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Gefragt

Ist der Landtagspräsident von Tuttgart zuständig für Anfragen des Lokalblatts speziell zur Stuttgarter OB-Wahl und allgemein zur Lage der CDU im Land? Merkt er dabei nicht den Widerspruch, indem er einerseit erklärt, OB-Wahlen seien Persönlichkeitswahlen, um gleichzeitig dies zurückzunehmen, indem er vorrechnet, das "bürgerliche Lager" habe "45 Prozent eingefahren"?  Warum räumt er nicht die Tatsache ein, dass sich sein "bürgerliches Lager" mit den 45 Prozent so verfahren hat, dass es hochkantig die OB-Wahl in Stuttgart verloren hat? Wenn dies laut Aussage des Landtagsapräsidenten ein "deutlicher Zugewinn" ist gegenüber der Landtagswahl, stellt sich da nicht die Frage, wo der Landtagspräsident Politik und Rechnen gelernt hat? Will er mit seiner Sorge um die SPD, welche er als "die eigentliche Pleite im Zuge dieser OB-Wahl" bezeichnet, von der noch größeren Pleite der CDU mit einer Kanzlerin Merkel an der Spitze, aber ohne einen als Retter der Enterbten in Erscheinung tretenden Landtagspräsidenten ablenken nach dem Motto "Mein Haus ist abgebrannt, aber beim Nachbarn brennt der Hühnerstall?"