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Gelesen

Nun wissen sie nicht mehr, wo und wer sie sind? Nur Schildbürger können nicht ohne  Brett vorm Kopf leben. Wo ein Ausgang, da auch ein Eingang.

(tutut) - Die Erde ist eine Scheibe. Davon kann sich jeder abschneiden, was er verbocken und verbloggen will. Die Nachrichten von gestern und vorgestern sind die von heute und morgen. Corona auf Teufel komm raus. Ist das Recht weg, regieren die Räuber, sagen Augustinus, Seehofer und Staatsrechtler, und Politik, Polizei und Justiz halten sich daran. Auch ohne Wald, der zum zweiten und wievielten Mal stirbt. "Ein trauriger Teufelskreis", bloggt der Leidartikler als "christliche Kultur und Politik" und meint die Lufthansa, für die Fliegen schöner wäre als sich wegen Corona am Boden zu zerstören. Oder so. Wer das große Sterben hinter allem Lebenden noch immer nicht zur Kenntnis nimmt, der muss wissen, was über 83 Millionen Menschen noch droht: "Mehr als 1000 Corona-Neuinfektionen - Marke erstmals seit 7. Mai überschritten - Pflichttests für Reiserückkehrer ab Samstag". Bloggerin warnt: "Für Testmuffel kann es teuer werden - Wer sich der Testpflicht ab Samstag verweigert, muss bis zu 25 000 Euro zahlen". Was eine Volkskamarilla mal in der Presse hat, lässt sie nie wieder los. Draußen vor der Tür ist's furchtbar. "Warnung vor mehr Dürreperioden", daheim ertrinken die Leut': "Mehr Badetote in Baden-Württemberg", "Herrenlose Hühner in Waldstück im Kreis Sigmaringen geben Rätsel auf", jetzt weiß jeder, woher die täglichen stammen. Wer nun meint, es gehe auch anders, der soll wissen, was niemand weiß: "Schwedens hässliche Seite - Die Infektionszahlen sinken, aber ein Vorwurf bleibt: Mussten viele Alte und Kranke den Corona-Sonderweg in dem skandinavischen Land mit ihrem Leben bezahlen?" Weniger Wissen geht aber immer, denn es gibt ja die da mit den Kobolden und dem Stromspeicher im Netz, denn wer Esken fragt, darf auch die kleinste Bundestagsfraktion nicht übergehen, der umstrittenen Qualitätsjournalisten Lieblinge tauchen direkt aus dem Sommerloch: "Interview: 'Kinder haben einen hohen Preis bezahlt' - Grünen-Chefin Annalena Baerbock zur Corona-Krise und den Lehren daraus - 'Auch beim Klima braucht man Weitblick. Je später wir handeln, desto heftiger und teurer wird's', sagt die Grünen-Vorsitzende Annalena Baerbock, die nun zu ihrer Sommertour startet". Von Klima redet und schreibt die Ahnungslosigkeit. Das reiche TUT ist nicht alternativlos zwischen Arm und Schlotz: "Der Tafelladen zieht um - Der neue Standort befindet sich in der Uhlandstraße - Offizielle Eröffnung am 18. August". Sie schämen sich nicht einmal, denn es gibt ja dies: "Die Qual der Wahl - Tuttlingen ist künftig um zwei Eisdielen reicher - Konkurrenzsituation kam überraschend". Dass Männer noch immer nicht nach der Quote rufen, obwohl gerade wieder zwei Rektorinnen ihren Senf zu offenbarten Extrawürsten abgeben dürfen ("Frau Kauderer, erzählen Sie doch zunächst ein bisschen von Ihrem Lebenslauf!"), überrascht doch immer wohl sie selbst.  Vermutlich gibt es keine Männer mehr unter den 60 Geschlechtern, welche unterm Regenbogen durch Gazetten gespenstern. Der Geischt ist nicht willig, der Veganer schwach. Bevor es in TUT zur politisch korrekten Geschichte geht - "Stadtführung über die Tuttlinger Stolpersteine" - weiß der Spaichinger Bahnhof schon lange, dass er nicht mehr ist, was er ist,  weil Privatsache, auch ohne Brett vor Bahnsteig und Hühnerleiter: "Die weiße Ära am Bahnhof ist zu Ende gegangen - Das alte Bahnhofschild ist verschwunden, aber keiner weiß so genau, wohin".  Wer's vorm Kopf hat, merkt es nicht. Wen könnte es da verwundern, wenn demnächst auch Schilder von umstrittenen Lokalredaktionen verschwunden sind, denn hat Corona nicht ihre Überflüssigkeit demonstriert? "Kniffeln" geht auch ohne!

Tuttlinger Klinikum zahlt Mitarbeitern Corona-Prämie
Es soll eine Wertschätzung für die geleistete Arbeit während der Pandemie sein. Das Kreisklinikum Tuttlingen will die Summe noch diesen Monat auszahlen.
(Schwäbische Zeitung. Welche Pandemie?  Es ist das Geld der Bürger, nicht des Klinikums.)

Winfried Hermann
Verkehrsminister will strenger gegen Maskenverweigerer vorgehen
Dringender Appell des Verkehrsministers: Winfried Hermann hofft darauf, dass die Polizei sowie Bus- und Bahnunternehmen strenger gegen Maskenverweigerer vorgehen. Seine eigenen Mittel sind indes begrenzt.
(Stuttgarter Zeitung. Was geht ihn das an? Wo ist der Landtag, wann vertitt der das Volk gegen eine DDR2-Diktatur?)

Umweltministerium hält Explosion wie in Beirut für unwahrscheinlich
Ammoniumnitrat ist hochexplosiv und giftig. Es steckt in vielen Düngemitteln. In Beirut sorgte die Chemikalie für ein verheerendes Unglück. Auch im Südwesten gab es damit schon Probleme.
(Stuttgarter Zeitung. Erst auf dem Weg zum zweiten Libanon?)

Wegen der Hitze
Warnung vor steigenden Ozonwerten
(Stuttgarter Zeitung. Hölle! Hölle!)

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NACHLESE
Thomas Rietzschel
Merkels Pechvogel rettet den Einzelhandel
Peter Altmaier ist Merkels Mann für alle Fälle. Jetzt will er den von Umsatzeinbrüchen bedrohten Einzelhändlern in den Innenstädten helfen, ihre Aktivitäten ins Netz zu verlegen. Die Frage, wozu man noch analoge Geschäfte braucht, wenn man digital einkaufen kann, kommt ihm nicht in den Sinn. Nun ja, der Mann ist Wirtschaftsminister, das hat mit Kaufen und Verkaufen wenig zu tun...
(achgut.com. Einmann und Jurist. Was ist unter Merkel zu erwarten? Ein Saarländer stand mal über ihr.)
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News-Redaktion
Corona: Jetzt Isolations-Haft für Kinder?
Gesundheitsämter in mehreren Bundesländern fordern Eltern in der Coronakrise dazu auf, ihre Kinder in häuslicher Quarantäne getrennt von der Familie in einem Raum zu isolieren, wenn ein Corona-Verdacht besteht, berichtet die „neue Westfälische“. Zudem drohten sie Eltern, dass bei Zuwiderhandlung das Kind in einer geschlossenen Einrichtung für die Dauer der Quarantäne untergebracht werde. ..Nach Informationen von nw.de, der Online-Ausgabe der in Bielefeld erscheinenden Tageszeitung „Neue Westfälische“, haben die Gesundheitsämter der Kreise Offenbach und Karlsruhe in einer Anordnung gefordert, es solle keine gemeinsamen Mahlzeiten geben. Zudem drohten sie Eltern, dass bei Zuwiderhandlung das Kind in einer geschlossenen Einrichtung für die Dauer der Quarantäne untergebracht werde. Bei den Empfängern der Anordnungen handelt es sich um Eltern von Kindern zwischen drei und elf Jahren. Unter der Überschrift „Gesundheitsamt will Eltern die Kinder wegnehmen“ berichten inzwischen auch bild.de..
(achgut.com. Deutschland Merkel-Knast sägt sich ab den eigenen Ast. Gab's Kindesentzug nicht schon in der DDR zur politischen Bildung? Ist Deutschland ein Irrenhaus und die Welt verrückt? Ist sowas nicht Staatsterror nach Putsch gegen das Volk? Wo bleibt der im Grundgesetz geforderte Widerstand?)


Großeinsatz in Plattling
Mann ersticht Frau bei Edeka-Parkplatz - vor den Augen des gemeinsamen Kindes
Am Donnerstagabend ist es in Plattling im Landkreis Deggendorf zu einem Tötungsdelikt gekommen. Ein Mann erstach eine Frau auf einem Supermarkt-Parkplatz - vor den Augen des gemeinsamen Kindes. Der Tatverdächtige wurde festgenommen.
(focus.de. Aber, aber Herr Burda, auch auf Qualitätsjournalismus? Die gesamte deutsche Weltpresse wie gewohnt ahnungslos. Edeka-Parkplatz ist ja das Wichtigste. Auflösung: 28-jähriger alkoholisierter Afghane, 20-jährige Deutsche, achtmonatiger Säugling. )

Magdeburg:
Syrischer Messerstecher verletzt Menschen
Am Donnerstag gegen 15:40 Uhr kam es im Bereich der Straßenbahnhaltestelle Milchweg zu einer Gewalttat, bei welcher ein 21-jähriger Mann Passanten mit Messern angriff.Nach ersten Erkenntnissen befand sich ein 21-jähriger Syrer an der Straßenbahnhaltestelle Milchweg. Laut Zeugenangaben kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen dem 21-Jährigen und einer unbekannten Frau mit einem Kinderwagen. Die Unbekannte soll hierbei verletzt wurden sein. Der 21-Jährige soll sich in der weiteren Folge in eine zwischenzeitlich eingefahrene Straßenbahn der Linie 1 begeben und hier Insassen, darunter eine 72-jähriger Magdeburgerin, mit Küchenmessern bedroht haben. Im Anschluss verließ der Täter die Straßenbahn und befand sich, mit erhobenen Messern in seinen Händen, auf der Kreuzung Ebendorfer Chaussee / Johannes-R.-Becher-Straße. Ein 45-jähriger PKW-Fahrer und ein weiterer PKW-Fahrer bemerkten die Situation. Den beiden Männern gelang es, den 21-Jährigen zu überwältigen und bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten. Bei der Auseinandersetzung erlitt der 45-jährige PKW-Fahrer Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus verbracht.Die Hintergründe der Tat sind Gegenstand der aktuell laufenden Ermittlungen. Eine politisch motivierte Tat ist gegenwärtig nicht auszuschließen.
(Polizeirevier Magdeburg. Islam ist Politik!)

Sonderpädagogische Maßnahmen - wie bitte?
Die Botschaft der Berlin-Demonstration: Ihr seid nicht Erzieher der Bürger
Von Alexander Wendt
Die Demonstration in Berlin war nur ein Symptom: immer mehr Bürgern reicht der anmaßende Belehrungston von oben. Wer Erwachsene wie Kinder behandeln will, hat in einer Demokratie nichts verloren. Unmittelbar nach der Demonstration in Berlin gegen die Corona-Maßnahmen vom 1. August kam Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller in das Studio des Rundfunk Berlin-Brandenburg. Die Wortwahl des Reporters und die des SPD-Politikers gehört zu den Tiefpunkten der politisch-medialen Sprache. Gleichzeitig war der Moment erhellend. „Braucht es jetzt sonderpädagogische Maßnahmen, um erzieherisch tätig zu werden?“, fragt der RBB-Journalist. Er spricht über die Demonstranten, die er offenbar für schwer erziehbare Fälle hält. Müller antwortete mit verkniffenem Mund: „Bei solchen Leuten haben wir ja schon einiges probiert.“ Er weist also nicht die Anmaßung zurück, Erwachsene zum Objekt politischer Erziehung zu erklären, sondern bedauert, dass die bisherigen Maßnahmen bei „solchen Leuten“ nichts bewirkt hätten... Es ist Zeit für Bürger, sich erwachsen zu verhalten. Beziehungsweise erwachsen zu werden...
(Tichys Einblick. So hat früher das "Massenmedium Fernsehen" der "Aktuellen Kamera" gefragt und gesendet. Kigatante Merkel und ihren Volkslehrern und Volksredakteuren geht nur was an, was ihnen der Volkssouverän sagt und aufgibt!)

Grenzbote.

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DAS WORT DES TAGES
Natürlich haben wir das Recht, jeden zu kontrollieren und zu prüfen, ob er ein Einreiserecht hat. Und wenn jemand aus einem sicheren Drittstaat kommt und Asyl begehrt, kann er sofort zurückgeschickt werden. Das ist eindeutige Rechtslage. Andere EU-Staaten machen das so. Die Dänen schicken jeden zurück, der aus Deutschland kommt. Auch die Schweden weisen inzwischen zurück.
(Prof. Dr. Rupert Scholz, CDU, Staatsrechtler, ehemaliger Verteidigungsminister)
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Politische Korrektheit
Augsburger „Mohren“-Hotel benennt sich um
Das Hotel „Drei Mohren“ in Augsburg hat wegen anhaltender Kritik seinen Namen in „Maximilian’s Hotel“ geändert. So bekunde man auch seine „Verantwortung in unserer vielfältigen, bunten Gesellschaft“, lautete die Begründung des Unternehmens.
(Junge Freiheit. Der ahnungslose Mohr tut seine Schuldigkeit der allgemeinen Dummheit.)

Brandanschläge in Neukölln
Wegen angeblicher AfD-Nähe: Staatsanwalt von Fall abgezogen
Die Generalstaatsanwaltschaft Berlin hat die Ermittlungen wegen mutmaßlich rechtsextremer Brandanschläge im Stadtteil Neukölln übernommen, weil ein Staatsanwalt im Verdacht steht, ein AfD-Anhänger und daher befangen zu sein. Gegenüber einem Angeklagten soll der Staatsanwalt geäußert haben, er stehe der Partei nahe.
(Junge Freiheit. Wenn schon, dann Merkelblock, wo kämen wir sonst hin, etwa in Rechtsstaat und Demokratie?)

„Vogelschiß-Rhetorik“
Trittin wettert gegen designierten US-Botschafter wegen Kritik an deutscher Asylpolitik
Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Jürgen Trittin hat Äußerungen des designierten US-Botschafters Douglas Macgregor über die deutsche Einwanderungspolitik kritisiert. Der künftige diplomatische Vertreter der USA in der Bundesrepublik hatte unter anderem die Aufnahme moslemischer Asylbewerber beanstandet.
(Junge Freiheit. Ochs und Esel sind  kommunistisch.)

Ulrike Stockmann
Wir machen sauber! Eine deutsche Kehrwoche
Was für eine hysterische Woche! Nach dem Ausschluss Sarrazins aus der SPD, der Aufregung um die Corona-Proteste in Berlin, dem Skandal um Dieter Nuhrs Beitrag für die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), der fristlosen Kündigung des Basketballers Joshiko Saibou wegen Teilnahme an der Corona-Demo, steht nun die Kabarettistin Lisa Eckhart (mal wieder) im Kreuzfeuer.
(achgut.com. Proleten aller Länder vereinigen sich im linksgrünen Einheitssozialismus.)

Johannes Eisleben
Bischöfliche Anleitung zum Kirchen-Suizid
Den Kirchen laufen immer mehr zahlende Mitglieder davon. Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat nun mit „Elf Leitsätzen für eine aufgeschlossene Kirche“ darauf reagiert. Einige Bischöfe versuchen, die Kirche zu einer von Gott befreiten Institution umzubauen und den Glauben durch politische Gesinnungsethik zu ersetzen. Es ist eine sehr wirkungsvolle Suizidanleitung für die evangelische Kirche als Institution.
(achgut.com. Ein Beelzebubenstück.)

Anabel Schunke
Wir lassen uns unsere Vielfalt nicht nehmen
In der Kleinstadt Waghäusel in Baden-Würtemmberg wurde ein Mann von zwei Bewohnern des örtlichen Asylheims in Gleisbett gestoßen und am Rausklettern gehindert bis ein Zug einfuhr. Die SPD sorgt sich seitdem besonders um den Ruf der örtlichen Migranten und die „Vielfalt“ der Bevölkerung, auf die man stolz sei. Die Empathie für das Opfer muss da hintendan anstehen.
(achgut.com. Welt verkehrt im Politdauerkarneval.)

Bernhard Lassahn
Maskenfrei im Norden: Die spinnen, die Finnen!
Was ist los im Norden? Keine Maskenpflicht in Finnland – wie ist das möglich? Ich habe einen persönlichen Finnland-Korrespondenten – Thomas Penttilä –, der mir regelmäßig berichtet, was da oben los ist und der mir, da wir uns schon länger kennen, das Geheimnis verraten hat, mit dem es die Finnen schaffen, einigermaßen glimpflich durch die Krise zu kommen.
(achgut.com. Die haben eben keiner Banker als Gesundheitsminister und keine Physikerin als Wissensabkanzlerin.)

Wahlrecht ab 16? Die Sicht eines 17-Jährigen
Vor 50 Jahren, am 31. Juli 1970, trat eine Grundgesetzänderung in Kraft, die das Mindestalter sowohl für das aktive als auch das passive Wahlrecht auf 18 festsetzte. Der damalige Bundeskanzler Willy Brandt hatte dieses Ziel beim Wahlkampf unter dem Titel „Mehr Demokratie wagen“ beworben. Inzwischen ist das Wahlalter 18 für uns üblich. Einige Bundesländer haben das aktive Wahlrecht bei den Landtagswahlen bereits auf 16 gesenkt. Auch über eine Senkung des Wahlalters auf Bundesebene wird seit langem diskutiert...18 ist das Alter, ab dem man volljährig ist. Man ist vollkommen strafmündig, darf Kaufverträge abschließen und muss sich nichts mehr von seinen Eltern vorschreiben lassen. Man könnte also sagen, die Person ist ab diesem Zeitpunkt gänzlich mündig. Daher wurde auch das Wahlalter auf dieses Alter gesetzt. Auch wenn eine einzelne Stimme bei einer Wahl selten etwas ändert, so erfordert die politische Mitbestimmung definitiv einen Reifegrad, den selbst viele 18-Jährige noch nicht erreicht haben.
(achgut.com. Grüne Kirschen sind unreif, denn nicht jeder Kern ist Stein des Weisen.)

LEGALISTISCHER ISLAM(ISMUS)
Grüne halten an Kandidatur eines Milli-Görüs-Funktionärs fest
Trotz Kritik aus den eigenen Reihen halten die Bielefelder Grünen offiziell an ihren Wunsch-Kandidaten fest: Ein Funktionär der islamis(tis)chen Milli-Görüs-Bewegung. Die Grünen unterstützen damit den legalistischen Islamismus.
VON Zara Riffler
(Tichys Einblick. Echte Journalisten sollten es wissen oder bei Erdogan nachschlagen: Islamismus gibt es nicht. Ersetzen Moslems in der CDU nicht das C durch eine mutmaßlich faschistische Ideologie? Den Grünen ist vieles wenn nicht gar alles zuzutrauen der Macht wegen.)

CSU-Pressesprecher rudert nach Kritik zurück
Grüne Schuldumkehr: Menschenfeind ist, wer Ungeborene schützen will
Ein Pressesprecher der CSU hat auf Twitter Kritik und Beleidigungen erhalten, weil er Abtreibungen bis kurz vor der Geburt kritisiert hatte. Die Grünen-Politikerin Laura Sophie Dornheim hatte sich für die Abschaffung des Abtreibungsparagraphen ausgesprochen. Er wurde für die Ablehnung dieser Forderung als „menschen- und frauenfeindlich“ bezeichnet – und entschuldigte sich.
(Junge Freiheit. In Bayern sind  Hopfen und Malz verloren.)

„80 Prozent der Türken sind rassistisch“
ARD-Rührstück zu „Flüchtlingen“ in der Türkei
Von SARAH GOLDMANN
Die staatliche Pro-Flüchtlingspropaganda hat in allen Mainstream-Medien, aber insbesondere bei den Lohnschreibern von ARD und ZDF zur Ausbildung bestimmter Genres geführt. Da gibt es einmal die Geschichten um die ehrlichen Flüchtlinge, die Brieftaschen mit großen Geldbeträgen finden und sie sofort abgeben. Sie sollen die moralische Vollkommenheit der Flüchtlinge zeigen. Andere Geschichten stellen den Fleiß und das unglaubliche Geschick der Flüchtlinge heraus.Bis man es schließlich nicht mehr glaubte, wurden uns auch ihre fantastischen Qualifikationen weisgemacht, Stichwort „Ärzte und Ingenieure“. Schließlich werben die Öffentlich-Rechtlichen für Merkels Flüchtlingspolitik, indem sie Rührstücke aufführen, in denen um Mitleid mit den „Schutzsuchenden“ geworben wird. Letzteres stand am Freitag, dem 07.08., bei den ARD-Nachrichten wieder auf dem Programm, ein Bericht über Flüchtlinge in der Türkei, Titel: Syrische Flüchtlinge in der Türkei, „Uns sind alle Türen verschlossen“. Wie bei allen Rührstücken, die das Ziel haben, Mitleid zu erzeugen, ist die durch den Autor Christian Buttkereit geschriebene Realität anfällig für Widersprüche und Ungereimtheiten. Sie rühren daher, dass die Wirklichkeit auf ein Ziel hin zurechtgebogen wurde, so auch hier.
1. Akt: Fünf Monate eingesperrt in einer Wohnung
Den Aufhänger bildet die Behauptung, die Kinder einer syrischen Flüchtlingsfamilie hätten in fünf Monaten nur zweimal ihre Wohnung in Istanbul verlassen können:
Eine ruhige Seitengasse in einem einfachen aber irgendwie doch ganz beschaulichen Istanbuler Viertel nahe des Goldenen Horns. Auf der Straße spielen Kinder Fußball, türkische Kinder. Wassim dagegen sitzt mit seinen vier Geschwistern in der Wohnung. Sie sind Syrer. Auf die Straße traue er sich nicht mehr, sagt der 10-Jährige:
„Ich habe dort mit dem Roller gespielt, und die Nachbarin hat mir gesagt, wenn ich eines der anderen Kinder anfahre, wird sie mich verprügeln. Sie sagte zu mir, komm nie wieder hierher.“
In den fünf Monaten, die die Wassims-Familie hier lebt, waren er und seine Geschwister nur zweimal draußen. Erst durften sie nicht wegen Corona, später befürchteten sie, von den anderen Kindern oder Nachbarn schlecht behandelt zu werden.
Geschickt knüpft der Autor hier an Erfahrungen an, die den meisten Lesern aktuell geläufig sind, schlimme Erfahrungen. Zweimal so schlimm dann also für die syrischen Flüchtlinge wegen der doppelten Zeit? Glaubhaft ist das nicht: Vermutlich mussten Vater und Mutter doch irgendwann die Wohnung zumindest verlassen, um Lebensmittel einzukaufen. Es stellt sich die Frage, warum Mama und Papa dann so herzlos waren und die Kinder nicht wenigstens ins Geschäft mitnahmen. Oder warum sie ihre Kinder nicht weiter weg von der bösen Nachbarin unter ihrer Aufsicht spielen ließen. Buttkereit hinterfragt das nicht und er bezweifelt es nicht.
2. Rühr-Akt: Die Kinder dürfen nicht die Schule besuchen
Vater Mohammed beklagt, dass seine Kinder dieses Jahr nicht mehr zur Schule gehen dürfen: „Ich glaube nicht, dass sie dieses Jahr zur Schule gehen können. Ich habe versucht, sie anzumelden, aber sie haben sie abgewiesen.“ Drei Gründe werden im Bericht genannt, die Buttkereit selbstverständlich nicht hinterfragt:
– die Kinder würden kaum Türkisch sprechen,
– sie hätten kein Tablet für den Unterricht und
– sie können nicht angemeldet werden, weil sie im 1000 km entfernten Mersin registriert wurden
Schauen wir uns die Gründe im Einzelnen an: Dafür, dass der zehnjährige Wassim „kaum Türkisch spricht“, hat er die recht umfangreiche und differenzierte Drohung der Nachbarin (siehe oben) allerdings gut verstanden. Wenn Papa Mohammed seine Kinder nicht zur Schule anmelden kann, wie er sagt, fragt es sich, wie die Kinder dann mit Tablet am Unterricht besser teilnehmen können als ohne Tablet, wenn es ihnen soundso verwehrt ist. Und schließlich hat es der dritte Punkt in sich. Seit 2019 gibt es in der Türkei eine Residenzpflicht, wie die WELT im Juli 2019 berichtete: Die türkische Regierung hat allen Syrern in Istanbul ohne gültige Papiere eine Frist bis zum 20. August gesetzt, um die Bosporus-Metropole zu verlassen. Bis dahin müssten Syrer, die in anderen türkischen Provinzen registriert seien, dorthin zurückkehren, teilte das Istanbuler Gouverneursamt am Montag mit. Wer anschließend noch in Istanbul sei, werde in die entsprechende Provinz zurückgeschickt. Buttkereit vom SWR war so nett zu sagen, dass Mohammeds Familie seit fünf Monaten in Istanbul wohnt. Er sagte aber nicht, dass dies bereits seit einem Jahr nicht mehr erlaubt ist. Die Klage über den fehlenden Schulbesuch und eine fehlende Krankenversorgung hat sich Papa Mohammed also selbst zuzuschreiben, weil er gegen bestehende türkische Gesetze verstoßen hat und illegal seinen Residenzort verließ. Das schreibt Buttkereit nicht, warum nicht? Weil er es nicht weiß? Dann wäre er – mit Bertolt Brecht gesprochen – ein Dummkopf. Weil er die Wahrheit absichtlich unterschlägt? Was wäre er dann?
3. Akt: Die armen Flüchtlinge können nicht weiter nach Europa
Papa Mohammed beklagt, dass 80 Prozent der Türken rassistisch seien. Vielleicht stimmt es, vielleicht hat es auch Gründe. Einen nennt ein Flüchtlingshelfer in dem ARD-Bericht: Die Türken seien davon ausgegangen, Gäste (!) aufzunehmen und keine Menschen, die dauerhaft bleiben wollen. Auch die Mutter der beschriebenen Familie, Marwan, will nicht gehen: „Wenn die Situation in Syrien besser wird und Assad geht, dann würde ich zurückkehren.“ Was aber genau besser werden muss und vor allem, wer das erledigen soll, erfragt der „ARD-Journalist“ nicht von der Familie. Mit einem bedeutungsschweren Satz unterstreicht er stattdessen am Ende seines Rührstücks Mama Marwans düstere Zukunftsvisionen: „Unsere Kinder erwartet ein hartes Leben, wenn sie hier aufwachsen. Für sie wird es noch schlimmer werden, als für uns.“
Es ist zu befürchten, dass sie Recht hat. So erklärt sich dann auch das merkwürdige Symbolbild, das nicht eine beengte Wohnung zeigt oder Kinder, die sehnsüchtig vor einer Schule stehen, sondern verhärmte Familien im kalten Nebel eines Flüchtlingstrecks. Sie wollen weiter, sie müssen weiter, die Armen. Die Richtung, moralisch und geographisch, ist dem gut erzogenen ARD-Leser hier bereits längst klar. Schluss: Was macht einen wie Buttkereit zum ARD-Korrespondenten? Christian Buttkereit vom SWR ist ein moralisierender Merkel-Schreiber, der seinen Dienst gewissenhaft versieht. Er hat das Elend der syrischen Flüchtlingsfamilie ausdrucksstark geschildert, ein wenig weggelassen, aus Dummheit oder aus Berechnung, hier und dort etwas unhinterfragt hingenommen und viel Stimmung erzeugt für die armen Kinder, die arme Mutter und den armen Vater. Wie wird man zu so einem „Journalisten? Vielleicht ist es die richtige „Haltung“, öko-, friedens- und flüchtlingsbewegt. In seiner Vita der ARD führt Christian Buttkereit sicher nicht zufällig an, dass er zwischen Ausbildung und Zivildienst eine viermonatige Fahrradreise von Ostwestfalen bis in die Südtürkei machte.
(pi-news.net)

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