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Gelesen

Der Tod fährt nicht E-Mobil.

(tutut) - "Ein Gespenst geht um in Europa – das Gespenst des Kommunismus. Alle Mächte des alten Europa haben sich zu einer heiligen Hetzjagd gegen dies Gespenst verbündet, der Papst und der Czar, Metternich und Guizot, französische Radikale und deutsche Polizisten. Wo ist die Oppositionspartei, die nicht von ihren regierenden Gegnern als kommunistisch verschrieen worden wäre, wo die Oppositionspartei, die den fortgeschritteneren Oppositionsleuten sowohl, wie ihren reaktionären Gegnern den brandmarkenden Vorwurf des Kommunismus nicht zurückgeschleudert hätte?" So beginnt das Kommunistische Manifest von Karl Marx und Friedrich Engels aus dem Jahr 1848. Schon 1841 hat Hoffmann von Fallersleben  "Das Lied der Deutschen" gedichtet, auf dem britischen Helgoland, von dem nur die  dritte Strophe nach Haydns "Kaiserhymne" als Nationalhymne gesungen werden darf, denn Liebe zu Deutschland könnte ja falsch verstanden werden. Heute mehr denn je, da viele Gespenster unterwegs sind auf einer Geisterbahn, welche eine CDU-Kanzlerin beim Studium von Physik zur Promotion zielführend mit Wissen über Marx und Lenin in einer Arbeit "Was ist sozialistische Lebensweise?" gipfeln ließ. Wer wissen will, was mit Deutschland los ist, was aus diesem Land wurde, sollte fragen, ob die Kanzlerin noch immer zittert, wenn die deutsche Nationalhymne ertönt und sie deshalb sitzen muss, so wie in einem Interview des Staatsfunks, natürlich im Sitzen, wo das Volk angeblich in der ersten Reihe sitzend mit dem zweiten Auge besser sieht, wobei es sich nur um das linke handeln kann, das rechte eigentlich nach alter Christenart herausgerissen gehört. Hat die Physikerin aus der DDR und Ex-Agitprop-Funktionärin der FDJ was gesagt? Ja, denn sie weiß auch nicht mehr als das Volk, weshalb sie am 1. April nichts von Masken gegen einen Virus hielt, aber nun, da jede Menge davon produziert wurde, einen Purzelbaum schlägt: "Ich glaube, dass wir Grundmaßnahmen einhalten müssen. Da werde ich unruhig, wenn Menschen glauben, wir brauchen die Abstandsmaßnahmen nicht mehr“. Zittrig? Dass sie zu Land und Leuten großen Abstand hat, erklärt sich leicht aus ihrer Biografie einer folgsamen DDR-Bürgerin bis zuletzt. Und so folgt ihr nun auch das westliche Volk, egal mit welchem Manifest sie auftrtt. Eine Kanzlerin irrt nicht. Verwirrung herrscht höchstens bei den Folgsamen, besonders dort, wo es um Propaganda geht. In vom Winde verwehten Lokalblättern. Da wird Spaichingen zur Region, ein "Cross-Media-Volontär" erklärt die Welt: "Für mehr als ein Viertel ist Kurzarbeit angemeldet - Die IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg hat jetzt Zahlen zur Coronakrise und Prognosen von Unternehmern - Eine große Gruppe der Unternehmen glaubt, dass es noch dieses Jahr normal weitergeht, eine fast gleich große Gruppe denkt, dass das erst 2021 oder später geht". Die echten Gläubigen, denn was wissen sie schon von Himmel und Hölle, glauben zumindest der Kanzlerin, denn alle  Obrigkeit kommt bibelfest von Gott. Und da gelten Abstandsmaßnahmen. "Dreifaltigkeitsfest findet nur sehr bescheiden statt - pm - Das Dreifaltigkeitsfest am kommenden Sonntag steht noch unter den Einschränkungen der Corona-Krise, sowohl was die Kirchenbesucherzahl , als auch sonstige Vorschriften betrifft. 'Daher müssen wir leider dieses Jahr auf einige uns lieb gewordene Liturgien und sonstige Elemente verzichten', bedauert Pater Superior Alfons Schmid in einer Mitteilung". Auch Luthers Erben üben Verzicht: "Kirchengemeinde muss beliebte Freizeit absagen - Bis zuletzt suchten Jugendliche und Diakonin eine Lösung vor Ort". Dreh Dich nicht um, sonst siehst Du noch das Gespenst, welche die Kanzlerin auf Abstand hält, tuttifrutti: "Corona-Virus ist derzeit auf dem Rückmarsch - pm - Bis heute testen Ärzte in den fünf Schwerpunktpraxen im Landkreis Tuttlingen rund 300 Patienten pro Woche. In den vergangenen Wochen seien es 1070 durchgeführte Tests gewesen, die mit einem negativen Ergebnis zurückgemeldet wurden, meldet das Landratsamt Tuttlingen in einer Pressemitteilung. 'Das ist durchaus eine erfreuliche Bilanz', so Landrat Stefan Bär. 'Zum einen liegen die Rückmeldungen der positiven Tests fast bei Null. Zum anderen belegt die hohe Anzahl negativer Tests, dass wir weiterhin bedarfsorientiert auf hohem Niveau testen'. Am Donnerstag sei ein Coronatest positiv ausgefallen: Der Erkrankte stammt aus Gosheim, meldet Julia Hager von der Pressestelle des Landratsamts". Was erlauben Gosheim? Dafür gibt's eine Zeitungsbeerdigung, die ersten holt der Nachtkrapp. "Keine Hoffnung mehr fürs Wochenblatt - Anzeigenblatt wird eingestellt – Mitarbeiter und Vielzahl an Zustellern verlieren ihre Arbeit - Das Wochenblatt mit Sitz in Ravensburg wird eingestellt – nicht nur auf Papier, sondern auch im Internet. Alle Mitarbeiter des kostenlosen Anzeigenblatts, das auch im Kreis Tuttlingen erschien, haben ihren Job verloren, wie die Agentur 'Relatio PR' im Auftrag des Insolvenzverwalters Michael Wahl von der Pluta Rechtsanwalts-Gesellschaft mitteilt...Das Wochenblatt war vor zweieinhalb Jahren schon einmal zahlungsunfähig und wurde damals von einem Investor, der Beteiligungsgesellschaft Prolimity Capital Partners mit Sitz in Ummendorf bei Biberach, gekauft". Während die Kinderseite an den Südpol zu den Pinguinen weiter in die  Realität führt, füllen Glaubensartikel Zeitung. "2019 hat es in Immendingen weniger Straftaten und weniger Unfälle gegeben. Das geht aus der Kriminal- und Unfallstatistik hervor, die von der Polizeidirektion Konstanz aktuell an die Gemeinde Immendingen übermittelt wurde". Wer wissen will, wie es seiner Gemeinde geht, liest eine Redakteurin: "'Es wird Einschränkungen kommunaler Leistungen geben' - Fast sechs Milliarden Euro Steuergeld fehlen den Städten – Das Konjunkturpaket kommt da gerade recht, sagt Gemeindetags-Chef Kehle". Eine andere weiß: "Täter werfen Altreifen entlang des Dreitaligkeitsbergs ab". Autos werfen Ballast ab. "Auf Halde - Geschlossene Autohäuser, stillstehende Förderbänder, nicht verkaufte Autos (Foto: dpa): Die deutsche Automobilwirtschaft hat in den Wochen des coronabedingten Lockdowns einen massiven Umsatzeinbruch zu verzeichnen, Hunderttausende Menschen sind in Kurzarbeit". Die Hoffnung der Kanzlerin stirbt schließlich zuletzt, noch kommt sie aus der Steckdose von Sonne und Wind. "Ein Zeichen von Mut", jubelt Leidartikler über "Konjunkturpaket löst geteiltes Echo aus". Will er sich ein halb geschenktes E-Mobil kaufen? Und woher kommt der Strom? Kritiker auf Seite 8: "Mit Beschränkung der Verkaufsanreize auf ohnehin schon subventionierte Fahrzeuge mit alternativen Antrieben sei der 'krisengeschüttelten Automobilwirtschaft ein Bärendienst' erwiesen worden, sagt auch ZDK-Präsident Jürgen Karpinski. Die befristete Mehrwertsteuerabsenkung könne dies nicht annähernd kompensieren. 'Leider ist die ökonomische Vernunft vor dem Populismus und den Verlockungen der Gießkannenpolitik eingeknickt'“. Ja, da kennt die Kanzlerin nichts als Populistin Nr.1! Ihr gilt der Gipfeljodler des Artiklers Leid: "Trägt dieses Paket Früchte, könnte Deutschland sogar letztlich gestärkt aus der Corona-Krise hervorgehen. Damit hat Angela Merkel die Chance, im kommenden Jahr ihre vierte Legislatur als Kanzlerin glänzend abzuschließen. Es wäre ein besserer Abschluss als der Start: 2005 begann die Ära Merkel nämlich mit einer doch eher mutlosen Mehrwertsteuererhöhung". Wie wird's Wetter? "Der Mai war zu kühl und zu trocken - Aber dafür sehr sonnenreich". Da freut sich Redakteur riesengroß mit "Wie man Majas wilden Cousinen helfen kann - Wildbienen sind häufig auf ganz bestimmte Blüten spezialisiert", und der BUND hilft ihm dabei. Wer braucht denn da noch "Lokalen Sport" mit "Der Mensch Joshua Kimmich - Das ZDF zeigt den FußballNationalspieler aus Bösingen ganz privat".  Wenn Honig aus Zeitung auf eine Kanzlerin tropft, welche die Antwort auf ihre Frage "Was ist sozialistische Lebensweise?" ist, dann weiß der Leser, welches Gespenst gerade im Dorf umgeht.

Landratsamt Sigmaringen
Nigerianer bedroht Angestellte mit Messer
Es mutet sehr überraschend an, auch aufgrund entsprechender Erfahrung im Land,  wenn nun gemeldet wird, dass offenbar ein 28-jähriger nigerianischer Asylbewerber am Mittwochmorgen unkontrolliert mit einem Messer ins Landratsamt Sigmaringen marschieren konnte. Der Mann soll wegen einer abgelehnten Arbeitserlaubnis so in Wut geraten sein, dass er laut Bericht des Polizeipräsidiums Ravensburg "in den Räumlichkeiten des Ausländeramts zu randalieren begann, woraufhin die Polizei verständigt wurde. Als die Streifenbesatzung am Ort des Geschehens eintraf, war der nigerianische Asylbewerber immer noch in Rage. Er hatte die Räumlichkeiten der Ausländerbehörde zu diesem Zeitpunkt unterdessen schon verlassen und befand sich im Foyer des Gebäudes. Als ihn die Beamten aufforderten, stehen zu bleiben, packte der Mann unvermittelt eine in seiner Nähe stehende Mitarbeiterin der Zulassungsstelle, nahm sie in den Schwitzkasten und hielt ihr ein mitgeführtes Küchenmesser an den Hals, welches er beim Eintreffen der Polizeibeamten zuvor aus seinem Rucksack geholt hatte". Der Mann sitzt nun in Untersuchungshaft. In Artikel 16a des Grundgesetzes heißt es: "1) Politisch Verfolgte genießen Asylrecht. (2) Auf Absatz 1 kann sich nicht berufen, wer aus einem Mitgliedstaat der Europäischen Gemeinschaften oder aus einem anderen Drittstaat einreist, in dem die Anwendung des Abkommens über die Rechtsstellung der Flüchtlinge und der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten sichergestellt ist..."

"Belastete Namen": Linksbündnis plädiert für weitreichende Umbenennungen
Linke Säuberungsaktion: Stuttgart soll sich von Porsche trennen
Von CANTALOOP
In der Tat scheint die einst tiefschwarze Landeshauptstadt des nun ergrünten Baden-Württembergs eine gedeihliche Umgebung für Linksbündnisse aller Art geworden zu sein. Täglich ersinnen deren Protagonisten neue Verhaltensmaßregeln, Verbote, Restriktionen – oder wie in diesem Falle, Umbenennungen. Meist zum Schaden von Land, Industrie und Bürgern.Während die gesamte Republik derzeit unter Wirtschaftseinbruch, Masseneinwanderung, Arbeitslosigkeit und Corona-Folgen leidet, denken die Genossen im Stuttgarter Rathaus und Landtag in ihrer abgeschotteten Filterblase über die wesentlichen Probleme nach. Das Erforschen von Gerechtigkeitslücken und natürlich „belastete“ Namen sind ihnen ein großes Anliegen.
Die Stuttgarter Zeitung berichtet tagesaktuell:
„In der Vergangenheit wurden in Stuttgart immer wieder Straßen und Gebäude mit historisch belasteten Namen umbenannt. Das Linksbündnis im Gemeinderat um Linke und SÖS will nun eine Kommission mit einer ausführlichen Aufarbeitung in der Landeshauptstadt betrauen.“
Es scheint geradezu eine Passion der vereinigten Linken zu sein, stets und permanent in der Vergangenheit unseres Landes nach etwaigen Versäumnissen zu forschen. Aber keinesfalls in der eigenen Vita. Noch nie hat man aus diesen Kreisen Forderungen nach einer Aufarbeitung von Stalins schrecklichen Verbrechen, Maos „großem Sprung“ oder auch Polpots Gesellschaftssäuberungen gehört. Diese linken Säulenheiligen, inklusive der DDR, sind nämlich tabu. Nur NS- oder Kolonialzeit-Nachforschungen sind opportun – und stoßen gleichsam auf wohlwollende Zustimmung im linksalternativen Juste-Milieu. Unnötig zu erwähnen, dass Grüne und SPD die Anliegen der Rathaus-Kommunisten zumeist vollumfänglich unterstützen.
Des Weiteren ist nachzulesen:
„Ohne den Ergebnissen einer möglichen Stuttgarter Kommission vorgreifen zu wollen“, heißt es in dem Antrag, seien unter anderem „folgende Fälle zu prüfen“: das Ferdinand-Porsche-Gymnasium in Zuffenhausen, die Hanns-Martin-Schleyer-Halle in Bad Cannstatt und der Kurt-Georg-Kiesinger-Platz am Hauptbahnhof."
Stuttgart ohne Porsche! Darauf können auch nur Ideologen kommen, die von einer Wertschöpfungs- und Leistungsträgerkette, die nicht nur Bevölkerung, sondern auch die weltfremden Parlamentarier auskömmlich ernährt, sehr weit entfernt sind. Gleichwohl soll der von RAF-Schergen brutal hingerichtete Hanns-Martin Schleyer ebenfalls aus dem kollektiven gesellschaftlichen Gedächtnis gestrichen werden. Sicher auch, um seine linken Meuchelmörder in einem milderen Lichte darzustellen. Schließlich haben diese die Gesellschaft ja nur von einem Nazi-Monster und hochrangigen Bonzen befreit.
Gefährlicher Genossenfilz in Ämtern und Behörden
Sobald sie in Machtpositionen gelangen und mediales Gehör erlangen, werden diese sozialistischen Eiferer in ihrem Umerziehungswahn potentiell gefährlich. Erst sind es ihre auferlegten Sprach-, dann die Denkverbote – und letztendlich sollen einer ganzen Stadt aus Gründen einer zweifelhaften politischen Korrektheit große Teile der Vergangenheit genommen werden.Es bleibt nur zu hoffen, dass dieser vereinigten Rotfront im Ländle von den wenigen Vernunftbegabten dort ein kräftiger Gegenwind beschieden ist. Derzeit kommt dieser jedoch nur von FDP und AfD. Und deshalb könnte es in der linksgedrallten Schwaben-Metropole schon bald ein Rudi-Dutschke-Gymnasium oder vielleicht eine Refugees-Welcome-Straße geben. Ganz nach Berliner Vorbild.
(pi-news.net)

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NACHLESE
René Zeyer
Die Unruhen in USA und der deutsche Blick
Clickbait, so lautet der englische Fachausdruck dafür, mit einem möglichst knalligen Titel die Angel nach Lesern, moderner: Usern, auszuwerfen. In den USA hat wieder einmal Polizeigewalt den Funken ausgelöst, der das Pulverfass von Armut, Rassismus, Kriminalität und Existenzangst zur Explosion gebracht hat.Wer die USA kennt und seine Erkenntnisse nicht im Wesentlichen am Schreibtisch, in der eigenen Gesinnungsblase oder aus Sicht von der Ost- oder Westküste bezieht, der weiß, dass es natürlich Rassen- und Klassenschranken gibt. Obwohl kaum ein Land auf der Welt dermaßen umfangreiche und drakonische Gesetze gegen Rassendiskriminierung hat,...Ab gehobenem Mittelstand lebt der Ami in Gated Communities, also mit bewaffnet kontrolliertem Zugang. ..in vielen US-Großstädten kann sich wohl kein Einwohner der Analyse des Politkorrespondenten aus good old Germany anschließen: „Trump ist jetzt offiziell eine Gefahr für die nationale Sicherheit.“ ...„I love this guy“, würde Trump sagen. Weil es keinerlei Grund gibt, Trump als Diktator oder Gefahr für die nationale Sicherheit zu beschimpfen.Und weil es, selbst wenn „Spiegel“ und „Süddeutsche“ das im Chor behaupten, überhaupt nicht „offiziell“ ist. Amtlich ist hingegen: Solche Dünnbrettbohrer schleifen noch die letzten Reste von einstmals anspruchsvollem Journalismus und geben die Begriffe Redakteur, Korrespondent oder gar Politkorrespondent der Lächerlichkeit preis. Hampelmänner mit Zugriff auf die Öffentlichkeit. Aber nicht auf die Realität.
(achgut.com. Auch ein Volk von Maskenträgern braucht seine Oberclowns mit den roten Nasen.)
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Diebstahl der letzten noch verbliebenen "Quality Time"
Was die Regierung den Senioren antut
Von EUGEN PRINZ
Ab dem Zeitpunkt der Geburt nimmt die verbleibende Lebenszeit kontinuierlich ab. Das ist eine Binsenweisheit. Unser „Stundenkontingent“, wenn wir einmal bei dieser Maßeinheit bleiben wollen, verbrauchen wir zunächst in der Schule, später dann am Arbeitsplatz, natürlich auch mit Schlafen und Essen, sowie wie Freizeitaktivitäten.Ein weiterer, unangenehmer Teil des Stundenkontingents geht für die Zeit drauf, die wir im Laufe unseres Lebens krank im Bett liegen.
Die „Quality Time“
Besonders wichtig sind uns jene Stunden, die uns sehr viel Freude bereiten: Die Zeit, die wir frisch verliebt mit der neue Flamme verbringen, Zeit mit Kindern und Familie, guten Freunden oder vertieft in die Ausübung eines schönen Hobbys, um nur einige Beispiele zu nennen.Von dieser „Quality Time“ hat man als junger Mensch noch fast unendlich viele Stunden vor sich. Wir erinnern uns an die tröstenden Worte der Eltern, wenn wir wegen einer Krankheit oder einer Verletzung im Hochsommer das Bett hüten mussten: „Du bist ja noch jung, Du kannst in Deinem Leben noch soo oft zum Schwimmen gehen“.Mit steigendem Lebensalter reduziert sich neben der Restlebenszeit auch das vom Schicksal zur Verfügung gestellte Kontingent der „Quality Time“. Das Zeitfenster wird kleiner und kleiner. Wer sich das veranschaulichen möchte, der braucht nur ein 80 cm langes Maßband zu nehmen und mit einer Schere sein Lebensalter in Zentimeter abzuschneiden. Für die Älteren unter uns ist das eine sehr deprimierende Erfahrung.
Die Hochbetagten: Hilflose Opfer der Corona-Politik
Das bringt uns zu den Senioren und Hochbetagten in den Alters- und Pflegeheimen. Die einzige „Quality Time“, die alte Menschen noch haben, ist die Zeit, in der sie von den Kindern und Enkelkindern besucht werden. Nachdem auf dem Maßband der Senioren nichts oder nicht mehr viel übrig ist, kann jede Stunde, die sie noch mit ihren Lieben verbringen, die letzte gewesen sein. Niemand kann sagen, ob nicht in der darauffolgenden Nacht ein Schlaganfall diesen Besuch zum Abschied für immer macht.Daher sind für alte Menschen die Stunden mit ihren Liebsten unendlich kostbar.Und jetzt kommt die Regierung und piesackt die Alten mit Corona-Regeln, die ihnen das letzte bisschen Lebensmut und die einzige Freude, die sie noch haben, nehmen.
Besuchsregeln, schlimmer als im Knast
PI-NEWS hat sich mit der Tochter einer Seniorin unterhalten, die in einem Alten- und Pflegeheim in der Oberpfalz lebt.Um ihre Mutter besuchen zu können, braucht sie einen Termin. Dies deshalb, weil es nur ein Besuchszimmer gibt. In diesem steht ein Tisch mit zwei Stühlen, in der sich Bewohner und Besucher gegenüber sitzen. In der Mitte des Tisches ragt eine Plexiglasscheibe hoch.Sowohl der hochbetagte Heimbewohner, als auch der Besucher trägt während der Besuchszeit, die auf 30 Minuten und eine Person begrenzt ist, eine Mund-Nasen-Bedeckung. Selbstverständlich muss der Sicherheitsabstand eingehalten werden, Berührungen sind verboten.Haben Sie eine Ahnung, liebe Leser, wie schnell für einen alten Menschen 30 Minuten vorbei sind? Die alte Frau hat ihre Tochter kaum begrüsst, schon wird ihr Blick angstvoll auf die Uhr fallen, wie viel Zeit sie mit ihr noch hat, bevor sie sich verabschieden und die Seniorin den nächsten 23.5 Stunden Altenheimmonotonie entgegensieht.
Eine durch nichts mehr zu rechtfertigende Regelung
Die Aufrechterhaltung dieser Maßnahmen ist im Lichte der gegenwärtigen Erkenntnisse eine reine politische Entscheidung, die nur noch dazu dient, den Schein zu wahren. Die Regierung tut das auf Kosten der letzten schönen Stunden, die die Alten noch haben. So steht es ja auch in der geleakten Schadensanalyse eines stellvertretenden Abteilungsleiters im Innenministerium, der dafür seinen Hut nehmen musste.Nun mag man einwenden, dass dies zum Schutz der Senioren in den Pflegeheimen geschieht. Aber hat man die alten Menschen denn auch gefragt, ob sie das wollen? Und warum wurde das dann nicht bei jeder größeren Grippewelle so gehandhabt? Erneut darf der Autor an die 25.100 Toten der Influenza-Epidemie in 2017/2018 erinnern. Auch dieser dürften hauptsächlich Senioren zum Opfer gefallen sein.Das ist der Lauf der Dinge, man wird alt und man erliegt entweder einer organischen Erkrankung oder einer Infektion. Und dann stirbt man. In Würde. Und wenn es gut geht, im Kreise seiner Angehörigen.So aber: Wer von den Alten nicht aus Gram stirbt, dem nimmt man die letzten schönen Stunden, die ihm im Leben noch etwas bedeuten.
(pi-news.net)

Ende des EEG
Jetzt wird der Ökostrom-Irrtum korrigiert
Zeitenwende für die Energiewende: Erstmals finanziert die Bundesregierung Ökostrom aus Haushaltsmitteln – also aus Steuergeldern. Die unpopuläre EEG-Umlage wird damit zum Auslaufmodell. Was Verbraucher freut, macht Grünstrom-Produzenten Angst.
(welt.de. Wie blöd ist das denn? Wer zahlt die Rechnung? Immer der, welcher mit seiner Arbeit das Geld verdient, um eine idiotische Politik zu finanzieren. Rechnen 6!)

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DAS WORT DES TAGES
„Wir haben uns viel erspart“
Nichts haben wir erspart. Sondern es wurde klar wie niemals zuvor, was der spanische Ökonom Santiago Cabrero vor 10 Jahren zum Prinzip Euro gesagt hat:  "Wer heute spart, zahlt morgen für seine Nachbarn mit". Und so ist es gekommen. Nein, noch viel schlimmer. Sie, Frau Merkel, haben einen Dammbruch bei der Schuldenvergemeinschaftung zugelassen. Und Ihr Versprechen gebrochen, dass es mit Ihnen keine Eurobonds geben wird.
(Leser-Kommentar, welt.de)
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Titus Gebel
Frau Badum antwortet nicht
Ende Januar 2020 reichte die Gruppe Klimafragen.org an alle im Bundestag vertretenen Parteien ihre sechzehn Klimafragen ein und bat um eine Antwort. Dieser Bitte kamen nur die AfD und die FDP nach. Von den anderen Parteien kam – nichts. Die Grünen antworteten, dass sie nicht antworten werden. Aber sehr wortreich. Ein Schriftwechsel, der es wert ist festgehalten zu werden...."...Unsere Grüne Politik orientiert sich am anerkannten Stand der Wissenschaft. Diese vorliegenden wissenschaftlichen Fakten und Daten geben keinen Anlass, am fortschreitenden, vom Menschen verursachten Klimawandel und dessen Auswirkungen zu zweifeln. Der Weltklimarat hat dies in seinem letzten Sachstandsbericht von 2014 erneut klar bestätigt. Für diesen IPCC-Bericht haben 600 Autor*innen aus 32 Ländern insgesamt über 9.200 relevante wissenschaftliche Publikationen aus dem Bereich der Klimawissenschaft der letzten Jahre zusammengestellt, die den aktuellen Wissensstand wiedergeben. 209 Leitautor*innen und 50 Gutachten aus 39 Ländern sollen darüber hinaus die wissenschaftliche Qualität der Berichte sichern. Dieser aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisstand ist die Grundlage unseres politischen Handelns, alles andere wäre unverantwortlich. Mit freundlichen Grüßen Lisa Badum"..
(achgut.com. Sozialistische Ideologie als Wissenschaft erübrigt jegliche Diskussion mit dem Volk,denn das hat zu parieren und Befehlen zu folgen, selbst wenn die vom grünen Vollmond oder von Vollpfosten stammen. Stimme der Vernunft der Gruppe Klimafragen org. richtet dagegen nichts aus: "...Unsere Grüne Politik orientiert sich am anerkannten Stand der Wissenschaft. Diese vorliegenden wissenschaftlichen Fakten und Daten geben keinen Anlass, am fortschreitenden, vom Menschen verursachten Klimawandel und dessen Auswirkungen zu zweifeln. Der Weltklimarat hat dies in seinem letzten Sachstandsbericht von 2014 erneut klar bestätigt. Für diesen IPCC-Bericht haben 600 Autor*innen aus 32 Ländern insgesamt über 9.200 relevante wissenschaftliche Publikationen aus dem Bereich der Klimawissenschaft der letzten Jahre zusammengestellt, die den aktuellen Wissensstand wiedergeben. 209 Leitautor*innen und 50 Gutachten aus 39 Ländern sollen darüber hinaus die wissenschaftliche Qualität der Berichte sichern. Dieser aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisstand ist die Grundlage unseres politischen Handelns, alles andere wäre unverantwortlich". Für den linken Däumling ist auch ein Riese rechts, selbst wenn seine Meinung Fakt gegen Fakes ist.)

Annette Heinisch
Der Unternehmer als Untertan
Während unsere Politik sich mit der Geldkanone als edler Ritter in der Not geriert, geht das destruktive und demotivierende Verhalten gegenüber Unternehmen und Betrieben in der Praxis munter weiter. Ein Front-Bericht aus dem täglichen Kampf mit Windmühlenflügeln. Der Bürger wähnt sich unterdessen harmlos in besten Händen.
(achgut.com. Gscheit zum Arbeiten, aber zu dumm, um zu kapieren, warum und wofür. Ist dies nicht das Ziel des Umbaus in Europa durch "Einwanderung"?)

Johannes Eisleben
Impfungen und Illusionen
Es ist aufgrund der biologischen Eigenschaft von Coroanviren, schnell zu mutieren, ausgeschlossen, dass ein Impfstoff eine Wirksamkeit von mehr als 30 bis 70 Prozent haben wird, bei den Risikopatienten muss man sogar eine schlechtere Wirksamkeit erwarten. Deswegen und wegen der Entwicklungsdauer von etwa 5 Jahren für einen sicheren Impfstoff ist eine Verknüpfung des Lockdowns mit der Impfstoffzulassung blanker Unsinn.
(achgut.com. Wenn's vorbei ist, muss geimpft werden, denn was soll sonst mit dem Stöffle passieren? Erst dann ist Demaskierung.)

Corona-Geschenke für Auslands-Firmen
Von Rolf Bergmeier. Wer die beschlossenen Maßnahmen der Bundesregierung zur Bewältigung der Corona-Krise genauer unter die Lupe nimmt, entdeckt vor allem eines: Widersprüche. Die Konzeptlosigkeit der Bundesregierung ist atemberaubend. Noch nie versuchte ein Land wie Deutschland mit einer solchen Entschlossenheit, die Wurzeln seines Wohlstandes zu kappen.
(achgut.com. Seit 15 Jahren arbeitet Merkel am Sieg des Sozialismus.)

Zerstörung des kollektiven Gedächtnisses
Wie mit Wikipedia Begriffe manipuliert und Politik gemacht wird
Von Redaktion
Die SPD-Vorsitzende hat mit ihrer Sympathieerklärung für die Antifa auch eine Nähe zu Schlägern und Gewalttätern offenbart. Das geht wohl sogar vielen Genossen zu weit. Jetzt soll ihr Ruf repariert werden - per Manipulationen bei Wikipedia. Das Lexikon-Projekt wird zunehmend zur Gefahr für das gesellschaftliche Bewusstsein...Nun ist Antifa kein Club netter Jugendlicher, sondern ein Kampfbegriff, der von Stalin erfunden und in der DDR zur Staatsideologie erhoben wurde – damit sollte die „Volksfront“ unter Führung der Kommunisten begründet und jeden Kritiker des mörderischen Sozialismus als „Faschisten“ denunziert werden. Es ist also ein historisch besetzter Begriff, und wer ihn verwendet, sollte über die Implikationen wenigstens halbwegs Ahnung haben...Die jüngste Gewalttat liegt gerade zwei Wochen zurück: In Stuttgart prügelten linke Aktivisten, die der Antifa zugerechnet werden, einen Betriebsrat in´s Koma, aus dem er bis heute nicht erwacht ist; lebenslange gesundheitliche Folgeschäden sind zu erwarten. Ist es diese Sorte von politischer Gewalt, die die SPD und Saskia Esken in Person fordern? Wenn schon Esken unbelehrbar ist, so muss doch wenigstens Wikipedia belehrt werden, als gigantisches Online-Lexikon so etwas wie das kollektive Gedächtnis der Welt....Wer Begriffe verändert, verändert das Denken. So wurde aus Antifa als „Oberbegriff“ für linke und linksradikale Gruppen scheinbar harmlos ein „Kurzwort für Antifaschismus“...Allerdings haben einige Beobachter dies bemerkt und notiert, dass der Manipulateur ein SPD-Funktionär und offensichtlich Medienberater ist...Konstantin von Notz, innenpolitischer Sprecher der Grünen, hat sich der Manipulation sofort dankbar zustimmend bedient. So funktioniert das: Eine legt vor, einer manipuliert die begrifflichen Grundlagen, der Dritte führt das als Beweis ein. Selten wurde dieser Mechanismus anschaulicher präsentiert als in diesem Fall...
(Tichys Einblick. Neue Geschichte mit neuen Helden braucht das sozialistische Land. So kann auch 1926 vom Reichsgericht Leipzig wegen Hochverrats verurteilte Kommunistin - sie  wollte mit Waffengewalt die badische Regierung beseitigen - auf einer Ehrentafel an einer Rathauswand wie in Lahr landen, - nicht in ihrer Heimatstadt Schopfheim! - wenn Frauen verzweifelt nach Musterfrauen suchen und die dann in einer Heldin der DDR mit Vaterländischem Verdienstorden in Silber finden. Offizielle mutmaßliche Geschichtsfälschung macht es möglich. Gemeinderat und Verwaltung in Lahr müssen sich wie unkritische Medien fragen lassen, ob sie auf dem Boden des Grundgesetzes stehen. )

Die halbe Wahrheit ist ganz gelogen.Mensa beteiligt sich am #blackouttuesday
Intelligenz schützt vor Dummheit nicht
Diktaturen konnten auch darum überwunden werden, weil der kleine Teil der Intelligenten all die Täuschungen und Propaganda durchschaute. Selbstzensur angesichts von Todesangst ist verzeihbar – doch die heutige Schere im Kopf funktioniert ganz ohne Arbeitslager.
VON Gastautor Lukas Mihr
Mensa in Deutschland (MinD) ist ein Verein für die ganz Schlauen. Nur wer einen IQ über 130 hat, also zu den intelligentesten 2% der Menschheit zählt, darf aufgenommen werden. Seit 2006 habe ich Mensa angehört und die regelmäßigen Treffen sehr genossen. Wer intelligenter als seine Mitmenschen ist, fühlt sich oft allein und unverstanden und darf unter lauter Hochbegabten endlich über all die Themen reden, denen sonst nur die Wenigsten folgen können.Doch diese Phase endet nun, ich werde meinen Austritt verkünden. Der Anlass: Auch Mensa beteiligt sich am #blackouttuesday. Radio- und Fernsehsender hatten angekündigt, aus Protest gegen den angeblichen Rassismus in den USA ihr Programm zu unterbrechen. ...Damit verstößt Mensa gegen den Grundsatz, der auch für die internationale Organisation gilt:...In der deutschen Vereinssatzung heißt es: „MinD ist weder politisch noch religiös gebunden. Der Verein darf nicht zu politischen oder religiösen Themen Stellung nehmen.“...
(Tichys Einblick. Psychologen bescheinigten angeklagten "Kriegverbrechern" in Nürnberg höchste IQ. Menschliche Dummheit ist unendlich.)

Corona und „populistische Investoren“ wie Berlusconi sorgen für Aufregung
Fusion von RTL und ProSieben eine rote Karte für die ARD?
Von DR. VIKTOR HEESE
Der Deal wurde dementiert, das Thema bleibt. Vielleicht naht das Ende des ARD-Meinungsmonopols schneller als wir denken? Durch die Fusion von RTL und ProSieben bekäme der Staatsmonopolist einen deutschen Konkurrenten, der wegen der „populistischen Großaktionäre“ nicht mehr politisch korrekt sein müsste. Viel zu schön um wahr zu sein? Eine Kurzanalyse stellt das infrage.
Geschäft humpelt, Kurse brechen ein
Die börsennotierte RTL-Group und ProSieben sind massiv angeschlagen und Corona macht vieles schlimmer. Eine Fusion würde enorme Synergieeffekte freisetzen. Das sehen Wertpapieranalysten heute genauso wie schon in Zeiten des Neuen Marktes, als 2001 erste Fusionsgedanken im Gespräch waren. Bis 2018 deuteten die Geschäftszahlen beider Konzerne (Eigenkapitalausstattung, Umsatz, Ergebnisse, Beschäftigtenzahlen) eigentlich nicht auf eine Krise hin. Dennoch rutschen seit 2015 die Kurse unaufhörlich in den Keller. Für diese Diskrepanz haben Börsianer nur eine Erklärung: es gibt „versteckte Leichen“, die man in den Bilanzen nicht sieht. In der Corona-Krise kommen sie ans Licht mit Dividendenausfall, Kurzarbeit, Sparprogrammen, Gewinneinbrüchen und Negativausblick.
„Populistische“ Investoren nutzen Kursrutsch um einzusteigen
Durch den Kursverfall hat sich die Marktkapitalisierung beider Firmen auf sieben Milliarden Euro reduziert. Das ist für Oligarchen Kleingeld. Geld ist beim Unternehmenskauf (siehe China) generell nicht alles. Genauso wichtig sind die staatlichen Einwände (oft ohne Rechtsgrundlage!) und EU-Kartellbehörden. Die Aktionärsstruktur weist bei ProSieben einen Streubesitz von 63 Prozent und die mediaset (Berlusconi-Gruppe), die Czech Media (Oligarch Kretinsky) mit 10,02 Prozent und die KKR (US-Finanzriese KKR) als größte Aktionäre aus. Zusammen besitzen sie eine (nicht juristische) Sperrminorität. Altmeister Berlusconi ist in diesem Trio der wichtigste Macher und seit 1978 im Dauerclinch mit staatlichen Monopolisten (RAI, La7) mit der größten Erfahrung. Er kann mit internationalen Erfolgen aufwarten. In Spanien ist die Mediaset-Tochter Telecinco der größte TV-Anbieter.Das Trio arbeitet gewinnorientiert, ist „ideologisch neutral“ und lässt sich schlecht für Propaganda einspannen. Dennoch wird auch der dezent agierende Kretinsky, der 49 Prozent an „Le Monde“ erwarb und die Ambitionen auf die Metro nicht aufgibt, beobachtet. Pseudodemokraten machen wie gehabt „Wer nicht mit uns ist, ist gegen uns“. Der Mainstream sieht Gefahr für die TV-Landschaft und zeigt sich beunruhigt. Anders liegt die Lage bei RTL. Hier hat jüngst die Bertelsmann SE & Co. KGaA ihre Mehrheit von 75 Prozent auf 78 Prozent aufgestockt. Eine Sperrminorität ist heute nicht möglich. Dennoch ist nicht auszuschließen, dass Aktienpakete an Dritte gelangen, dafür sind die „Kulissenverhältnisse“ des Familienclans zu intransparent. Einige Familienmitglieder dürften den 80prozentigen Kursverfall seit 2001 nicht gutheißen und könnten opponieren.Rosig sieht es geschäftlich ohnehin nicht aus. Bertelsmann hat fünf Milliarden Euro Anleiheschulden, davon 1,5 Milliarden Euro kurzfristige. Der Konzern soll sich schon seit 2015 im Niedergang befinden. In der Medienbranche sind unorthodoxe Geschäfte üblich, auch Beteiligungstausch mit verschiedenen Sparten. So stünden gegebenenfalls auch RTL-Anteile zur Disposition. Beide werden aber niemals Staatshilfe nehmen, sonst schluckt sie die ARD früher oder später.
Nach der Fusion – ein neuer ARD-Konkurrent
Käme es zur Fusion ist der Kampf mit der ARD noch nicht aus. Der neue Riese, bestehend aus den Sendern Vox, Pro Sieben, kabel eins und viele kleinere mehr (sixx & Co.), würde den Staatsfunk beim Marktanteil rechnerisch ein- bzw. überholen. Addiert hätte er nach den 2019er Vor-Corona-Zahlen 23.000 Mitarbeiter (ARD 42.000), einen Umsatz von knapp 12 Milliarden Euro und einen Jahresgewinn von 1,2 Milliarden Euro.
Konkurrenz für ARD erst bei „Aufbau“ der Nachrichtensparte
Um zu erfahren, ob der Fusionsriese der ARD in der Meinungsbildung bei politisch-sozialen Fragen Paroli bieten kann, sind die Nachrichtensparten beider Anbieter zu vergleichen. Es geht nicht nur um die Menge (Programmanteile), sondern auch um die Rentabilität (Qualität). Die beiden Privatsender senden so viel Information wie die ARD und konzentrieren sich auf die Unterhaltung. Würde sich lohnen beim Newcomer hier nachzuinvestieren? Es genügt auch nicht zu sagen, kopiert Fox News – Trumps Lieblingssender – und ihr bekommt den Erfolg. Der deutsche Michel ist anders „strukturiert“ als der amerikanische John, unser Gutmensch ist bereit der ARD zu glauben, würde sie ihm aus der Not heraus eine Reform vorgaukeln. Talkshows werden bei den Fusionskandidaten zum Beispiel fast gar nicht angeboten. Dabei wäre vielleicht gerade dieses Genre mit System-Dissidenten als Gästen, unvoreingenommenen Moderatoren und echt zufällig ausgewählten Publikum der große Renner (nach dem erfolgreichen Modell des „Talk im Hangar 7“ bei ServusTV in Österreich)? Solche TV-Produkte müssten unter Renditeaspekten erst ausprobiert werden. Der Durst nach objektiver Information scheint in Merkel-Deutschland enorm zu sein.
Ärger mit dem Merkel-System müsste durchgefochten werden
Ob der Newcomer trotz seiner Marktmacht und guter Rendite den Mut hätte, in Opposition zum merkelschen Politsystem zu gehen, ist eine weitere Frage. Sollte Bertelsmann mitmachen, wäre das eine „echte Revolution“.Ist die Fusion aber nur als eine vorübergehende „Kostenehe“ geplant, droht ihr nach der Sanierungsphase der Zerfall. Ob weiter die „populistischen ausländischen Investoren“ auch die Geschäftspolitik mitbestimmen wollen oder sie nur der Gewinn interessiert, muss ebenfalls geprüft werden. Die erste Mutprobe hat Berlusconis Mediaset (Chef Pier Berlusconi, Sohn des Altmeisters) mit der Unterstützung der Absetzung von Max Conze, dem Chef von ProSiebenSat1, bereits bestanden.
Fazit
„Populistische Großinvestoren“ – deutsche Publikumsfonds sollten sich ihnen anschließen – werden die Gelegenheit für einen weiteren Einstieg bei den Medienriesen nutzen, um über Aktienmehrheiten die Geschäftsführung mitzugestalten. Uns ARD-Opponenten interessiert vor allem die Förderung der rentabel aufgeputzten „populistischen Nachrichteninhalte“. Die GEZ-Gebühren wären durch die Fusion zwar nicht hinfällig, die neue Konkurrenz auf dem Gebiet der Meinungsfreiheit würde das ARD-Monopol aber erheblich einschränken. Ein Teilsieg wenigstens. So sehr wir uns darüber freuen würden, der fade Beigeschmack bleibt: immer mehr Ausländer kaufen sich in die deutsche Wirtschaft ein.
(pi-news.net)

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Plötzlich Milliarden für Pandemie-Vorsorge
Merkels Regierung muss Corona-Versäumnisse einräumen
Das aktuellen Koalitionspapier macht zwar mit viel Steuergeld „Wumms“, dokumentiert aber am Ende vor allem das Versagen der Bundesregierung bei der Abwehr einer Pandemie zum Schutz der Bürger.
VON Redaktion
Die staatstragenden Medien kommen aus dem Jubel über die von ihrer Regierungskoalition beschlossenen Hilfsmaßnahmen nicht heraus... Auf den Internetseiten der sogenannten Qualitätsmedien findet sich so gut wie kein Hinweis auf die wichtigen Punkte 50 bis 54 ganz am Ende des Koalitionspapiers unter der Überschrift „Das Gesundheitswesen stärken und den Schutz vor Pandemien verbessern“. Denn so weit mag wohl kaum ein Journalist lesen. Ergo – erneut ein klassischer Fall von Lückenpresse. Schließlich müsste hier die große Koalition ihr Versagen einräumen, was sie alles zur Abwehr einer Pandemie versäumt und wie sie ihr Land dafür nicht gerüstet hat. Denn die Bundesregierung unter Führung von Angela Merkel (CDU) war vor einem solchen weltweiten Pandemiefall schon vor acht Jahren explizit gewarnt worden...Laut Informationen von FDP-Bundestagsabgeordneten, die anders als Mainstream-Journalisten zumindest intern nachfragten, hätten sich Bund und Länder in der Zeit nach 2013 nicht auf die geforderten Maßnahmen der Risikoanalyse zur Abwehr einer Pandemie verständigen können. Die Kosten waren ihnen einfach zu hoch....
Ja, und warum erfährt der Gebührenzahler und Finanzier öffentlich-rechtlicher Anstalten wie ARD, ZDF und ihren angeschlossenen Rundfunkanstalten nicht an vorderster Stelle von diesen Eingeständnissen und Nachholbeschlüssen seitens der Bundesregierung? ...Zu dieser Presse-Arbeitsweise passt die Standard-Antwort eines altgedienten SFB-Kollegen über Berichte von DDR-Medien vor dreißig Jahren: „Weil nicht sein kann, was nicht sein darf.“
(Tichys Einblick. Eine Dilettanten-Kanzlerin und ihre Hofberichterstatter.)
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