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Gelesen

Rette sich, wer kann!

(tutut) - Pippi Langstrumps Welt - oder Nachrichten aus Absurdistan. Wie viele Bäume kostet  "Trossinger müssen sich ums Trinkwasser nicht sorgen" oder Tuttlinger Geschwätz: "Interview: Ein Thema in 6 Minuten und 40 Sekunden - 'Pecha Kucha': Wer Interesse hat, kleinen Vortrag zu halten, kann sich melden"? Das kommt nicht Spanisch vor, sondern "'Pecha Kucha' kommt aus dem japanischen und bedeutet so viel wie ein kurzes Gespräch. Es handelt sich um eine Veranstaltung, bei der es verschiedene Kurzvorträge gibt. Jeder, der Lust hat, kann eine Pecha Kucha halten. Sie besteht aus 20 Power Point-Folien. Jede Folie bleibt 20 Sekunden lang stehen, der Redner spricht 20 Sekunden dazu. Damit dauert jeder Vortrag 6 Minuten und 40 Sekunden". Also so lang und breit wie eine Zeitung am blauen Montag. Linksgrün abgedrückt: Je tiefer das Loch, desto plumps. Neuer Versuch: "OGL: 'Ringzug komplettieren'... Für Kreisrätin Heidrun Hog-Heidel aus Geisingen sei das bisherige Angebot ohne weitere Haltepunkte zwischen Immendingen und Donaueschingen nicht stimmig. Die Diskussion darüber sei nicht beendet, sondern müsse neu aufgerollt werden, gerade wenn man die Zunahme der zugelassenen Pkws im Kreis Tuttlingen sehe. 'Wie, wenn nicht mit dem Ringzugkonzept, bekommen wir die regionale Verkehrswende hin?', so die Kreisrätin". Allgemeine Panik auf der "Corona". Schwere Kost zum Wochenanfang. Wer im Kreis herum fährt, wird nie ankommen. Altes Keltensprichwort. "Der Spaichinger Heilpraktiker Helmuth Gruner gibt Gesundheitstipps", denn "Schon die Kelten schätzten Grünkern". Wo sind sie gelandet mit des Pudels grünem Kern? Ausgestorben sind sie! Erst durch die Römer, die dann durch die Alemannen. Wohlfahrtsverwöhnte Neo-Marxisten zeigen nun, wo es in die Zukunft geht. "Mädchen und Jungen verabschieden sich vom Kindergarten - St. Franziskus organisiert besonderen Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche - Mit einem besonderen Gottesdienst nach Corona-Vorschriften haben die Erzieherinnen aus dem St.-Franziskus-Kindergarten ihre Kinder in die Schule verabschiedet. Noah und seine Arche standen im Mittelpunkt der Feier in der Stadtpfarrkirche, so eine Pressemitteilung". Wurden die Kirchen nicht rechtzeitig hingeschleust mit ihren Rettungsschiffen? Was wollten die Kleinen aus Spaichingen auf einer Arche im Orient wie in 1000 und 1 Nacht  in der Kirche, wobei der Staat die Reise bezahlt? Was haben sie verbrochen, dass sie abgestraft wurden? "Als aber der Herr sah, dass der Menschen Bosheit groß war auf Erden und alles Dichten und Trachten ihres Herzens nur böse war immerdar, da reute es den Herrn, dass er die Menschen gemacht hatte auf Erden, und es bekümmerte ihn in seinem Herzen, und er sprach: Ich will die Menschen, die ich geschaffen habe, vertilgen von der Erde, vom Menschen an bis hin zum Vieh und bis zum Gewürm und bis zu den Vögeln unter dem Himmel; denn es reut mich, dass ich sie gemacht habe. Aber Noah fand Gnade vor dem Herrn". Wer denkt sich sowas aus für einen Kindergartenabschied? Es grünt so grün: Im Mai 2007 baute die Umweltorganisation Greenpeace auf dem Ararat in 2500 Metern Höhe ein Modell der Arche Noah, um vor einer "bevorstehenden Klimakatastrophe" zu warnen. Der Nachbau ist zehn Meter lang, vier Meter breit und vier Meter hoch. Zukünftig soll er als Schutzhütte für Bergsteiger dienen. Bergschwimmer? Ist Corona auch eine Gottesstrafe, direkt von einer CDU-Kanzlerin? Curt Goetz sollte sie kennen statt Greta, denn der könnte hilfreich sein: "Nach dem Gesetz, dass ein Mittel gegen eine Krankheit immer dann gefunden wird, wenn sie ihren Höhepunkt erreicht hat, wenn sie schier unerträglich geworden ist, nach diesem Gesetz muss heute oder morgen die Mikrobe der menschlichen Dummheit gefunden werden. Wenn es gelingt, ein Serum gegen die Dummheit zu finden, diese entsetzlichste aller ansteckenden Krankheiten, dann wird es im Nu keine Kriege mehr geben, und an die Stelle der internationalen Diplomatie wird der gesunde Menschenverstand treten". Wenn sie nicht gestorben sind, warten sie noch, mit Maske an der nächsten Bushaltestelle. Es gibt Dinge zwischen Halm und Wurzel, die sich nur Grünzeug ausdenken kann, als Allererstes grünlinke Propaganda an einem Montag von einer Landeskorrespondentin, der bis heute die Stuttgarter Event-Party wie ein Ungeheuer von Loch Ness am Neckar vorkommen muss. Nun das: "Berufsvereinigung der Polizei fordert Rassismus-Studie - Kriminologe nennt offizielle Zahlen zu Racial Profiling in der Polizei von Baden-Württemberg nicht repräsentativ". Wer wurde gerufen und auserwählt? Das wird im Zeitungsaufmacher verschwiegen, dabei handelt es sich um die Grünen, die ein anderes System, ein anderes Land wollen. Ist sowas mit dem Grundgesetz vereinbar? Gleichzeitig werden Polizeibeamte verfolgt, suspendiert, welche der Nähe zur größten demokratischen Oppositionspartei "verdächtigt"  werden  oder von Meinungsfreiheit Gebrauch machen und  auf Demonstrationen für das Grundgesetz auftreten.  Da fällt einer "Unabhängigen Zeitung für christliche Kultur und Politik" nichts auf?  "Der Vizechef der Berufsvereinigung PolizeiGrün fordert eine unabhängige Studie zu Rassismus in der Polizei. 'Wir haben seit den NSU-Morden immer wieder erschreckende Vorfälle innerhalb der Polizei in Deutschland gehabt. Wir wissen aber nicht, ob das Einzelfälle waren oder nur die Spitze des Eisbergs', sagte Armin Bohnert, selbst Polizist in Baden-Württemberg, der 'Schwäbischen Zeitung'. 'Deswegen brauchen wir dringend eine wissenschaftliche Studie dazu, und zwar von externen Experten', erklärte Bohnert weiter". Ein Verein für Parteireklame. Wozu? Ist doch schon alles ein Verein, denn es gibt nichts Neues unter der Sonnenblume.  Wie viele Mitglieder hat er denn?  Hat er am blauen Zeitungsmontag was gegen die blaue Uniform, welche die grüne abgelöst hat? "PolizeiGrün" ist ein Verein, e.V., und keine Gewerkschaft. Qualitätsjournalismus. "PolizeiGrün" wurde  in Freiburg(!) gegründet, der Grüne  Oliver von Dobrowolski war  seit 2013 Vorstandsmitglied und ist seit März 2018 1. Vorsitzender des Vereins. Dieser sieht sich als polizeiliche Interessenvertretung für Mitglieder von Bündnis 90/Die Grünen und der Partei nahestehender Menschen versteht. Rassismus bei der Polizei? Ja, der geht so: "Sylvie Nantcha hat Rassismus selbst erlebt. Sie saß im Zug von Berlin nach Freiburg, als drei Polizeibeamte sie aufforderten, sich auszuweisen - als Einzige im überfüllten Zugabteil. Sie habe die Beamten gefragt, warum gerade sie kontrolliert werde und sie aufgefordert, zumindest eine weitere Person zu kontrollieren - worauf die Polizisten nicht eingegangen seien. 'Dann habe ich gesagt, dass ich Stadträtin in Freiburg bin'. Da hätten sich die Polizisten entschuldigt und seien gegangen. Heute lacht sie darüber. 'In der Situation fühlt man sich aber wie eine Kriminelle', sagt sie. Nantcha, CDU-Politikerin und Vorsitzende des African Network of Germany (TANG), bekommt viele Nachrichten von Menschen, die willkürlich kontrolliert worden seien, wie sie erzählt: 'Racial Profiling passiert jeden Tag'". Die gebürtige Kamerunerin ist seit 2003 Deutsche, anscheinend aber nicht angekommen, wenn sie so zitiert wird: "Die Studie ist ein wichtiger Schritt für das Vertrauen zwischen der Polizei und der afrikanischen Community", denn "die Beziehung sei schwer belastet: 'Die afrikanische Community hat nicht den Eindruck, dass die Polizei sie beschützt". Was denn nun? Deutsch oder afrikanisch?  Sie hat einen Dr. phil. aus Freiburg "im Bereich der Interkulturellen Germanistik, ist seit 2009 freiberuflich tätig, verfasste sie ein Buch für den Weltgebetstag 2010, gründete gleichzeitig mit ihrem Mann, einem SAP-Senior-Berater, ein Beratungsunternehmen. Sie ist interkulturelle Germanistin, Moderatorin von Tagungen und Workshops, Fachreferentin und Trainerin und arbeitet mit wissenschaftlichen, politischen, kulturellen und kirchlichen Organisationen. Seit 2015 arbeitet sie als Projektmanagerin in den Bereichen Integration, Entwicklungszusammenarbeit und Wirtschaft". (Wikipedia). Wäre die nicht was für die CDU im nächsten Jahr gewesen statt einer Problem- "Spitzenkandidatin" ebenfalls mit Dr.phil? "CDU-Fraktionschef sorgt sich nicht um geringe Bekanntheit von Spitzenkandidatin - Viele Baden-Württemberger wissen nicht, wer die Spitzenkandidatin der CDU für die Landtagswahl im März 2021, Susanne Eisenmann, ist. Die amtierende Kultusministerin des Landes war knapp der Hälfte einer Umfrage von Infratest Dimap im Auftrag von SWR und „Stuttgarter Zeitung“ Ende April unbekannt. CDU-Fraktionschef Wolfgang Reinhart sieht darin kein Problem. 'Wenn sie jetzt noch nicht so bekannt ist, dann zeigt das nur, dass das ein Marathonlauf ist, dass du als Spitzenkandidatin keinen Kurzsprint machen kannst'". Der hat gut reden, wie auch Strobl, denn die drücken sich, nachdem Guido Wolf beim letzten Mal mit seinem Wahlkampfbus sozusagen an die Wand fuhr. Und ist es nicht besser für Eisenmann, dass nicht jeder weiß, wer für den Bildungsschlamassel im Land verantwortlich ist? Während Erwin Teufel noch Wahlen gewann, auch weil er sagte, ohne Arbeit ist alles nichts, versuchen sie die linke Tour, mit der selbst Vollbeschäftigung nichts ist. "Vier-Tage-Woche gefordert - Südwestmetall weist Vorstoß der IG Metall zurück". Warum überhaupt noch arbeiten, warum noch in die Schule, wenn strafrechtlich relevante grüne Schwänzer und bildungsfernes Dummgebabbel Audienz bei einer "CDU"-Kanzlerin bekommen? "Keine Dummheit ist so groß, als dass sie nicht durch Beharrlichkeit noch größer werden könnte". Curt Goetz zum Allerletzten, bevor der von Berlichingen das Fenster zuschmeißt, nachdem er Ritter Goethe mit eiserner Hand und schwäbischem Gruß zitiert hat.

MEISTERSCHREIBER
Trossingen
Auf Grillstelle brennt es nach Vandalismus
(Schwäbische Zeitung. Was heißt das auf Deutsch, Redakteurin?)
Wie fair wohnt es sich in Tuttlingen?
(Schwäbische Zeitung. Dritte Welt, Volontärin?)
Spaichingen
Gebäudebrand entpuppt sich als angebranntes Essen
(Schwäbische Zeitung. Wie meinen?)
Merkel kann sich längeres Kurzarbeitergeld vorstellen
(Schwäbische Zeitung. Wie breit?)
Winfried Kretschmann kommt nach Tuttlingen
Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) macht im Rahmen seiner Sommertour „Zusammenkunft“ Halt in Tuttlingen und Umgebung...In Neuhausen ob Eck lässt sich Kretschmann ab 13.45 Uhr durch das Freilichtmuseum führen und erlebt dabei auch die Backaktion „Zusammenhaltsbrezeln.“
(Schwäbische Zeitung. Zusammengebrezeltes Sommerloch im Grünen.)

Sprachenstreit an der Grundschule
Eltern wollen für Kinder das Recht, in der Schule türkisch zu sprechen
Mit babylonischer Sprachverwirrung kann Schule nicht gelingen. Eltern wollen nun gerichtlich durchsetzen, dass ihre Kinder in der Schule türkisch sprechen dürfen. Das wäre ein Fanal gegen die Integration.
VON Josef Kraus
Die Grundschule in Blumberg, einer Stadt am Rande des Schwarzwalds, hat einen Anteil von 43 Prozent Schülern mit Migrationshintergrund aus 16 verschiedenen Nationen. Wenn in solchen Schulen, von denen es Tausende in Deutschland gibt, Bildung und soziales Einvernehmen gelingen sollen, dann geht das nur mit einer gemeinsamen Sprache – und zwar konsequent innerhalb und (!) außerhalb des Unterrichts. Diese Sprache muss Deutsch sein.Manche Eltern mit Migrationshintergrund und deren Anwälte wollen das nicht einsehen. Wie jetzt in Blumberg. Dort stritten zwei Drittklässlerinnen vor geraumer Zeit auf dem Schulhof auf Türkisch und bekamen dafür eine Strafarbeit. Sie hatten gegen eine Vereinbarung verstoßen, wonach auf dem Pausenhof Deutsch gesprochen werden muss. Eltern, Lehrer und Schüler hatten sich auf die Deutschpflicht verständigt, als Voraussetzung „zur Umsetzung des Erziehungsauftrags“. Nun gehen die Eltern der betreffenden Schülerinnen dagegen vor. Die Strafarbeit sei Diskriminierung....Kultusministerin Susanne Eisenmann, im kommenden Jahr CDU-Spitzenkandidatin bei der Landtagswahl, spricht Klartext: „Die Deutschpflicht kann helfen, die Entstehung von Parallelgesellschaften zu verhindern. Eine gemeinsame Sprache verbindet, mangelnde sprachliche Kommunikation trennt.“..
(Tichys Einblick. Wahlkreis des Justizministers! Dürfen sie das in der Türkei nicht? Wem es hier nicht passt, den hält doch niemand! Nicht kann, Frau Eisenmann, immer Wischiwaschi statt Klartext, selbst bei notorischen Schulschwänzern. Die Sprache muss! Das kommt davon, wenn Deutschland abgeschafft und dafür bunte Vielfalt eingeführt wird. So musste eine Schülerin in Tuttlingen die Schule wechseln, weil das Kopftuch der  Klassenlehrerin wichtiger war.)

Das Coronavirus und die Folgen für das Land in BW:
Kostenlose Tests für Lehrer und Erzieher
(swr.de.Dummes Zeug. Der Steuerzahler blecht.)

Verein "Mut zur Lücke" und OB werben - Palmer will Baulücken in Tübingen mit Tiny Houses schließen
Klein, wohnlich und mobil: Das sind Tiny Houses. Weil sie maximal 80 Quadratmeter und kein Fundament haben, kann man sie transportieren und versetzen. Bald könnten auch welche in Tübingen stehen.Meistens sind sie zwischen 25 und 80 Quadratmeter groß und kosten höchstens 50.000 Euro: Tiny Houses werden in Deutschland immer beliebter.
(swr.de. Vereinigte Hüttenwerke. Warum nicht Wohnwagen und dann damit herumziehen?)

Coronavirus und die Flüchtlinge
Polizei rechnet mit Anstieg der Migration
Aufgrund geschlossener Grenzen sind im ersten Halbjahr nur wenige Flüchtlinge angekommen. Jetzt muss die Bundespolizei wieder stärker kontrollieren.
(Stuttgarter Zeitung. Fakes. Handelt es sich nicht um illegale Ausländer, die verbotenerweise ins Land kommen?)

Rechte Gewalt
Zahl der Opfer steigt kräftig
Für Opfer von rechter Gewalt gibt es gerade einmal eine Anlaufstelle im Land. Die hat viel zu tun und kaum Personal. Am Montag bekommt sie ungewöhnlichen Besuch: Sozialminister Manfred Lucha.
(Stuttgarter Zeitung. Was ist an dem nicht gewöhnlich? Linker Witz?)

Kretschmann lobt Regierungskoalition - die SPD sieht das anders
Nach reichlich Knatsch zwischen Grünen und CDU in der Vergangenheit lobt der Ministerpräsident die aktuelle Produktivität seiner Regierung. Das liegt unter anderem an einer Sache.
(Stuttgarter Zeitung. Brav Fifi, sitz! Wie will die "CDU" dagegen Wahlkmpf machen?)

Iraker verletzt Landsmann mit dem Messer lebensgefährlich
Schwetzingen (ots) - Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim wurde Haftbefehl gegen ei-nen 21-jährigen Iraker erlassen.Er steht im dringenden Verdacht, am Sonntag kurz vor 18 Uhr bei einer Auseinandersretzung in der Schwetzinger Nordstadt einen 32-jährigen Landsmann vor dessen Wohnung mit einem Messer lebensgefährliche Verletzungen zugefügt zu haben.
(Polizeipräsidium Mannheim)

EINMANN
"Der Täter ist geflüchtet"
Messer-Attacke auf Kontrolleur in ICE - Mann liegt im Krankenhaus
Ein Mann sticht in einem ICE auf einen Fahrkartenkontrolleur ein. Der Kontrolleur bleibt schwer verletzt zurück. Noch sind viele Fragen offen - denn der Täter ist bislang nicht gefasst...Eine Bahnsprecherin erklärte am Abend: "Wir verurteilen diese Tat und sind mit unseren Gedanken bei unserem Kollegen, dem wir eine rasche Genesung wünschen".
(focus.de. Wieder ein Kapitel Qualitätsjournalismus der Einheitspresse aus dem Märchenbuch "Es war einmal EINMANN". Woher wissen die, dass es ein Mann war, wenn sie ihn nicht einmal beschreiben können? Wo war die Maskenkontrollpolizei?)

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NACHLESE
Angst als Staatsraison
Deutschland im Herbst: Klima und/oder Corona
Von Roland Tichy
Sommer nennt man die kurze Zeitspanne zwischen Lockdown und Lockdown. Oder Lockdown und Klima. Jedenfalls kommt ein Herbst der politischen Aktivisten, weniger der Wirtschaft...Die Bundeskanzlerin will daher zum Schulanfang zwei Mädchen empfangen und damit den Eintritt in die Herbstsaison der Politik einläuten. Greta Thunberg und Luisa Neubauer sollen uns daran erinnern: Wer Corona überlebt hat, könnte trotzdem an Klima sterben. Die große Windmaschine wird wieder angefahren; kaum ist die Augusthitze vorbei, pfeift uns die heiße Luft mit Klimagebrause aus Berlin um die Ohren. Einfach die Spätsommertage genießen – das geht so was von gar nicht. Der goldene Herbst wird schwarz...Wer arbeitet, ist der Dumme. Geld muss nicht verdient werden, es kommt zuverlässig aus der Europäischen Zentralbank. Die Angst vor dem Lockdown wird selbst zum Lockdown...
(Tichys Einblick. Am meisten Angst vor German Angst haben die Germans.)
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Sport-Sponsor Mateschitz im Fadenkreuz der BLM
Red Bull und Sender „Servus TV“ unter linkem Beschuss
Von MANFRED W. BLACK
Der reichste Bürger Österreichs heißt Dietrich Mateschitz. Auf 16,5 Milliarden Dollar soll sich sein Vermögen belaufen. Er ist Mitbesitzer des weltberühmten Getränkekonzerns Red Bull – und einer der größten Sponsoren im nationalen und internationalen Sport. Nun gerät der Milliardär unter scharfe Kritik. Linke Gruppierungen beschuldigen ihn in den Vereinigten Staaten, er habe beim amerikanischen Red Bull-Ableger zu Unrecht drei seiner höchsten Mitarbeiter entlassen, die sich mit der Black Lives Matter-Bewegung solidarisierten. Im deutschsprachigen Raum wird Mateschitz von linken Parteien und Medien verdächtigt, mit seinem österreichischem Sender Servus TV eine „rechtspopulistische“ Medienpolitik zu betreiben. Doch der Reihe nach.
„Black Lives Matter“ und der USA-Ableger von Red Bull
Rund 300 US-amerikanische Mitarbeiter von Red Bull haben im kalifornischen Santa Monica vor kurzem von ihrem Konzern schriftlich gefordert, positiv – proaktiv – Stellung zur Bewegung „Black Lives Matter“ zu beziehen und tatkräftig entsprechende Konsequenzen zu ziehen. Diese Protestresolution ist an den Chef der Nordamerika-Sparte von Red Bull, Stefan Kozak, und an die dortige Marketing-Chefin Amy Taylor gerichtet worden. Beide sollen diesen Protestbrief anschließend – zum Leidwesen von Dietrich Mateschitz – öffentlich gemacht haben. Daraufhin sind die beiden Spitzenmanager entlassen worden. Das jedenfalls berichtete zuerst das öffentlich-rechtliche Ö1-Mittagsjournal, das sich auf Meldungen etwa der US-Nachrichtenseite Business Insider beruft.In dem Protestschreiben wird zudem kritisiert, dass Red Bull in der Öffentlichkeit zu den amerikaweiten Aktivitäten der Black Lives Matter-Bewegung einerseits schweige, aber anderseits sehr wohl „Errungenschaften der Schwarzen-Kultur wie Basketball, Breakdance und Hip-Hop nutze, um seine Produkte zu promoten“ (Wiener Zeitung). „Wenn wir wirklich versuchen, die erstrebenswerteste Marke zu sein, sollten wir vielleicht nach etwas größerem streben, als still zu sein“, heißt es im Schreiben.Links orientierte Medien kritisieren diese Entlassungen heftig. Kritisch wird auch kommentiert, dass das Unternehmen Red Bull die Entlassungen nur „relativ einsilbig kommentierte“ (Wochenblick). Dies gilt ebenfalls für die, wie man in Österreich sagt, „Schassung“ von Florian Klaas. Der „Culture Marketing“-Chef des Konzerns in den USA stand aufgrund einer satirischen Präsentation in der betriebsinternen Kritik, weil der Manager den angeblich „nationalistischen“ American Way of Life auf linke Weise heftig aufs Korn genommen hat.Mehr noch: Einige, eher am linken Mainstream orientierte Medien hegen mittlerweile den Verdacht, dass die bei Red Bull geschassten leitendenden Mitarbeiter deswegen entlassen wurden, weil sie sich für die „BLM“-Bewegung engagieren: „Tatsächlich dürfte sich die Zentrale in Fuschl aber vor allem über das Herausspielen interner Infos und die folgende Unruhe geärgert haben“ (Wochenblick). Diese Art von externer betrieblicher Öffentlichkeitsarbeit könnte man als objektiver Beobachter allerdings wohl eher als Störung des Betriebsfriedens definieren.
BLM-Bewegung hat auch Adidas unter Druck gesetzt
Die Drahtzieher der betrieblichen Protestresolution sind offenbar Sympathisanten von nationalen „anti-rassistischen“ Bewegungen, sie stehen angeblich politisch linksradikalen Akteuren nahe und sind in ihrem Betrieb offenbar umstritten.Andere Polit-Aktivisten hatten bereits vorher durch öffentliche Aktionen erreicht, dass zum Beispiel die US-Niederlassung von Adidas bei Einstellungen künftiger Mitarbeiter künftig eine 30-prozentige Quote für Angehörige von Minderheiten – also insbesondere für Schwarze und Latinos – einführen will.Linke Betriebs-Gruppen versuchen jetzt auch bei Red Bull zu erreichen, dass wesentliche Ziele der BLM-Bewegung bei einer geforderten Neu-Formulierung der Unternehmens-Philosophie an hervorragender Stelle berücksichtigt werden. Weil bisher wenig darauf hindeutet, dass es bald eine erhebliche Neujustierung des Red Bull-Leitbildes geben wird, sind Aktivisten nun bestrebt, dafür dem „Firmenboss Dietrich Mateschitz den sprichwörtlichen Schwarzen Peter zuzuschieben“ (Wochenblick).
Vom „Fascho-Gesöff“ über einen „Herzkasper“ zur Süddeutschen Zeitung
Mittlerweile machen diverse Kritiker die zentrale Leitung des Getränkekonzerns – die Zentrale befindet sich in Fuschl am See (Bundesland Salzburg) – zur Zielscheibe emotionsgeladener politischer Angriffe. So bezeichnete Berichten der Tagesstimme zufolge ein regionaler Sprecher der deutschen „Grünen Jugend“ in der Region Krefeld, Jona Stickelbroeck, kürzlich den Energy Drink von Red Bull öffentlich als „Faschogesöff“, der Jugend-Führer war sich nicht zu schade, allen Red Bull-Konsumenten einen „Herzkasper“ zu wünschen.Wes Geistes Kind dieser Grünen-Politiker ist, wird deutlich, wenn man nachforscht, wo er überall als Polit-Kämpfer in Erscheinung tritt: Stickelbroeck arbeitet nach eigenen Angaben auf Twitter nicht nur mit bei Fridays For Future (FFF). Er zählt ebenfalls zu den Mitgliedern der Antifa-Organisation „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA). Diese Organisation im deutschsprachigen Raum wird von Kommunisten und Sozialisten beherrscht.Mit sehr viel feinsinnigeren Methoden versucht die Süddeutsche Zeitung sich auf einen der Eigentümer des Red Bull-Konzerns einzuschießen. Die Anteile der Red Bull GmbH halten aktuell drei Gesellschafter. Je 49 Prozent gehören zu Dietrich Mateschitz und seiner Distribution & Marketing GmbH sowie der Hongkonger TC Agro Agrotrading Company Ltd., die im Besitz der Familie Yoovidhya ist. Zwei Prozent sind im Besitz des thailändischen Unternehmers Chalerm Yoovidhya. Klar: Das Aushängeschild des Konzerns ist der international umtriebige Dietrich Mateschitz. Die SZ will immer wieder mal gern Dietrich Mateschitz in ein rechtes Licht rücken. Offensichtlich ist es der Redaktion in München ein Dorn im Auge, dass der Unternehmens–Patriarch sich kritisch-spöttisch etwa zur grenzenlosen Flüchtlingspolitik in Österreich, der Schweiz und in Deutschland geäußert hat.Die SZ spießt auf, dass sich Dietrich Mateschitz „unbeliebt gemacht“ habe, „weil er in einem Interview mit der österreichischen Kleinen Zeitung sagte, dass ihn das ‚unverzeihliche Ausmaß der politischen Fehleinschätzungen und Fehlentscheidungen bei der Nichtbewältigung der Flüchtlingswelle‘ störe“. Mateschitz habe über „Leute“ gespottet, „die ‚Wir schaffen das‘ riefen, ohne in ihrem Garten ein Zelt für ‚fünf Auswanderer‘ aufzustellen“.Die SZ – heutzutage eines der wichtigsten Leitmedien für den gesamten linken deutschsprachigen Mainstream – hat berichtet, Mateschitz habe sich als „Humanist, Kosmopolit, Pazifist und Individualist“ bezeichnet. Zwischen den Zeilen kann man herauslesen, dass aus Sicht der SZ der Red Bull-Mitbesitzer vieles sein mag – nur kein Humanist oder Pazifist.
Der Fernsehsender Servus TV ist Linken ein Dorn im Auge
Den Zorn linker Medien und Politiker hat der Red Bull-Anteilseigner mittlerweile in deutschsprachigen Ländern auch dadurch auf sich gezogen, weil er kritische Medien fördert. Dafür feiern ihn in Österreich Liberale und Konservative.Er hat etwa das Rechercheprojekt Addendum über drei Jahre gesponsert, das sich bis vor kurzem erfolgreich bemühte, ideologiefrei zu recherchieren und zu berichten. Für die österreichische Grünen-Kultursprecherin Eva Blimlinger ist das Projekt zwar nicht gleich des Teufels. Aber für die Abgeordnete im Nationalrat Österreichs handelt es sich um ein höchst kritikwürdiges „Hobby eines Milliardärs“, auf keinen Fall dürften solche Medienprojekte mit öffentlichen Geldern gefördert werden.Noch mehr Ärger bereitet links positionierten Aktiven freilich der österreichische Privatsender Servus TV, den Mateschitz ebenfalls erheblich subventioniert und den die SZ als „Heimatsender des österreichischen Rechtspopulismus“ herabwürdigt. Wagt der Sender es doch immer wieder – neben Linken und Linksliberalen –, in der Sendung Talk im Hangar 7 ebenfalls liberal-konservativen Publizisten wie Roland Tichy auftreten zu lassen, der sich oftmals nicht scheut, auch unbequeme politische Wahrheiten auszusprechen, die nicht zur Political Correctness passen.Mindestens ebenso verärgert allwöchentlich Jan Fleischhauer – der 20 Jahre Spiegel-Kolumnist gewesen ist und der jetzt Kommentare für den Focus schreibt – ausgeprägt „progressive“ Bürger, wenn er seine kritisch-satirischen Thesen bei Servus TV im Fernsehformat „9 Minuten netto“ verbreitet.Die politischen Wochenkommentare von Servus-Intendant Ferdinand Wegscheider begeistern zigtausende von Fernsehzuschauern, wenn er etwa die Gefahren beschreibt, die durch die grenzenlose Einwanderung von Muslimen herauf beschwört werden. Durch diese Kommentierungen ist Wegschneider jedoch zu einer Hassfigur für deutschsprachige Linke geworden. Und damit eben auch sein Mentor: der Medien-Mäzen Dietrich Mateschitz.
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Gesundheitsminister Jens Spahn und sein Gatte haben endlich eine passende Villa in Berlin gefunden. Mit 300 qm etwas klein vielleicht, dafür war es mit 4,2 Millionen Euro nicht zu teuer. Damit bewahrheitet sich wieder einmal, was der Jensemann schon 2018 sagte, nämlich „dass unser Sozialsystem tatsächlich für jeden ein Dach über dem Kopf vorsieht“. Aber wozu braucht das Paar einen eigenen Tresorraum? Wirecard (Jens war mal Fin-Tech Beauftragter im Bundesfinanzministerium unter Schäuble) ist doch abgestürzt.
(Stephan Paetow, Tichys Einblick)
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Achgut.tv
Broders Spiegel: Fünf Jahre Willkommenskultur
Video. Alle beschäftigen sich mit dem Corona-Virus, und dabei wäre es die beste Zeit, einmal eine Zwischenbilanz nach fünf Jahren Merkelscher Willkommenskultur zu ziehen. Denn diese fünf Jahre haben die Bundesrepublik nachhaltig verändert. Haben wir das geschafft? Hat es uns geschafft? Es ist jedenfalls ein anderes Land geworden.
(achgut.com. Welches Land?)

Eugen Sorg
Weiß-Sein als Schuld und Krankheit
In Amerika findet eine Kulturrevolution von oben statt. Wissenschaftler, Journalisten, Regisseure verwandeln sich in Aktivisten, denen der Kampf für die gute Sache wichtiger ist als die bewährten Kodexe ihrer Profession. Die Geschichte als sinngebende Erzählung der nationalen Identität wird umgeschrieben.
(achgut.com. Werfen sie ihre Verfassung vor die Präriehunde?)

Die Vorboten eines totalitären Regimes werden immer sichtbarer
Zensur: Youtube löscht Interview mit Bestsellerautor Sucharit Bhakdi
Prof. Dr. Sucharit Bhakdi steht mit seinem GIGA-Bestseller "Corona Fehlalarm?" aktuell in der siebten Woche auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste (Kategorie: Taschenbuch Sachbücher) und rangiert auch in Österreich und in der Schweiz auf Platz 1. Jetzt hat YouTube ein äußerst aufschlussreiches Interview mit Prof. Bhakdi, geführt vom Journalisten Boris Reitschuster, einfach gelöscht. Das Interview kann » hier « noch angesehen werden (oder auch bei Telegram).
(pi-news.net)

Blitz-Gehorsam
Was der Wirtschaft wirklich wichtig ist: Nein zu Zigeunersauce und Drei Mohren
Nein, „Corona“ und die Unfähigkeit der Herrschenden, damit umzugehen, schreckt unsere Unternehmer nicht. Sie haben viel wichtigere Probleme, nur eine Priorität: nicht zu versäumen, schnell genug auf den Anti-Rassismus-Zug zu springen.
VON Peter Hahne
...Dass das deutsche Unternehmertum vor solchem Kinderkram auf die Knie geht, ist nur noch mit der Greta-Hysterie zu vergleichen. Die schwedische Schulschwänzerin wurde kurzfristig (!) zur Ikone, und gestandene Staatenlenker sanken vor ihr in Ehrfurcht auf die Knie und bettelten wie Groupies um Selfies. Einzig der unerschrockene Trump ließ sich nicht beirren und twitterte treffend: „Sie sieht ja soooo glücklich aus!“ Bischöfe ernannten sie zur Prophetin und verglichen sie mit Vater, Sohn und Heiligem Geist. Das passt zu der „Gott ist tot“-Theologie der Event-Kirchen: Von Greta hört man auch nichts mehr, von ihren Schul-mitschwänzenden Jüngerscharen noch weniger...
(Tichys Einblick. Die Großen der Wirtschaft in Deutschland lieben Diktaturen. Da müssen sie nicht selber denken. Leser-Kommentar: "So ist es halt, wenn man den Verrückten das Zepter in die Hand gibt, um denen auf der Nase zu tanzen, die das alles finanzieren".)

Tarnen und Täuschen
Islamistin Soykan bleibt doch im Auswärtigen Amt angestellt
Die Berufung von Nurhan Soykan ist vom Auswärtigen Amt nicht rückgängig gemacht worden - nur das Projekt ruht. Es gab offenbar kein geregeltes Einstellungsverfahren. Das AA geht den unbequemen Fragen aus dem Weg - während sich Soykan zum Opfer der Cancel Culture stilisiert.
VON Zara Riffler
Falls sie also ihre Arbeit als Religionsvertreterin wieder aufnimmt, wird eine Funktionärin aus einem islamischen Verband, der rechtlich keine Religionsgemeinschaft ist und als den Grauen Wölfen sowie der Muslimbruderschaft nahestehend gilt, im Namen von Deutschland islamische Strukturen im Ausland „verständlich“ machen und Netzwerke aufbauen. Das bedeutete nichts anderes, als dass mutmaßlich islamistische Akteure die deutsche Außenpolitik nicht nur beeinflussen, sondern aktiv und direkt mitgestalten können...
(Tichys Einblick. Ist Politik in Deutschland inzwischen Vereinsmeierei, auch der Islam ist nur ein Verein, haben die Parteien ihre grundgesetzliche Aufgabe verloren?)

FAZ-Journalist Joachim Müller-Jung nennt Prof. Bahkdi "Pseudoexperten"
Corona: Statt Diskussion nur Denunziation und Löschung
Von WOLFGANG HÜBNER
Die YouTube-Löschung eines aktuellen Interviews mit Prof. Dr. Sucharit Bahkdi, Mitautor des Sachbuch-Bestsellers „Corona Fehlalarm?“, ist ein sicheres Zeichen dafür, dass eine offene und öffentliche Diskussion über die Ursachen und Folgen der Viruskrise nicht erwünscht ist, ja unterdrückt werden soll. Ebenso signalisiert diese Löschung wachsende Nervosität seitens derjenigen, die den Verlauf und die immer dramatischer werdenden gesellschaftlichen und sozialen Konsequenzen dieser Krise zu verantworten haben. Sie spüren den schnell wachsenden Widerstand, der zu einer Massenbewegung zu werden droht. Berlin am 1. August 2020 war das Fanal, Berlin am 29. August 2020 könnte zur offenen Konfrontation mit der Staatsmacht werden. Auch einer der Hauptbetreiber der medialen Corona-Kampagne, der FAZ-Wissenschaftsjournalist Joachim Müller-Jung, reagiert nun gereizt mit einem langen Artikel im Feuilleton der Zeitungsausgabe vom 17. August. Der Titel ist „Sie simulieren nur Wissenschaft“, der Untertitel lautet: „Gefährlicher als der Wirklichkeitsverlust auf Querdenker-Demos sind Pseudoexperten, die ihr akademisches Ticket für Desinformation missbrauchen“. Es soll hier nicht auf den gesamten Text eingegangen werden, der mit denjenigen abrechnet, die mit hohen wissenschaftlichen Qualifikationen und Auszeichnungen andere Auffassungen zum Umgang mit dem Virus haben. Es soll vielmehr genügen, wie sich Müller-Jung mit dem hochangesehenen Mikrobiologen Prof. Dr. Sucharit Bahkdi auseinandersetzt. Zitieren wir also aus dem Artikel die entsprechende Stelle: „Pseudoexperten, die pausenlos Unsinn verzapfen, können durchaus auch Leute vom Fach sein. Der pensionierte Mainzer Mikrobiologe Sucharit Bhakdi, der Masken für Kindesmisshandlung hält und erst jüngst feststellte, dass es seit Wochen keine neuen Covid-19-Kranke mehr im Land gebe, wird immer noch millionenfach geklickt.“ Nun möchte man annehmen, dass der große Publikumserfolg eines Wissenschaftlers „vom Fach“ es gerade für einen so zweifellos fleißigen Wissenschaftsjournalisten wie Müller-Jung regelrecht gebieten würde, sich mit dem Bestseller und den Äußerungen von Bhakdi kritisch auseinanderzusetzen. Eigentlich hätte das schon längst geschehen müssen, denn das Buch von Bhakdi und dessen Frau Dr. Karina Reiss steht bereits seit etlichen Wochen auf Platz 1 der Kategorie Taschenbuch Sachbücher des Magazins „Spiegel“.Wären Bhakdi/Reiss nur wissenschaftlich verbrämte Scharlatane oder Außenseiter ohne Kenntnisse des aktuellen Wissenstandes über Covid-19, dann müsste es doch geradezu eine Pflicht, ja Freude für einen Journalisten wie Müller-Jung sein, das akribisch nachzuweisen. Doch weder in der FAZ noch in den anderen staatlich subventionierten meinungsbildenden Publikationen wie „Süddeutsche Zeitung“, „Welt“, „Zeit“ oder „Spiegel“ gibt es bislang diese substantiellen Auseinandersetzungen mit den Darlegungen von Bhakdi/Reiss. Und in keine der vielen Talkshows von ARD oder ZDF wurde der anerkannte Wissenschaftler bislang eingeladen, seine Auffassungen gegen Kritik zu vertreten. Wie Müller-Jung nun Bhakdi zum „Pseudoexperten“, der „pausenlos Unsinn“ verzapft, machen will, ist schlicht infam: Der „pensionierte“ (!) Mikrobiologe hält also tatsächlich Masken für Kindesmisshandlung! Da stellt sich die Frage: Hält Müller-Jung die Maskenpflicht für Schulkinder nicht für eine ebenso abstoßende wie gesundheitlich unsinnige bürokratisch veranlasste Misshandlung? Und wenn nicht, wieso nicht? Völlig unbelegt ist seine Behauptung, Bhakdi bestreite neue Covid-19-Erkrankungen. Wo soll der „Pensionär“ das in welchem Zusammenhang gesagt haben? Nein, Müller-Jung gibt sich überhaupt keine Mühe, die Auseinandersetzung mit Bhakdi auf einem seriösen Niveau zu führen. Der FAZ-Schreiber will vielmehr diesen Wissenschaftler denunzieren und unschädlich machen, so wie YouTube dessen sachliche Darlegungen einfach löschen will. Wundert sich da noch jemand, dass die Demonstrationen der Corona-Skeptiker und Kritiker immer größer und notwendiger für unsere freiheitliche Demokratie werden?
(pi-news.net)

Anstieg der Infektionen
Merkel nennt Corona-Zahlen besorgniserregend, aber noch beherrschbar
Wegen der ansteigenden Corona-Infektionen kann es keine weitere Lockerungen geben, sagt Kanzlerin Merkel. Auch nicht bei Fußballspielen. Merkel nannte die Lage besorgniserregend. Ein Treffen mit den Länder-Chefs soll für einheitliche Regeln sorgen.
(welt.de. Wer zittert, sollte zum Arzt. Nix verstehn? Positive Tests sind keine Infektion. Nach dem Putsch nun rutsch mir? Dummes Zeug. Geschwätzwissenschaft. Was hat sie gegen Zahlen? Wo bleibt der Verfassungsschutz? Herrscht psychischer Ausnahmezustand?)
Corona-Maßnahmen
Spahn fordert Priorisierung von Schule, Kita und Handel
Während die Debatte um kostenlose Tests für Reiserückkehrer wieder Fahrt aufnimmt, gibt es am Flughafen Berlin-Tegel ein ganz anderes Problem: Weil die Mitarbeiter Feierabend haben, gehen einige Spanien-Urlauber ohne Test nach Hause...
(welt.de. Was versteht er davon? Besteht die Regierung aus Realitätsleugnern?)

190 Ärzte und Psychologen schreiben Offenen Brief an Kultusministerin Yvonne Gebauer
Widerstand gegen Maskenpflicht an NRW-Schulen wächst
Von MARKUS WIENER
Seit Beginn des neuen Schuljahres gilt in Nordrhein-Westfalen die Maskenpflicht für Schüler auch während des Unterrichts – einzig die Grundschüler bis zur vierten Klasse sind davon ausgenommen. Für alle anderen heißt es seit Mitte letzter Woche lernen und leben unter der Maske. Ohne ausreichend Sauerstoff, ohne Mimik, ohne kindliche Ungezwungenheit und mit riesigen Problemen beim Sprechen und Verstehen. Ministerpräsident Armin Laschet versucht mit dieser bundesweiten Extremposition offenbar Punkte gut zu machen im unionsinternen Wettstreit um die Kanzlerkandidatur. Hatte bisher doch der bayerische Corona-Diktator Markus Söder erheblich mehr mediale Lorbeeren eingeheimst, wenn es darum ging, Panik zu schüren und Grundrechte einzuschränken. Was das für die Kinder bedeutet (die Lehrkräfte sind wohlweislich von der Maskenpflicht ausgenommen), mag man sich gar nicht ausmalen. Teilweise bis spätnachmittags wird eine wehrlose Altersgruppe, für die Corona zu 99,9 Prozent völlig ungefährlich ist, unter den Merkel-Maulkorb gezwungen. Während unsereiner froh ist, nach dem Spurt durch den Supermarkt den übergriffigen Stofffetzen so schnell wie möglich wieder loswerden zu können, bleibt den Kindern keine Wahl. Und dank Schulpflicht auch den Eltern nicht. Zumindest, wenn alle weiter brav nach den Regeln spielen. Doch es könnte durchaus sein, dass dieser massive Eingriff in das Leben hunderttausender schulpflichtiger Kinder der sprichwörtliche Tropfen ist, der das Fass zum Überlaufen bringt. Denn auch wenn viele Deutschen sich inzwischen angewidert vom etablierten Politikbetrieb ins Private verabschiedet haben, so erwachen doch regelmäßig ihre Widerstandsgeister, wenn sie oder ihre Kinder unmittelbar von unangenehmen Folgen politischer Entscheidungen betroffen sind. Eine Erfahrung, die der Autor in 15 Jahren Kommunalpolitik immer wieder erleben durfte: Asylkrise? Mir egal, bis plötzlich die eigene Nachbarschaft bereichert wird. Kriminalitätsanstieg? Geschenkt, solange man nicht selbst in Brennpunkten unterwegs sein muss. Bildungsmisere? Was soll’s, bis die eigenen Kinder plötzlich zu einer Minderheit in der Klasse gehören und gemobbt und schlimmeres werden.
Man mag diese zutiefst menschliche Verhaltensweise verurteilen oder Verständnis dafür aufbringen. In jedem Fall gilt es sie als eine Realität anzuerkennen. Deshalb ist es wenig verwunderlich, dass sich innerhalb weniger Tage nach der Maskenentscheidung von Laschet der Widerstand dagegen formierte. Angefangen von Petitionen im Internet über wachsende Teilnehmerzahlen auf Corona-Demos in NRW bis hin zu ersten Akten des zivilen Ungehorsams. Also die Art von gewaltfreien Regelbrüchen, die Linke und Medien so gerne loben, wenn es “gegen rechts” oder für eine andere “gute Sache” geht. Besonders schlau, da noch nicht einmal offiziell ein Regelbruch begangen wird, ist die sprunghafte Zunahme von ärztlichen Ausnahmeattesten für Schüler von der Maskenpflicht. Ein Phänomen, das sich so schnell verbreitet, dass die ersten Mainstreammedien schon Alarm schlagen: In einschlägigen Telegram-Gruppen wie “ElternStehenAuf NRW” tauschen Eltern Erfahrungsberichte darüber aus, bei welchen Ärzten sie mit ihrem Anliegen Erfolg hatten, berichten N-TV und der “Kölner Express”. Dabei werde immer wieder der Verein der Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie (MWGFD) genannt, in dessen Unterstützungsregister zahlreiche Ärzte aufgeführt sind, die eine Antimaskenhaltung unterstützen. Der MWGFD habe sich in der Kritik an den überzogenen Corona-Beschränkungen zusammengefunden, heißt es auf der Website. Im Register lassen sich die Unterstützer nach Postleitzahl suchen, neben dem Namen ist auch der jeweilige Beruf aufgeführt. So dürfte es für Maskenverweigerer nicht schwer sein, einen Arzt zu finden, der diese Haltung unterstützt. Unabhängig davon wenden sich inzwischen 190 Ärzte, Kinderärzte und Psychologen in einem Offenen Brief an die NRW-Kultusministerin Yvonne Gebauer (FDP) gegen eine Maskenpflicht an Schulen. Neben der fehlenden Rechtsgrundlage weisen sie auf den nicht vorhandenen Nachweis über Schutzwirkung und Verhältnismäßigkeit sowie auf die psychoimmunologischen Folgen für Kinder hin. In den Schulen selbst dürften die Verantwortlichen spätestens dann an Grenzen stoßen, wenn sich die Schüler beginnen zu organisieren. Man kann schließlich nicht halbe oder ganze Schulklassen vom Unterricht ausschließen. Die Masse macht’s! Ob es dann wohl auch mediale Lobgesänge auf den politischen Aktivismus der Schüler wie bei „Fridays for Future“ geben würde? Die Antwort auf diese Frage kennen wir natürlich alle. So oder so werden die nächsten Wochen aber spannend. Und zur zweiten zentralen Corona–Demo am 29. August in Berlin werden sich seit der Maskenpflicht für Schüler mit Sicherheit auch aus NRW noch mehr Menschen auf den Weg in die Hauptstadt machen.
(pi-news.net)

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