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Gelesen

Die Erde auch? So ein Käse!

(tutut) - "Trockenheit stellt Landwirtschaft vor Probleme - Lesedauer 4 MIN" mit Brille. "Alle 4,8 Minuten zeigt das US-Fernsehen zur besten Sendezeit TV-Bilder mit gewalttätigem, gotteslästerlichem oder sexuellem Inhalt", meldet "Parents Television Council". Und: "Alle zwei Stunden bricht sich jemand in Neuseeland die Hüfte", klagt "Osteoporosis New Zealand". Kommt Zeit, kommt Unglück. Am schlimmsten hausen im Sozialismus immer die vier Jahreszeiten. Das war mal anders, als Landwirtschaft mit Fisch und Wald weniger als 1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts Deutschlands ausmachte, was Redaktionen offenbar nicht wissen.  Nun teilt Volontärin mit Kulturwissenschaften der Uni Lüneburg mit: "Zum dritten Mal in Folge ist das Jahr bislang sehr trocken gewesen. Landwirten aus der Region macht der ausbleibende Niederschlag zu schaffen – auch, weil sie nur wenig dagegen tun können". Mit Regentänzen sollen Indianer erfolgreich gewesen sein. Auf den richtigen Schamanen kommt es an. "'Die Trockenheit ist ein gravierendes Problem. Die Wiese leidet wahnsinnig darunter', sagt Frank Hofer, der in Tuttlingen einen landwirtschaftlichen Betrieb mit rund 220 Kühen leitet. Für dieses Vieh fehlt wegen des ausbleibenden Niederschlags seit Wochen ein wichtiges Futtermittel: Grünschnitt..." Das würde den berühmten Dichter der Lüneburger Heide auch nicht freuen. "Mein grünes Revier" hieß einer der Bestseller des Journalisten und Schriftstellers Hermann Löns.  "Frank Hofer denkt, dass der Klimawandel sich beim Wetter bemerkbar macht". Bingo! Da denkt er richtig. Seit die Erde existiert, wandelt sie Tag und Nacht im Wetter, dass nach frühestens 30 Jahren an einem bestimmten Ort  zur Statistik wird und Klima heißt. Nun ist eine Kulturwissenschaftlerin in ihrem Element: "Winfried Schwarz vom Landratsamt kennt zwei andere Methoden, die den Bauern langfristig helfen könnten: 'die Umstellung auf Kulturen mit geringerem Wasserbedarf oder die Änderung von Fruchtfolgen'“. Ja, auch die Wüste lebt. Leser Markus O. stutzt: "Sicher, dass der Artikel aktuell ist? Derzeit wird über Hochwasser geschrieben". Hat TUT vergessen, mal zur Donau zu schauen? Für nur "Lesedauer: 3 MIN" gibt es noch Kultur drauf: "Geld für kulturelle Projekte aus Rottweil und Spaichingen - Zum Abschluss ihrer Online-Spendenplattform zieht die Energieversorgung Rottweil (ENRW) eine äußerst positive Bilanz, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Alle fünf kulturellen Projekte aus Rottweil und Spaichingen haben nach ENRW-Angaben ihre jeweilige Zielsumme erreicht". Erklärt dies die mit höchsten Strompreise in der Welt? 4 Minuten Trockenheit gegen 3 Minuten Kultur. Futter nicht nur für Tuttlinger Kühe. "Solidarität und Unterstützung manifestierten sich in einer Summe von insgesamt über 9000 Euro. Davon spendete die ENRW selbst über 2000 Euro. Unter den Spendenempfängern finden sich der Musikverein Frohsinn-Altstadt, das Rottweiler Central-Kino und die Spaichinger Kabarettistinnen Geli Moser und Elvira Hermle. Unterstützung erhielten darüber hinaus auch die Rottweiler Zauberbühne und der Rottweiler Jungautor Jonathan Dom." Wer braucht eigentlich so viel Kabarett? Wer Erfolg hat, muss mit einem Minister zu Tisch, landet damit bei der FDP im Landtag auf der Anklagebank  und in der Journaille, kriegt die Polizei ins Haus und "Rosenkrieg" an den Hals, und das nicht nur immer wieder sonntags. Schlimmer als Bauern und Kabarettistinnen geht es dem Fußball. Erst spielt er ohne Fans, bald auf die Torwand und dann ohne Kicker, bis die alle merken, dass Millionäre in kurzen Hosen ihre eigenen Gehälter nicht zahlen können und Toren nicht Tore ersetzen. Das Tor des Jahres schießt Corona, so leid es dem Artikler tut: "Kleine Schritte - Es ist absolut nachvollziehbar, dass sich die 36 Vereine der Deutschen Fußball Liga (DFL) für eine Rückkehr der Fans in die Stadien ausgesprochen haben. Denn die Alternative dazu hätte sehr wahrscheinlich geheißen, die gesamte nächste Bundesliga-Saison vor leeren Rängen spielen zu müssen. Bis zu einem Corona-Impfstoff wird sich die Lage nämlich nicht mehr entscheidend verbessern. Für den Profifußball hätte das bedeutet, den Kontakt zur Fanbasis endgültig und womöglich dauerhaft zu verlieren. Ein klug durchdachter Versuch, der natürlich sitzen muss, sei der DFL deshalb zugestanden". Sitzfußball gibt es schon, aber, falls jemand Hirn ra werfen würde, könnte dies dem Kopfball gut tun. Wie oft pflegen Reporter stets zu scherzen: Ein Tor täte dem Spiel gut. "Es geht nicht um volle Stadien, sondern um die gesundheitliche Situation". Nun wimmelt es nur so von Toren. Waren die Haxen der Kicker je gesünder als unter Corona? Dann ist auch schon Ende Gelände im Text: "Kühnert kandidiert für den Bundestag - SPD-Vize Kevin Kühnert will die Ansichten der Jusos 2021 auch in den Bundestag tragen. Für einen Erfolg bei der Bundestagswahl müsse sich jedes SPD-Mitglied bestmöglich an der richtigen Stelle einbringen, sagte der 31-Jährige am Dienstag in Berlin". Da geht's nicht um Trockenheit, sondern um Regen in der Traufe. Wenn das Zeitung sein soll, dann kann auch ein E-Werk Kabarett machen. So ein Schlag trifft mit Donnerhall. "Jugendarrest nach sinnlosem Tod eines geschützten Auerhahns". Wann wäre er sinnvoll gewesen? Das kann er nicht mehr krähen, aber ob eine Regierungspräsidentin wirklich nichts anderes zu tun hat, als nach Spaichingen zu reisen, um der Katholischen Kirche ein paar Euros zu übergeben, während es sich leicht nachrechnen ließe, wie teuer den Steuerzahler dieser Aufwand kostet, das steht nicht im Blatt. Ein Lob der Torheit, das schon Erasmus besang: "Schäfer überreicht Spende - Narrenvereine bedenken Stiftungseinrichtung - Die Fasnet wirkt nach: Die Spende von 2500 Euro der Narrenverbände beim Empfang im Basler Hof hat Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer jetzt an das Dienstleistungszentrum Liebenau Teilhabe gGmbH in Spaichingen (wo unter anderem die Werkstatt für Behinderte ist) übergeben".  Auch andere hatten nichts Wichtigeres zu tun. Begleitet wurde sie von Landrat Stefan Bär, Bürgermeister Markus Hugger, dem Präsidenten des Narrenfreundschaftsringes Schwarzwald-Baar- Heuberg Kurt Szofer, Vize Jürgen Köhler und von Mitarbeitern der Stiftung Liebenau". Rechnen sollten sie können! Und auch wissen, was sie tun. Wie kommt eine Regierungspräsidentin dazu, der Caritas in Spaichingen eine Narren-Spende zu bringen, wenn die Zentrale der Caritas in Freiburg residiert und Caritas, auch wenn sie sich e.V. nennen darf, die Katholische Kirche ist, die Stiftung Liebenau aber zur Caritas gehört? Kriegen die Kirchen nicht schon genug vom Staat, und zwar so viel, man spricht von 20,6  Milliarden, dass ein Finanzchef des Erzbistums Köln mal sagte, dass eigentlich auf die Kirchensteuer verzichtet werden könnte?

Alle zur Feuerwehr? 

Fußball-Oberliga
Corona-Verdacht: Südbadisches Pokalspiel für SV Linx ungewiss
Hiobsbotschaft für den SV Linx vor dem Training am Montagabend: Vier französische Spieler des Fußball-Oberligisten hatten am Mittwoch vor einer Woche Kontakt zu einem Profi von Racing Straßburg, bei dem am Montag ein Corona-Test positiv ausgefallen war.
(Miba-Presse. Hat der Ball Corona? Grenze zu!)

Extrem ergiebiger Dauerregen mit 150l/qm:
Deutscher Wetterdienst mit höchster Warnstufe
(focus.de. Wer warnt furztrockene Redaktionen?)

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NACHLESE
Ende der Freiheit
Der Duft des Totalitären: Denunzianten werden gefeiert
Von Laszlo Trankovits
Der „Kampf gegen Rechts“ und „gegen Rassismus“, die MeToo-, die Gender- und die Klima-Bewegung eint, dass sie alle zu einer neuen, gefährlichen Atmosphäre der Diffamierung, Ausgrenzung und Einschüchterung beitragen. Rasant breitet sich eine „Cancel culture“ aus. Auch in Deutschland wächst die Zahl der Opfer...Jedermann im NS-Deutschland, in der Sowjetunion oder in der DDR wusste um die Macht der Denunziation. Blockwarte, KGB-Spitzel und Stasi-Informanten waren zu Recht gefürchtet. Auch kleine Organisationen – wie die Linksradikalen der 68er Generation in KBW, KB und KPD/ML oder aber Sekten wie Scientology – kennen moralischen Terror als Disziplinierungsinstrument in den eigenen Reihen. Wo das „Entlarven“ von Abweichlern Mode oder gar System wird, rückt das Totalitäre näher. Es ist zutiefst Besorgnis erregend, dass Denunziation derzeit im freien Westen sichtlich eine ungeahnte Blüte erlebt, manche Menschen völlig unerwartet mit voller Wucht trifft und damit öffentlich vernichtet...
(Tichys Einblick. Links gegen Anders. Sieg und Tod!)
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Markus Gärtner im Gespräch mit der AfD-Bundestagsabgeordneten auf dem Neuen Hambacher Fest 2020
Nicole Höchst: Kampf gegen Rechts beginnt schon in der Kita
Von MARKUS GÄRTNER
Die erfahrene Lehrerin Nicole Höchst, die auch in der Fortbildung tätig war und eine zeitlang die SPD-Regierung in Rheinland-Pfalz in Sachen Bildungsstandards beriet, wurde während des Neuen Hambacher Festes 2020 im Rahmen einer Interview-Serie zu ihren Erfahrungen mit Schulpolitik, Framing im Unterricht sowie Meinungsfreiheit und Repression befragt. „Schon in der Kita wird der Kampf gegen Rechts betrieben, nicht erst in der Schule“, berichtet die Mutter von vier Kindern. Das Framing lege die Axt an unsere Gesellschaft.Das Haus der AfD-Bundestagsabgeordneten wurde bereits vier Mal beschmiert, sie wurde von einer Antifa-Gruppe in Hachenburg angegriffen. Das Niveau der Zwischenrufe im Bundestag, von denen viele gar nicht im Protokoll auftauchen, sei „unterirdisch“…
(pi-news.net)

6.000 Euro Strafe
Biologe wegen Interview über Gender zu Geldstrafe verurteilt
Von Holger Douglas
Der Kasseler Biologieprofessor Ulrich Kutschera wurde wegen "Beleidigung" verurteilt. Er habe Homosexuelle herabgewürdigt und biologische Fakten ohne Rücksicht auf Gefühle nur benutzt, um die Genderideologie zu kritisieren...Das Verfahren in Kassel war die Fortsetzung eines Prozesses vor einem Jahr, der unterbrochen werden musste.... Jetzt also musste der Prozess noch einmal von vorne beginnen. Allerdings wurden diesmal sämtliche von Kutschera vorgeschlagenen Zeugen vom Gericht nicht mehr geladen. Die Stellungnahmen von fünf Professoren und einem Kinderarzt zum Sachverhalt seien für die Wahrheitsfindung irrelevant. Stattdessen wurden vier Zeugen, zwei homosexuelle Männer und zwei Studenten des AStA, ausführlich vernommen, die sich von Kutscheras Äußerungen betroffen fühlten...Der Fall ist insofern politisch bedeutsam, als der Sprach-Raum für Kritik an der Gender-Ideologie enger wird, da das Recht der Betroffenheit offenbar schwerer wiegt als vermeintlich eindeutige wissenschaftliche Erkenntnisse. Das ist in diesem Fall anders als in der Klimadebatte, wo wissenschaftliche Aussagen über menschengemachte Ursachen für den Klimawandel weithin als unantastbar gelten...
(Tichys Einblick.Gibt es Justiz in einem von Seehofer erklärten "Unrechtsstaat"? Leser-Kommentare: "Ein politischer Prozess halt. Das ist nur ein Vorgeschmack auf die zukünftigen Verhältnisse in dem Land, in dem wir gut und gerne leben". Und: "Sind wir hier in diesem Land schon irgendwo zwischen Kafka und Orwell? Sachverständige Zeugen werden vom Gericht bewusst ausgeschlossen, weil für die Beweisführung angeblich irrelevant. Stattdessen werden als einzige Zeugen Personen aufgeführt, die sich emotional angegriffen fühlen? Und diese Betroffenheit gilt dann als Beweis und steht über den Fakten der Wissenschaft? Bei Corona und Klima hingegen hören wir ständig vom Primat der Wissenschaft als alleinige Entscheidungsgrundlage. Bei Homosexualität ist es auf einmal nur noch Emotion und Moral. Wissenschaftliche Fakten? Pffff! Es herrschen mittlerweile Willkür und Subjektivismus. Die tonangebenden Gruppen in der Gesellschaft drehen es immer so hin, wie es für sie am besten passt. Verlassen kann man sich auf nichts mehr – außer dass man sich auf nichts mehr verlassen kann. Schöne neue Welt". Und: "Die Nicht-Zulassung von Entlastungszeugen der Verteidigung ist allein schon ein Verfahrensfehler dieses Amtsrichters, der sein Jura-Examen wahrscheinlich in der Lotterie gewonnen hat. Allein aus diesem Grund wird die Revision schon erfolgreich sein. Da kann sich Herr Kutschera ganz entspannt zurücklehnen".)

Ahnungsloser Grüner
Habeck hat keine Ahnung von der BaFin, aber viel an ihr zu kritisieren
Von Redaktion
Zum wiederholten Mal offenbart der Grünen-Chef und Journalisten-Liebling Robert Habeck eine erschreckende sachpolitische Unkenntnis. Wer die BaFin derart scharf kritisiert, sollte wenigstens halbwegs über ihre Aufgaben Bescheid wissen. Manch eine Stimme der veröffentlichten Meinung Deutschlands sieht in ihm bereits einen zukünftigen Bundeskanzler....Offenbar hat sich Robert Habeck, der das größte Land und die größte Volkswirtschaft Europas regieren möchte, noch nicht einmal mit den alltäglichsten Grundlagen des deutschen Steuersystems befasst. Sonst müsste er wissen, dass selbstverständlich die BaFin, wie ihr Name schon sagt, Banken, Versicherer und andere Finanzdienstleister beaufsichtigt, aber nicht „mittelständische Unternehmen“, die Handwerker beauftragen. Das tut in aller Regel das zuständige Finanzamt. ...
(Tichys Einblick. Wovon soll der denn Ahnung haben? Er hat mit Deutschland ja nichts am Hut. Da er die "Spitze" der Grünen darstellt, neben einer Mitvorsitzenden, die Bildungsmängel schon mehrmals offenbart hat, kann sich wohl jeder vorstellen, auf welchem Niveau mutmaßlich die Basis Politik zu betreiben versucht.)

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DAS WORT DES TAGES
Oberst Douglas Macgregor spricht fließend Deutsch, kennt sich bestens mit der Geschichte der DDR und deren Zusammenarbeit mit der Sowjetunion aus und soll neuer US-Botschafter in Berlin werden.Der wird sich ja wundern, wen er da im Neuen Deutschland in welcher Position so alles wiederfindet … Schon vor Amtsantritt bestätigt der Ex-US-Offizier, dass von-und-zu-auf-und-davon-Guttenberg, Thomas, die Misere, Flinten-Ursel und Spindschnüfflerin Annegret ganze Arbeit geleistet haben: Deutschland hat Macgregors Wahrnehmung nach „effektiv keine Streitkräfte mehr“, weil die deutsche Bundeswehr „hoffnungslos demoralisiert“ sei. Sorry, Sir, aber nach sechseinhalb Jahren Kita-Ursel & Schnüffel-Annegret hätten die US-Marines auch keine Cojones mehr! Wer schützt uns, wenn die Amis ihre Truppen abgezogen haben? Frankreich? Erdolf? Erdolf wäre etwas teurer, teilt aber unserer Einwanderungswerte …
(Stephan Paetow, Tichys Einblick)
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Einigkeit macht stark:
Die AfD ist in Gefahr
Von MANFRED ROUHS
Das Ausschlussverfahren des AfD-Bundesvorstands gegen Andreas Kalbitz und der Abgrenzungskurs einer knappen Mehrheit in diesem Gremium gegen jeden, der auch schon in den Jahren vor Gründung der AfD im demokratisch-patriotischen Spektrum aktiv war und sich dabei exponiert hat, beschwören Gefahren für die Zukunft der bislang erfolgreichsten deutschen Rechtspartei seit Gründung der Bundesrepublik Deutschland herauf. „Ich kann die Partei nicht zusammenhalten, wenn sie sich auf diese Weise auseinanderdividiert“, beklagt Alexander Gauland, dem die AfD ihren Erfolg bei der Bundestagswahl 2017 zu einem gehörigen Teil zu verdanken hat. Der 79-jährige wird möglicherweise nicht erneut für den Deutschen Bundestag kandidieren – auch, aber nicht nur aus Altersgründen. Er hofft, dass aus der aktuellen Entwicklung der AfD „kein Zerfall der Partei wird“. Denn er ist politisch erfahren genug, um zu wissen, was Spaltung für eine ausgegrenzte und massenmedial verteufelte Partei bedeutet: Der Untergang. Im November 2017 beschloss die in mehreren deutschen Kommunen mit Mandatsträgern verankerte Bürgerbewegung PRO Deutschland ihre Auflösung. Die Bundesversammlung empfahl den Mitgliedern und Spendern, nunmehr die AfD zu unterstützen. Nicht überall, aber vielerorts wies die AfD daraufhin Aufnahmeanträge ehemaliger PRO-Deutschland-Mitglieder zurück. Auch in Remscheid im Bergischen Land, wo PRO Deutschland im Stadtrat vertreten war, mochte die AfD weder Mitglieder, noch Mandatsträger übernehmen.Dort tagte am 4. August 2020 der Wahlausschuss. Die AfD steht bei der Kommunalwahl am 13. September 2020 in der bergischen Großstadt nur in fünf von 26 Wahlbezirken auf dem Stimmzettel. In den übrigen Wahlbezirken fehlten die Kandidaten. Sie werden am Wahltag mit „Null Wählerstimmen“ zu Buche schlagen. Das bedeutet: Die AfD kann sich in etwa 80 Prozent des Stadtgebietes den Wahlkampf sparen, und sie müsste in den fünf Bezirken, in denen sie wählbar ist, mehr als ein Viertel der Stimmen erhalten, um stadtweit über fünf Prozent zu kommen.Die ehemaligen Mandatsträger und Mitglieder von PRO Deutschland dagegen haben im vergangenen Jahr PRO Remscheid gegründet und jeden der 26 Remscheider Wahlbezirke mit einem Kandidaten besetzen können. Ihre Chancen, am 13. September 2020 erneut in den Stadtrat einzuziehen, stehen deshalb gut. Ein Blick auf das Remscheider Wahlergebnis wird sich am Wahlabend also durchaus auch bundesweit für politisch interessierte Menschen lohnen.PRO Remscheid ist eine sehr aktive, kommunalpolitisch erfolgreiche, ausdrücklich lokale Wählervereinigung und stellt die AfD nicht in Frage. Besser als organisatorische Diversifikation wäre ein geschlossenes, bundesweites Auftreten aller politikfähigen Patrioten in und mit der AfD. Es bleibt zu hoffen, dass diese Einschätzung in der AfD mehrheitsfähig ist und auch im nächsten Bundesvorstand, dessen Wahl 2021 ansteht, eine entsprechende Vertretung findet.
(pi-news.net)

Freiheitsdemo in Berlin
Hansjörg Müller kritisiert Distanzierungen von Teilen der AfD-Spitze
Der bayerische AfD-Bundestagsabgeordnete Hansjörg Müller hat am 1. August an der Freiheitsdemo in Berlin teilgenommen. Mit Verwunderung hat er davon gehört, wie sich Teile der AfD-Spitze im Nachhinein von der Demo distanzieren. Nach seiner Meinung spiegeln entsprechende Äußerungen wohl eher die Minderheitsmeinung der Partei wider.
Als größte Oppositionspartei Deutschlands wäre es die Aufgabe der Alternative für Deutschland gewesen,
1.zur Teilnahme mit aufzurufen
2. mit den Organisatoren von Querdenken-711 zusammenzuarbeiten,
3. ganz vorne in erster Reihe mit zu demonstrieren.
Aber nein, einer unserer beiden Co-Bundessprecher distanziert sich von den Bürgern auf der Straße und spricht in seinem Facebook-Post von angeblicher Hysterie auf beiden Seiten. Das ist nicht wahr, die Hysterie liegt nur auf einer Seite; auf Seiten der Staatsmacht, die Angst und Schrecken verbreitet, indem sie eine Krankheit auf Grippeniveau zu einer angeblich mörderischen Pandemie aufbauscht und damit die Grundrechte aushebelt. Genau das passiert doch! Das Infektionsschutzgesetz sagt klar aus, dass sich einschränkende Maßnahmen nur auf „Kranke, Krankheitsverdächtige, Ansteckungsverdächtige und Ausscheider“ beziehen dürfen, aber durch die aktuellen Notstandsverordnungen werden allen Bürgern, werden dem gesamten Volk die Grundrechte entzogen.Dieses Vorgehen ist nicht nur willkürlich, es ist diktatorisch und deshalb erwarte ich von allen AfD-Führungskräften, endlich gegen die Corona-Diktatur aufzubegehren und die Wiederherstellung des Grundgesetzes in unserer zerfallenden Demokratie einzufordern. Wenn sie das weiterhin nicht geschlossen tun, braucht sich niemand zu wundern, wenn
1. um Querdenken-711 herum eine neue politische Kraft entsteht, die das tut, was die AfD-Führung verschlafen hat: die vom Staat außer Kraft gesetzten Bürgerrechte wiederherzustellen
2.Unsere Partei weiter in den Umfragen sinkt. Ist auch logisch, wenn bekannte AfD-Führungskräfte beständig internen Streit befeuern, Säuberungen in den eigenen Reihen durchführen und das alles noch an die Öffentlichkeit tragen. Die Bürger Deutschlands wollen von der AfD Lösungen hören und keine Probleme!
Vergangenen Samstag habe ich mich seelisch wohlgefühlt. Es war ein einmaliges Erlebnis, gemeinsam mit mehreren hunderttausend, freiheitsliebenden Bürgern auf der Straße für das Grundgesetz zu demonstrieren, gegen die willkürlichen Einschränkungen der Corona-Diktatur. Und es war ergreifend, sehr viele AfD-Mitglieder und auch einige Mandatsträger auf der Straße zu treffen, obwohl sie von Teilen der eigenen Führung im Stich gelassen wurden. Das gibt Hoffnung für die Zukunft!
(pi-news.net)

Henryk M. Broder
Steinmeier sorgt vor
Der Bundespräsident nominiert schon mal Sündenböcke, just in time, bevor der Sturm losbricht. Sollte es mit der Erholung unserer Gesellschaft, unserer Wirtschaft, unseres Kulturlebens nicht klappen, dann ist nicht die Politik dafür verantwortlich, sondern einige wenige, die ein Risko für uns alle sind! „Die Verantwortungslosigkeit einiger weniger ist ein Risiko für uns alle! Wenn wir jetzt nicht besonders vorsichtig sind, dann gefährden wir die Gesundheit vieler. Und wir gefährden darüber hinaus die Erholung unserer Gesellschaft, unserer Wirtschaft, unseres Kulturlebens.“..
(achgut.com. Sagt der Bock dem Garten.)

Wissenschaft Juli 2020, Stand Februar 1600
Von Josef Kraus. Wissenschaftsstandort Deutschland: Bislang haben wir uns immer darauf verlassen, dass es hier ganz echt und seriös um Wissenschaft geht. Ausgerechnet die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)stellt nun dieser Tage unter Beweis, dass dies immer seltener der Fall ist...Nein, es steht nicht gut um Wissenschaft, Wissenschaftspolitik und Wissenschaftsförderung, wenn ein Dieter Nuhr Sätze wie die seinen nicht über Wissenschaft aussprechen darf. Dann sind wir zumindest symbolisch wieder nahe dran am Scheiterhaufen...Mindestens ebenso armseelig freilich wie die DFG benehmen sich Teile der deutschen „Qualitätspresse“. Ganz vorne dran die “Süddeutsche“. Sie lässt zu Dieter Nuhr schreiben: „Dass ausgerechnet jemand, der Klima- und Coronaverharmlosern ordentlich Munition liefert, als Botschafter für die DFG den Wert von Spitzenforschung betonen soll, wirkt grotesk.“ Wie bitte? Grotesk? Nein grotesk ist etwas anderes - der Weg der SZ vom „liberalen“ Blatt zum gutmenschlichen Erbauungsblättchen.
(achgut.com. Irgendwann landet alle gleichstromige Presse auf den Wühltischen der Ärztewartezimmer.)

Wahlkampf um den CDU-Vorsitz
Laschet bricht Besuch im Flüchtlingslager Moria ab
Von Redaktion
Der Bürger fragt sich, gehört das zu den Aufgaben des Ministerpräsidenten und wer zahlt diese Kandidatenkür des CDU-Politikers? Für Asylpolitik ist bekanntlich der Bund zuständig und für Außenpolitik erst recht. ..In Moria hielten ihn jedenfalls Migranten nach Medienberichten für den Prime Minister of Germany. Sein Auftritt dort endete in einem Beinahechaos und die Sicherheitskräfte brachten ihn hastig weg...
(Tichys Einblick. In exotischen Ländern ist das so mit Exoten, da wird ein Eichhörnchen schnell zum Teufel.)

Hubertus Knabe
Der Milliarden-Waschsalon
„Die Linke“ fordert derzeit einen Ausschuss in Sachen Wirecard-Milliarden. Leider war man bei sich selbst nicht so konsequent. Vor 30 Jahren sorgte Gregor Gysi dafür, dass das riesige Vermögen der SED mit krimineller Energie beiseite geschafft wurde. Seiner politischen Karriere hat der Milliardenklau nicht geschadet. Ein weiterer Beteiligter an der gigantischen Vermögensverschiebung ist heute Fraktionschef der Linken im Bundestag.
(achgut.com. Wer hat die SED erlaubt, die vorher wohlweislich verboten war?)

Gastbeitrag von Arnold Vaatz:
„Regierung und Medien beschädigen ihre Glaubwürdigkeit“
Zweierlei Maß bei Demonstrationen, Diffamierung von Bürgern – beides passt nicht zu einem demokratischen Land.
Von Arnold Vaatz, stellvertretender Vorsitzender der Unionsfraktion
Zunächst stelle ich klar: Ich halte die Festlegungen der Regierungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie für richtig und ihre Befolgung für erforderlich. Doch dies ist nicht mehr die Kernfrage. Die Kernfrage ist, warum bei gleicher Gefahrenlage die BLM-Demonstration gegen Rassismus allgemein gelobt und toleriert und die Demonstration vom 1. August allgemein verflucht wurde. Das wichtigste Gut einer Regierung ist ihre Glaubwürdigkeit. In einer Diktatur kommt man ohne sie aus, so lange die Argumente aus den Gewehrmündungen kommen. In einer Demokratie zählt sie zu den Grundbedingungen des inneren Friedens...Je mehr Corona herangezogen wird, um Feindbilder wie Trump, Bolsonaro oder Kurz zu pflegen, je mehr Corona-Regelverstöße mit zweierlei Maß gemessen werden – gegenüber links einerseits und gegenüber rechts andererseits – umso mehr wird die Überzeugung wachsen, das der Kampf gegen Corona weniger ein Ziel der Politik als ein Instrument der Politik ist. Wer dies zulässt, fördert die Seuche.
(Tichys Einblick. Das soll er mal der Merkel sagen, wie er aus der DDR stammend.)

Deutsche Flüchtlinge 1945
„Meine Mutter ist für uns verhungert“
Ihr Ziel war Dänemark. ...Jetzt hofften sie, in Sicherheit zu sein.
Welch fataler Irrtum! Ihr Schicksal würde für Jahre heißen: Hunger, Krankheit und Tod. Insgesamt werden 250.000 deutsche Flüchtlinge bis zu vier Jahre in Dänemark hinter Stacheldraht vegetieren. Ihr Verbrechen: ihre Nationalität. Allein 10.000 deutsche Kinder unter fünf Jahren werden in den Lagern sterben. ...Je mehr Flüchtlinge und Verwundete das von Deutschland besetzte Dänemark erreichen, desto schwieriger wird die medizinische Versorgung, die von der deutschen Wehrmacht sichergestellt werden muß. Die Lage eskaliert am 10. März 1945, als Dr. Mogens Fenger, der Vorsitzende des dänischen Ärzteverbandes, die Unterstützung bei der Behandlung von schwererkrankten Flüchtlingen und Schwangeren verweigert. Sie seien als Wehrmachtsangehörige anzusehen und damit von dänischen Ärzten nicht zu behandeln...Sicherlich befanden sich die Dänen nach dem 8. Mai in einer Zwickmühle, verlangten doch die Briten, daß die Flüchtlinge weiterhin in Dänemark blieben, was mit den katastrophalen Zuständen in der britischen Zone begründet wurde. Vier Millionen Dänen hatten eine Viertel Million deutsche Flüchtlinge durchzufüttern....Die Flüchtlinge wurden in rund 40 größere oder kleinere Lager verlegt, teils in Viehwaggons und mit Waffengewalt. ...1999 veröffentlichte die dänische Ärztin und Historikerin Kirstin Lylloff in der Zeitung Politiken Zahlen zur Sterblichkeit der deutschen Kinder in Dänemark....daß 80 Prozent aller Kinder starben und fast 100 Prozent aller Kinder bis zu einem Jahr,.. Lylloff kam zu dem Ergebnis, daß die Kinder nicht durch Fluchtereignisse, sondern durch Hunger, unterlassene medizinische Hilfe und schlechte Lagerverhältnisse nach dem Krieg starben. ... die Dänen nicht gedacht, daß ich denen von der Schippe springe.“ Die letzten Flüchtlinge verließen 1949 die Lager.
(Junge Freiheit. Wer heute von Migranten als "Flüchtlingen" redet und schreibt, hat keine Ahnung, was Verteibung und Flucht sind.)

Leseraufruf
Die „Cancel Culture“ ist ein Rückfall in mittelalterliche Sitten
Den Agitatoren der Cancel Culture geht es um das Ausstoßen missliebiger Meinungen und Menschen aus der Gemeinschaft. Das ist ein Verstoß gegen die Prinzipien der freiheitlichen, diskursiven Demokratie.
VON Josef Kraus
„Cancel Culture“ kommt mehr und mehr in Mode. Wörtlich übersetzt heißt das: Kultur des Löschens, Annullierens, Tilgens, Ungültigmachens, Ausradierens, Ausstreichens. „Kultur“? „Un-Kultur“ wäre die passendere Bezeichnung. „Cancel Culture“ wurde jedenfalls zum Erziehungsmittel von Politik und Medien. ...Was hier stattfindet, auch wenn es nicht um Leib und Leben der Betroffenen geht, ist durchaus vergleichbar mit den Hexen- und Ketzerverfolgungen der Jahre 1000 bis 1750 und den Bücherverbrennungen... Exkommunikation – darum geht es. Wörtlich: um Herausnahme aus der Communis, aus der Gemeinschaft. Wir möchten hier auf TE Beispiele sammeln. Aktuelle Beispiele, Beispiele aus der Vergangenheit, Beispiele aus einer Zeit, als es den Begriff „cancel culture“ noch nicht gab. Es muss daraus ein „Index“ von Verstößen gegen die Prinzipien einer freiheitlichen, diskursiven Demokratie entstehen. Liebe Leser, machen Sie mit!..Also, liebe Leser: Liefern Sie TE Ihre Beispiele. Wir freuen uns darauf.
(Tichys Einblick. Die Umstreiter und Umfrager lassen nicht mit sich diskutieren, denn dazu fehlen ihnen Worte und Bildung. Deshalb ist jeder umstritten, der nicht auf ihrem AQ liegt, sondern IQ haben könnte, weil aus Gripsdrill.)

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