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Gelesen

(tutut) - Vorhersagen sind schwierig, vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen. Nimmt sie deshalb kaum jemand zur Kenntnis? So wiederholt sich irgendwann der Vorwurf, jeder hätte es wissen müssen, wenn der Krug in den Brunnen gefallen und zerbrochen ist.  In "Mein Kampf" stand der ganze Krampf der folgen sollte. Jeder hätte es wissen müssen, wenn er das Buch gelesen hätte. Mauerfall, Wende, Anschluss der DDR zum 3. Oktober 1990. Abschaffung der BRD jetzt. Neue DDR. Vorhergesehen, vorhergesagt. Jeder konnte es wissen. Ist es nun zu spät? Am 25. September 1990 schrieb Reginald Rudolf, Chefredakteur des Medien-Informationsdienstes "rundy" in seinen "Vertraulichen Mitteilungen” folgende Prophezeiung, die längst nicht mehr vertraulich ist, sondern bittere Realität, die aber von vielen Menschen als solche noch immer nicht wahrgenommen wird: "Die PDS kann vom 3. Oktober 1990 an, also von dem Tag an, da sie in Bonn einzieht, auf 5000 feste und freie Mitarbeiter in den Medien drüben sowie auf eine stille Reserve von rund 200 Mitarbeitern in den Medien im westlichen Teil Deutschlands zurückgreifen – dazu eine schwer zu schätzende Zahl von offenen und verdeckten Sympathisanten, die die DDR immer besser und Bonn im Grunde zum Kotzen fanden. [...] Ideologisch dilettierende Hofdichter wie Günter Grass, der am liebsten einen Staat eigens für sich geschaffen sehen würde, haben ihre kostenlose Hilfe für Gysi & Co. bereits ebenso signalisiert, wie die hochdrehende Zeitgeist-Journaille [...]. Hauptziel der PDS-Medienpolitik wird es sein, die ,intellektuelle Auseinandersetzung mit dem Sozialismus‟ – O-Ton Gysi – von neuem zu beginnen und zu forcieren. Alle diese Auseinandersetzungen über den Sozialismus werden neben der schon jetzt rege ventilierten Legende von der kulturellen DDR-Idylle damit beginnen, die Ladenhüter der linken Denke er-neut anzubieten, als da sind: Verstaatlichung in der soften Form von Teilverstaatlichung, Investitionslenkung, allumfassende staat-liche Wohlfahrtssysteme, Überwucherung privater Initiative durch staatliche Regulierungen – während zeitgleich der Spätkapitalis-mus als ein sozial verkommenes und festgefahrenes Profitsystem denunziert wird. [...] Die neu formierte Medienlinke aus ost- und westdeutschen Ideologie-Eiferern wird alles versuchen, diese Republik zu demontieren und zu denunzieren". Roland Baader greift diese Einschätzung in seinem Buch von 1992 "Kreide für den Wolf - Die tödliche Illusion vom besiegten Sozialismus" auf und stellt im Vorwort fest: "Der Sozialismus am Ende? Nein, Freunde: Niemand ist weiter von der Realität entfernt als jene, die glauben, durch den Bankrott der östlichen Herrschaftssysteme liege der Sozialismus in Agonie.  Ganz im Gegenteil: Im Gewand des Reformators, des Erneuerers, des vom Stalinismus 'gereinigten', in der Schnell-Waschanlage mit Glasnost und Perestroika gewachsten, von den Betonköpfen befreiten Edel-Erlösers taucht er im neuen Cherub-Gewand wieder auf, gewinnt er durch das theatralische Ablegen seiner Stasi- und
Kalfaktor-Fratze, durch das Überziehen einer demokratischen, diskussionsfreudigen und pluralistischen Maske erst so richtig an charismatischer Heilsaura. Jetzt, da er die Maschinenpistole, die Spritze des Gehirnwäsche-Psychiaters, die Tretminen und Schießanlagen, die Elektro-Foltergeräte und den Psychoterror der Einheitslüge ablegt – gezwungenermaßen ablegen muß –, jetzt kommt erst seine Stunde: Jetzt kommt das Speichellecken der 'Wohlgesinnten',  das ekelhafte Bekenntnis der Neurenegaten, die Beschwichtigungsformel der  'Bedächtigen', die Medien-Seelenmassage der Flagellanten und Erneuerer. Jetzt kommt die Stunde des 'wahren', 'edlen', 'unverfälschten', 'humanen'  Sozialismus. Es kommt – für alle, die es immer noch nicht kapiert haben – die Stunde des Sozialismus, nicht seiner Niederlage. Nur: wie er faktisch aussehen soll, der gute und echte, das wissen seine Priester und Gläubigen halt nicht zu sagen".

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NACHLESE
Räte statt Parlamente
Wahlen – wozu das denn?
Von Fritz Goergen
Wahlrechtsreform? Wahlen? Bitte weder Kraft noch Geld noch Zeit in Dinge stecken, die den Lauf des Zeitgeistes nur hemmen....Erstens sind die Unterschiede zwischen der realen Politik der verschiedenen älteren Parlamentsparteien unterm Strich nicht erwähneswert, teilweise gilt das auch für die AfD, was aber egal ist, wenn alle anderen Parteien die jüngste aus dem politischen Prozess ohnedies ausschließen. (Was übrigens dumm von den älteren Parteien ist, denn einbezogen hätten sie mit der jüngeren keine nennenswerten Probleme.)
Zweitens ist Wahlrechtsreform gemessen an den Vorstellungen der Herrschenden ein Rückschritt, wo sie doch viel Zukunftsträchtigeres vorhaben: Ein „Rat für Generationengerechtigkeit“, soll die Macht haben, in Gesetzgebungsverfahren des Bundestags einzugreifen. Das ist mehr, als real amtierende Bundestagsabgeordnete dürfen....Dass NGOs längst die ursprünglich den Parteien zugedachte Aufgabe der Mitwirkung an der Willensbildung des Volkes durch den Ersatz dieser Willensbildung als unkontrollierte Lobbykratie übernommen und das Volk mit Hilfe verbündeter und verschwägerter Medien von der Willensbildung ausgeschlossen haben, weiß jeder, der es wissen will...Wie wäre es damit, die Uhren der Bundesrepublik auf den Tag des Inkrafttretens des Grundgesetzes zurück zu stellen, alle seitherige Gesetzgebung und Veränderungen des Grundgesetzes außer Kraft zu setzen und noch einmal neu anzufangen?..
(Tichys Einblick.Warum Merkel nicht weiter mit sich allein würfeln lassen?)
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Dirk Maxeiner
Der Sonntagsfahrer: Die grünen Eimer
S-Bahnhof Jannowitzbrücke in Berlin. Statt der Maske hatte sich der Mann oder die Frau einen grünen Plastikeimer übergestülpt. Vorne war ein Sehschlitz eingeschnitten und oben ein Luftstutzen aus einem Abflussrohr aufgeklebt. Subversiver Protest ohne Worte. Allen, die Sehnsucht nach dem Grundgesetz haben, sei ein grüner Eimer empfohlen. Statt einer gelben Weste...So etwas nennt man die Kunst der Subversion. „Kunst kann subversiv sein, wenn sie der bestehenden Wunschvorstellung der sozialen Ordnung ein Gegenmodell vorhält oder sie mit Realitäten konfrontiert“, sagt Wiki dazu, also beispielsweise, indem man durch eine neuartige Kopfbedeckung die herrschende Politik in die Tonne tritt. In Frankreich entstand mit den „gelben Westen“ eine neue Form des bürgerlichen Widerstands, vielleicht sind es in Deutschland die „grünen Eimer“. Klingt auch auf englisch gut („green bucket“), auf französisch sogar noch besser: „Seau vert“. Wobei ich mir vorstellen könnte, dass „grüner Eimer“ ähnlich wie „Kindergarten“ oder „German Angst“ zu einem international geflügelten Wort werden könnte, in diesem Fall als Synonym für gehobenen Schwachsinn. Eine deutsche Protestbewegung mit Humor wäre doch mal was ganz Neues. Ganz abgesehen von den lustigen Bildern, die keine Kamera ignorieren kann. Mit stiller Genugtuung würde es mich auch erfüllen, den Grünen die Farbe zu klauen und sie vom Image der Anstandstanten zu befreien...
(achgut.com. Warum ncht? Das ganze Land ist ja schon im grünen Eimer und merkt es nicht..)

Hans Hofmann-Reinecke
Der Wasserstoff-Knall
Unsere Regierung hat in Sachen Umwelt und Energie ihre Versprechen nicht nur gebrochen, sie hat konsequent das Gegenteil dessen geliefert, was vereinbart war. Doch jetzt erscheint da ein „weißer Ritter“, der die Energiewende zu epochalem Triumph führen soll. Mit hellen Fanfarenklängen wird er angekündigt. Sein Name ist Wasserstoff. Wird er uns retten?...Die Brennstoffzelle wurde übrigens vor 200 Jahren erfunden. Warum fand die H2-Revolution nicht schon längst statt? Es gibt da noch ein kleines Problem: Woher sollen wir den Wasserstoff nehmen?..Alles was wir tun müssen, ist, den Elektronen 1,2 Volt anbieten, und sie werden sich aus dem Wassermolekül verabschieden. ..Wir stecken 1,2 Volt in die Elektrolyse und bekommen nur 0,7 Volt in der Brennstoffzelle zurück.Aber genauso ist es...Vorne steckt man Strom rein und hinten kommt nur noch die Hälfte raus...Und tatsächlich bekommt man nur ein Drittel zurück, da neben der Physik auch noch die technische Umsetzung ihre Reibungsverluste hat...Ich habe keine Zweifel. Das wird der finale Akt im Drama namens Energiewende; einer Tragödie, geprägt von mutwilliger Blindheit gegenüber ökonomischen Realitäten, getrieben von Ideologie und Rechthaberei, frei von Logik und Professionalismus. Und mit diesem letzten Vorhang endet dann auch die Erfolgsgeschichte der deutschen Industrie ...
(achgut.com. Schlecht angefangen mit der Energiewende und schlechter fortgesetzt. Deutschlandabschaffung.)

Blick zurück - nach vorn
Blackbox KW 25 – Nachrichten aus der Provinz
In Merkelburg-Vorpommern geht es um Intelligenz und die Frau, Frank Walter übt fleißig Anti-Rassismus, und die SPD steckt wohl im falschen (Partei-)Körper ...
VON Stephan Paetow
...Was hätte den Abgeordneten Amthor stutzig machen müssen? Dass der Schlawiner und falsche Doktor Karl-Theodor-von-und-zu-auf-und-davon Guttenberg einen Führungsposten hatte? Dass die Firma weder Kunden noch Umsätze verzeichnete? Die „Geschäftsreisen“ (Amthor) nach Korsika und St. Moritz, wo manches blüht, aber keine künstliche Intelligenz? Trotz „überragender Zustimmung“ will sich Amthor nun nicht für das Amt des CDU-Landesvorsitzenden zur Verfügung stellen. Das freut besonders die amtierende Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, die bislang ungestört Verwandtschaft und Freunde großzügig mit Posten versorgen konnte, aber gegen einen Kandidaten Amthor keine Chance gehabt hätte. Vielleicht ist das vorübergehende Unsichtbarmachen ja auch nur ein Zaubertrick vom Harry Potter der CDU...
(Tichys Einblick. Mancher Politiker glaubt, was in der Zeitung steht und hält sich für den Knirps einer Kanzlerin ohne Kleider.)

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DAS WORT DES TAGES
Wir dürfen uns nicht im Kampf um die Sprache von den Sozialisten verdrängen lassen. Denn den Rückschlag der 1970er Jahre haben wir nicht zuletzt der Tatsache zu verdanken, dass die anderen sich der Sprache bemächtigt haben, die Sprache als Waffe benutzt haben, dass sie Begriffe herausgestellt, mit anderem Inhalt gefüllt und dann als Wurfgeschosse gegen uns – nicht ohne Erfolg – verwendet haben. Und darum ist für mich der Kampf um die Sprache eine der wesentlichsten Voraussetzungen für die geistige Selbstbehauptung.
(Franz Josef Strauß)
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Reading (GB): Libyer sticht auf Parkbesucher ein – drei Tote
Von L.S.GABRIEL
Am Samstagabend gegen 19 Uhr Ortszeit wurden im Anschluss an eine Black-Lives-Matter-Veranstaltung im Forbury Gardens, im Stadtzentrum der südenglischen Stadt Reading, drei Menschen ermordet und mindestens drei weitere zum Teil schwer verletzt. Videos in den sozialen Netzwerken zeigen die verzweifelten Rettungsversuche von zum Teil in großen Blutlachen liegenden Personen. Laut Polizei war der Park zum Zeitpunkt des Angriffs gut besucht. Die Menschen, die teilweise gar nichts mit der Demo davor zu tun hatten saßen friedlich in der Wiese und genossen die letzten Sonnenstrahlen des Tages, als der Angreifer seine Opfer attackierte. Vermutlich ist es einem mutigen Polizisten zu verdanken, der sich dem Täter beherzt entgegenwarf, dass nicht noch mehr Menschen dahingemetzelt wurden. Die zuständigen Behörden „rätseln“ wieder einmal über das Motiv. Dabei habe der mittlerweile festgenommene 25-jährige Libyer, britischen Medien zufolge, einigen Opfern mit der Tatwaffe gezielt in den Nacken geschlagen, was im Grunde auf eine islammotivierte Tat schließen lässt:
Wenn ihr auf diejenigen, die ungläubig sind trefft, dann schlagt (ihnen auf) die Nacken. [Koran Sure 47 – Vers 4]
Dennoch erklärte am Sonntagmorgen Polizeichef Ian Hunter, dass die Tat „gegenwärtig nicht als terroristischer Zwischenfall“ eingestuft werde. Die Ermittler würden aber durch Kollegen der Antiterror-Abteilung unterstützt. Da war Ian Hunter wohl lieber auf der sicheren Seite, um nur ja nicht von den Rassismushysterikern und islamfördernden Medien ans Kreuz genagelt zu werden. Später wurde die Tat als Terror eigestuft. Auch folgten, wie überall die üblichen Textbausteine von Politikern, wie schrecklich sie diese Tat doch fänden und, dass sie sie verurteilten. Später stürmten Spezialeinheiten das Wohnhaus des Festgenommenen. Gleichzeitig tönte es aus allen Kanälen, dass diese Messerattacke ganz bestimmt nichts mit der kurz davor stattgefundenen „Antirassismusdemo“ zu tun gehabt habe. Fakt ist aber, dass die aktuelle Rassismushysterie zum Hass gegen Weiße und per se gegen die autochthonen Bevölkerungen aufstachelt und die Affinität zur Gewalt gegen diese Menschen geradezu ausatmet – von wegen „I cannot breath“ – der dramaturgisch genutzte Satz, den der multikriminelle George Floyd während der Polizeiaktion in den USA wiederholt sagte.Attacken der kulturell zu Hass und Gewalt erzogenen Neuzugänge aus aller Herren Länder gibt es seit Jahren vermehrt. So als ob das was da auch künftig noch auf uns zukommen wird nicht ohnehin erschreckend genug wäre, wird nun mit der Glorifizierung eines zum Märtyrer erhobenen Junkies und Verbrechers die nächste Stufe des Hasses gegen alle angeblich so privilegierten und am Leid der Welt schuldigen weißen und christlichen Menschen gezündet.Viele mutmaßen schon lange, dass es in schon nicht so ferner Zeit zum Rassen- und Bürgerkrieg kommen wird. Zu verantworten haben werden das dann nicht nur korrupte, feige und narzisstische Politiker, sondern auch die linken Medien, die genau das in ihrer täglichen Berichterstattung fördern. An all deren Händen klebt nun auch das Blut der drei Toten in Reading.
(pi-news.net)

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