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Gefragt

(tutut). Warum hält sich der jetzige neue Landrat von Tuttlingen nicht aus der Affäre um das tote Kind von Aldingen heraus und wartet offenbar notwendige neutrale Ermittlungen ab, die natürlich auch das zuständige Kreisjugendamt Tuttlingen betreffen, für dessen Organisation wie auch für andere Kreiszuständigkeiten der Vorgänger des jetzigen Landrats wohl die Verantwortung getragen hat? Wieso behauptet der neue Landrat laut Lokalblatt, es habe "keinerlei Anzeichen für eine Kindergefährdung" gegeben mit dem Hinweis, das Jugendamt hätte schon im März „die Akte schließen können“, wenn gleichzeitig berichtet wird, dass es im Mai möglicherweise alarmierende Probleme um den neunjährigen Sohn gab und das Jugendamt in diesem Zusammenhang von einem besorgten Schulleiter angesprochen wurde am 15. Mai, an dem ein Treffen mit der Mutter und einer Jugendamtsmitarbeiterin stattfinden sollte? Warum hat dieses Treffen nicht stattgefunden, genügt es, wenn eine Betroffene einfach wegen angeblicher Krankheit absagt? Warum hat das Jugendamt offenbar  am 25. Mai mmer noch nicht reagiert, als es an diesem Tag wieder vom Schulleiter angesprochen worden sein soll, sondern erst fünf Tage später mit dem Hinweis, das kleine Mädchen sei tot? Trotzdem soll alles in Ordnung sein, was die Handlungsweise und Verantwortung des Jugendamts betrifft, obwohl der zuständige Dezernent auf offensichtlich starke Belastung hinweist? Wenn das KreisjugendamtTuttlingen möglicherweise überfordert ist, muss dann nicht etwas geändert werden? Sind tote Kleinkinder im Kreis  Tuttlingen, da gab's jüngst noch eins nach Abweisung durch das Klinikum, ein Naturereignis? Müssten alle Anstrengungen der Verantwortlichen nicht das Ziel haben, solche Vorfälle für die Zukunft zu verhindern? Gibt es beim Kreis Tuttlingen nur Betroffene, aber keine Betroffenheit?