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TUT Buße und bleibt abends daheim! Sonst kommt der Nachtkrabb.

(tutut) - "Wunsch und Wirklichkeit". Ob der Chefredakteur den Unterschied kennt, denn er begegnet  sich selbst im Leidartikel zum Titelseitenaufmacher. Er sollte sich mal lesen: "Unabhängiger und gut recherchierter Journalismus ist ein Pfeiler der Demokratie. Die Schwäbische sortiert in der Zeitung und im Digitalen die Meldungsflut: Sie ordnet dabei Handlungen und Entscheidungen in der Politik wie Wirtschaft für ihre Leserinnen und Leser seriös ein. Bei gezielten Falschinformationen ist professioneller Journalismus das beste Gegenmittel". Ist es professioneller Journalismus, wenn er sowas zu kommentieren versucht, anstatt erst einmal Halbwahrheiten, die wie Fakes herüberkommen, auf Seite 7 wiederholt, zu korrigieren? "Auto bleibt das liebste Kind der Deutschen - Bis zur Corona-Pandemie stieg die Zahl der Zulassungen an – Kritik von DUH-Chef Resch...Kritik an den steigenden Zahlen kam von der Deutschen Umwelthilfe (DUH). Ihr Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch sagte der 'Schwäbischen Zeitung': 'In der Tat hat Dudenhöffer eine Entwicklung angesprochen, die uns ganz große Sorgen bereitet'. Laut Resch müsse die Zahl der Autos in den Städten verringert und stattdessen stärker auf andere Antriebskonzepte wie das Fahrrad oder den öffentliche Personennahverkehr gesetzt werden". In welcher Welt lebt eine Zeitung, wenn sie versucht, ihren Lesern die kleine reale Welt zu erklären? Ist es Absicht oder journalistische Unfähigkeit, über eine Deutsche Umwelthilfe ohne Gänsefüßchen zu schreiben und den Lesern vorzuenthalten, dass es sich dabei um einen Verein e.V. handelt mit rund 400 M;itgliedern und Geschäftsstelle in Radolfzell, von dem ein eher linkes Lexikon wie Wikipedia schreibt: "Die Deutsche Umwelthilfe ist einer der 78 ausgewählten Verbände in Deutschland, die eine Musterfeststellungsklage durchführen dürfen". Und: "Die DUH wurde in Form der 'DUH Umweltschutz Service GmbH' Teil eines Dreierkonsortiums, das für das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWI) Dienstleistungen übernimmt. Dabei geht es um Kommunikation in Zusammenhang mit der Energiewende". Und: "Der Verein finanziert sich zu 38 % aus Projektzuschüssen, die in etwa zur Hälfte aus öffentlichen Quellen und zur anderen Hälfte von privaten Spenden bereitgestellt werden. Weitere 30 % der Einnahmen stammen aus dem Verbraucherschutz, u. a. Abmahnungen etwa wegen fehlerhafter Produktkennzeichnungen. Spenden, die zum größeren Teil von Unternehmen und zu einem kleineren Teil von privaten Spendern stammen, machen 17 % der Einnahmen aus. Toyota beispielsweise unterstützte die DUH seit 1998 mit einem 'mittleren bis höheren fünfstelligen Betrag pro Jahr, mit dem zwei Projekte unterstützt werden'; zum Januar 2019 stellte Toyota diese Zusammenarbeit ein. Sponsoren-Beiträge, Zuweisungen von Justizbehörden und Beiträge von Förderern und Paten tragen in kleinerem Umfang ebenfalls zu den Einnahmen bei. Die DUH erhielt seit 2009 Zuwendungen von der amerikanischen 'ClimateWorks Foundation', der EU-Kommission und der deutschen Bundesregierung im Rahmen einer EU-weiten Kampagne zur Minderung von Ruß. Die DUH übernahm dabei die Koordinierung von 13 teilnehmenden Verbänden. Bei den Ausgaben standen 76 % der finanziellen Mittel für die Sacharbeit und 24 % für Verwaltungskosten, Öffentlichkeitsarbeit und Spendenwerbung zur Verfügung". Und: "Die Frankfurter Allgemeine Zeitung kritisierte im März 2017, die DUH sei 'ein von Abmahnungen lebender Interessenverein'.Die Handwerkskammer Konstanz wies 2010 auf das Versenden von Abmahnungen der Umweltorganisation an Kfz- und Haushaltsgerätehändler hin. Die DUH führe stichprobenartig Marktüberwachungen durch und mahne in ihrer Eigenschaft als klageberechtigter Verbraucherschutzverband Händler und Hersteller ab, die ihren Energieverbrauchs-Kennzeichnungspflichten nicht nachkämen, Energiesparlampen mit zu hohem Quecksilbergehalt in Verkehr brächten oder falsche, fehlerhafte Angaben über Strom- und Spritverbrauch beziehungsweise CO2-Ausstoß machten. Eine Kammer des Landgerichts Hannover bezeichnete 2011 das Verlangen der DUH nach einer Vertragsstrafenzahlung in einem konkreten Fall als missbräuchlich. Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) erklärte im Dezember 2018, die DUH sei ein 'klassischer Abmahnverein, finanziert von einem ausländischen Autokonzern, der die deutsche Autoindustrie schwächen will'. Bereits im März 2018 hatte er angedroht, der Bezirksregierung Düsseldorf die Verhängung von Fahrverboten rechtlich zu verbieten. Die DUH warf ihm daraufhin Rechtsbruch vor und kündigte eine Zwangsvollstreckung des Urteils des Verwaltungsgerichts Düsseldorf zur Luftreinhaltung an. Nachdem das Umweltministerium erklärt hatte, sich rechtskonform zum Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zu verhalten, und die Düsseldorfer Regierungspräsidentin erklärt hatte, keine entsprechende Weisung der Landesregierung erhalten zu haben, zog die DUH im März 2018 den Antrag auf Zwangsvollstreckung zurück.Am 25. April 2019 begann eine Revisionsverhandlung vor dem Bundesgerichtshof gegen die DUH, die einen schwäbischen Autohändler wegen unzureichender Kennzeichnung der Verbrauchswerte abgemahnt hatte. Der Händler war zwar in Vorinstanzen unterlegen, man ließ aber Revision zu, um das Geschäftsmodell der DUH höchstrichterlich prüfen zu lassen. Am 4. Juli 2019 entschied der Bundesgerichtshof, dass die Abmahnpraxis der DUH mit geltendem Recht vereinbar ist". Und: "Die DUH wurde 2005 im Rahmen ihrer Kampagne zur Einführung von Dieselpartikelfiltern 'Kein Diesel ohne Filter' von der FDP kritisiert, weil sie Spenden von Dieselrußfilter-Herstellern angenommen hatte. Am 4. April 2005 räumte DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch auf einer DUH-Pressekonferenz in Berlin auf Nachfrage ein, dass die DUH von Partikelfilterherstellern über 100.000 Euro eingesammelt hatte. Seit 2008 hat die Umwelthilfe in einigen Städten Musterklagen betroffener Bürger unterstützt, mit deren Hilfe Fahrverbote gegen Dieselfahrzeuge mit hohem Partikelausstoß durchgesetzt wurden. Seit 2012 kann sie diese Klagen eigenständig führen. Die DUH übergab im Februar 2014 zusammen mit zwei anderen Institutionen (Umweltbundesamt und RAL gGmbH) das Umweltzeichen Blauer Engel an die Kat-Hersteller LRT Automotive und HJS. 2012 hatte die DUH von Autoteilehändlern und Werkstätten gefordert, 'ausschließlich Blauer-Engel-Kats oder Originalteile zu verkaufen und einzubauen'.Die Frankfurter Allgemeine Zeitung kritisiert die über 20-jährige Zusammenarbeit mit Toyota und sieht eine Begünstigung von Toyota-Modellen durch das Agieren der DUH etwa gegen Diesel-Fahrzeuge..." Und: "Die CDU beschloss auf ihrem Parteitag am 8. Dezember 2018, die Gemeinnützigkeit der DUH prüfen zu lassen. Der Antrag wurde vom CDU-Bundestagsabgeordneten Steffen Bilger, der auch Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium ist, als Vorsitzender des CDU-Bezirksverbandes Nordwürttemberg eingebracht. Die CDU möchte darüber hinaus dafür sorgen, dass der Verein keine Mittel mehr aus dem Bundeshaushalt erhält. Das Bundesumweltministerium und das Bundeswirtschaftsministerium erklärten daraufhin, die DUH weiter fördern zu wollen. Das zuständige Finanzamt Singen betonte, nur bei Vorliegen konkreter Anhaltspunkte tätig werden zu können. ..." Und: "Im Sommer 2019 stellte die DUH Anträge auf Beugehaft für mehrere Politiker. Sie beantragte Gefängnishaft für bis zu sechs Monate, sollten Urteile der Verwaltungsgerichte im Hinblick auf Fahrverbote nicht umgesetzt werden. Neben Spitzenpolitikern der Landesregierung Baden-Württemberg war auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder Ziel eines solchen Antrags. In beiden Bundesländern wurden die entsprechenden Anträge abgelehnt". Sowas kann ein Chefredakteur vielleicht schon einmal übersehen, aber zumindest sollten Leser darüber informiert werden, was die "Deutsche Umwelthilfe" ist. Was wollte der Chefredakteur eigentlich leidartikeln? Wunsch und Wirklichkeit."Deshalb müssen die Lösungen für aktuelle und zukünftige Verkehrsprobleme mit allen Beteiligten entwickelt werden und nicht etwa gegen eine Branche, die aufgrund tiefer struktureller Umbrüche ohnehin massiv unter Druck steht. Dass die derzeitige SPD-Spitze seit ihrem Nein für Kaufprämien für Benziner und Diesel mit den Gewerkschaften wieder einmal über Kreuz liegt, belegt unfreiwillig, dass sie die schwierige Situation nicht in Gänze erfasst hat". Wischiwaschi. Kennt er die Realität in diesem unseren Bundesland nicht? Fällt Blattlern zu linksgrünen Verirrungen  nichts ein? Was ist z.B. mit Plakaten, die im Kreis TUT an Bushaltestellen hängen? Sollen die Leute einfach abends daheim bleiben und sich nicht mehr aus dem Haus bewegen? Naht nun Hilfe? "Leser der 'Schwäbischen Zeitung' spenden 45 300 Euro für Corona-Betroffene". Eine Pfarrerin predigt gegen "Die Welt ist ungerecht" an, Trump nennt sie nicht beim Namen, Katze und Hund dagen sehr, "Sonntagsläuten" schafft sie nicht. "Wahn, spricht der Prediger, Wahn nur Wahn, alles ist Wahn!" Sie darf mal wieder ins Blatt: "Eisenmann lehnt Coronastrategie ab - Kultusministerin fordert deutlich mehr Tests als vom Sozialminister geplant". Wie wär's mit Schule? Das kleine TUT hat die üblichen Sehprobleme - "Stadt will Verkehr unter die Lupe nehmen - Einige Maßnahmen zur Sicherheit der Schüler sind bereits umgesetzt", Trossingen dürfen sich Leser dank Redakteurin mal krank vorstellen: "Corona-Krise schrumpft den städtischen Geldbeutel - Kämmerer rechnet 2020 mit 870 000 Euro weniger Steuereinnahmen - Kurzarbeit erschwert Vorhersagen". Trotzdem frohes Wochenende! Wünscht unfreiwillig Justiz. Vielleicht läuten nun  Alarmglocken, wenn mutmaßliche Kriminelle linksgrün zu politisch-korrekten "Rebellen" erklärt werden.  "LEA-Rebell muss 400 Euro zahlen - Richter fällt Urteil wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und spricht von 'Mann der Zeitgeschichte' - Wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und zweimaliger unerlaubter Einreise ohne Pass nach Deutschland hat sich der ehemalige Bewohner der Ellwanger Landeserstaufnahmestelle für Flüchtlinge (LEA), Alassa Mfouapon, am Freitag vor dem Ellwanger Amtsgericht verantworten müssen. Amtsgerichtsdirektor Norbert Strecker verhängte wegen Widerstandes in fünf in Tateinheit begangenen Fällen eine Geldstrafe von insgesamt 400 Euro. Alassa Mfouapon ist seit den Ausschreitungen in der Ellwanger Landeserstaufnahmestelle im April 2018 und der darauffolgenden Razzia im Mai zu einer Art Sprachrohr für Geflüchtete in Deutschland geworden. Er war maßgeblich an einer kurz darauf stattfindenden Demonstration beteiligt, die auf den aus der Sicht der Flüchtlinge brutalen Polizeieinsatz aufmerksam machen sollte. Mfouapon hat im September 2018 Klage beim Verwaltungsgericht Stuttgart gegen das Land Baden-Württemberg wegen des Einsatzes der Polizei eingereicht. Zudem klagt er gegen die AfD-Politikerin Alice Weidel, die den Kameruner als einen der „Rädelsführer“ der Tumulte bezeichnet hatte. Vor dem Prozess forderten rund 30 Mitglieder des Freundeskreises für Alassa in einer angemeldeten Kundgebung auf dem Ellwanger Marktplatz einen Freispruch für den Kameruner". Wie war das noch mit Fakes und Fakten, Herr Chefredakteur? "Flüchtlinge". Zeitung sagt: "Der 31-jährige Kameruner, der jetzt in Bad Waldsee wohnt und eine Aufenthaltsgestattung besitzt, war wegen unerlaubter Einreise ohne Pass nach Deutschland und wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte zu 560 Euro Geldstrafe verurteilt worden. Dagegen hatte er Einspruch eingelegt". Justizia sagt: "Amtsgerichtsdirektor Norbert Strecker sprach in der Urteilsbegründung das erlittene 'unsagbare Leid' des Angeklagten an, bejahte aber die Widerstandshandlung. Diese sei allerdings 'im untersten Strafbereich'. Der Angeklagte habe weder geschlagen noch getreten. Den Angeklagten bezeichnete er wegen seines Bekanntheitsgrades als 'Mann der Zeitgeschichte'“. Hat der Kameruner ein Glück, dass er kein betrunkener Brite war. Denn so einer  hat  im Lahrer Polizeirevier Polizisten beleidigt und dafür von einem Lahrer Amtsrichter 3500 Euro Geldstrafe aufgebrummt bekommen. Kein Mann der Zeitgeschichte. Adieu Grundgesetz und Strafgesetze. Horst Seehofer vom Februar 2016 zur Erinnerung: "Wir haben im Moment keinen Zustand von Recht und Ordnung. Es ist eine Herrschaft des Unrechts“. Kannitverstan? Augustinus erklärt's: "Nimm das Recht weg – was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande“. Manche  Zeitgeschichten entpuppen sich später als Märchen.

Überraschung! Die Glücklichsten und die Unglücklichsten wollen nach Deutschland. 

Supermarkt reagiert
Rassismus-Vorfall bei Edeka: Hamburgerin Schülerin (16) wegen Kopftuch diskriminiert
(focus.de. Sind Religionen und Ideologien Rassen?)

Verstoß gegen Corona-Schutzmaßnahmen?
Baden-Württembergs Ministerpräsident Kretschmann ohne Mundschutz am Flughafen
Winfried Kretschmann (Grüne), Ministerpräsident von Baden-Württemberg, ist ohne Mundschutz im Terminal des Berliner Flughafens Tegel beobachtet worden. Auch im Flugzeug soll er laut Aussage einer Zeugin keinen Schutz getragen haben..."Der Landesregierung ist es selbstverständlich wichtig, dass alle die Regeln zur Corona-Eindämmung einhalten. Wir bedauern, dass es zu dieser Unaufmerksamkeit gekommen ist." Ein Regierungssprecher des Staatsministeriums gegenüber dem SWR..
(swr.de. Was soll dass Fragezeichen?  Zwischen Obrigkeit ud Untertan, zwschen den Gleichen und den Gleicheren muss doch ein Unterschied sein, sonst macht Herrschen doch keinen Spaß. Wer den Maskenquatsch noch immer glaubt und folgt, dem ist nicht zu helfen.)

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NACHLESE
Eine Bankrotterklärung für die Kirchenführer
Das weichgespülte Evangelium und der Exodus aus den Kirchen
Von Peter Hahne
Die Austrittszahlen beider großer Kirchen zeigen: Eine Kirche der Beliebigkeit, der Belanglosigkeit und Bedeutungslosigkeit braucht keiner. Die Kirchenleitungen haben sich von den großen Themen biblischer Ethik verabschiedet. Die Mitglieder verabschieden sich nun von ihnen. Jedes Unternehmen würde das Management feuern. ...Was treibt den letzten Journalisten, Handwerker, Polizisten oder Frommen aus den Kirchen? Es ist die rot-grüne Ideologisierung, am besten zu besichtigen auf sogenannten Kirchentagen und Synoden. Das kommt davon, wenn Gremien wie das Zentralkomitee der Deutschen Katholiken von Parteipolitikern besetzt und geleitet werden und nicht von gläubigen Familienfrauen. ...Letztlich ist es der Ausverkauf biblischer Theologie, der die Kirchen leerfegt...Jesus, der mit Sündern zu Tische saß, würde sich im Grabe umdrehen, wäre es nicht dank Ostern leer. ..Was wir brauchen, ist eine Bekenntnis-Ökumene lebendiger Gemeinden und Bibel-orientierter Pfarrer, die wie überall auf der Welt von freiwilligen Mitgliedsbeiträgen und nicht steuer-satt leben. Sonst kann man sein Logo gleich aktualisieren: EKD gleich „Ehemalige Kirche Deutschlands.“
<<<Bestseller-Autor Peter Hahne war 18 Jahre Mitglied des 16-köpfigen obersten Leitungsgremiums der Evangelischen Kirche, des Rates der EKD.<
(Tichys Einblick. Das Regal ist leer, Sale.)
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Philosoph Alain Finkielkraut:
„Anti-Rassismus ist Kommunismus des 21. Jahrhunderts“
Von STEFAN SCHUBERT
Der bekannte Philosoph und Publizist Alain Finkielkraut ist Mitglied der Academie Francaise – und das Kind polnisch-jüdischer Eltern, die das KZ überlebt haben. Wiederholt hat sich der Intellektuelle lautstark in die öffentliche Debatte zu Themen wie Migration, Islam und muslimischer Antisemitismus eingemischt. Im Angesicht der sogenannten Anti-Rassismus-Bewegung äußert sich Finkielkraut nun erneut, dem Mainstream und den BLM-Aktivisten dürften die klaren Worte nicht gefallen.Finkielkraut hat sich in den letzten Jahren mit seinen Analysen zur Unterstützung des politischen Islam durch Linke und Intellektuelle unbeliebt gemacht. Der Philosoph wirft ihnen vor, mit ihrem Kulturrelativismus die Frauenunterdrückung und den Fremdenhass im muslimischen Milieu zu entschuldigen.Die von Kanzlerin Merkel vollzogene unkontrollierte Masseneinwanderung nennt er eine »schlechtgewissige Flüchtlingspolitik«, und die dadurch entstandene multikulturelle Gesellschaft betrachtet er als Hauptursache für den wachsenden Antisemitismus. Finkielkraut ist sich sicher, »dass der Antisemitismus in Frankreich und Europa ein Randproblem wäre, wenn unsere Gesellschaften nicht gegen ihren Willen in multikulturelle Gesellschaften umgeformt worden wären. Der beängstigende Populismus ist eine pathologische Reaktion auf dieses Phänomen der demografischen Veränderung.« Entschieden und durchgesetzt haben die Politiker das über die Köpfe der Bürger hinweg, obwohl sie diejenigen sind, die die Folgen jetzt zu tragen haben. »Ohne Angela Merkels ›Wir schaffen das!‹ und die Million Einwanderer, die Deutschland 2015 aufgenommen hat, hätte es keinen Brexit gegeben«, ist sich Finkielkraut sicher und geht mit der gesamten Merkelschen Migrationspolitik hart ins Gericht: »Die Europäer sind nicht gefragt worden. Aber die europäische Zivilisation will ihr Wesen bewahren. Die Nationen wollen das auch […] ›Wir schaffen das!‹ war einfach Unsinn. Sie sehen ja selbst: Ihr schafft es nicht. Dieser Mix aus extremem Moralismus und wirtschaftlichen Interessen war abstoßend. Die Deutschen wollten sich damit freikaufen und endlich ein moralisch tadelloses Volk werden. Aber das passiert auf Kosten der Juden, die die ersten Opfer sind, wenn immer mehr Einwanderer hineingelassen werden.« Solche Äußerungen des Philosophen haben ihn zu einem gemeinsamen Hassobjekt von Linken wie Islamanhänger in Frankreich werden lassen; seither versucht diese Islam-Linke – auch hier eine Parallele zu deutschen Verhältnissen – ihn mit den Etiketten »islamophob«, »rassistisch« und »rechts« zu stigmatisieren und aus der Öffentlichkeit zu verbannen. Doch der Intellektuelle lässt sich nicht einschüchtern.Der politischen Linken wirft er Realitätsverweigerung vor. Sie sei immer nur gegen den Antisemitismus von rechts, komme aber mit dem eingewanderten muslimischen Judenhass nicht zurecht: »Als Merah, der Attentäter von Toulouse, erschossen wurde, schrieb ein Journalist: ›Zum Kotzen, dass es kein Nazi war‹. Das sagt alles. Die Antirassisten wollen Nazis. Sie wollen Faschisten. Wenn sie keine bekommen, sind sie orientierungslos.«
Anti-Rassismus, nicht Gleichheit, sondern eine neue Ideologie
In einem aktuellen Welt-Interview äußert er sich bestürzt über den Tod von George Floyd in Minneapolis, doch er fragt und bezweifelt zu Recht, dass »man tatsächlich die ganze Wahrheit über Amerika aus diesem Bild ableiten kann?«. Der Philosoph verweist auf die Statistik der Washington Post, derzufolge seit dem 1. Januar 2015 doppelt so viele Weiße (2385) wie Schwarze (1252) von der Polizei getötet wurden.Selbst wenn man den »nur« 13-prozentigen schwarzen Bevölkerungsanteil in den USA berücksichtigt, scheint hier von der Politik und den Medien eine Hierarchisierung von Opfern vorgenommen zu werden. Dafür braucht man sich nur die letzten Jahre der Polizeigewalt-Schlagzeilen in den USA zu vergegenwärtigen. Dem Autor fallen umgehend Rodney King in Los Angeles ein, der erschossene Teenager Trayvon Martin in Florida, Michael Brown in Ferguson oder der Todesfall Eric Garner in New York ein. Alle diese tödlichen Vorfälle führten umgehend zu lautstarken Protesten und dienten als Vorwand von Plünderungen, Gewalt und Unruhen, die vielerorts zu bürgerkriegsähnlichen Ausschreitungen eskalierten.Alle die oben genannten Opfer sind schwarz. Von den 2385 weißen Opfern durch Polizisten ist hingegen kein einziger Name weltweit bekannt geworden oder führte zu vergleichbaren Demonstrationen und gewalttätigen Ausschreitungen. Nach der Logik der moralisierenden Dauerempörten ist demnach ein schwarzes Opfer mehr wert als ein weißes Opfer, dass durch einen Polizeieinsatz ums Leben gekommen ist.Finkielkraut kommt im weiteren Verlauf des Interviews zu einem zentralen Punkt der aktuellen Situation. Den Anti-Rassismus-Aktivisten geht es demnach längst nicht mehr um Gleichheit, sondern es wird bewusst als Instrument eingesetzt, um unerwünschte Realitäten zu zensieren.So liegt der schwarze Bevölkerungsanteil in den USA, wie beschrieben, bei rund 13 Prozent, der Anteil der Schwarzen als Täter bei Totschlagdelikten liegt jedoch bei rund 50 Prozent. Über die Ausmaße der schwarzen Kriminalität traut sich wegen der Anti-Rassismus-Kampagne im Mainstream aber niemand mehr zu berichten oder zu debattieren. Längst rollt eine weitere Säuberungswelle durch die Redaktionsstuben der westlichen Welt: der Vizedirektor des Großverlages Condé Nast wurde zurückgetreten, der Chefredakteur des Magazins Bon Appétit folgte, genauso wie der Redaktionsleiter beim Philadelphia Inquirer, und der Chef der Meinungsseite der New York Times, James Bennet, wurde ebenfalls entlassen. Den Journalisten wird vorgeworfen, zu den Anti-Rassismus-Krawallen eine Meinung zu vertreten, die den moralisierenden Vorgaben des Mainstreams widersprechen. Wer hingegen behauptet, dass die Meinungsfreiheit immer weiter eingeschränkt wird, bei dem kann es sich natürlich nur um einen Populisten oder Verschwörungstheoretiker handeln. In diese Wunde legt nun auch der französische Philosoph seinen Finger: »In Paris und den meisten anderen französischen Städten hielten die Demonstranten, die da von einer wahren mimetischen Besessenheit ergriffen wurden, die gleichen Plakate und Schilder hoch wie in den USA: ›I can’t breathe‹, ›No justice, no peace‹ und ›Black lives matter‹. (…) In den sogenannten Arbeitervierteln sind es die Polizisten, die Angst haben. Sie werden dort, wie auch die Feuerwehrleute, in Hinterhalte gelockt und dann Opfer von Mörserfeuer, sie werden mit Eisenstangen attackiert, mit Steinen von den Dächern oder sogar Kanaldeckeln von Fußgängerbrücken beworfen. Als 2007„Jugendliche“ in Villiers-le-Bel mit scharfer Munition auf sie schossen, haben sie das Feuer nicht erwidert. Das Ergebnis: Ein Dutzend verletzter Polizisten, aber kein einziger Demonstrant. Nach den Unruhen von 2005, die damals das ganze Land heimsuchten, verlangen die Vorgesetzten von den Beamten vor Ort, alles dafür zu tun, um Zwischenfälle und ungebührliches Verhalten zu vermeiden.« Genau die gleiche Situation ist in den deutschen No-go-Areas der Städte zu beobachten. Welcher Polizist und Polizeiführer traut sich im Angesicht dieser Kampagne jetzt noch einen konsequenten Polizeieinsatz gegen kriminelle Migranten durchzuführen? Die migrantischen Stadtviertel werden durch die Diffamierungskampagnen gegen die Polizei zu noch rechtloseren Vierteln mutieren.Der Staat wird so vollends vor der Migrantenkriminalität kapitulieren. Wo keine Polizei mehr ist, werden auch keine Straftaten mehr festgestellt und entsprechend keine Anzeigen mehr aufgenommen.Die Bundesregierung kann so wieder mit ihren geschönten Kriminalitätsstatistiken behaupten, dass Deutschland so sich sicher sei wie nie zuvor.Die Mainstream-Medien werden applaudieren und wer etwas anderes behauptet – selbst wenn er dies durch Recherchen vor Ort belegen kann – bei so einem »Unbelehrbaren« kann es sich natürlich nur um einen Rassisten handeln.
»Stefan Schubert: No-Go-Areas, 266 Seiten, 9,99 Euro – hier bestellen!
<<<Dieser Beitrag ist zuerst bei KOPP Report erschienen<
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Über den Holocaust und das Bundesverfassungsgreichtsurteil besteht ja grundsätzlich die Basis, „Deutsch-Sein“ und alles, was damit verbunden ist oder verbunden scheint, negativ zu konnotieren. Damit ist wiederum die Basis gelegt, dass Deutschland, Deutsch-Sein oder „deutsch“ letzlich als „vogelfrei“ bewertet werden kann, bzw. es bei LinksGrün schon ist.Entsprechend handelt ja auch die aktuelle Politik, die dabei ist, Deutschland von der Landkarte zu tilgen und autochthone Deutsche über Migration auszuverdünnen.Letzlich sind so alle Gerichtsentscheidungen in Richtung „Volksverhetzung gegen Deutsche ist nicht strafbar“ begründet – weil „Deutsche“ nach dieser Sichtweise nichts anderes verdienen.Die deutsche Justiz sowie die deutsche Politik haben sich dieses Kuckuksei selbst ins Nest gelegt – und sind zu feige, rote Linien zu definieren.
(Leser-Kommentar auf Tichys Einblick)
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Stefan Frank
Tagesschau.de: Der ideologische Superspreader
Die Website tagesschau.de ist ein ideologischer Superspreader. Allein im April hatte sie 206 Millionen Zugriffe, das ist etwa so viel wie die Einwohnerzahl Brasiliens. Ich habe auf Achgut.com schon mehrmals über tagesschau.de geschrieben, aber es ist nie genug. Denn König Augias hat viele Rinder in seinem Stall, und jeden Tag kommt neuer Mist dazu. Oder auch eine Ente.
(achgut.com. Quark und Quak gesellen sich gern.)

Hubert Geißler
Aus dem Heldenleben eines deutschen Lehrers (3): Bulimielernen
Der Begriff „Bulimielernen“ dürfte bekannt sein. Eintrichtern, Reinstopfen und zum Test auskotzen und dann vergessen. Bewertungen sagen immer weniger über das tatsächliche Wissen der Schüler aus. Der Lehrer wird permanent ins Unrecht gesetzt: Er verlangt zu viel, er verlangt zu wenig, er zensiert zu lasch, er zensiert zu streng, er setzt sich durch, er setzt sich nicht durch: Egal, was er macht, es ist potenziell falsch.
(achgut.com. Ja, früher wurde noch gelehrt und gelernt. Heute wird gestreikt, um die Welt zu retten.)

Homo sapiens
Corona, Klima, Gender: Anthropologischer Bericht aus einer anderen Galaxie
Die den Globus bislang beherrschende Art leidet zunehmend an den Folgen ihres eigenen Erfolgs. Es gibt zu viele Menschen. Diese Erkenntnis lässt den Homo sapiens an fast allem zweifeln, was er im Laufe seiner Geschichte hervorgebracht hat - ja selbst seine eigene Geschichte lässt er nicht mehr gelten.
VON Wolfgang Herles
...Man muss insgesamt zu dem Schluss kommen, dass kein biologisches Geschöpf seine eigene Entwicklung jemals stärker behindert hat als der Homo sapiens. Die wichtigsten Ausprägungen der „Freiheit“ – für die der Homo sapiens über Jahrtausende kämpfte – geraten in Misskredit. Dazu zählt auch die Freiheit, zu sagen und zu glauben, was jedem einzelnen beliebt. Der Mensch ist immer weniger bereit, für seine größte Errungenschaft, die Befreiung aus den Fesseln seiner eigenen Natur, den unvermeidlichen Preis zu tragen. Der Homo faber zieht es vor, einen noch höheren Preis zu entrichten und auf Freiheit zu verzichten. Den Untiefen des Glaubens und Aberglaubens entronnen, stürzt er sich sofort in andere Glaubenszwänge. Virologen, Klimaforscher, Genderwissenschaftler nehmen die Rolle von Schamanen und Priestern ein...
(Tichys Einblick. Der heilige Veit ist der neue Kegelkönig.)

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