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Heute schon ins Netz gegangen?

(tutut) - Wer kennt noch Abgely? Oder Rosen? Auch nicht "Kardinal" Soglia? Das waren alles Hofnarren. Abgely hieß der letzte offiziell anerkannte Hofnarr Frankreichs unter Ludwig XIV. Rosen war der Narr von Kaiser Maximilian I. Papst Gregor XVI. hielt sich Soglia als Hofnarren. "Besser ein geistvoller Narr als ein närrischer Geist", hat Quinapallus gesagt. Den muss niemand kennen so wenig wie all die offiziellen und inoffiziellen Hofnarren, Possenreißer und Spaßmacher im Wandel der Zeiten. Manche von ihnen waren so wichtig und nützlich, dass sie sogar wie Wanderpokale zwischen Regentschaften wechselten, beispielsweise Patche, der Hofnarr von Kardinal Wolsey, den dieser an Heinrich VIII. verschenkte. Heute würde sowas sicher unter demokratischen Regeln ablaufen, beispielsweise unter Kriterien einer Wahl. Wenngleich sich am Hofe von Corona unzählige Narren tummeln, waren diese doch meist klüger als ihre Herrscher. Und dann heißen diese nicht Hofnarr, sondern Possen reißen lassen sich auch von Forschern oder Experten. Und schon steckt die Nachricht im Detail von Politik und Medien, zwischen Kommunal und Global. Das tägliche Preisrätsel aber lautet: Wer ist Narr, wer Fürst? Wer den berüchtigten Merkel-Slang kennt, vor dem deutsche Zeitungsfrauen und -männer zittern und Politiker Sänften und Sessel für sie herbeizitieren, der muss in diesem Fall nicht raten, wer wen imitiert, denn schließlich hat er, der Mann von der Verbotspartei, der sich lieber mal um seine Partygäste kümmern sollte, sich einmal geoutet, für sie jeden Tag zu beten. "Kretschmann hält Auslandsurlaub für 'nicht angemessen' - Südwest-Ministerpräsident rät ab - Kinder dürfen bald auch mit Schnupfen in die Kita". Er hätte auch sagen können "nicht hilfreich". Das Vokabelbuch ist das gleiche. Mit Verlaub, Herr Kretschmann, das ist eine Frechheit!  "Historisches Konjunkturtief - Corona lässt Wirtschaft um 10,1 Prozent schrumpfen". Da haben er und sie nix mit zu tun. Wie einst die zu Hofe überbrückt ein Schreiber den Schreck. Manche, die weisse Bescheid, malen schon 1932 an die Wand, der eine oder andere erinnert sich dann vielleicht noch, was danach kam. Nein, gemach, der Leidartikler gibt Entwarnung, auch wenn er keinen berühmten Namen hat, der klingt nur so. Noch nicht. "Die Krise wird vorübergehen - Die Wirtschaftsleistung ist im Corona-Quartal noch etwas stärker abgestürzt als befürchtet. Angesichts der aktuell steigenden Infektionszahlen machen sich Geschäftsleute daher große Sorgen: Es ist nicht gelungen, die Infektionsherde ganz zu ersticken; die Katastrophe wird sich also hinziehen, bis im kommenden Jahr die ersten Impfstoffe auf den Markt kommen. Wer in den vergangenen Monaten gerade so eben durchgehalten hat, muss nun befürchten, an der schieren Dauer der Krise zu scheitern". Nun rächt es sich, dass die offiziellen Hofnarren abgeschafft wurden und jeder macht, wie er will. Denn ein Macron ist kein Abgely. Für die Hofnarren galt die Narrenfreiheit, so dass sie ungestraft Kritik an den bestehenden Verhältnissen üben durften. Auch die Parodierung von Adeligen war ihen erlaubt. Die Hofnarren im festen höfischen Amt sollten ursprünglich ihren Herrn nicht belustigen, sondern ihn als ernste Figur ständig daran erinnern, dass auch er der Sünde verfallen könne, und in religiöser Deutung seinem Herrn als Erinnerer an die Vergänglichkeit seines menschlichen Daseins dienen.  Christliche Kultur und Politik war das. Sie waren also eine soziale Institution zulässiger Kritik. Ihre gesonderte Stellung bzw. die fehlende Bindung an gesellschaftliche Normen ermöglichte dem Narren einen besonders großen Handlungsfreiraum – da alles, was er sagte, aufgrund seiner "Narrheit“ nicht ernst genommen wurde. Wer kann sich heute noch auf "Narrenfreiheit" berufen? Allenfalls die Herrschenden selbst. Sie machen alles selbst. So ist das halt mit der Demokratie. Im Mittelalter unterschied man zwei Arten von Narren, die natürlichen und die künstlichen. Als natürliche Narren galten Geisteskranke, geistig Behinderte und Missgestaltete. Die künstlichen Narren waren Menschen, die sich dumm oder tölpelhaft stellten, absichtlich Scherze trieben. Diese Menschen mussten ein gewisses Maß Intelligenz besitzen, um glaubwürdig in die Rolle des Narren schlüpfen zu können. Man erfreute sich ihrer Unterhaltung und entwickelte eine gewisse Sympathie und Bewunderung ihnen gegenüber. Zu den natürlichen Narren dagegen wahrte man lieber Distanz,  diesen Menschen drohte je nach Ausmaß ihrer Missbildung die Isolierung von der Gesellschaft. In der frühen Neuzeit waren es nicht selten durchaus intelligente und intrigante Strippenzieher, die ihren Posten als Hofnarr ausnutzten, um sich ein schönes Leben bei Hofe zu machen, zum Beispiel die französische Närrin Marthurine, die sich zusätzliches Geld damit verdiente, dass sie Hofklatsch drucken ließ und eigenhändig auf dem Pont Neuf in Paris ans gemeine Volk verkaufte. Sie machte also Zeitung. Manche Städte unterhielten sogenannte Stadtnarren, die zur allgemeinen Belustigung Späße treiben durften. Ihre Entlohnung bestand meist aus erbettelten Gaben. Heute gibt's hierfür Narrenzünfte, Ordnung muss sein.  Der Lieblingshofnarr Kaiser Maximilians I. (1459–1519), Kunz von der Rosen, war ein intelligenter Mann, der es verstand, durch seine Späße und seine Anmerkungen nicht selten zum Nachdenken anzuregen. So wurde er einmal vom Rat des Kaisers befragt, was er von einem Friedensangebot halte. Von der Rosen antwortete darauf mit der Frage, wie alt er geschätzt werde. Nach einigen Versuchen sagte er, dass er schon über 200 Jahre alt sei, da er schon mindestens zwei Friedensangebote in Kraft treten gesehen habe, die beide über jeweils 100 Jahre abgeschlossen wurden. Als Narren engagierte Menschen konnten gelegentlich auch Karriere machen. Beispiel hierfür ist der Zwerg Perkeo, der als kleinwüchsiger Spaßmacher am Heidelberger Schloss begann und aufgrund seiner Intelligenz, seiner Kenntnisse und Einsatzfreude Haushofmeister des Kurfürsten wurde. Narren hatten an Fürstenhöfen auch die politische Funktion, zu Zeiten absolutistischer Herrschaft die einzigen zu sein, die dem Fürsten noch die Wahrheit übermittelten, ihn an das Geschehen in seinem Herrschaftsbereich ankoppelten. Sei es, dass sie selbst als Spaßmacher oder Künstler scharfe Beobachter des Zeitgeschehens waren oder aber sich von Ratgebern und Hofleuten zur Übermittlung von Informationen oder Meinungen instrumentieren ließen bzw. Wahres und Nachdenkenswertes dem Fürsten übermittelten. Dinge, die ein "normaler Mensch" wegen des Zornesrisikos sich nicht vor Publikum oder Zeugen zu sagen getraut hätte, weshalb man eben noch den Narren vorschicken konnte. Wenn die Meinungen und Mitteilungen ungefällig waren, dann tat man es eben als Narretei ab. Nun aber genug der Politik! Corona schlägt alle. "Urlaub: Firmen mahnen zur Vorsicht - Viele verweisen vorab auf die Warnhinweise des RKI - Bislang keine Coronafälle - Rückkehrer aus Risikogebieten müssen sich an bestimmte gesetzliche Pflichten halten". Wo sind eigentlich die Gesetzgeber geblieben, die Volksvertreter? Noch alle in Urlaub? Nächstes Jahr ist ihr Test dran, im Land und im Bund. Ist ihre Wählbarkeit "angemessen" oder eher "nicht hilfreich"? Ist's Posse oder Ernst, was "pm", der Hofnarr deutscher Presse, verbreitet: "131 Arbeitslose mehr als im Monat zuvor - Viele unbesetzte Ausbildungsstellen: Ausbildungsmarkt bietet noch Chancen". Brauchen Arbeitslose eine Extraausbildung oder als was sollen sie sich ausbilden lassen, damit sie nicht arbeitslos sind? Erdbeerpflückerzeit ist vorbei. Raketenforscher gibt's schon zu viele. Ärzte und Krankenhäuser braucht sowieso niemand mehr.Viel zu teuer. Und Irgendwasmitmedien?  Wer will am Freitag lesen, was am Montag in Spaichingen Gemeinderatssitzung war mit dem Titel "Schlimm, kriminell abra", Geschwurbel mit dem Hinweis: "(Wir werden noch berichten)". Wer ist "Wir"? Pluralis Majestatis? Und schon ist der Leser wieder bei Hofe, denn Zeitung ist aktuell, umfassend und wahrhaftig. Immerhin veröffentlicht jetzt das Spaichinger Rathaus ein Beschlussprotokoll, das aber muss erst gesucht werden. Berichterstattung geht anders, so wird das nichts mit Öffentlichkeitsarbeit und  ewigem Corona-Warnbalken, ohne an verheerende Eingriffe in das Grundgesetz zu denken und einmal zu beachten, was  Untertanengeistpflege und Obrigkeitshörigkeit in diesem Land bedeuten. Die Gemeindeordnung verlangt: "Die in öffentlicher Sitzung des Gemeinderats oder des Ausschusses gefassten oder bekannt gegebenen Beschlüsse sind im Wortlaut oder in Form eines zusammenfassenden Berichts innerhalb einer Woche nach der Sitzung auf der Internetseite der Gemeinde zu veröffentlichen". Was ist aus dem Ältestenrat geworden, dem sich Fraktionen verweigerten, obwohl der dazu dienen soll,Tagesordnungen für Sitzungen vorzubereiten? Zusammenkünfte von Bürgermeistern mit Fraktionsvorsitzenden hat der Gesetzgeber für diesen Zweck nicht vorgesehen! Wenn Sitzungen zu Marathons ausarten, liegt dies allein an mangelhafter Führung des Vorsitzenden.  Herrscht Kannitverstan inzwischen in Rathäusern überall? Wo ist die Dienstaufsicht, bitte melden! Denn das kann ja nicht der Grund sein, in Landratsämtern und Regierungspräsidien arbeiten Leute, die noch Schulen kannten, wenn es heißt: "Coronavirus bringt die Schulbildung zum Erliegen". Wieder so ein Ablenkungsmanöver: "Der Lockdown führt dazu, dass sich die sozialen Unterschiede in Marokko noch stärker auswirken". Nicht nur dort! Kommen von dort nicht auch die Akademiker, "wertvoll wie Gold"? Noch einmal darf Corona zuschlagen, wird's närrisch, wenn "pm" meldet "Senioren unterstützen Testpflicht", aber dahinter dieses steckt: "Weil zurzeit die Corona-Infektionszahlen wieder gravierend ansteigen, unterstützt die Seniorenunion des Landkreises nachdrücklich die Überlegungen zur Einführung einer Testpflicht für Reiserückkehrer". Der Landkreis hält sich jetzt die Altersabteilung der CDU? Auf sowas wäre kein Hofnarr gekommen. Oder doch? Das Wort hat der Experte: "'Wir dürfen die Erfolge im Kampf gegen das Virus nicht verspielen, sondern müssen eine zweite Ansteckungswelle unbedingt verhindern', teilt der Kreisvorsitzende Roland Ströbele mit". Der war mal selber Hof als CDU-MdL und Bürgermeister von Fridingen und Bärenthal. Nur nach der Nominierung zum zweiten Mal als Landtagskandidat kam dem Abgeordneten etwas dazwischen, so dass er davon wieder Abstand nahm. Heutzutage würde das niemand verstehen. Ein Denkmal hat er schon zu Lebzeiten. Neben Mutter Europas Kappellchen in Gnadenweiler. (Siehe Bilder oben und unten.)

Polizei nimmt zwei Syrer fest
Mann von Asylbewerbern ins Gleisbett gezogen und von Zug schwer verletzt
Im Fall einer versuchten Tötung am Bahnhof im baden-württembergischen Waghäusel hat die Polizei zwei Asylbewerber festgenommen. Die beiden Syrer sollen einen 54 Jahre alten Deutschen ohne Grund attackiert und ins Gleisbett gezogen zu haben. Weil sie ihn hinderten, das Gleisbett wieder zu verlassen, wurde der Mann von einem Güterzug erfaßt und schwer verletzt.
(Junge Freiheit. Deutsche sollen laut Kretschmann, obwohl ihn das einen Scheiß angeht, nichts ins Ausland, dafür aber Illegale aus dem Ausland, welche sich hier mutmaßlich kriminell betätigen, ins Land?)

Der Bahnausbau dauert voraussichtlich bis 2041
Nach dem Bau des Offenburger Güterzugtunnels soll ab 2035 noch der Ausbau der heutigen Rheintalbahn erfolgen. Bauende erst gegen 2041 – also in 21 Jahren.
(Badische Zeitung.Sehr optimistisch angesichts linksgrünem Totalitarismus. 1996 hatten Deutschland und die Schweiz im Staatsvertag von Lugano vereinbart, dass parallel zum Bau des Gotthard-Basistunnels auf deutscher Seite die Rheintalbahn zwischen Karlsruhe und Basel sowie die Gäubahn zwischen Stuttgart und Zürich als nördliche Zulaufstrecken zur neuen Alpentransversale umfassend ausgebaut und ertüchtigt werden sollen. Damit sollten die Voraussetzungen geschaffen werden, möglichst viel Verkehr von der Straße auf die Schiene zu verlagern. Die Schweiz hat den Vertrag erfüllt, Deutschland blamiert sich.)

Auf der bad-württ'schem Eisebahne wird no lang nit viergleisig  g'fahre, trulen, trulen, trulena, schaue mal, was der Kretsch nit ka.

Sommerferien unter Pandemie-Bedingungen
BW-Sozialminister: Überfüllte Badeseen notfalls "komplett dicht machen"
In Baden-Württemberg steht das erste Ferienwochenende an. An den Badeseen dürfte es voll werden. Sozialminister Manfred Lucha (Grüne) appelliert, die Corona-Abstandsregeln einzuhalten.
(swr.de. Verbotsapostel der grünen Sekte am Durchdrehen? Nicht alles dicht im Ländle?)

Mehr Fahrradzüge in den Sommerferien
Land will Linksextremisten beim Ausstieg helfen
(swr.de. Mit dem Zug unterwegs? Jobs beim Land?)

Unbekannte attackieren Landesvertretung - Staatsschutz ermittelt
Unbekannte haben in Berlin die baden-württembergische Landesvertretung angegriffen. Objektschützer hätten in der Nacht auf Freitag einen lauten Knall aus Richtung der Landesvertretung im Stadtteil Tiergarten gehört, teilte die Polizei mit. Vor Ort sahen sie demnach bis zu zehn maskierte und dunkel gekleidete Menschen, die mit Farbe gefüllte Flaschen sowie Steine gegen die Glaseingangstüren und die Fassade warfen. Die Täter konnten in den Großen Tiergarten flüchten, wie die Polizei weiter erklärte. "Diesen Vandalismus verurteilen wir auf das Schärfste", so der Bevollmächtigte des Landes beim Bund, Staatssekretär Andre Baumann.
(swr.de. Sowas gab's beim Nabu nicht, gell? Wieso unbekannt? Trugen sie Maske?)

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NACHLESE
Naturschutzgebiete für Ultrareiche
»Naturschutz ist der neue Kolonialismus«
Der Universitätsdozent und Autor Dr. Mordechai Ogada hat 18 Jahre lang als Biologe in Diensten von NGOs gearbeitet und kennt die sogenannten »Umweltschützer« und deren Vorgehen in Afrika aus der Innenperspektive.
VON Holger Douglas
»Piraten« und »Prostituierte« – sehr deutlich sind die Worte, die der kenianische Biologe Mordecai Ogada wählt. Damit bezeichnet er NGOs und Wissenschaftler, die Naturschutz in Afrika betreiben würden. Motto: »Haltet schwarze Menschen fern von der Natur, damit weiße Menschen sie genießen können.« Umweltschutz in Afrika – ein verlogenes Machtinstrument. Wie Kolonialisten führten sich vorgebliche Umweltschützer auf: »Ich habe in Kenia gesehen, wie NGOs in eine Gemeinschaft kommen, und alles gerät durcheinander. Sie bringen Geld mit, sie kaufen sich Zustimmung, sie verteilen Posten. Dann gehören einige dazu und andere nicht. Und plötzlich ist jemand tot.« In einem eindrucksvollen Gespräch mit der Zeitschrift Geo erklärte er, dass sich der Naturschutz »bei seinen Spendern im Westen als friedlich und linksliberal« präsentiere. Im Süden aber trage er grüne Uniformen, sei elitär, gewalttätig und oft rassistisch. Ogada: »Eine rechte Agenda, die mit Geldern von Linken durchgesetzt wird: Das ist die größte Lüge.«..
(Tichys Einblick. Spielplätze mit kunterbunten Wichtelmännchen. Linke Gewalttätige bleiben allerdings links.)
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Tarnen und Täuschen
Dramatischer Wirtschaftseinbruch - der Abstieg
Merkels Große Transformation als Dekadenz-Projekt für Deutschland.
VON Klaus-Rüdiger Mai
...Doch um die Situation zu verstehen, muss man sich die Zahlen, nicht die Kommentare näher ansehen. Sie bestätigen, dass die Corona-Epidemie nicht der Verursacher, sondern nur der Beschleuniger der Krise ist...Wenn man ehrlich ist, kommt man an der Feststellung nicht vorbei, dass die Bundesrepublik bereits im Vorjahr in eine Rezession gerutscht war...Viele Medien verschweigen, dass der minus 2,1 Wirtschaftsrückgang im ersten Quartal 2020 weder etwas mit der Corona-Epidemie allgemein, noch etwas mit dem Lockdown zu tun hat, und suchen, einen gegenteiligen Eindruck zu erwecken. Die Gründe für die Wachstumsschwäche der deutschen Wirtschaft sind von der Regierung verursacht. Sie finden sich in einer viel zu hohen Staatsquote, in der durch die Bundesregierung, mehr aber noch durch die EU vorangetrieben Bürokratisierung, in der sogenannten Klima- und Energiepolitik, die in Wahrheit eine Agenda der De-Industrialisierung ist, in der zu starken Exportausrichtung der deutschen Industrie, in der Nullzins-Politik der EU und schließlich in den nun zu Buche schlagenden Folgen der katastrophal falschen Bildungs- und Forschungspolitik.....Sollte es der Regierung gelingen, die Folgen ihres Handelns bis zu Bundestagswahl zu bemänteln oder zu dämpfen, was fraglich ist, wird spätestens am Tag nach der Wahl das wahre Ausmaß des Abstiegs deutlich werden. Die deutsche Gesellschaft definiert die spätrömische Dekadenz zeitgemäß.
(Tichys Einblick. Politiker und Medien lügen, das Volk will belogen werden.)

Der US-Truppenabzug aus Deutschland ist hausgemacht
Die amerikanische Rechnung für Angela
Von WOLFGANG HÜBNER
Man muss kein die Hölle fürchtender Christ sein, um zu wissen, dass am Ende immer eine Rechnung präsentiert wird. Der nun angekündigte Abzug amerikanischer Truppen aus Deutschland, die in andere europäische Staaten verlegt oder in die USA zurückbeordert werden sollen, ist keine Überraschung und auch nicht, wie die FAZ schreibt, „Trumps Vergeltung“. Diese Maßnahme ist vielmehr die Konsequenz aus der deutschen Schlaumeierei, die eigenen Wehranstrengungen auf möglichst kleiner Flamme zu halten, aber weiterhin auf die längst ungeliebte militärische Schutzmacht zu vertrauen. Das war in den USA schon während der Obama-Präsidentschaft kritisiert worden, das wird auch nach einer möglichen Abwahl Trumps von einer Biden-Administration nicht anders betrachtet werden. Es könnte sich als sehr illusionär erweisen, von einem neuen Präsidenten der Demokraten eine Rücknahme der Verlegungsbeschlüsse zu erwarten. Denn gerade die Demokraten sind stark nach links gerutscht und brauchen für Sozialprogramme gewaltige Dollarsummen. Trumps möglicher Nachfolger im Weißen Haus wird keine Rücksicht auf Deutschland nehmen können, wenn es um die Finanzen geht. Und um diese steht es bei der schwächelnden Supermacht keineswegs gut. Neben den Sachzwängen, die nun die Entscheidung der USA bewirkt haben, sollte der Anteil der Merkel-Regierung und speziell der Kanzlerin selbst an diesem Schritt nicht unterschätzt werden. Denn wer seinen Verteidigungsbeitrag schon nicht erhöhen will, der sollte sich umso mehr um ein gutes Verhältnis zur westlichen Vormacht bemühen. Das hat Angela Merkel seit Trumps Amtsantritt nicht getan, im Gegenteil. Sie hat dem deutschstämmigen Präsidenten die Achtung und den Respekt, den sein Amt nun einmal gebietet, gerade in den letzten Jahren geradezu provokativ verweigert. Auch dafür wird nun die Rechnung präsentiert. Der angekündigte amerikanische Truppenabzug bringt finanzielle und soziale Probleme für die davon betroffenen Standorte und Bundesländer mit sich. Für Entschädigungen sollten sie sich an Berlin wenden. Risikoreicher wird die deutsche Verteidigungssituation durch Trumps Entscheidung allerdings nicht. Wer immer noch an die russische Gefahr glaubt, dem ist nicht zu helfen. Denn die weitaus größte Gefahr ist das wehrunwillige Deutschland sich selbst. Und vor dieser Gefahr können uns amerikanische Truppen nicht retten.
(pi-news.net)

Streitschrift eines Apostaten
Fridays for Future: Demonstration großstädtischer Überheblichkeit
Zu Anfang ist er selbst mitgelaufen, jetzt wirft Clemens Traub den Anhängern Greta Thunbergs nicht nur heuchelnde Selbstinszenierung, sondern auch die Spaltung der Gesellschaft vor
VON Ferdinand Knauss
Vorneweg: Ein Plädoyer gegen Klimaschutz ist dieses Buch in keiner Weise. Dass Klimaschutz wichtig ist, bezweifelt der 23-jährige Clemens Traub nicht...Das Verdienst des Buches ist nicht zuletzt die Entlarvung der Heuchelei der Demonstranten. In weiten Teilen liest sich Traubs Buch wie eine Studie in der Tradition des französischen Alltags-Soziologen Jean-Claude Kaufmann, der uns erklärte, warum die Menschen moderner Gesellschaften wirklich tun, was sie tun. Die Demonstranten, so stellt Traub fest, inszenieren sich als rebellische Außenseiter im Kampf gegen eine finstere Übermacht – während sie doch auf der Welle des Mainstreams surfen und einige längst die Fridays for Future-Organisationen als Sprungbrett öffentlicher Karrieren nutzen...
<<<Clemens Traub, Future for Fridays? Streitschrift eines jungen Fridays for Future Kritikers, Quadriga, 144 Seiten, 14,90 €
(Tichys Einblick. Wie viele der FFF-Kinder schwimmen bereits im linksextremistischen Strom?)

Deutsche Bahn will Maskenverweigerer aus ihren Zügen werfen
Nach massiver Kritik will die Deutsche Bahn nun handeln, und Maskenverweigerer aus ihren Zügen werfen. Für den Konfliktfall gebe es „klare Anweisungen an unsere Kolleginnen und Kollegen in den Zügen, dass dann, wenn das nachhaltig ein Konflikt ist mit dem Maskentragen, wir gemeinsam mit der Bundespolizei den Beförderungsausschluss auf den Weg bringen“, so Deutsche-Bahn-Chef Richard Lutz im Interview mit „RTL“ und „ntv“. Der Ausschluss müsse allerdings die Ausnahme bleiben. „Die direkte Ansprache der Fahrgäste, dass die bitte Maske tragen mögen, wirkt normalerweise“, so Lutz weiter. Immer wieder hatte es zuletzt Kritik gegeben, die Deutsche Bahn setze die Maskenpflicht nicht konsequent genug durch. Auch schienen die Zuständigkeiten hinsichtlich des Vorgehens gegen Maskenverweigerer bisweilen unklar.
(focus.de. Politik erreicht ihr Ziel und hofft davonzukommen, wenn sich die Bürger im Krieg selbst zerfleischen. Den Reisenden gehört aber die Bahn, was nun?)

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DAS WORT DES TAGES
Was für eine „intelligente, kluge und weise Person“, diese Malu Dreyer. Sie reiht sich nahtlos in die Reihe der anderen “klugen SPD-Köpfe“ ein, wie z.B. das wunderbare neue Führungsgespann, den Philosophen Stegner, der allgegenwärtige Karl Lauterbach usw usw.. Die Rheinland-Pfälzer können bei dieser Ministerpräsidentin ganz beruhigt schlafen, sie hat alles im Griff mit ihrer Deeskalationstheorie…,oh mein Gott, wo leben diese Politiker, auf einem anderen Stern??
(Leser-Kommentar auf Tichys Einblick)
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Chaim Noll
Die ewigen USA-Unkenrufe der Edelfedern
Dörfler zeichnen sich dadurch aus, dass sie, was sie nicht kennen und nicht verstehen, ablehnen und verteufeln. An ihrem bigotten Amerika-Bild zeigt sich, wie sehr die meisten deutschen Edel-Federn bis heute schreibende Provinzler geblieben sind. Mögen „Zeit“, „Stern“, „Spiegel“ und das Staatsfernsehen weiter in Amerikas Niedergang schwelgen – es ist keine Frage, wer hier den Kürzeren zieht.
(achgut.com. Die Karawane ist vorbeigezogen.)

Heinz Theisen
Israel als Überlebenstrainer für Europa
Israel verstrickt sich nicht in die Konflikte seiner Nachbarschaft, weil es sich über keine der Konfliktparteien Illusionen macht. Seine Strategie ist konsequent den Geboten der Selbstbehauptung unterworfen. Europäische Multikulti-Perspektiven gelten hier als blanke Naivität. Die Zukunft Israels liegt aber nicht nur in andauernder Wehrhaftigkeit, sondern auch in seiner Teilhabe an der wissensbasierten Zivilisation. Was Europa daraus lernen muss.
(achgut.com. Es muss vor allem lernen, dass es nicht Kalkutta ist.)

Rein oder raus? Alles Ausland für den Ausländer.

Extremer Anstieg seit 2015
Wieviel die Bundesregierung für Werbung ausgibt
Von Redaktion
Die Bundesregierung legt offen, dass ihre Ausgaben für Werbeanzeigen und auch für Influencer bei YouTube in den letzten Jahren um mehr als das Fünffache gestiegen sind. Welche Medien davon profitierten, will die Regierung nicht sagen. „Die Bundesregierung hat bis zum 30. Juni 2020 für die Schaltung von Anzeigen 65.585.006,57 Euro ausgegeben“. Das schreibt der Stellvertretende Chef des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung in einer Antwort auf eine Anfrage des AfD-Bundestagsabgeordneten Anton Friesen, die TE vorliegt...
(Tichys Einblick. Teurer Jakob, die Angela. Die verkauft sich nicht von selbst. Fehlen noch die Angaben über Förderungen an NGO und die Demokratiesteuer. Für DDR-Bürger wie Merkel stammte Reklame direkt aus dem Wahrheitsministerium.)

Achgut.tv
Beckers Voraussagen
Video. Genau heute vor fünf Jahren hat Tagesthemen-Kommentator Rainald Becker seinen Zuschauern eine klare Ansage zur damals anschwellenden Flüchtlingskrise gemacht. Und es ist alles genauso eingetreten, wie er es damals vorausgesagt hat. Vielleicht sollte man seine viel kritisierte Ansage zur Corona-Krise einfach ernster nehmen, als es manche Kritiker getan haben.
(achgut.com. Ein Gescheiter macht 1000 Dumme nicht gescheit. Wie Corona eine Politik-Krise.)

Verstöße gegen Corona-Maßnahmen
750 Gäste bei Clan-Beerdigung: Stadt Essen weist Vorwürfe zurück
Die Stadt Essen hat Vorwürfe zurückgewiesen, sie habe Verstöße gegen die Corona-Maßnahmen auf der Beerdigung eines Clan-Mitglieds am Donnerstag nicht geahndet. „Aus Sicht der Stadt Essen ist die Beerdigung ruhig verlaufen ist.“ Zeugen berichteten hingegen von hunderten Gästen ohne Masken, die dicht an dicht um das Grab versammelt gewesen sein sollen.
(Junge Freiheit. Was sieht schon eine Stadt, wenn ein Auge mutmaßlich blind ist?)

Auch woanders wollen sie raus. Die Deutschen dürfen sich nicht fragen lassen.

Der Druck auf die selbsternannten EU-Eliten wächst
Neue Partei will EU-Austritt Italiens
Vor einigen Tagen ist in Italien eine neue Partei ins Leben gerufen worden, deren Ziel der Austritt Italiens aus der Europäischen Union und dem Euro ist. Ihr Name: »Italexit – No Europa per l’Italia« (kurz: Italexit). Parteigründer ist Gianluigi Paragone (48), ein früherer Journalist und seit 2018 Mitglied im Senat der Republik, der zweiten Parlamentskammer Italiens. Dort vertritt Paragone die Region Lombardei. Bis Anfang 2020 war der Politiker Mitglied in der 5-Sterne-Bewegung (M5S), schied dann aber aus der Partei aus und schloss sich der »Gruppo misto« an, einer gemischten Parlamentsfraktion, bestehend aus fraktions- bzw. parteilosen Abgeordneten mit unterschiedlicher ideologischer Ausrichtung. Der Beitritt Paragones zur »Gruppo misto« hat Beobachter überrascht.Denn Paragone steht politisch der Partei Lega von Matteo Salvini nahe, war zeitweise sogar Herausgeber von La Padania, der damaligen Parteizeitung der Vorgängerorganisation Lega Nord. Später arbeitete er u. a. in leitender Position für die staatlichen Fernsehsender Rai 1 und Rai 2. Dass Paragone nicht den Weg zur Lega gefunden hat, könnte mit der dominanten Stellung von Matteo Salvini in der Partei zusammenhängen, dem sich Paragone nicht unterordnen will.Stattdessen hat er nun die »Italexit« aus dem Boden gestampft. »Ich habe eine neue politische Bewegung gegründet, deren erstes Ziel es ist (…) aus der Europäischen Union und dem Euro auszutreten – bevor der Euro das Leben der Italiener vollständig zerstört«, wird Paragone von der italienischen Presse zitiert.Italien dürfe sich nicht länger von Staaten »erpressen« lassen, die das Ansehen des Landes schädigen würden.Damit dürfte in erster Linie Deutschland mit Bundeskanzlerin Angela Merkel an der Spitze gemeint sein. Als Vorbild für den angestrebten Austritt Italiens aus der EU nennt Paragone den Brexit. Erst vor einigen Tagen traf sich der Italiener mit dem Initiator des Brexits, Nigel Farage, den er als »wahren britischen Patrioten« und »Inspiration« für seine eigenen politischen Ziele bezeichnet. Farage selbst hat Italien – neben Dänemark, Polen, die Niederlande und Irland – wiederholt als das Land genannt, das am ehesten für den nächsten »Brexit«, also die Abspaltung von der Europäischen Union, in Frage komme.Kritiker räumen der neuen Partei Paragones zum jetzigen Zeitpunkt nur geringe Erfolgschancen ein, denn das Timing ihrer Gründung sei schlecht gewählt. Schließlich hätten sich die Staats- und Regierungschefs der EU gerade erst auf einen sogenannten »Wiederaufbaufonds« in Höhe von 750 Milliarden Euro geeinigt, dessen Hauptnutznießer Italien sein wird. Insgesamt 209 Milliarden Euro soll das südeuropäische Land aus dem schuldenfinanzierten Topf der Gemeinschaft erhalten, davon 82 Milliarden Euro als Zuschüsse.Die größte finanzielle Last trägt – wie sollte es auch anders sein – das »reiche« Deutschland. Mit dem in der vergangenen Woche in Brüssel ausgehandelten Ergebnis können die Italiener also zufrieden sein. Dass sich ausgerechnet jetzt eine Mehrheit der Bürger für den Austritt ihres Landes aus der Europäischen Union und damit ein Ende der finanziellen Hilfen begeistern könnte, gilt deshalb als unwahrscheinlich.Bereits Ende letzten Jahres befürworteten laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Censis nur 25 Prozent der Italiener die Aufkündigung der EU-Mitgliedschaft, 62 Prozent hielten das für eine schlechte Idee.Doch dieses Argument will Paragone nicht gelten lassen und kritisiert die Unterstützung, die Italien im Rahmen des Wiederaufbaufonds erhalten soll: »Und Sie glauben, dass dieses Geld an die Italiener gehen wird? Das Geld wird an die Banken übergeben, die Bürger werden keinen Cent sehen«, so der Parteigründer in einem Interview. Paragone hat offenbar die Rettung Griechenlands durch EU, EZB und Internationalen Währungsfonds mit dreistelligen Milliardenbeträgen nach der Finanzkrise von 2008 vor Augen. Von den Hilfen profitierten vor allem französische und auch deutsche Banken, die in großem Umfang griechische Staatsanleihen hielten, die Schuldenmacherei des Landes also finanziert hatten und bei einem Ausfall dieser Bonds in erhebliche Schieflage geraten wären. Ob es mit Blick auf Italien und die Gelder aus dem europäischen Wiederaufbaufonds ähnlich laufen wird, ist noch nicht absehbar, auch weil die Kriterien für die Auszahlung der bereitgestellten Mittel undurchsichtig sind.Für Paragone ist dagegen klar: Der jetzt beschlossene Wiederaufbaufonds sei nur ein Trick, um die »europäische Täuschung« am Leben zu erhalten. »Schauen Sie, es ist so, als hätte Europa zu einem durstigen Mann gesagt: Ich gebe Ihnen eine Flasche Wasser, aber seien Sie vorsichtig beim Trinken. Legen Sie dabei Ihre Hände auf den Rücken«, erläutert der Politiker seinen Standpunkt.Auch Lega-Chef Matteo Salvini steht einem Austritt Italiens aus der Europäischen Union grundsätzlich positiv gegenüber. Bereits vor dem Beginn der Pandemie, die sein Land besonders hart getroffen hat, äußerte der Politiker: »Die EU ist eine Höhle voller Schlangen und Schakale. Zuerst besiegen wir das Virus, dann denken wir über Europa nach. Und wenn nötig, verabschieden wir uns – ohne uns zu bedanken.« Dennoch unterscheidet sich die Position Salvinis in Sachen EU-Austritt von der seines neuen Konkurrenten Paragone: Salvini warnt, dass sich Italien durch die Inanspruchnahme des Wiederaufbaufonds wegen der damit verbundenen Bedingungen in eine zu starke Abhängigkeit von Deutschland begebe, was er für gefährlich halte. »Ich traue weder Peking noch Berlin«, sagt Salvini. Paragone dagegen wirft Berlin vor, sich in der EU alles zu nehmen und den restlichen Staaten nur die »Krümel« übrig zu lassen. Und das Problem sei, so der Senator weiter, »dass viele jetzt denken, dass die Krümel die wahre Mahlzeit sind. All dies schadet der Realwirtschaft, den Familien, den Arbeitern sowie den kleinen und mittleren Unternehmen.« Kurzum: Salvini will durch einen möglichen »Italexit« der Dominanz Deutschlands in der Europäischen Union entgehen, während Paragone das Ausscheiden seines Landes aus der EU als einen Protest gegen die angeblich zu geringe Unterstützung durch Berlin begreift. Die Motive sind also unterschiedlich, aber im Ziel ist man sich einig. Es spricht deshalb viel dafür, dass Paragones neue Partei, die in aktuellen Umfragen auf 7 Prozent der Stimmen kommt, einem Rechtsbündnis unter Salvini zur Mehrheit verhelfen würde, sollte das Ergebnis der nächsten nationalen Parlamentswahl diese Machtoption eröffnen.Ein Austritt Italiens aus der EU könnte dann tatsächlich zu einer realistischen Möglichkeit werden und vielleicht sogar das Ende der Europäischen Union in ihrer heutigen Form einläuten.Genau diese »Gefahr« resultierend aus den schweren wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Corona-Pandemie sieht auch Sébastien Maillard, Direktor des renommierten Jacques Delors Instituts. »Die Italiener sind bereits sehr misstrauisch gegenüber Europa geworden. Es gibt das Risiko, dass ein ›Italexit‹ ausgelöst werden könnte«, so Maillard. Ob dieses Szenario tatsächlich eintritt, dürfte entscheidend davon abhängig sein, wie Italien aus der schweren Wirtschaftskrise kommt und ob die milliardenschweren Mittel, die Brüssel dem Land über den Wiederaufbaufonds zur Verfügung stellt, sinnvoll eingesetzt werden, um die dringend notwendigen Reformen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der drittgrößten EU-Volkswirtschaft endlich umzusetzen.Das ist die Herausforderung, vor der die amtierende Mitte-Links Regierung von Ministerpräsident Giuseppe Conte jetzt steht. Wer allerdings die Entwicklung der letzten zehn Jahre Revue passieren lässt und die politische Zerstrittenheit, die Bürokratie und die Korruption auch unter Beteiligung des organisierten Verbrechens in Italien kennt, der wird erhebliche Zweifel hegen, dass dieses Unterfangen tatsächlich gelingt. Sollte der erhoffte Wirtschaftsaufschwung ausbleiben, dann dürfte Paragones Schlachtruf »Lasst uns Italien befreien« am Ende tatsächlich Gehör bei der breiten Masse der Bevölkerung finden und der »Italexit« Realität werden.
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(Dieser Beitrag ist zuerst bei KOPP Report erschienen).
(pi-news.net)

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