind inzwischen schon im Besitz ausländischer Investoren, vor allem aus China, und wie sich dieser nach wie vor ungebrochene „Brain Drain“ mittel- bis längerfristig sowohl auf den Standort Deutschland als auch die Arbeitsplätze auswirken wird, ist noch nicht abzusehen. Es ist allerdings schon jetzt stark zu vermuten, dass uns bald drastische Veränderungen ins Haus stehen könnten. In diesem Zusammenhang sei auf die Lektüre einer diesbezüglichen Bestandsaufnahme des bekannten Journalisten Constantin Schreiber mit dem Titel „Ausverkauf Deutschlands“ (Ullstein Verlag, Berlin, 2010) verwiesen.

"Umwelt- und Klima-Mafia"
Immer und immer wieder ist seitens der Umwelt- und Klima-Mafia, hier vor allem vom sogenannten „Weltklimarat“ IPPC (Intergovernmental Panel on Climate Change) von „Klimaerwärmung“ die Rede. Dazu sei bemerkt, dass dieser „Begriff“ vollständig falsch ist, weil es sich beim Term „Klima“ um eine rein „statistische“ Größe handelt, die sich ja wohl kaum weder erwärmen noch abkühlen lässt. Man erlaube mir deshalb, die aus Wikipedia stammende Definition zu zitieren:
„Das Klima ist der statistische Durchschnitt aller meteorologisch regelmäßig wiederkehrender Zustände und Vorgänge der Atmosphäre an einem Ort und umfasst lange Zeiträume von in der Regel mindestens 30 Jahren. Damit beschreibt es die Gesamtheit aller an einem Ort möglichen Wetterzustände, einschließlich ihrer typischen Aufeinanderfolge sowie ihrer tages- und jahreszeitlichen Schwankungen“.

Übrigens befasste sich der serbische Mathematiker Milutin Milankovic (1879 – 1958) intensiv mit den Klimaveränderungen über einen Zeitraum von mehr als 1 Million Jahren. Grundlage dafür sind Bohrkernanalysen aus dem Eispanzer der Antarktis. Er schreibt die Veränderung des Klimas u.a. auch der Schiefe der Erdachse zu, welche sich gegen die Normale zur Erdbahnebene periodisch zwischen 22.1° und 24.5°, mit einer Periode von ungefähr 41.000 Jahren ändert. Außerdem dreht sich die Erde nicht konstant nur um diese „verschobene“ Achse, sondern diese beschreibt auch die Figur eines Kreisels, d. h. sie „eiert“. Von oben gesehen, beschreibt diese Achse einen Kreis, sie „präzediert“ also. Ein voller Umlauf dieser Präzessionsbewegung der Erdachse dauert etwa 25.700 bis 25.850 Jahre. Als Folge dieses Effekts kommt es zu einer Änderung des maximalen und minimalen Auftreffwinkels der Sonnenstrahlen und damit im Jahresverlauf zu stärkeren Schwankungen der Strahlungsintensität in höheren geographischen Breiten.

Gehirnwäsche zum Klimairrsinn
Extreme Wetterlagen gab es auch schon im Mittelalter mit sehr heißen, ja geradezu subtropischen Sommern und sowohl milden als auch sehr strengen Wintern. Für eine von den Umwelt- und Klima-Lobbyisten prognostizierte „Klimaänderung“ ist es allerdings noch viel zu früh. Diese dient lediglich dazu, dem Bürger sowohl mit allerhand Umwelt- und Klimasteuern als auch dem florierenden weltweiten Handel mit CO2-Zertifikaten und äußerst zweifelhaften angeblichen Schutzmaßnahmen erfolgreich das Geld aus der Tasche zu ziehen. Denn wer lässt sich schon gerne als Umwelt- und Klimasünder an den Pranger stellen. Da reicht es doch schon, ihm stetig ein denkbar schlechtes Gewissen einzureden, damit er auch nicht im entferntesten auf die Idee kommt, den ihm verzapften Klima-Irrsinn auch nur annähernd in Frage zu stellen. Und das Ganze erweist sich als nichts anderes als die perfekte Gehirnwäsche, allerdings mit nicht unerheblichen finanziellen Folgen für den Bürger auf den einen und satten Gewinnen für die Lobbyisten auf der anderen Seite.

Damit kommen wir langsam zum springenden Punkt dieses Aufsatzes, denn längst nicht immer ist in der vielgepriesenen Packung mit Namen „Umwelt- und Klimaschutz“ wirklich drin, was auch draufsteht. Unzählige von der Umwelt- und Klimalobby lauthals angepriesenen Maßnahmen und Produkte, mit denen sie ihre Pläne zielgerichtet vorantreiben will, sind bei weitem nicht so Umwelt- und klimafreundlich wie man sie uns auftischt. Es sei dabei nur an den sogenannten „Ökologischen Fußabdruck“ erinnert, der sich mit den dazu erforderlichen Eingriffen in die Natur, sei es in Form von deren Verschandelung bzw. völligen Zerstörung oder auch mit dem dafür nötigen oft genug exorbitant hohen Energieaufwand beschäftigt.

Eingehender befasst sich das Werk von Friedrich Schmidt-Bleek mit dem Titel „Grüne Lügen“ (Ludwig-Verlag, München, 2014) mit dieser Problematik. Und wie häufig zeigt sich dann, dass sogenannte angeblich „umweltgerechte“ Maßnahmen nur mit einem Energieaufwand zu erzielen sind, der denjenigen des daraus gewonnenen Nutzens sogar noch übersteigt. Oder, einfacher ausgedrückt, wird die ohnedies sehr kostbare und immer kostbarer werdende Energie nur noch weiter verpulvert. Das beste Beispiel hierfür ist der ursprünglich vor allem von den Grünen favorisierte Kraftstoff E10, wobei die für den Zusatz von 10 % Ethanol zum Restkohlenwasserstoff von 90 % benötigte Energie etwa das 1.5-fache ihres Nutzens beträgt. Das Ganze nennt sich dann auch noch „ökologisch verträglich“ (siehe dazu „Ethanol Production Using Corn, Switchgrass, and Wood; Biodiesel Production Using Soybean and Sunflower; Autoren: David Pimentel and Tad W. Patzek; in „Natural Resources Research“, Volume 10, Nr. 1, March 2005, english).

Diesbezüglich sei einmal festgehalten, dass die sogenannten „Erneuerbaren Energien“ bei weiten nicht das halten können, was man sich von ihnen verspricht. Oft genug erweist sich bei eingehenderer Betrachtung, dass der lauthals werbewirksam verkündete Effekt allzu oft mit einer nicht unerheblichen Beeinträchtigung der Umwelt einhergeht, sei es unmittelbar vor unserer Haustür oder auch an entfernteren Stellen unseres Planeten (siehe unten).

Aus Platzgründen möchte ich mich in diesem Aufsatz lediglich auf die Solar- und Windenergie beschränken und mich in einem späteren Beitrag auch mit der Naturzerstörung als Folge der Überbevölkerung der Erde befassen.

Werfen wir zunächst einmal einen Blick auf die Solarenergie. Die Solarpaneele benötigen für ihre Funktion gegenwärtig Silizium mit einer Reinheit von mindestens 99.99 %. Es ist einer der Hauptbestandteile der Erdkruste und fällt als Siliziumdioxid in vielen Gesteinsformationen und Sand in geradezu riesigen Mengen an. Das Problem damit beruht somit weniger auf mangelndem Vorkommen, sondern auf der energieintensiven Herstellung von Silizium, wie ein Blick auf den Syntheseweg unschwer verrät. Die Silizium-Sauerstoff Bindung ist eine der stabilsten überhaupt und deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass zur Freisetzung des darin enthaltenen Siliziums gewaltige Energiemengen nötig sind, ähnlich der ebenso energieintensiven Herstellung von Aluminium.

Stromfressr und Sondermüll: Solarkollektoren
Vor einigen Jahren wies mich ein Südtiroler im Zug zwischen Meran und Bozen auf ein sich im Bozner Industriezentrum befindliches, mit vielen Positionslampen bestücktes riesiges quaderförmiges Gebäude hin und bezeichnete es mir gegenüber als den mit Abstand größten Stromfresser in ganz Südtirol. Auf meine Frage hin, was es damit auf sich habe, entgegnete er mir, dass darin hochreines Silizium für Solarkollektoren hergestellt werde.

Einmal auf dem Dach von Wohnhäusern und Fabrikgebäuden installiert, weisen diese Solarpaneele eine Betriebsdauer von ca. 15 Jahren auf, welche dann allerdings als „Sondermüll“ zu entsorgen sind. Die Amortisation solcher Solaranlagen beträgt allgemein bis zu sieben Jahren, sodass für die effektive Nutzung lediglich 8 Jahre zur Verfügung stehen. Aus diesem Grunde muss auch einmal ganz unverblümt gesagt werden, dass ein nicht unerheblicher Teil an letztendlich erzeugter Sonnenenergie allein schon zur Herstellung und Entsorgung der Solaranlagen zu veranschlagen ist. Zudem lässt sich Strom ja nur dann erzeugen, wenn ausreichend Sonnenstrahlung vorhanden ist. Besonders problematisch wird es allerdings dann, wenn Gebäude mit Solaranlagen von Bränden heimgesucht werden. Dann nämlich sehen sich die Feuerwehren der Gefahr ausgesetzt, dass es im Falle von Löschversuchen mit Wasser zu einer weiteren Intensivierung des Brandes, womöglich auch zu Explosionen kommen kann, wovor sich alle Feuerwehrleute berechtigter Weise fürchten.

Die aktuell angebotene Solartechnologie scheint m. E. nicht mehr allzu viel Potenzial für eine weitere Optimierung zu besitzen. Nicht umsonst wurden bereits vor mehr als 10 Jahren Versuche unternommen, die Lichtausbeute (entspricht in etwa dem Wirkungsgrad einer Verbrennungsmaschine oder eines Elektromotors) mittels neuer organischer Polymerer zu erhöhen. In Korea durchgeführte Forschungen in dieser Richtung ergaben Lichtausbeuten von 10 – 15 %, zugegebener Maßen immer noch bescheiden, aber zumindest eben doch ein Anfang. Als Analytiker in einem global tätigen Unternehmen war ich u. a. auch mit der strukturellen Aufklärung solcher Polymerer befasst, weiß allerdings nicht, ob die in diese Richtung zielende Forschung noch weiter verfolgt wird, weil ich mittlerweile längst aus der Firma ausgeschieden bin.

Windenergie nutzt lediglich der Windkraftlobby
Aber auch die fast noch mehr als Allheilmittel gegen einen drohenden Energienotstand ins Feld geführte Windenergie hält bei weitem nicht das, was sie verspricht. Um eine möglichst hohe „Windausbeute“ zu erzielen, ist es erforderlich, solche riesigen Anlagen mit einem Rotordurchmesser bis zu 120 m und einer Nabenhöhe mit bis zu 130 m auf exponierten Stellen zu platzieren, d. h. im Binnenland vorwiegend auf Gebirgszügen. Deren Betrieb unterliegt jedoch auch Einschränkungen im Falle extremer Wetterlagen, wie Orkanen und ähnlichen Windphänomenen, um Schaden an den Rotoren abzuwenden. Der Bau solch gigantischer Kolosse stellt nicht zuletzt aber auch einen nicht unerheblichen Eingriff in die Natur dar und beeinträchtigt bei weitem nicht nur die Optik der Umgebung.

Um die Zufahrt der schweren Betonlaster zu gewährleisten, müssen der Transportwege willen auch große Waldflächen geopfert werden, wodurch das Landschaftsbild beträchtlichen Schaden erleidet. Der „ökologische Fußabdruck“ fällt hierbei beträchtlich ins Gewicht.

Kommen wir nun zur Energiebilanz von Windkraftanlagen verglichen mit der Leistung eines Kernkraftwerkes. In diesem Beispiel wird das „Skandal-KKW“ Fessenheim im benachbarten Elsass als Vergleich herangezogen. Ich habe beileibe nicht vor, mich als KKW-Befürworter zu outen, sondern möchte als „neutraler Beobachter“ lediglich die energetischen „Fakten“ einigermaßen objektiv nebeneinander stellen.

Die Windenergie, gemeinsam mit der Solarenergie, sozusagen als die Prototypen der immer wieder propagierten „Energiewende“ mit geradezu missionarischem Eifer unter’s Volk gebracht, tritt, das Kosten/Nutzen Verhältnis betreffend, gegenüber anderen Energiequellen nicht sonderlich positiv in Erscheinung. Man vergleiche zu diesem Zweck einmal die von einem KKW erzeugte Energie, wobei als Beispiel dafür die Anlage bei Fessenheim im Elsass (F) in der Nähe von Basel dient, welches eine Leistung von 1800 Megawatt (MW) erzeugt. Legt man die riesige Zahl von 22.297 Windkraftanlagen in Deutschland zugrunde, welche zusammen insgesamt „nur“ bescheidene 29.075 MW liefern, dann bedeutet dies im Klartext, dass 16 KKW’s des Typs Fessenheim so viel Strom erzeugen wie 22.297 Windkraftanlagen in Deutschland. Es resultiert dementsprechend aber auch ein gewaltiges Missverhältnis zwischen dem durch den Bau von Windkraftanlagen bebautem Grund und Boden, welcher für eine weitere, wie z. B. landwirtschaftliche Nutzung ausfällt und der erzeugten Energie verglichen mit einem KKW. Der dadurch hinterlassene „ökologische Fußabdruck“ fällt damit nicht unerheblich ins Gewicht.

"Ökostalinismus"
Die Windenergie als „erneuerbare Energie“ nutzt lediglich der Windkraftlobby, die sich mit der Gutgläubigkeit der Menschen dumm und dämlich verdient und ist eine typische Ausgeburt eines von Linken und Grünen halsstarrig vertretenen „Ökosozialismus“ oder „Ökostalinismus“. Dieser hat sich, wie der seit 1918 bis Ende der 80-iger Jahre des vergangenen Jahrhunderts praktizierte reale Kommunismus eindrucksvoll bewiesen hat, zum Ziel gesetzt, die Menschheit einer stetigen Gehirnwäsche zu unterziehen, bis schlussendlich jeder Widerstand gegen diese Art von „Umweltideologie“ zusammenbricht und jeder den Eindruck gewonnen hat, ausschließlich „Gutes“ getan zu haben.

Vor der Küste Dänemarks befindet sich der größte Windpark der Welt. Es ist nicht zu leugnen, dass allein schon durch die große Anzahl an Windkraftanlagen auch große Mengen an Strom produziert werden, wodurch der Energiebedarf des kleinen Dänemark mit einer Bevölkerung von etwa 6 Millionen Menschen zu einem nicht unerheblichen Teil gedeckt sein dürfte, wo im übrigen die Transportwege für Strom nicht unnötig lang ausfallen. Allerdings sei aber auch eingeflochten, dass gerade diese ständig im Salzwasser stehenden, zum Teil auch noch Kilometer weit von der Küste entfernt errichteten Anlagen einer erhöhten Korrosion ausgesetzt sind und sich deshalb Reparaturmaßnahmen nicht zuletzt eben auch aus „ortsgeographischen“ Gründen als äußerst schwierig und kostspielig erweisen dürften.

"Erneuerbare Energien" lösen wachsenden Energiebedarf nicht
Zu guter Letzt sei aber auch noch auf ein „Umweltphänomen“ hingewiesen, welches eigentlich den Grünen und Ökofetischisten zu denken geben sollte und was sich auf die Gewinnung des in Windrädern verwendete „seltene Erden Elements“ Neodym bezieht. Neodym-Windräder verzichten meist auf ein Getriebe. Dafür brauchen sie effizientere Generatoren, die sich besonders aus diesem Rohstoff herstellen lassen. Neodym wird ausschließlich in chinesischen Minen abgebaut, wobei bei der Trennung des Neodyms vom geförderten Gestein noch giftige Abfallprodukte entstehen wie das darin „vergesellschaftete“ Uran und Thorium, also radioaktive Substanzen. Diese gelangen teilweise ins Grundwasser, kontaminieren so Flora und Fauna und beeinträchtigen dadurch auch die dort lebenden Menschen, welche als unmittelbare Folge des Abbaus auch schon in überdurchschnittlichem Maße erkrankt sind. Sogar im Norddeutschen Rundfunk wurde ausführlich über die zweifelhafte Umweltbilanz von Windkraftanlagen berichtet.

Aber wie tröstlich scheint uns doch der Gedanke „Heiliger Florian, beschütze unser Haus, zünd‘ andre an“. Die Umweltfetischisten und grünen Weltverbesserer sollten sich auch einmal diese „Botschaft“ hinter die Ohren schreiben und nicht weiter ein großes Umweltproblem, das sich in einer fernen Weltgegend auftut, von dem jedoch hierzulande profitiert wird, zu negieren, sondern, schlicht und ergreifend, einmal einfach zur Kenntnis nehmen und Besserung geloben.

Gegenwärtig beträgt der Anteil an sogenannten „Erneuerbaren Energien“ an der gesamten Stromproduktion 10.9 %, wobei auf Solarstrom 3.5 % und auf Windkraftstrom 6.2 % entfallen. Diese Zahlen sollen verdeutlichen, mit welchen gewaltigen Veränderungen und Einschnitten in die Natur wir rechnen müssen, wenn bis 2050 die Hälfte allen verbrauchten Stroms aus erneuerbaren Energien gewonnen werden soll. Allerdings ist es bei aller Skepsis leider nicht möglich, sämtliche in dieser Zeitspanne möglichen naturwissenschaftlich- technologischen Fortschritte zu berücksichtigen, obwohl sie durchaus sehr positive Ergebnisse zeitigen könnten.

Dennoch lässt sich zumindest in Anbetracht der aktuell vorliegenden „Befunde“ sowohl für die Solar- als auch Windenergie festhalten, dass beide sich weder aus ökologischen noch ökonomischen Gründen als Ultima Ratio zur Beseitigung unseres stetig zunehmenden Energieverbrauchs empfehlen, denn beide greifen m. E. nur allzu sehr in eine intakte Umwelt ein und verändern diese leider in einer Art und Weise, dass die Menschheit über kurz oder lang einem ernsten Problem entgegensehen wird. Auch ich kann gegenwärtig kein Patentrezept aus dem Hut zaubern, möchte allerdings versuchen, in einem späteren Beitrag sowohl Lösungsvorschläge aufzugreifen als auch kritische Bemerkungen zur Energieverschwendung abzugeben.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.