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Gelesen

(tutut) - Von Ernest Hemingway stammt die Empfehlung: "Schreib betrunken, redigiere nüchtern". Damit hat er sich immerhin den Literaturnobelpreis erschrieben. Peter Scholl-Latour, Journalist und Autor, wird mit dem Satz  zitiert: "Wer halb Kalkutta aufnimmt, hilft nicht etwa Kalkutta, sondern wird selbst zu Kalkutta!" Wenn nun über eine Angestellte einer Regionalzeitung mitgeteilt wird, sie sei "für Peter Scholl-Latour Preis nominiert - Reportage über das Leid missbrauchter jesidischer Frauen erfährt Anerkennung und Lob", dann kann der Namensgeber dazu nichts sagen, denn er ist 2014  gestorben. "Der Preis wird alljährlich von der Ulrich Wickert Stiftung für die Berichterstattung über das Leid von Menschen in Krisen- und Konfliktgebieten vergeben und gehört zu den wichtigsten Auszeichnungen der Medienbranche". Ulrich Wickert lebt noch, er war Jahrzehnte beim Staatsfunk und dort auch Nachrichtenmoderator. Inwieweit Hemingway heute unter Schreibenden noch bekannt ist und seiner Bedienungsanleitung gefolgt wird, entzieht sich Lesers Erkenntnis. Manchmal scheint der Eindruck zu überwiegen, dass nüchtern geschrieben und das Redigieren ganz vergessen wurde. Dann herrscht eventuell Leserratlosigkeit darüber, dass sie selbst Nachrichten machen: "Wasser bedeutet Leben - Mit 200 neuen Tanks geben die Leser der 'Schwäbischen Zeitung' den Rückkehrern im Shingal-Gebirge eine Starthilfe". Wissen die das? "Aus Spenden der Aktion 'Helfen bringt Freude' sind im nordirakischen Shingal-Gebirge Gewächshäuser angeschafft und aufgebaut worden. Christen in Akre haben Lebensmittelpakete erhalten. 200 Wassertanks sichern Flüchtlingen, die in ihre Heimat zurückkehren, das Überleben. Ehrenamtlich tätige junge Leute, Partner der 'Schwäbischen Zeitung' vor Ort, fragen die Familien, was sie am dringendsten benötigen. (Fotos: Caritas-Flüchtlingshilfe Essen)".  Für Journalisten aber gilt das Wort Hajo Friedrichs, auch ein TV-Mann:  " Das hab’ ich in meinen fünf Jahren bei der BBC in London gelernt: Distanz halten, sich nicht gemein machen mit einer Sache, auch nicht mit einer guten, nicht in öffentliche Betroffenheit versinken, im Umgang mit Katastrophen cool bleiben, ohne kalt zu sein. Nur so schaffst du es, daß die Zuschauer dir vertrauen, dich zu einem Familienmitglied machen, dich jeden Abend einschalten und dir zuhören“.  Es geht wieder dagegen. Weihnachten steht vor der Tür, die Caritas, pardon: Katholische Kirche, sammelt Spenden. Auch wenn Weihnachten ausfällt? Da schon von einem Banker, der Gesundheitsminister ist, der Karneval und Familienfeiern abgesagt wurden, darf mit Weihnachten natürlich nicht gerechnet werden. Es geht wieder ein Gespenst in Deutschland um, das Gespenst des Kommunismus. Diesmal heißt es Corona und ist ein Virus. Damit der möglichst lange aus politischen totalitären Gründen am Leben gehalten wird als Drohbotschaft, feiert sogar das abgeschaffte Spaichinger Krankenhaus Auferstehung. Es ist wieder da: "Coronazentrum kommt nach Spaichingen - Das nächste Corona-Testzentrum des Landkreises wird am Klinikstandort Spaichingen eingerichtet. Beim Wirtschaftshof lasse sich über den Weg der früheren Notaufnahme hinunter zum Hubschrauberlandeplatz ein Einbahnverkehr einrichten, so der Erste Landesbeamte Stefan Helbig im Gespräch mit dieser Zeitung. Was sich an Räumlichkeiten auch dauerhaft gut eignet, leidet auf der andern Seite am Personal, dabei steigen die Testzahlen durch Urlaubsrückkehrer spürbar an". Sie lagen vor dem Mittelmeer oder in den Bergen, nun kommen sie zurück und haben die Pest an Bord. Oder das, was eine CDU-Kanzlerin aus dem Kommunismus dafür hält. Schließlich bestimmt sie die Richtlinien der Politik. Da müssen sich Demokratie und Rechtsstaat hintenanstellen. Wer noch vorhaben sollte zu urlauben, der muss wissen, das deutsche Wesen breitet sich über die Welt aus: Gestern Mallorca, morgen "Kroatien soll Corona-Risikogebiet werden - Forderung von Kretschmann und Söder". Unter solchen diktatorischen Lustbarkeiten geht mal wieder eine unter, welche an der Geröllawine Bildung in Baden-Württemberg arbeitet. Das erste Opfer in einem Krieg ist stets die Sprache. "Eisenmann will mehr Dialekt an Schulen - Baden-Württembergs Kultusministerin bedauert den schleichenden Abschied der Dialekte aus dem Unterricht und macht sich stark für die Mundart im Alltag und in den Schulen. 'Dialekt gehört für mich mehr denn je dazu', sagte Susanne Eisenmann (CDU). 'Denn wenn Dialekt verschwindet, verschwindet mehr als nur Sprache. Es verschwindet auch das Wissen darüber'. Die Lehrer-Gewerkschaft lehnt den Vorstoß der Ministerin dagegen ab". Ob sie das mit Dialektik verwechselt hat? Noch bevor diese Frau zeigen kann, was "Spitze" in der CDU ist, wird sie zur tragischen Figur. Als Sprachretter versucht sich deshalb ein Leserbrief, nachdem in TUT die Mohren entdeckt und zum Gehen geschickt wurden: "Wörter wie 'Neger' und 'Mohr' sind bei ihrer Entstehung nicht herabsetzend gewesen und sind es meiner Meinung nach auch heute nicht. Hier wird mit Kanonen auf Spatzen geschossen'". Großkalibriges Schreiben ist heute in, nennt sich Qualitätsjournalismus und entpuppt sich oft als linksgrüne Propaganda. Wie in diesem Fall: "Nachgefragt: Tuttlinger Gruppen organisieren Plakataktion - Anlässlich des Antikriegstags am 1. September hat die Tuttlinger Pax-Christi-Gruppe zusammen mit einer Gruppe des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) eine Plakataktion organisiert. Matthias Kremer, Mitglied der Pax-Christi-Gruppe, hat die genauen Hintergründe erklärt. 'Zum Antikriegstag am Dienstag, 1. September, werden wir ab Sonntag, 30. August, eine Woche lang acht Plakate an Bäumen in der Nähe der Stadtkirche anbringen...Die Plakate sollen erinnern und mahnen sowie Informationen und Denkanstöße zu wichtigen Fragen geben: Mit welcher Lüge hat Hitler versucht, seinen Angriffskrieg zu begründen?" Ja, treibt das Deutschland trotz Hitlerdauersender im Staatsfunk noch um? "Warum unterzeichnet die deutsche Regierung bis heute den Vertrag zur Ächtung von Atomwaffen nicht? Wie stark ist Deutschland am weltweiten Waffenhandel beteiligt? Wie kann man nachhaltig gegen Fluchtursachen vorgehen?..." John Stuart Mill sagte schon im 19. Jahrhundert: "Der Krieg ist eine häßliche Sache, aber nicht die allerhäßlichste.Schlimmer ist die Verkommenheit der moralischen und patriotischen Gefühle, wonach nichts einen Krieg wert sei, zum Beispiel ein Krieg, der andere menschliche Wesen vor tyrannischem Unrecht schützt". Und nun zu den Nachrichten: "150 Kilometer Kabel werden verlegt - Erweiterungsbau des Landratsamts wartet mit überraschenden Details auf". Wer nicht "daheim im Donaubergland" bleiben will, für den hat das Blatt eine Alternative: "Erlebnistouren Bernina Express... Es gelten die Hygienebestimmungen unserer Partner". Also: Nur echt mit der Maske!  Das Zuhause ist keine Alternative und kann böse enden:  "Die von der grün-schwarzen Landesregierung geplante neue Berechnung der Grundsteuer führt zum Teil zu massiven Mehrkosten für Besitzer und Mieter von Ein- und Zweifamilienhäusern - aber auch zu Entlastungen an anderer Stelle...Der Trend: Je ländlicher und abgeschiedener das Grundstück liegt, desto höher die Entlastung.  Wer in einer Stadt oder deren begehrtem Randgebiet lebt, muss mit teils deutlichen Mehrkosten rechnen". Der Donnerwetterbericht:  Nicht nur abends ist mit zunehmender Dunkelheit zu rechnen.

Heute schon gebremst?

Spaichingen
Automotive-Transformation: Millioneninvest trifft auf Krise
Dass selbst erfolgreiche Mittelständler durch die Coronakrise in Bedrängnis geraten sind, hat Landes-Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) bei einem Besuch bei Forschner in Spaichingen vor Augen geführt bekommen. Forschner war, so lässt sich die Schilderung des Geschäftsführers Peter Decker zusammenfassen, mitten im Prozess, durch Investitionen in Forschung und Entwicklung sich auf neue Technologien einzustellen, als die Coronakrise an einigen Standorten die Bänder stilllegte und die Absatzmärkte einbrechen ließ...
(Schwäbische Zeitung. Es ist Wahlkampf. Dafür so einen langen Riemen nach dem Motto "Was ich nicht kurz sagen kann, schaffe ich auch lang nicht"? Dass nicht "Corona" die Krise ist, sondern die Politik, und das schon lange, beispielsweise ist aus der CDU eine sozialistische Blockflöte Merkels geworden, darüber zu recherchieren und zu berichten wäre Journalismus, alles andere ist Propaganda.)

Seitingen-Oberflacht
Wie eine Familie aus Eritrea hier ein neues Zuhause gefunden hat
...Wie Lucia B. berichtet, flohen sie, ihr Mann und die beiden kleinen Jungen, die damals zwei und vier Jahre alt waren, zum Teil zu Fuß und zum Teil mit dem Auto in den Sudan. Dort habe der Mann der schwangeren Lucia B. zurückbleiben müssen. Denn das Geld für die Schlepper sei aufgebraucht gewesen, er habe entschieden, seine 17-jährige Schwester statt seiner selbst weiter fliehen lassen...
(Schwäbische Zeitung. Das sind keine "Flüchtlinge"! Was für ein Rührstück, geschrieben von einer "promovierten Literaturwissenschaftlerin", in dem mit die wichtigsten Fakten außen vor gelassen werden, u.a., was Leute hier machen und wovon sie leben, obwohl sie nach Grundgesetz und Strafgesetzen nicht im Land sein dürften. Oder ist Deutschland Nachbarland von Eritrea?)

Covid-19-Fall im Europa-Park: 15.000 Gäste wurden informiert
Im Europa-Park war ein an Covid-19 erkrankter Besucher unterwegs. Alle Besucher mit Online-Ticket am 10. August wurden per Mail angeschrieben. Das Infektionsrisiko soll sehr gering sein.
(
Badische Zeitung. Ist das nicht irre? Was für ein Schlamassel! Wer setzt sich sowas aus? Extremer Überwachungsstaat. Ein positiver Test ist noch keine Infektion. Wann lernen Qualitätsjournalisten Journalismus? Sind Spahn und Merkel nicht gerade in weltweiter Panik, was das Risiko anbelangt? )

Mitten im Naturschutzgebiet
Tauberbischofsheim: Spaziergängerin von zwei Südländern vergewaltigt
Von JOHANNES DANIELS
Die Kulturanreicherung aus allen archaischen Regionen der Welt ist in vollem Gange, mittlerweile auch in baden-württembergischen Naturschutzgebieten: Nach der heimtückischen Vergewaltigung einer Frau sucht nun die Polizei in Tauberbischofsheim (Main-Tauber-Kreis) nach zwei Triebtätern, die bereits im April – vor vier Monaten – eine Spaziergängerin gemeinsam vergewaltigten. Die Fahndung nach den Merkelgästen läuft wohl schneller als die Polizei und der grünschwarze Amtsschimmel in Baden-Württemberg erlaubt. Die Frau war bereits am 23. April zwischen 19.30 Uhr und 20.30 Uhr im Naturschutzgebiet Brachenleite unterwegs, als die beiden Männer die Spaziergängerin ansprachen. Sie hatten offensichtlich neben ihrem Auto auf Sie gewartet. Die Männer überwältigten die Frau und vergingen sich an ihr, berichtet die Polizei. Als ein Auto in der Nähe vorbeifuhr, ließen die Täter nach erfolgter Vergewaltigung von der Frau ab und flüchteten. Zeugen haben in der Nähe des Tatorts bei Grünsfeld auf dem halben Weg in Richtung Autobahnrasthof „Ob der Tauber“ zwei Männer beobachtet, wie die Ermittler nun diesen Mittwoch mitteilten. Von einem habe ein Phantombild angefertigt werden können. Die Männer werden so beschrieben:
„Zwischen 30 und 40 Jahre alt, südländisches Aussehen, zwischen 160 und 170cm groß, sie sprachen gebrochenes Deutsch“. Das Phantombild kann zudem auf der Fahndungsseite der Polizei Baden-Württemberg angesehen werden. Hinweise zur Identität der abgebildeten Person nimmt das Kriminalkommissariat Tauberbischofsheim unter der Telefonnummer 09341-810 entgegen. Die Mainstreammedien berichten „neutral“, zum Beispiel titelt die linke Bertelsmann-Nachrichtenseite RTL.de:
„Vergewaltigung in Tauberbischofsheim: Polizei sucht Mann
Nach der Vergewaltigung einer Frau sucht die Polizei in Tauberbischofsheim (Main-Tauber-Kreis) nach einem Unbekannten. Zeugen haben in der Nähe des Tatorts zwei Männer beobachtet, wie die Ermittler am Mittwoch mitteilten. Von einem habe ein Phantombild angefertigt werden können. Ob der Gesuchte ein Verdächtiger oder ein Zeuge ist, steht laut Polizei derzeit noch noch nicht fest. Zwei Männer hatten die Spaziergängerin im April in einem Naturschutzgebiet angesprochen, überwältigt und vergewaltigt. Als ein Auto an ihnen vorbeifuhr, ließen die Täter von ihr ab und flüchteten.“
Die intelligenteren Leser von „rtl.de“ können aber längst zwischen den Zeilen lesen.
(pi-news.net)

Ursachenforschung
Fallzahlen in Baden-Württemberg steigen:
Woher kommen die ganzen Neuinfektionen?
(swr.de. Warum nicht der Merkel in die Tasch' steigen, da steht doch drin, warum steigt, der vor ihr fällt?)

Mobilitätskonzept und Luftreinhaltung
In Heilbronn laufen Diskussionen über eine autofreie Innenstadt
(swr.de. Will dort jemand hin?)

Ulm
Land fördert Brennstoffzellen-Forschung mit über zehn Millionen Euro
(swr.de. Ist doch schon totgeforscht. Warum dem Steuerzahler das Geld nicht für was Vernünftiges lassen?)

Streit um Bußgeldkatalog - Innenminister Strobl tritt auf die Bremse
..Landesverkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) wehrt sich gegen den Versuch von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU), die verschärften Regelungen zu schwächen. Landesinnenminister Thomas Strobl (CDU) forderte seinen Kabinettskollegen dagegen am Mittwoch zu Zurückhaltung auf. Es gebe bislang keine abgestimmte Position innerhalb der Landesregierung zum Vorgehen Baden-Württembergs, schreibt der CDU-Politiker an Hermann in einem Brief.
(swr.de. Wer trägt die Briefe aus, etwa der geübte Wolf? Treffen die sich nur noch verbal?)

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NACHLESE
Vom Massensterben verschont
Corona in Afrika: Horrorszenarien im Interesse der Helfer
Von Volker Seitz
Afrikas offizielle Sterberaten liegen derzeit vierzigmal unterhalb der in der europäischen oder amerikanischen Bevölkerung. Woran das liegt, ist unklar. Doch die professionellen Helfer schüren dennoch große Panik - im eigenen Interesse. Die Corona-Pandemie in Afrika ist für viele Hilfsorganisationen lediglich ein Vehikel, um Gelder lockerzumachen... es sind in New York deutlich mehr Menschen an COVID-19 gestorben als in allen 55 Staaten des Kontinents (24.000 Opfer)...
(Tichys Einblick. Nur Panik reimt sich auf "Titanic".)
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Es beginnt der Überdruss an der langen bleiernen Zeit
Festungspsychose und Desertionen
Von WOLFGANG PRABEL
Seit der Wahl von Ministerpräsident Kemmerich in Thüringen haben die NGOs, die Medien und die von ihnen dirigierten Parteien einen Vernichtungskrieg gegen die AfD geführt, wobei vom Staatsstreich bis zum Einsatz des Verfassungsschutzes jedes Mittel recht war. In den Umfragen konnte die AfD um drei Prozent zurückgedrängt werden. Der Preis dafür war allerdings unverhältnismäßig hoch. Die Altparteien mußten ein wasserdichtes Kartell bilden, um jegliche Initiative der Alternativen abzuwürgen, was ihre Unterscheidbarkeit untereinander auf ein Nichts reduziert und die Handlungsspielräume verengt hat. Im politischen Berlin kann inzwischen Jeder mit Jedem, natürlich die Blauen ausgeschlossen. Dem CDU-Ministerpräsidenten Daniel Günther kann es gar nicht schnell genug gehen, endlich mit der Linken zu regieren. Das Agieren in einer Volksgemeinschaft gegen rechts übertrug sich auf den Umgang mit der Kóronakrise, die Reihen der Nationalen Front 2.0 aus CDU, SPD, Grünen, Linken und FDP sind nach wie vor fest geschlossen. Keine Partei – außer der AfD – traut sich Kritik am Shutdown oder an der Klimapolitik zu üben. Eine autoritäre Wir-sind-mehr-Mentalität hat sich verfestigt. Wie im Ersten Weltkrieg ist ein Burgfrieden gegen den Erb- und Erzfeind geschlossen, der Kaiser – wenn es ihn noch gäbe – würde keine Parteien mehr kennen. Doch mit des Geschickes Mächten ist kein ewger Bund zu flechten. Die Parteienlandschaft war 1918 am Kriegsende zertrümmert, die SPD und das Zentrum gespalten, reformistische und nationalistische Parteien mußten alle neu gegründet werden. Die zeitweilige Harmonie hatte der Glaubwürdigkeit nicht gut getan und erfolgsorientierte Problemlösungen verhindert. Der klassische Plot für ein Scheitern der Festungswirtschaft war der Zerfall des italienischen Parteiensystems aus Kommunisten, Christdemokraten, Sozialisten, Sozialdemokraten, Republikanern, Faschisten und Liberalen im Jahr 1993. Vierzig Jahre lang hatte eine Notgemeinschaft regiert, mit dem einzigen Ziel, die Kommunisten zu isolieren. Auch in Rom litt die Erkennbarkeit und die Sauberkeit der Parteien. Von Programmatik war keine Rede mehr, man füllte sich die Taschen. Und dann gab es sämtliche Regierungs- und Oppositionsparteien plötzlich nicht mehr. Eigentlich eine Warnung… Derzeit fängt es im vermachteten Deutschland überall an zu rumoren. Im linken Spektrum bildet sich nach dem Niedergang der Piraten eine neue Partei, Wir 2020. Sie ist mit niemandem kompatibel, da sie die Gesundheitspolitik der Kartellparteien strikt ablehnt. Sie ist visionär – Programmatik kann man noch nicht erkennen – irgendwo im Bermudadreieck zwischen Linken, Grünen und Liberalen angesiedelt und für alle diese Truppenteile eine Gefahr. Es gibt 10 Punkte, die unter anderem die „Rücknahme sämtlicher Gesetzesänderungen im Zusammenhang mit der soganennten Covid-19 Pandemie“ und die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses dazu fordern. Nach eigenen Angaben gibt es 9.647 Mitgliedsanträge. Sollte es die neue Gruppierung im nächsten Jahr in den Bundestag schaffen, wäre eine zweite Pariapartei drin, die das derzeitige Machtsyndikat zu weiteren krampfigen Abstoßungsreaktionen und widernatürlichen Koalitionen zwingt. Derzeit sind etwa ein Viertel der Bevölkerung der Pandemie überdrüssig und könnten sich auf AfD und Wir 2020 aufteilen. Ich wette, daß es 2021 noch mehr sein werden. Auch die Werteunion verzeichnet trotz Diffamierung durch die Parteispitze Zulauf. Nach eigenen Angaben hat sie inzwischen 4.500 Mitglieder. Ihr Hauptkritikpunkt ist nach wie vor die ungeregelte Zuwanderung. Wer in der CDU nichts werden will und keine Ambition auf ein Ortschaftsratsmandat oder einen Vorstandsposten im Ortsverband hat, nimmt da teil. Ansonsten zerrinnt der CDU die kostbare Zeit wie auf dem Gemälde von Salvador Dali, wo die Uhr als Spiegelei über die Tischkante beult und baumelt. Die Führungskrise schleppt sich so hin, zum Schluß ist die vierte Kanzlerschaft der gesundheitlich schwer angeschlagenen Dr. Merkel alternativlos, weil ihre Diadochen sich nach vielen Monaten alle selbst und gegenseitig beschädigt haben. Die Horen – die griechischen Göttinnen der Zeit – sind unerbittlich. Alle vier Monate treiben sie als NGOs eine neue politische Kampagne durch Deutschland, und niemand weiß, ob diese der Union nutzt oder schadet. Die FDP wird von Parteichef Lindner gerade an die Wand gefahren. Er wird die liberalkonservative Generalsekretärin Teuteburg gegen den sozialliberalen Wissing aus Rheinland-Pfalz ersetzen und will offensichtlich auf eine Ampel Rot-grün-magenta zusteuern. Wenn die linksliberalen Wähler das denn attraktiv finden, wird es arithmetisch nicht aufgehen, derzeit hat diese Konstellation in Umfragen nur 39 Prozent Zustimmung. Selbst mit Unterstützung der Linkspartei dürfte es knapp werden.Die frühzeitige Nominierung von Olaf Scholz als Kanzlerkandidat der SPD ist sehr riskant, der Schulzzug war schon nach vier Monaten entgleist, der Scholzzug könnte auf den Rammbock der bisher vertagten Firmenpleiten auffahren. Die SPD hat Angst davor und will die Pflicht zur Insolvenzanmeldung auf St. Nimmerlein vertagen, oder wenigstens auf einen Zeitpunkt nach der Bundestagswahl. Ob die blutleeren Firmenzombies alle noch ein Jahr durchhalten? Oder fallen sie vorher um, stellen sich gegenseitig die Beine? Geschäftsführer und Vorstände gehen ein juristisches Risiko ein, sollte sich herausstellen, daß die verbummelte Pleite ihrer Firma mit Kórona wenig oder nichts zu tun hat. Die Grünen zerfasern an den Rändern. Niemals sind so viele Regenbogenfahnen mitgeführt worden wie bei der Freiheitsdemo in Berlin. Ganz langsam beginnt es einigen von den Grünen früher repräsentierten Randgruppen zu dämmern, daß die Parteiführung in immer mehr Zielkonflikte reinsteuert oder reinschlittert. Zwischen Klima und Naturschutz, zwischen Islam, Tierschutz, Emanzipation und Schwulheit gibt es Unverträglichkeiten. Und die Friedenspolitik ist auch nicht so, wie man sich das alles mal erträumt hat. Libyen, Syrien, Mali und Afghanistan – alles offene Posten ohne Diagnose, ohne Medizin, ohne Heilung. Die radikale Vorhut ist zu Extinction abgewandert, zwischen Langstreckenluisa und der Parteiführung knirscht es hörbar. Die ganzen Kleinkünstler und Vegankochbuchschreiber sind wütend, daß die Kóronapolitik sie wirtschaftlich ruiniert hat, ohne daß die Grünen einen Finger gegen Dr. Merkel gerührt haben. Es gibt antropologische Konstanten, die in der menschlichen Natur begründet liegen. Immer wenn die Harmonie auf dem Kinderspielplatz am Schönsten war, fing jemand an die Spielregeln in Frage zu stellen oder ein neues Game zu fordern. In der Politik ist das nicht anders. Wir werden gerade Zeuge eines Übergangs von der festen verknöcherten in die flüssige Phase, wo Formen zerfließen, Grenzen verschwimmen und Farben verwischen. In den 70er Jahren sah es so aus, als liefe alles auf ein starres Zweiparteiensystem hinaus, weil CDU/CSU und SPD ihre Unterschiede – die in Wirklichkeit nur das eine oder andere Tröpfchen Gift in einem Meer des Konsenses waren – ins Gigantische aufbliesen. Jetzt ist das Gegenteil der Fall. Die NGOs und die Medien bestimmen wo es langgeht, die Altparteien lassen sich ohne Gestaltungswillen im Pulk am Nasenring durch die Manege ziehen, und gerade der mit Einheitsbrei schwer beladene politische Geleitzug der Systemparteien führt zur Entstehung neuer politischer Kräfte. In Berlin herrscht im Machtkartell Festungspsychose. Die kleinste Abweichung vom Willen des Davoser Weltgeistes wird mit allen Mitteln bestraft. Aber es desertieren immer mehr Verteidiger der globalistischen Unordnung. Es beginnt der Überdruß an der langen bleiernen Zeit. Das vor uns liegende Jahr wird spannend. Grüße an den V-Schutz. Freiheit muß her, Halbenzwang muß weg.
(Im Original erscheinen auf prabelsblog.de)
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Ich frage mich, woher diese Tugendjakobiner plötzlich so überall herkommen? Haben die wie die Zecken jahrelang irgendwo in einer Nische überwintert und werden nun aktiv, nachdem sie Blut gewittert haben? Bei Grünen, Linken und anderen Spinnern erwartet man ja nichts anderes; doch hier handelt es sich immerhin um die Wirtschaft, wo doch eigentlich andere Einstellungskriterien gelten sollten. Das Image der ZIGEUNER wird dadurch um kein Haar besser; ebenso wie bei anderen gepamperten Gruppen dürfte eher das Gegenteil der Fall sein; denn je mehr die Gehirnwäscheindustrie dem Volk irgendetwas aufzwingen will, desto unbeliebter wird das mediengewaltsame Verordnete den Objekten der (versuchten) Manipulation. Eventuell werden dadurch sogar schlafende Hunde geweckt.Und die Herrschaften, die massenweise auf der Straße, bevorzugt in der Nähe der Eingänge von Geschäften/Supermärkten auf den Knien herumrutschen und ein geschmackloses Bettelverhalten an den Tag legen, werden dadurch garantiert nicht beliebter.
(Leser-Kommentar auf Tichys Einblick)
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Geschlechtersensible Sprache
Öffentlich-rechtlicher Radiosender spricht Gendersternchen
Der Jugendsender „Fritz“ wird als erster öffentlich-rechtlicher Radiosender in seinen Nachrichten künftig das sogenannte Gendersternchen mitsprechen. Die Redaktion habe sich nach mehreren Versuchen darauf verständigt, das Sternchen durch eine kurze Pause abzubilden.
(Junge Freiheit. Sexistische Indoktrinierung. Randgruppenstaatsfunk im Genderwahn gegen das Deutsche Volk, finanziert durch Zwangsgebühren?)

Grünen-Chefin
Baerbock: In Thüringen wurde fast ein Nazi zum Ministerpräsidenten gewählt
Grünen-Chefin Annalena Baerbock hat Thüringens FDP-Vorsitzenden Thomas Kemmerich indirekt als verfassungsfeindlichen Nazi bezeichnet. In der ZDF-Talksendung von Markus Lanz sagte sie, es habe sie erschüttert, daß in Thüringen ein Nazi, der nicht auf dem Boden des Grundgesetzes stünde, kurz davor gewesen sei, Ministerpräsident zu werden...Wörtlich sagte die Grünen-Politikerin (Ab Minute 29.00): „Wir hatten vor einem halben Jahr Thüringen. Da standen wir kurz davor, daß ein Nazi, daß jemand, der nicht auf dem Boden des Grundgesetzes steht, in einem unserer Bundesländer zum Ministerpräsidenten gewählt wird. Dieser Moment hat mich erschüttert.“ Dem pflichtete Moderator Lanz mit den Worten bei: „Das stimmt. Ja!“...
(Junge Freiheit. Wer stellt Linksgrün unter Beobachtung zumindest wegen des Verdachts anhaltender Unbildung, abgesehen davon, dass die auch nicht auf dem Boden des Grundgesetzes zu stehen scheinen? So viel Dummgebabbel hält Deutschland aus und wählt das auch noch? Was unterscheidet denn die neuen linken Nazis von den alten linken?)

Nach "Nazi"-Aussage
Baerbock: Konfusion? Blackout? Freudscher Versprecher oder Fremdeln mit der Demokratie?
Nach der Ankündigung Thomas Kemmerichs, seinen Anwalt einzuschalten, führt die Grünen-Vorsitzende Baerbock - wohl ungewollt - einen Striptease der eigenen Weltanschauung vor.
VON Klaus-Rüdiger Mai
Inzwischen hat die Vorsitzende der Grünen auf eine Anfrage der Welt geantwortet: „Ich hab‘ gestern bei Markus Lanz unpräzise formuliert, was zu Missverständnissen führt. Ich meinte natürlich nicht Herrn Kemmerich, sondern die AfD, die in der chaotische Lage zur Ministerpräsidentenwahl eine bedrohliche Rolle gespielt hat.“..
Es wäre an der Zeit, dass Annalena Baerbock die Frage beantwortet, wer oder was in ihren Augen ein Nazi ist? Angesichts der Verbrechen der Nationalsozialisten sollte sie diese nicht durch einen unreflektierten und inflationierenden Begriffsgebrauch verharmlosen. Oder hält die Vorsitzende der Grünen, alle die, die rechts von ihr stehen, für „Nazis“? Eine grundsätzliche Klärung oder ihr Rücktritt ist das Gebot der Stunde.
(Tichys Einblick. Das ist kein Zufall, die weiß, was sie sagt und tut, siehe obiges Plakat, auch wenn sie nichts weiß.  Ist die Wählerschaft der Grünen möglicherweise auf dem gleichen intellektuellen Niveau wie die Aparatschiks der Partei? Kann sich Deutschland weiterhin so etwas leisten? Albert Einstein: "Die Dummheit der Menschen ist unendlich".)

Thilo Schneider
Das liberale Irrlicht
In der FDP werden mal wieder die Stühle verrückt. Christian Lindner kommt mir immer mehr wie ein Elfmeterschütze vor, der mit Riesen-Anlauf auf den Ball zu rennt – um dann neben dem Ball kräftig in die Erde zu treten. Vielleicht bin ich aber auch einfach zu naiv und zu verbohrt, um die genialen personalpolitischen Schachzüge von Lindner zu erkennen?..Was hat Linda Teuteberg falsch gemacht? Ich bin geneigt zu sagen: Nichts. Wer nichts tut, macht nichts falsch. Die Aufgabe eines Generalsekretärs ist der Angriff, die Attacke auf den politischen Gegner. Das Klarstellen der eigenen Positionen. Und der Gegenschlag. Ja, das hört sich martialisch an, aber das ist es ja auch. ...Die FDP hat vom Grunde her tolle Ideen und Konzepte: Bürgerrechte, Freiheit, Individualismus, Vorankommen durch eigene Leistung, der Staat als Dienstleister, nicht als Fronherr, Wohlstand durch Wirtschaft, Chancengleichheit durch Bildung bei Start – nicht Gleichheit im Ergebnis, ein hervorragendes und pragmatisches Einwanderungskonzept undundund… Beim Wähler kommt jedoch ein „Klimaschutz schon auch ja, aber nein, aber nicht die AfD wählen, also wir uns jetzt, aber schon doch auch so ein Stückweit jetzt irgendwie…“ Wer bitte soll das wählen?...
(achgut.com. Draußen vor dem Tore, da steht ein Lindner-Albtraum von der Politik. Es gibt schon so viele unwählbare Parteien, da kommt es auf die FDP auch nicht mehr weiter an.)

Sozialausgaben
Deutschland wird zum unbezahlbaren Wohlfahrtsstaat
Die Ausgaben für Sozialhilfe sind im vergangenen Jahr um knapp sechs Prozent auf 32,8 Milliarden Euro in die Höhe geschnellt. Nach neuen Zahlen des Statistischen Bundesamts weisen vor allem die Eingliederungshilfen für behinderte Menschen sowie die Hilfen zur Pflege hohe Steigerungen von fast sieben beziehungsweise neun Prozent gegenüber 2018 auf. Aber auch die Hilfen in besonderen Lebenslagen sowie die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsunfähigkeit legten jeweils um mehr als drei Prozent zu.Die Gründe sind vielfältig:...
(welt.de. Genau! Bunte Vielfalt ist's. Wer zu spät schreibt, den liest niemand mehr. Wer im Sozialismus lebt und es nicht sagt, ist entweder ein Dummkopf oder ein Lügner.Ludwig Erhard: "Jede Ausgabe des Staates beruht auf einem Verzicht des Bürgers".  Der Wohlfahrtsstaat ist  sozialistisch und macht die Bürger von fremder Hilfe abhängig.)

Regenbogenfahne an der Deutscher Botschaft in Budapest
Auf Tichys Einblick ist ein Foto der Deutschen Botschaft in Budapest zu sehen, welches neben der Bundesdienstflagge eine Regenbogenfahne zeigt. Die ist grundgesetzwidrig. Verantwortlich für solchen Unfug ist das Außenministerium.

Solidarität mit DemonstrantenMerkel: EU-Staaten erkennen Wahlergebnis in Belarus nicht an
(focus.de. Scheinheilig. Das ist die Richtige: Welche Wahlergebnisse hat sie schon nicht anerkannt im eigenen Land? Mit Verlaub, das geht die EUdSSR einen Scheißdreck an!)

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