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Gelesen

Aufgespießt.

(tutut) - Stunde des Führerkults. Liegt dies nun an den Deutschen, dass sie mit Demokratie auf die Dauer nichts anzufangen wissen und lieber auf Befehle warten zum passenden Weltuntergang, oder ist es einfach die Bequemlichkeit, sich Geistern anzuvertrauen mit der Gefahr, auf einer Geisterbahn von Gespenstern zu geraten? Ein Begleitservice, der von manchen Leute noch immer als das betrachtet wird, wofür sie sich irrtümlich halten, nämlich für eine vierte Macht, obwohl nur fünftes Rad am Wagen und ohne Luft, führt vor, wie der Herr, so's Gescherr, da Propaganda und nicht Aufklärung "Qualitätsjournalismus" vom Journalismus scheidet. Ein Chefredakteur sieht vor lauter Gefolgschaft die Metamorphose einer EU zur EUdSSR nicht. "An diesem Wochenende wird in Brüssel beraten, gekungelt, vielleicht sanft erpresst und auf alle Fälle heftig gestriotten. Sollte es dennoch nicht zu einer Einigung kommen, müssen die Teilnehmer eine weitere Konferenza auf höchster Ebene vereinbaren., Kompromisse sind Bestandteile der DNA der Europäischen Union. Die Alternative wäre ein Auseinanderbrechen, über das die Mächtigen in Washington, Moskau und Peking jubilieren würden".Tritratrulala. Seid ihr noch alle da? Wer von Aufbau redet wie nach einem Bombenkrieg, hat wohl den Abbau verschlafen und merkt ihn noch immer nicht. Nach Demokratie und Rechtsstaatlichkeit sieht sowas nicht aus. "Der Sondergipfel zum Corona-Aufbaupaket und der Entscheidung über den EU-Finanzrahmen bis 2027 würde bei einer schnellen Einigung als historisch gefeiert werden. Aus zweierlei Gründen: Zum einen wird über die Verteilung von 1,8 Billionen Euro verhandelt...Zum anderen sind die Interessen der 27 Mitgliedsländer so unterschiedlich, dass eine zügige Verabschiedung des Krisenplanes ein kraftvolles Zeichen an den Rest der politisch und wirtschaftlich so instabilen Welt wäre". Was für ein Gefasel! Nebenan die Schützengräben, die in Wirklichkeit Diskussion, Meinungsautausch und Demokratie bedeuten: "Tiefe Gräben bei historischem EU-Gipfel - Regierungschefs verhandeln über Billionen-Plan - Merkel ruft zu Kompromiss auf - In derCorona-Krise haben die EU-Staaten bei einem Sondergipfel versucht, ein historisches Finanzpaket in Billionenhöhe unter Dach und Fach zu bringen. Die Unterschiede seien jedoch 'noch sehr, sehr groß', sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Freitag zum Auftakt des zweitägigen Treffens in Brüssel". Eine Wüste und eine Lame Duck als Ruferin. Das übliche Geschwätz. Auch ein Klogang ist historisch. In der kleinen Welt des Lesers daheim wird Zeitung zur Ente. Selbstschuss ins Schwarze des Auges einer Schreiberin. Vor lauterBürgermeister sieht sie weder Wald noch Bäume. Kommunalpolitik à la Lieschen Müller. "Freie Wähler entwickeln Ideen für die Zukunft - Stadtverband strebt Verjüngung an und artikuliert Vorstellungen zu Inklusionskindergarten und Jugendverein". Freie Wähler nun ganz neu und grün angestrichen? Zuerst bräuchten sie als größte Fraktion Geschlossenheit. In einer seit Jahren zu beobachtenden und wie eine Manie wirkende falsche Fixierung auf den "Bürgermeister" geht einer, die jeden Morgen Lesern ihre Welt erklären will, schon lange der Blick fürs Wesentliche verloren. Ist  Demokratie zu langweilig, sollen es Führer hin- und herrichten, selbst wenn's vielleicht nur der achte Zwerg ist unterm Berg? Alles schon dagewesen. Oder sollen ihre gewählten Vertreter sich ans mühsame Werk des Bohrens dicker Bretter machen? Wer Ideologie will, ein anderes System, verfassungswidrig, ein anderes Land, der verzichtet auf das Wichtigste, auf den Gemeinderat. Dann genügt Führerkult mit passender Wetterfahne. Jede Fraktion in einem Gemeinderat muss Farbe bekennen.  Ein Gemeinderat ist kein Narrenrat, auch wenn es manchmal so daraus tönt. Das Leben ist jetzt und so wenig Zukunft wie Zeitung von gestern. Denn die hat mit ihrer Huldigung eines neuen Bürgermeisters in Spaichingen übersehen, dass dieser eben nicht das stille Auge inmitten des Hurrikans ist, was er bereits bewiesen hat. Seine "66,3 Prozent der abgegebenen Wählerstimmen" bedeuten nicht einmal 40 Prozent der Spaichinger. Von den Billionen eines Chefredakteurs zur Zitronenpresse seiner lokalen Welt. Rechnen ist nicht Irgendwas mit Medien.  Was schellt dazu eine Pfarrerin zum Sonntag aus, wenn "christliche Kultur und Politik" nicht nur ein Feigenblatt unter Nackten und Roten sein soll? "In diesem Sinne, meine ich, hat Jesus Gelassenheit gelehrt und gelebt". Fahren und fahren lassen. Nicht jeder ist ein Gott, der glaubt, sich ohne Risiko ans Kreuz nageln lassen zu können.

Sind Rechenfehler Druckfehler?

Ausrichtung vor der Landtagswahl
Landesparteitag in Karlsruhe: FDP wählt Rülke zum Spitzenkandidaten
Raus aus der Opposition: Das ist das Ziel der FDP in Baden-Württemberg. Mit Fraktionschef Rülke als Spitzenkandidat will die Partei bei der Landtagswahl im nächsten Jahr stark genug für eine Regierungsbeteiligung werden.Die FDP zieht mit Hans-Ulrich Rülke als Spitzenkandidaten in die baden-württembergische Landtagswahl im kommenden Jahr. Das haben die Liberalen bei ihrem außerordentlichen Landesparteitag in Karlsruhe mit großer Mehrheit entschieden. Der Landesvorstand hatte den FDP-Fraktionschef zuvor für die Kandidatur vorgeschlagen..."Wir haben den Willen zu regieren, Baden-Württemberg verdient es, von der FDP regiert zu werden."..
(swr.de. Von der Erde entrückt. Gehupft wie gesprungen. Sie haben niemand.)

Protest-Aktion für den Umweltschutz
Klima-Aktivisten verhüllen Denkmäler in Heidelberg
Klima-Aktivisten haben in der Nacht zum Samstag an mehreren markanten Plätzen in Heidelberg Installationen und Transparente aufgestellt. Damit wollen sie nach eigenen Angaben gegen die weltweite Klimapolitik protestieren.
(swr.de. Innenweltverschmutzung. Denn sie lernen nichts. Wenn das jemand von der AfD beim Karl Marx macht, kommt der Staatsschutz. Politik und Medien machen sich lächerlich.)

Aufforderung an Städte
Tübingen zur "Friedensstadt" ausgerufen
Friedensaktivisten haben bei Demonstrationen in Tübingen und Stuttgart die jeweiligen Städte zu sogenannten "Friedensstädten" ausgerufen. Damit forderten sie die Oberbürgermeister auf, sich mehr gegen Krieg, Gewalt und Vertreibung einzusetzen.
(swr.de. Schnapsideen gehen "Aktivisten" nicht aus. Haben sie sonst nichts zu tun? Wovon leben sie? Die vom Staatsfunk bekommen für die Verbreitung jeglichen Unfugs dieser Art ja  Hören-und-Sehen-Zwangssteuern.)

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NACHLESE
Volxküche, Bezugsschein oder hohe Verteuerung
300 Gramm Fleisch pro Woche sind genug!
Von Tomas Spahn
Wie sich die Bundesregierung die Transformation deutscher Essgewohnheiten vorstellt – und wie sie dabei den Aspekt der Möchtegern-Weltregierung „Vereinte Nationen“ nicht aus dem Blick verliert. Die Degrowth-Experten der intersektionalen Ideologie und ihre grünen Unterstützer aus der veganen Garküche wird es freuen. Am Dienstag veröffentlichte das Kanzleramt eine Pressemitteilung, in der die Rahmenbedingungen zukünftiger Ernährungsmöglichkeiten abgesteckt werden. Und diese sind deutlich dunkelgrün...Zu Wort gemeldet hat sich Helge Braun, als Kanzleramtsminister der Haushofmeister der Frau Bundeskanzler und auf dem Schirm der Wahrnehmung eher eine Randerscheinung. Selbst nicht unbedingt Vorbild einer gesunden Ernährungsweise, hat sich Braun zum Thema „Anforderungen einer nachhaltigen Entwicklung an Ernährungssysteme“ geäußert...
(Tichys Einblick. Wann kommt die vorgeschriebene Vaterunser-App? Dann gibt's Brot vom Himmel für die, welche brav waren.)
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Was hat er gegen Deutschland?

Bevölkerungsaustausch in Europa
EU-Asylzentren: Schäuble-Vorschlag würde Zahlen explodieren lassen
Von TORSTEN GROß
Während die Corona-Pandemie und ihre wirtschaftlichen Folgen die öffentliche Debatte in Deutschland und Europa beherrschen, wird hinter den Kulissen in der EU weiter um eine Neuordnung des europäischen Asylrechts gerungen. Das nach wie von gültige Dublin-System, wonach das Mitgliedsland für die Durchführung des Asylverfahrens zuständig ist, in dem ein schutzsuchender Ausländer erstmals den Boden des Schengenraums betreten hat, sei gescheitert, so die einhellige Meinung in Brüssel, weil Grenzstaaten wie Italien und Griechenland dadurch besonders stark belastet würden. Auch wenn diese Behauptung so nicht stimmt – die mit Abstand meisten Asylanträge in der EU werden schon seit Jahren in Deutschland gestellt –, soll es eine Neuregelung geben, um die Migrationslasten gerechter zu verteilen. Weil die von deutscher Seite gewollte zwangsweise Zuweisung von Asylbewerbern auf die einzelnen EU-Staaten vor allem von den osteuropäischen Mitgliedsländern vehement abgelehnt wird, sinnt man nun nach neuen Konzepten, um das Problem in den Griff zu bekommen. Bereits vor einiger Zeit hat Bundesinnenminister Horst Seehofer vorgeschlagen, möglichst schon an den EU-Außengrenzen im Rahmen einer Vorabprüfung zu klären, welche Migranten überhaupt eine realistische Chance auf Asyl in der EU haben. Nur diese Personen sollen einreisen dürfen, alle anderen zurückgewiesen werden.Auch Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble, der zugleich Mitglied im Parteipräsidium der CDU ist, hat sich vor einigen Tagen in die Debatte eingeschaltet. Schäuble will human ausgestaltete »Rettungs- und Asylzentren« außerhalb der EU einrichten, die unter dem Dach der UNO bzw. durch das zivile und militärische Engagement der Europäischen Union geschützt werden sollen. An einer solchen Mission, so Schäuble, würden sich »sicher auch jene Staaten beteiligen, die sich der Verteilung von Migranten bislang verweigern.«Der Vorschlag von Schäuble erinnert an einen ähnlichen Vorstoß des damaligen Bundesinnenministers Otto Schily (SPD) im Jahre 2004. Der wollte europäische Aufnahmeeinrichtungen für Asylsuchende in Nordafrika etablieren, damit die sich nicht auf die gefährliche Reise über das Mittelmeer nach Europa machten. In diesen Zentren sollten »Beamte der Asylbehörden der EU-Mitgliedstaaten« auf Basis ihrer jeweiligen nationalen Rechtsvorschriften über die Anerkennung der Schutzsuchenden entscheiden. Diesen Vorschlag wies Schäuble, zu dieser Zeit stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, mit Nachdruck zurück und warf Schily vor, »Internierungslager für Asylbewerber am Rande der Sahara« schaffen zu wollen, was mit dem internationalen Flüchtlingsrecht nicht vereinbar sei.Heute nun, 16 Jahre später, macht sich ein gereifter Wolfgang Schäuble für eben solche Auffanglager an Europas Außengrenzen stark, wobei allerdings wichtige Fragen offen sind: Wo genau sollen die Flüchtlingszentren entstehen? Müssen anerkannte Schutzsuchende für die Dauer der Gefährdung in ihrer Heimat in der Aufnahmeeinrichtung bleiben, was schon aus Kapazitätsgründen wenig praktikabel erscheint, oder werden sie zumindest teilweise nach Europa gebracht, wie es Schily wollte? Und was geschieht mit abgelehnten Asylbewerbern, deren Herkunftsländer die Wiederaufnahme ihrer Staatsbürger verweigern? Trotz dieser Unklarheiten ist die Alternative für Deutschland (AfD) von Schäubles Vorstoß begeistert. Der habe »eine schon sehr lange von uns in Sachen Asylrecht geäußerte zentrale Forderung übernommen«, jubiliert Parteichef Jörg Meuthen auf Facebook. Man könne »sogar fast meinen, Wolfgang Schäuble habe vor seiner Äußerung in Anbetracht seiner grünisierten, vermerkelten CDU inhaltliche Zuflucht bei unserem hervorragenden Parteiprogramm«, so Prof. Meuthen in etwas ungelenkem Deutsch. Was steht denn nun im »hervorragenden Parteiprogramm« der AfD, das Meuthen bei Facebook nur auszugsweise wiedergibt. Im einschlägigen Kapitel 9.1 heißt es: »In der Herkunftsregion von Flüchtlingsbewegungen, wie z.B. Nordafrika, werden Schutz- und Asylzentren in sicheren Staaten eingerichtet. Vorrangiges Ziel ist, solche Aufnahmeeinrichtungen unter UN- oder EU-Mandat zu betreiben. Anträge auf Schutz sollen danach nur noch dort gestellt und entschieden werden. Antragsteller in Deutschland und Europa sind ausnahmslos zur Rückkehr in diese Zentren zu verpflichten. (…) Dazu müssen Staaten gefunden werden, die vertraglich den Betrieb einer Aufnahmeeinrichtung auf dem Botschaftsgelände oder einer sonstigen Liegenschaft ermöglichen, wie es dem ‚australischen Modell‘ entspricht. In diesen regionalen Aufnahmeeinrichtungen werden Außenstellen des BAMF sowie der Verwaltungsgerichtsbarkeit angesiedelt, die für die Durchführung des Asyl- und Rechtsmittelverfahrens für Asylsuchende aus der Region die Alleinzuständigkeit erhalten. (…) Nach Anerkennung eines Schutzgrundes wird ihnen die sichere Reise nach Deutschland ermöglicht.« Ist die Idee, Aufnahmezentren für Migranten außerhalb der EU einzurichten, tatsächlich vernünftig und eine »auf gesundem Menschenverstand basierende Überlegung zur drastischen Eindämmung der Asylzuwanderung«, wie Meuthen bei Facebook behauptet? Erhebliche Zweifel sind angebracht!Zunächst einmal lässt auch die AfD offen, wo die so bezeichneten »Schutz- und Asylzentren« entstehen sollen. Schily wollte Auffanglager in Nordafrika, Schäuble lässt sich dazu nicht ein und die AfD spricht in ihrem Programm nebulös von einer nicht näher bezeichneten »Herkunftsregion von Flüchtlingsbewegungen«. Richtig müsste es »Herkunftsregionen« heißen. Doch egal wo man diese Zentren errichtete, sie würden Migranten wie Magneten anziehen, die dort einen Asylantrag stellen wollten in der Hoffnung, so auf sicherem Weg nach Europa zu gelangen. Das gilt erst recht, wenn diese Zentren tatsächlich in den »Herkunftsregionen« der Flüchtlinge entstünden, also z.B. auf den Geländen von diplomatischen Vertretungen der EU in Drittstaaten, wie es die AfD offenbar will (Botschaftsasyl).Die Folge wäre einexplosionsartiger Anstieg der Asylbewerberzahl. Nach Angaben des UNHCR waren Ende 2019 weltweit knapp 80 Millionen Menschen auf der Flucht. In der EU leben derzeit schätzungsweise 2,5 bis 3 Millionen Flüchtlinge, also nur ein Bruchteil davon. Dass nicht sehr viel mehr Heimatvertriebene aus Entwicklungs- und Schwellenländern nach Europa kommen, hängt mit der geographischen Distanz zusammen, die zumeist Tausende von Kilometern beträgt. Das macht eine Reise vor allem für schwächere Menschen wie Frauen, Kinder und Alte beschwerlich und gefahrvoll. Hinzu kommen die hohen Kosten, die insbesondere für Schlepper aufzuwenden sind und die von den meisten Zuwanderungswilligen nicht getragen werden können. Aufnahmeeinrichtungen in Nähe der Konfliktregionen würden diese Hürden deutlich senken und dadurch sehr viel mehr Menschen in die Lage versetzen, Asyl in Europa zu beantragen. Nimmt man an, dass nur ein Fünftel der weltweit vor Krieg und Verfolgung Geflohenen die neuen »Schutz- und Asylzentren« der EU aufsuchen würden und etwa 40 Prozent Anspruch auf die Gewährung von Schutz nach der Genfer Flüchtlingskonvention hätten (dieser Wert entspricht sowohl den Schätzungen des UNHCR zu den über das Mittelmeer nach Italien gelangten Migranten als auch der aktuellen Anerkennungsquote des BAMF), dann sähe sich die Europäische Union und respektive Deutschland mit über sechs Millionen zusätzlichen Flüchtlingen konfrontiert, denen laut AfD-Programm die sichere Reise nach Europa ermöglicht werden soll!Doch selbst wenn die neuen EU-Aufnahmezentren nur in ausgewählten Regionen der Welt wie z.B. in Nordafrika entstünden, wäre mit einem erheblichen Ansturm von »Schutzsuchenden« zu rechnen, von denen nicht wenige Wirtschafts- und Armutsmigranten sein würden. Man denke nur an die Maghreb-Staaten und den Nahen Osten mit ihren dynamisch wachsenden Bevölkerungen, die immer mehr junge Männer ohne Zukunftsperspektiven hervorbringen, die auf ein besseres Leben in Europa hoffen. Sie würden die Asyl-Anlaufstellen der EU direkt vor ihrer Haustür geradezu überrennen. Es stellt sich die Frage, wie die Mitarbeiter der Einrichtungen die zu erwartende Antragsflut bewältigen sollen.Und was geschieht eigentlich mit abgelehnten Asylbewerbern, die sich weigern, in ihre Heimatländer zurückzukehren und dorthin auch nicht abgeschobenen werden können? Auch diese Personen würde man auf kurz oder lang nach Europa holen müssen, weil es schon aus Platzgründen kaum möglich wäre, eine große Zahl von Ausreisepflichtigen auf Dauer in den Zentren zu internieren. Das gilt erst recht, wenn sich die Aufnahmeeinrichtungen auf dem Gelände von Botschaften oder Konsulaten befänden. Nur unter der Bedingung, dass die EU auch für abgewiesene Asylantragsteller die Verantwortung übernimmt, würden sich überhaupt Staaten bereit erklären, EU-Flüchtlingslager auf ihrem Territorium zu dulden.Unter dem Strich würde die Schaffung EU-externer Schutzzentren zu einem deutlichen Anstieg der Asylantragszahlen und damit auch der Zuwanderung nach Europa führen. Nun wird klar, warum ausgerechnet Wolfgang Schäuble, ein langjähriger enger Vertrauter von Bundeskanzlerin Angela Merkel, dieses von ihm früher abgelehnte Konzept jetzt neu in die Diskussion eingebracht hat. Die Merkel-CDU will Masseneinwanderung nach Deutschland, um den Rückgang der einheimischen Bevölkerung als Folge einer gescheiterten Familienpolitik zu kompensieren. Nachdem der unkontrollierte Zustrom von Hunderttausenden »Flüchtlingen« über Deutschlands offene Grenzen in den Jahren 2015 und 2016 erheblichen Unmut in der Bevölkerung ausgelöst hat, sucht man nach eleganteren Wegen, um Immigranten ins Land zu holen. Europäische Aufnahmeeinrichtungen für Asylsuchende in aller Welt sind ein solcher Weg.Die Verantwortlichen in der AfD dagegen scheinen die Konsequenzen dieser Forderung ihres »hervorragenden Programms« nicht zu Ende gedacht zu haben. Eine sinnvolle Alternative zur fatalen Migrationspolitik der Altparteien sind die vorgeschlagenen Schutz- und Asylzentren jedenfalls nicht!
» Greenhill: Massenmigration als Waffe, 432 S., 9,99 Euro
» Mitterer: Bevölkerungsaustausch in Europa, 205 Seiten, 16,99 Euro – (Dieser Beitrag ist zuerst bei KOPP Report erschienen).
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Dieses ständige draufhauen auf Regierungen in anderen Ländern durch unsere Medien nervt. Hier in Deutschland werden seit 2015 permanent Gesetze gebrochen, warum wird da nicht ausreichend aufgeklärt?
(Leser-Kommentar, welt.de)
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Beda M. Stadler, Gastautor
Die Zeugen Coronas
Warum wurde die Maskenpflicht zu einem Zeitpunkt eingeführt, als kein Anstieg an Corona-Fällen ersichtlich war? Wer ist eigentlich dafür verantwortlich, dass kurz vor der Einführung von Gratistests signifikant mehr getestet wurde, so dass der Eindruck eines kleinen Anstiegs entstand? Warum lässt der Bund Medienberichte unwidersprochen im Raum stehen, die aus einem Corona-Fall sogleich eine „Ansteckung“ machen? Und was wir alle wissen möchten: Wie lange sollen wir mit Lümpchen vor Nase und Mund herumrennen? Bis nach der möglichen zweiten Welle? Bis keine „Fälle“ mehr auftreten? Oder bis alle Viren, an denen man sterben kann, ausgerottet sind?...Beda M. Stadler ist emeritierter Professor und ehemaliger Direktor des Instituts für Immunologie an der Uni Bern. Dieser Beitrag erschien zuerst in der Weltwoche.
(achgut.com. Die Seuche heißt Volksverblödung. Es funktioniert.)

Berlin: Razzia mit 450 Polizisten in Islamistenszene
Von Alexander Wallasch
Die Berliner Staatsanwaltschaft berichtete über verschiedene Vorwürfe an die Betroffenen: von Terrorfinanzierung über Geldwäsche, Bedrohung, bis hin zur Erschleichung von Corona-Hilfen. Auch die jüngste Großrazzia galt nicht den als Hauptfeind der freiheitlichen Ordnung vom Innenminister via Verfassungsschutzbericht 2019 auserkorenen Rechtsextremisten; die Großrazzia mit 450 Polizeikräften in Berlin am Mittwoch galt islamischen Terrorhelfern mitten in Deutschland. Dieses Mal traf es ausnahmsweise einmal nicht eine der als Terrorunterstützer verdächtigen, von der Türkei aus gesteuerten Moscheen in Deutschland, sondern über ein Dutzend Geschäfts- und Privaträume in gleich vier Berliner Stadtbezirken. Der Vorwurf an zuvor ins Visier geratene mindestens zwölf Verdächtige: u.a. Terrorismusfinanzierung...
(Tichys Einblick. Wer sie ins Landgelassen hat, darf sich nicht wundern, dass sie da sind.)

Richtungsloser Staat
Türkische Rechtsextremisten im Zentralrat der Muslime
Von Zara Riffler
Erstmalig wird der muslimische Verband ATIB offiziell vom Verfassungsschutz den rechtsextremen Grauen Wölfen zugerechnet. Dabei ist die Verbindung von ATIB und deren Dachverband, dem Zentralrat der Muslime, zu den Grauen Wölfen offensichtlich. Das Bundesamt für Verfassungsschutz hat im aktuellen Bericht zum ersten Mal den Verband ATIB (Union Türkisch-Islamischen Kulturvereine in Europa) den türkischen Rechtsextremisten „Graue Wölfe“ zugerechnet. ATIB ist nicht nur der mitgliedsstärkste Verband im Zentralrat der Muslime, sondern sogar dessen Gründungsmitglied. Horst Seehofer will dennoch weiter mit dem Zentralrat der Muslime zusammenarbeiten, wie WELT berichtete.Dass diese Zurechnung zu den türkisch-rechtsextremistischen Grauen Wölfen vom Verfassungsschutz jetzt erst passiert, ist nicht nur nahezu lächerlich, sondern fatal. Doch dass der Zentralrat der Muslime (ZDM) immer wieder von Politik und Medien als ein Dachverband angesehen wird, der vollkommen isoliert von seinen Mitgliedsverbänden sei, ist noch fataler. Denn es gibt direkte Verbindungen zwischen dem ZDM und der ATIB, der wiederum direkte Verbindungen zu den Grauen Wölfen (Ulkücü-Bewegung) aufweist. Insgesamt lassen sich viele Vernetzungen zum türkischen Rechtsextremismus auffinden...
(Tichys Einblick. Islam ist Frieden.Irgendwie. Für Ahnungslose. Oder so.)

Kathedrale von Nantes
Brennende Kirchen – Blitz und Regen sind nicht das Problem
Nach dem Brand in der Kathedrale von Nantes gehen die Ermittler von Brandstiftung aus. Dabei ist dieser Fall nur der jüngste in einer seit Jahren anhaltenden Entwicklung. Kirchen in Frankreich werden immer häufiger zu Zielen von Dieben, Randalierern und Feuerteufeln...Über die Motivation und die Täter schwurbeln sich die offiziellen Stellen in Politik und Kirche etwas zurecht. Vielfach wird von Satanisten und eben Vandalismus geredet. Das mag in etlichen Fällen auch zutreffen. Hinzu kommt auch der beklagenswerte bauliche Zustand vieler Kirchen. Und: von den 87 Kathedralen Frankreichs sind gerade mal die Hälfte standardmäßig vor Brand geschützt. Aber Blitz und Regen sind nicht das Problem und von einer bestimmten Tätergruppe ist kaum die Rede. Doch die zeigte sich im Fall der Kirche Saint-Pierre du Martroi im Stadtzentrum von Orleans. Dort brach ein Feuer aus, laut Auskunft der zuständigen Feuerwehr lag Brandstiftung vor, und auf die Kirchenmauern hatten der oder die Täter gotteslästerliche Parolen und die unmißverständliche Botschaft „Allahu akbar“ gesprüht. Die Radikalisierung großer Teile der islamischen Jugend beunruhigt die Sicherheitsbehörden. Man kann nicht Millionen Verdächtige überwachen und auch nicht die rund 42.258 katholischen Kirchen und Kapellen in Frankreich rund um die Uhr beschützen...
(Junge Freiheit. Sitzen Brandstifter nicht auch in Politik, Medien, KIrchen?)

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