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Gelesen

(tutut) - Gestern war "Tag des Fahrrads". Nach oben buckeln, nach unten treten - das ist die Lebensdevise des "Untertans" von Heinrich Mann über den fiktiven Diederich Heßling als Hauptfigur seines Romans von 1914, erschienen erst 1918. "Aus ihm wäre ein perfekter Nazi geworden", heißt es 100 Jahre später im Deutschlandfunk über diesen "Helden" deutscher Literaturgeschichte. "Das gibt es nicht – das kann es nicht geben! Karikatur! Parodie! Satire! Pamphlet!“ schreibt Kurt Tucholsky in der "Weltbühne". "Und ich sage: bescheidene Fotografie. Es ist in Wahrheit schlimmer, es ist viel schlimmer“.  Was hat das mit dem gestrigen "Tag des Fahrrads" zu tun? Nix hat mit Nix zu tun. Zeitung schon gar nicht. Denn da darf sich in Spaichingen ein Leser aus Balgheim auslassen mit kruden Andeutungen unter Nennung von drei Namen, des alten Bürgermeisters und von zwei Fraktionsvorsitzenden zu einem Artikel "Spaichinger Landwirt darf seine Pachtflächen behalten“, welcher sich angeblich auf das Ausplaudern des neuen Bürgermeisters aus nichtöffentlicher Gemeinderatssitzung gegenüber dem Lokalblatt bezieht. Dabei  faselt  er von "Verbleib der SVS-Boxer in ihrem Trainingsraum". Das ist kein schlechter Stil, sondern gar keiner und schon gar keine Zeitung. Auf welche journalistische Qualitätsstufe  würde denn der Chefredakteur das setzen, falls er es überhaupt zur Kenntnis nimmt?  Sind Namensnennungen in neuen Hochzeiten von Denunziation heutzutage schon eine Nachricht, die genügt, dass sich jeder zum Frühstück seine Portion Empörung reinzieht und im umgekehrten Fall klammheimliche Freude nach dem alten Muster des ewigen Untertans: "Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant", wie es der Dichter vom "Lied der Deutschen" beschrieben hat? Nach oben buckeln, nach unten treten. Wo aber ist oben, wo unten? Ganz, ganz unten ist Dietzenbach. Inzwischen gibt es viele Dietzenbachs in Deutschland. Zu viele. Also ist Auswärtsspiel angesagt: "Trump droht mit Militäreinsatz - US-Präsident will gegen Proteste mit Härte vorgehen – Kirche empört über Foto mit Bibel".  Dabei genügt doch schon die Namensnennung im Gleichstrom der Medienempörung. Was soll Zeitung? Informieren und kommentieren. Aktuell, umfassend und wahrhaftig. Sie soll sich aber nicht selbst zur Nachricht machen, mit nichts sich gemein machen. Beispielsweise mit sowas: "Große Mehrheit für Kita-Öffnung - Bis Ende Juni sollen nach Willen der grün-schwarzen Landesregierung die Kitas in Baden-Württemberg wieder vollständig öffnen. Ein Entschluss, den laut einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der 'Schwäbischen Zeitung' gut zwei Drittel der Bürger im Südwesten befürworten. Mehr als 66  Prozent der vom Online-Um-frageinstitut Civey befragten Menschen nannten die Entscheidung 'eindeutig richtig' oder zumindest 'eher richtig'“. Heute umgefragt und morgen in der Zeitung!  Wer war dabei? Jeden Tag rennt eine neue Corona-Sau durchs Dorf."Die Civey-Umfrage fand online vom 26. bis zum 31. Mai 2020 statt. In Baden-Württemberg nahmen 3579 Menschen daran teil. Die Stichprobengröße lag bei 3002 Personen. Der statistische Fehler lag bei 2,9 Prozent". Heute ist der 4. Juni. Morgen ist ein neuer Corona-Tag, für den sich Kretschmann Allerneuestes ausdenkt. Nie ihn fragen, warum eigentlich? Das wäre Zeitung! Das wäre Zeitung! Lieber radfahren, buckeln und wild um sich strampeln? "Corona-Regeln: Das ist nun wieder erlaubt - Die Lockerungen im Umgang miteinander setzen sich fort: Neu ist, dass man sich im privaten Umfeld – also Haus, Wohnung, Garten – mit bis zu zehn Personen aus bis zu zehn Haushalten treffen darf, sagt Benjamin Hirsch von der Tuttlinger Stadtverwaltung". Oder: "Ignoriert werden vor allem Kontakt-Regeln - Seit die Corona-Verordnung in Kraft getreten ist, gab es in Trossingen 74 Verstöße". Und: "Die Stadtbücherei Trossingen öffnet wieder unter Corona-Bedingungen" und empfiehlt einen Trivialroman gegen Corona: "'Neue Reisende' von Tine Hoeg.. An ihrem ersten Arbeitstag trifft die junge Lehrerin im Pendlerzug auf einen verheirateten Mann. Sie beginnen eine Affäre, die für ihn mehr Lust als Liebe bedeutet, bei ihr hingegen löst sie Gefühlsverwirrungen aus. Dazu kommt die Überforderung im Job: Routine und das nötige Selbstvertrauen fehlen ihr. Den Schülern ist sie oft näher als den Kollegen. Im Unterricht und auf Klassenfahrten wird deutlich, dass sie noch lange nicht in ihrer Rolle als Lehrerin angekommen ist.." Wie machen die das, so mit Maske und auf Abstand? Frau Eisenmann, übernehmen Sie! Da ist ein Bildungsproblem. Wer Zeitung liest, um sich zu gruseln, aber dem Corona nicht mehr genügt, der darf mitgraben auf einem Galgenplatz am Bodensee. Denn dort wird gefunden und auf einer ganzen Seite ausgebreitet, was man dort zu finden pflegt: "Die Entdeckung der Grausamkeit - Am westlichen Bodensee wird derzeit eine historische Hinrichtungsstätte". Was ist daran Zeitung, also neue Nachricht? Genügt das tägliche Gruseln nicht? "Fahrschulen geben nach Corona-Pause Gas - Schüler und Lehrer gewöhnen sich an das Fahren mit Maske – Lüftungspausen sind nötig". Warum nicht gleich radeln? Nach oben buckeln, nach unten treten.  Aber ein Scherzkeks muss auch sein, immerhin  zerbeißt sich daran ein Leidartikler:  "SPD ringt um Kandidaten - Partei will im Kanzlerrennen mitmischen".  Tusch! Narrhallamarsch!

Flugdrachen stürzt bei Mauenheim in den Wald
51-jähriger Pilot tot - 25 000 Euro Sachschaden
Ein in mit einem motorisiertem Flugdrachen in Donaueschingen gestarteter 51-jähriger Pilot ist am Dienstag kurz vor 19 Uhr bei Immendingen-Mauenheim in den Wald gestürzt und dabei ums Leben gekommen. Das Fluggerät brannte aus. Der Sachschaden wird auf 25 000 Euro geschätzt.

Zukunft für Integrationsarbeit in Aldingen ist unsicher
Die Integrationsarbeit in der Gemeinde Aldingen steht vor einem Umbau. Das machten sowohl Integrationsmanagerin Lucia Marquart als auch Bürgermeister Ralf Fahrländer am vergangenen Dienstag vor dem Gemeinderat klar...Das Problem: Die Förderung durch das Land läuft 2021 aus und damit auch das Kooperationsprojekt. „Über eine Verlängerung gibt es bisher nur Gerüchte“,..
(Schwäbische Zeitung. Ein "Crossmedia Volontär" weiß nicht, was Integration ist? Wer reinkommt, der hat sich zu integrieren. Ist es zu schwer, das zu kapieren? Ein Kopftuch wie auf dem Gruppenbild dürfte da nicht besonders fördernd sein.)

Rülke: Tennis im Freien muss geöffnet werden
Abstandsgebote möglich – Bewegung ist wichtiger Gesundheitsbeitrag
Der Vorsitzende der FDP/DVP Fraktion, Dr. Hans-Ulrich Rülke, wendet sich direkt an die Ministerin für Sport, Dr. Susanne Eisenmann. In einem Brief thematisiert er die aus seiner Sicht sehr unbefriedigende Restriktionspolitik beim Tennis. Grundlage sind Zuschriften von Bürgerinnen und Bürgern, die sich mit diesem Anliegen an Ihn gewandt haben...
(FDP/DVP Fraktion. Plopp! Gleich zwei Spitzenkräfte. Hätte er als MdL und stellvertretender OB im maroden Pforzheim nicht genug zu tun?)

Stadtteil Dietenbach
Freiburg kauft für 4 Millionen Euro Ökopunkte von Bahlingen
Die Stadt Freiburg hat kaum Flächen, um Eingriffe in die Natur zu kompensieren. Die Alternative: Ökopunkte. Die Stadt hat nun mit Bahlingen am Kaiserstuhl eine millionenschwere Vereinbarung getroffen.
(Badische Zeitung. Sind Hütchenspiele nicht verboten? Viehmäßig! Aubrac-Rinder bekommen eine Weide, Freiburg einen neuen Stadtteil.)

Erzdiözese Freiburg
Nur noch ein Geistlicher aus Freiburg des sexuellen Missbrauchs beschuldigt
139 Missbrauchsfälle im Erzbistum Freiburg ziehen keine weiteren Ermittlungen nach sich, weil die mutmaßlichen Täter tot oder die Taten verjährt sind. Den einzig verbliebenen Fall prüft nun die Staatsanwaltschaft.
(Badische Zeitung.Gras wächst schneller als Gottes Mühlen mahlen.)

Interview
«Man hätte genauso gut zwischen zwei Stadtteilen von Zürich oder Stuttgart einen Zaun bauen können»
Konstanz und Kreuzlingen waren wochenlang getrennt, obwohl sie zusammengehören. Oberbürgermeister Uli Burchardt und Stadtpräsident Thomas Niederberger ziehen eine erste Bilanz zur Corona-Krise. Und sagen, warum die grüne Grenze bei einer zweiten Welle offen bleiben soll.
(Neue Zürcher Zeitung. Wie beschämend ist dagegen das Verhalten von EUdSSR und der Mitgliedsstaaten, welche bis heute gegeneinander Mauern errichtet haben.)

Gastkommentar
Die RAF ist tot. Es lebe die Antifa?
Die Befreiung aus dem Gefängnis von Andreas Baader vor fünfzig Jahren begründete die Rote-Armee-Fraktion (RAF). Was in Revolutionsromantik begann, terrorisierte die BRD über drei Jahrzehnte. Linksradikalen Terror gibt es bis heute.
Bettina Röhl
(Neue Zürcher Zeitung.Entscheidend ist, was hinten rauskommt: Alte und neue Nazis, alte und neue RAF.)

13 Prozeßtage
Gruppenvergewaltigung in Ulm: Fünf Asylbewerber vor Gericht
Nach der Vergewaltigung eines 14 Jahre alten Mädchens müssen sich in den kommenden Monaten fünf Männer vor dem Landgericht Ulm verantworten. Bei den Angeklagten handelt es sich um Asylbewerber aus Afghanistan, dem Irak und dem Iran.
(Junge Freiheit. Wer hat sie ins Land gelassen? War da nicht mal was in Freiburg? Schon vergessen?)

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NACHLESE
Antifaschismus ohne Faschismus
Saskia Esken bittet um Geschichtsunterricht
Im Tweet sagt Saskia Esken: „157 und Antifa. Selbstverständlich.“ Vor 157 Jahren wurde der Allgemeine Deutsche Arbeiterverein (ADAV) als ein Vorgänger der SPD von Ferdinand Lassalle gegründet. Esken wollte also sagen, dass die SPD seit 1863 gegen den Faschismus kämpft. Das erklärt alles.
VON Klaus-Rüdiger Mai
...Die SPD und ihre Vorsitzende sind aufgerufen, dem staunenden Publikum zu erklären, wie die SPD von 1863 bis 1919 gegen den Faschismus kämpfte, wo er doch noch gar nicht existierte. ...Die Mauer, die den Bürgern der DDR die Freizügigkeit nahm, die Freiheit dorthin zu reisen, wohin sie wollten, trug den offiziellen Titel „antifaschistischer Schutzwall“.Die Faschismusdefinition diente dazu, den Antitotalitarismus, also die Vorstellung der Freiheit, letztlich als Faschismus zu denunzieren, weil alle nicht kommunistischen Bewegungen per definitionem im Dienst des Klassenfeinds standen. ...In dem Bündnis der SPD mit der Antifa zeigt sich, wie sehr die SPD inzwischen der neutotalitären Versuchung erliegt, zeigt sich, wie die Absage an den antitotalitären Konsens dazu führt, die Verbrechen der kommunistischen Diktaturen, Genickschuss, Gulag, Terror, Umsiedlung, Holodomor inzwischen zu verharmlosen, zu leugnen oder zu ignorieren....Es wäre gut, die Vorsitzende der SPD nähme eine Auszeit zwecks historischer Unterweisung und besänne sich auf den antitotalitären Konsens, der zur guten Tradition der SPD gehört...
(Tichys Einblick. Unbildung schützt vor Dummheit nicht.)
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Aminata Touré
„Ich erwarte von nicht schwarzen Menschen, uns zuzuhören“
Grünen-Politikerin Touré erklärt, warum die Tötung von George Floyd in den USA einen Schmerz auslöst, den viele schwarze Menschen weltweit teilen. Doch sie kritisiert auch die Lage in Deutschland. Der Mindestanspruch sei, wie jeder Weiße behandelt zu werden.
(welt.de. Ist das nicht Rassismus? Wer schenkt dieser Grünen eine Ausgabe des Grundgesetzes? Schon mal Rassismus in Afrika erlebt, auch Afrikaner gegen Afrikaner?)

Corinna Miazga sieht rechtlichen Schritten Söders gelassen entgegen
Face Shield Affäre: Die bayerische AfD-Landesvorsitzende legt nach
Von EUGEN PRINZ
Der unbefangene Beobachter kommt nicht umhin, zu konstatieren, dass die Familie Söder, beziehungsweise die Baumüller-Gruppe, in der „Face Shield Affäre“ nicht unbedingt über die besten PR-Berater verfügt. Diese hätten wissen können, dass das Internet nichts vergisst und findige Spürnasen deshalb sehr schnell darauf stoßen würden, dass neben der auf der Homepage des Unternehmens veröffentlichten Pressemitteilung mit dem Titel „Gemeinsam schlagkräftig gegen Corona„, bei Pressedienstleistern eine zweite, im Lichte der aktuellen Ereignisse für den bayerischen Ministerpräsidenten sehr kompromittierende Version existiert.Die Details dazu brauchen an dieser Stelle nicht nochmals dargestellt werden. Sie können sie hier nachlesen, oder dem aktuellen YouTube Video der bayerischen AfD-Landesvorsitzenden Corinna Miazga, das in diesem Beitrag eingebettet ist, entnehmen.
Eine streitbare Landesvorsitzende
Auch hätte sich Söder im Kreise seiner Informanten bei der AfD, die er sicherlich hat, etwas genauer über Miazga erkundigen sollen. Dann hätte er erfahren, dass die bayerische Landesvorsitzende keinem Streit aus dem Weg geht und nach vorne marschiert, wenn man versucht, sie unter Druck zu setzen. Insofern muss Söder damit rechnen, dass die „Face Shield Affäre“ jetzt erst richtig ein Politikum wird, statt heimlich, still und leise in der Versenkung zu verschwinden.Ein nächster Schritt zur Eskalation ist das aktuelle, an Söder gerichtete Video der YouTuberin Miazga mit dem Titel „Verklag mich doch„. Wer sich den Inhalt zu Gemüte führt, kommt unweigerlich zu dem Schluss, dass der bayerische Ministerpräsident besser daran getan hätte, in dieser Sache keinen Wind zu machen.
Wirtschaftsminister Aiwanger plädiert für Face Shields statt Masken
Inzwischen hat der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger laut einem Bericht des bayerischen Rundfunks das Ziel, Personal mit Kundenkontakt vom Maskenzwang zu befreien, wenn es Face Shields trägt. Kein Zweifel, das wäre eine große Erleichterung für das Verkaufs- und Bedienungspersonal und es bleibt zu hoffen, dass die „Face Shield Affäre“ keinen negativen Einfluss auf die diesbezügliche Entscheidungsfindung hat.Ansonsten bleibt abzuwarten, ob die Firma Baumüller Services, künftig Face Shields zu Verkauf anbietet. Denn in der Pressemitteilung auf der Internetseite des Unternehmens heißt es ja lediglich:
„Alle produzierten Face Shields wurden für die eigenen Mitarbeiter bzw. für Spendenzwecke hergestellt.“
Daraus könnte man schließen, dass künftig produzierte Face Shields des Unternehmens im Zuge der Corona-Krise genauso wie der „Hygiene Buddy“ ins Sortiment gehen und vermarktet werden. Wagt man das angesichts der aktuellen Entwicklung? Es bleibt spannend.
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Olaf Scholz verkauft den Seinen das Anwerfen der riesigen Geldsprenkleranlage als Wiederaufbau-Hilfen – obwohl gar nichts kaputt gegangen ist. In Wahrheit wird zum x-ten Mal die marode Wirtschaft der Südländer saniert und der Euro künstlich am Leben gehalten. War es Einstein, der sagte: „Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten“? Dabei kannte der Merkel, Scholz und von der Leyen doch gar nicht.
(Stephan Paetow, Tichys Einblick)
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Chaim Noll
Vom „Sturmgeschütz“ zum „Stürmer“
„Der Spiegel“, nach einer langen Vorgeschichte tendenziöser, zum Teil unwahrer, aggressiv antiisraelischer, latent antisemitischer Berichterstattung, schlägt nun neue Töne an und entlehnt sie der Sprache des „Stürmers“. Weil er ungeniert Vokabeln der Nazi-Presse wie „Bluthund“ gegen deutsche Juden einsetzt, können wir ihn von nun an getrost ein antisemitisches Blatt nennen.
(achgut.com. Köpfe sind furchtbar noch, die in sozialistischen Schoß rollen.)

Verfassungsschutz-Präsident
Haldenwang nimmt Erdogan und seine Religionsbehörde DITIB in Schutz
Verfassungsschutzpräsident Thomas Haldenwang sieht in Erdogan keinen Islamisten und will gegen dessen in Deutschland agierende Religionsbehörde DITIB keinen "Generalverdacht". Kritiker sind entsetzt von Haldenwang. Der Machthaber in Ankara dürfte begeistert sein.
VON Alexander Wallasch
(Tichys Einblick. Erdogan ghört zu Deutschland, denn der sieht auch keinen Islamismus, sondern nur Islam, den offenbar der "Verfassungsschutz-Präsident" übersieht. In welcher Verfassung befindet er sich ?)

Statistisches Bundesamt
Zahl der Einbürgerungen steigt um 15 Prozent
Die Zahl der Einbürgerungen in Deutschland ist im vergangenen Jahr sprunghaft gestiegen. 2019 erhielten fast 129.000 Ausländer die deutsche Staatsbürgerschaft. Die meisten von ihnen stammten aus der Türkei. Auch verzeichneten Einbürgerungen von Personen aus der Ukraine, Rumänien und Syrien einen größeren Anstieg.
(Junge Freiheit. Sale, alles muss rein?)

Politischer Paukenschlag
Leverkusen: Ex-Chef-Justiziar von Bayer wird AfD-OB-Kandidat
Von MARKUS WIENER
Politischer Paukenschlag in der Farbenstadt Leverkusen: Der ehemalige Chef-Justiziar des Bayer-Konzerns und Bundestagsabgeordnete Dr. Roland Hartwig tritt für die AfD als Oberbürgermeisterkandidat zur Kommunalwahl am 13. September an. Am Pfingstwochenende wurde Hartwig von den AfD-Mitgliedern im Forum Leverkusen mit breiter Mehrheit nominiert. Der Ex-Syndikus des Leverkusener Chemie-Riesen will damit bewusst ein Zeichen setzen: “Mit dieser Kandidatur will ich für all diejenigen ein Beispiel sein, die sich noch nicht trauen, sich aktiv für die Ziele unserer Partei und für unser Land einzusetzen.” Ein Wort, das Gewicht haben dürfte in Leverkusen. Denn wenn “Ingolstadt eine Lungenentzündung bekommt, sobald Audi auch nur hustet”, wie es ein geflügeltes Wort in Bayern sagt, so trifft selbiges mindestens ebenso auf das Paar Bayer und Leverkusen zu. Die Stadt, die sogar ihren Namen vom Bayer-Gründer Carl Leverkus hat, ist wirtschaftlich und geschichtlich aufs engste mit den Geschicken des weltweit agierenden Konzerns verbunden. Zehntausende Leverkusener arbeiten oder arbeiteten für Bayer. Der Konzern ist für die Stadt mehr als nur der größte Arbeitgeber und Gewerbesteuerzahler. Er ist ein wesentlicher Teil der Identifikation der Bürger mit ihrer Heimat. Was der Karneval für Köln ist, ist Bayer für Leverkusen. Selbst im Fußballstadion bei Bayer Leverkusen werden die Menschen jedes Mal daran erinnert, wie wichtig diese Firma für die Stadtgesellschaft ist. Wer eine herausgehobene Verantwortung für diesen Konzern trug, dem ist deshalb auch bei einer politischen Wahl in Leverkusen öffentliche Aufmerksamkeit gewiss. Mehr „aus der Mitte der Gesellschaft“ geht in Leverkusen definitiv nicht. Hinzu kommen Hartwigs persönliche Qualifikation und Lebensleistung, neben denen die anderen Bewerber inklusive dem bisherigen SPD-Amtsinhaber und ehemaligen Textilhändler Uwe Richrath wie politische Leichtgewichte wirken. Wer wäre besser dafür prädestiniert, in Leverkusen wieder für korrekte und saubere Verhältnisse zu sorgen, als der ehemalige Chef-Justiziar von Bayer?! Jedem halbwegs konservativ und patriotisch denkenden Leverkusener dürfte es im September also leicht fallen, sein Kreuz bei Hartwig und der AfD zu machen.Die OB-Kandidatur von Hartwig kann als großer Coup des AfD-Kreisvorsitzenden Yannick Noé und des Leverkusener Landtagsabgeordneten Andreas Keith gewertet werden, die auch die Stadtratsliste der AfD anführen. Die AfD hat auf ihrer Wahlversammlung am Samstag eine insgesamt 15-köpfige Liste für den Stadtrat und Bewerber für alle Leverkusener Bezirksvertretungen und Wahlkreise aufgestellt. Mit der gleichzeitigen Nominierung von Hartwig konnte die Partei noch vor Beginn des eigentlichen Wahlkampfes ein kräftiges Ausrufezeichen setzen, das es Medien und Altparteien schwer machen wird, die AfD zu ignorieren oder als rückständige Radikale abzustempeln.
(pi-news.net)

Einäugige Journalisten
Deutsche Medien möchten die USA von Trump befreien
Was wer von Trump persönlich hält, darf den Blick nicht für die Fakten verstellen und vor allem kein Grund für einen schon wieder salonfähig geworden Anti-Amerikanismus sein.
VON Josef Kraus
Trotz Corona: Die aktuelle Medienszene wird von den gewaltigen und gewalttätigen Protesten in vielen US-Städten dominiert. Dabei tut die deutsche Mainstreampresse so, als sei dort ein neuer Bürgerkrieg „Schwarz gegen Weiß“ ausgebrochen. Tatsächlich ist es ein Kampf „Ultra-Links gegen bürgerliches Establishment“. Die SPD-Vorsitzende Saskia Esken hat das mit ihrem Pawlowschen Anti-Trump-Verbalsekretionsreflex und bar jedes historischen Wissens unfreiwillig mit einem Tweet bestätigt. Unter Anspielung auf die Ankündigung von US-Präsident Trump, die Antifa zu einer Terrororganisation zu erklären, outete sie sich als Antifantin. Dass sie damit das Nachfolgemodell des Antifaschistischen Schutzwalls der DDR recycelte, ist ihr in ihrer tagtäglich belegten Verbohrtheit nicht bewusst: Esken hat damit nämlich bewiesen, dass es ihr jetzt um ihr eigenes antifaschistisches Brett vor ihrer Stirn geht...
(Tichys Einblick. Wenn Gartenzwerge Zeitung machen, aber nicht über den Zaun gucken können:  Wer keinen Bohrer hat, kann auch nicht Löcher in dicke Bretter bohren, wie es Politikerart wäre, sondern nagelt sie sich vor den Kopf.)

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