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"Sonntagsläuten: Alle guten Gaben kommen von Gott dem Herrn...". Mutig, mutig, eine Pfarrerin, wo schon katholische Jugend den "Herrn" abgesetzt hat. "Äpfel und Zucchini, Kürbisse und Getreide, Sonnenblumen und Kornähren - einmal im Jahr finden die reichen Gaben der Natur ihren Weg in die christlichen Kirchen. Das Erntedankfest führt tief hinein in eine landwirtschaftlich getragene Welt".  Wenn sie nur was wüsste, beispielsweise, dass Landwirtschaft mit Fisch und Wald in Deutschland nicht einmal 1 Prozent des Bruttoinlandsprodukt ausmacht. "Aber mit der industriellen Massenherstellung von Lebensmitteln, mit dem weltweiten Handeln von agrarischen Produkten schwindet auch das Bewusstsein von der schenkenden Kraft der Äcker und Felder". Sollen 8 Milliarden Menschen und mehr denn verhungern? Es darf noch linksgrüner werden: "Doch finde ich: es macht jetzt mehr Sinn denn je, Erntedank bewusst zu feiern und Danke zu sagen. Nicht nur für gute Wetterverhältnisse, die eine ertragreiche Ernte ermöglichen, sondern auch für den Frieden in unserem Land, für die Menschen, die sich für den Umwelt- und Naturschutz einsetzen, für jede Begegnung, die uns innerlich bewegt,.." Heiliger Bimbam! Wen mag der Prophet Haggai, 1,6  im Alten Testament, um 500 v.Chr. wohl gemeint haben? "Ihr sät viel und bringt wenig ein; ihr esst und werdet doch nicht satt; ihr trinkt und bleibt doch durstig; ihr kleidet euch, und keinem wird warm; und wer Geld verdient, der legt's in einen löchrigen Beutel".

(tutut) - Deutscher Nationalfeiertag. Ein Trauerspiel. 83 Millionen Bäume müsst ihr pflanzen. Kindergeburtstag in Potsdam. Der alte Fritz entsteigt dem Sarg und geht auf Abstand, denn schließlich war er linker Nazi und damit rechts, Maske auf, damit niemand deutsche Geschichte wiedererkennt. Schließlich lehrt sie, wie man sie fälscht.
Auf dass Wahrheit ist, was die Leute am Ende erzählen. Und was und wie sie wieder geflunkert haben am deutschen Märchentag!  "Üb immer Treu und Redlichkeit" erklingt nicht mehr auf dem Glockenspiel in Potsdam wie einst auf der Garnisonkirche, die abgerissen wurde und dann auf dem Nachbau, denn 2019 wurde es abgeschaltet - sozusagen im Einklang mit der Abschaffung Deutschlands. Zu rechts. Im August 2019 hatten sich "namhafte Wissenschaftler und Kulturschaffende mit einer Petition an den Oberbürgermeister der Stadt Potsdam und den Bundespräsidenten als Schirmherr des Wiederaufbauprojektes gewendet und den Abriss des nachgebauten Glockenspiels wegen dessen revisionistischen, rechtsradikalen und militaristischen Inschriften" (Wikipedia) gefordert. "Am 5. September 2019 ließ Oberbürgermeister Mike Schubert das Glockenspiel vorläufig abstellen. Das Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung wurde um ein Gutachten zur Bewertung gebeten. Nach Einschätzung des Vorsitzenden des wissenschaftlichen Beirats des Stiftung Garnisonkirche Potsdam, Prof. Paul Nolte, sind die Inschriften 'unzumutbar'“. Die "Potsdamer Neueste Nachrichten" schrieben u.a.: "So findet sich auf einer der Glocken der lateinische Spruch 'suum cuique', auf Deutsch 'Jedem das Seine' – es handelt sich um die Losung, die die Nationalsozialisten am Haupttor des Konzentrationslagers Buchenwald anbrachten. Eine andere Ehrung betrifft den Verband deutscher Soldaten, der sich unter anderem für die Rehabilitation von Angehörigen der Wehrmacht einsetzte, die wegen Kriegsverbrechen verurteilt wurden. Weitere Glocken sind verschiedenen Truppenverbänden der Wehrmacht gewidmet – und eine dem Luftwaffenoffizier Joachim Helbig, einem gefürchteten Kampfflieger im Zweiten Weltkrieg.Solche Erinnerungen an die Wehrmacht würden aber deren 'tiefe Verstrickung in Vernichtungspolitik und Holocaust ausblenden', so Historiker Nolte. Daher könne das Geläut höchstens noch als Erinnerungszeichen für bestimmte Sichtweisen verwendet werden, zum Beispiel als ein Ausstellungsstück, 'das durch Erläuterungen in seinen Kontext gestellt werden muss'“. Wussten denn die alten Griechen und Römer nicht, dass sie Nazis waren, als sie "suum cuique" empfahlen, getreu antiken philosophischen Theorien der Moral und Politik zu Recht und Gerechtigkeit, insbesondere der Verteilungsgerechtigkeit, was linksgrüne Sozialistenherzen höher schlagen lassen müsste? Denn es besagt, dass jedem Bürger eines Gemeinwesens zuteil werden sollte, was ihm gebührt, etwa durch gerechte Güterverteilung. Dass sowas unterschiedlich bewertet werden wie jede Meinung, versteht sich von selbst. Hat Platon nicht recht,  wo bleibt die Rückbesinnung auf ihn?, wenn er in der "Politeia" erklärt, dass Gerechtigkeit bestehe, "wenn man das Seine tut und nicht vielerlei Dinge treibt". Jeder soll das Seine tun, und zwar in Art und Umfang so, wie es seinem Wesen, seinen Möglichkeiten und den individuellen Umständen entspricht. Und so sollte denn auch jeder das Seine bekommen und niemandem das Seine genommen werden. Aristoteles beschäftigt sich ausführlich damit, dabei ist er sich des Problems über das Kriterium bewusst, denn Wertigkeit kann verschieden gesetzt werden, von Demokraten die Freiheit, von Oligarchen der Reichtum, von anderen Hochwohlgeborenheit oder Tüchtigkeit. Cicero setzt sich mit "suum cuique" auseinander, bei Kaiser Justinian heißt es: "Die Gebote des Rechts sind diese: Ehrenhaft leben, den anderen nicht verletzen, jedem das Seine gewähren". Hugo Grotius, Rechtsphilosoph und Vordenker der Aufklärung, verwandte den Begriff in seiner Eigentumstheorie. In der lateinischen Version ist die Redewendung Ordensdevise des 1701 von Friedrich I. gestifteten Schwarzen Adlerordens. Suum cuique ist bis heute Bestandteil der an den Decken von Gerichtsgebäuden angebrachten Gerechtigkeitsformel.
Seit dem Gründungsjahr 1861 ist "suum cuique" das erste der beiden Mottos der päpstlichen Zeitung L’Osservatore Romano. Abgeleitet von der Devise des preußischen Schwarzen Adlerordens ist "suum cuique" das Motto der Feldjägertruppe der Bundeswehr, es war auch im Verbandsabzeichen des Luftlandeunterstützungsbataillons 262 enthalten, es wurde zum 31. März 2015 aufgelöst.  "Suum cuique", am gestrigen deutschen Märchentag erst "Aschenputtel", dann öffnet ein  Bürgerking die linksdrehende Fischfiletdose und streut dem Volk Asche aufs Haupt: Eine "Gedenkstätte für die Friedliche Revolution in der DDR" will Frank-Walter Steinmeier, weil er wieder mal nichts verstanden hat.  Eine echte Revolution ist immer gewaltsam, Ursache aber für den Zusammenbruch der sozialistischen UdSSR waren die  Wehrhaftigkeit und Überlegenheit des  Systems eines freiheitlichen demokratischen Westens.

Barettabzeichen der Feldjäger.

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NACHLESE
Von Ostdeutschen ausgebürgert
Angela Merkel erinnert sich beim Regieren an die DDR
Vom Bild strahlt Angela Merkel in der Ordenstracht Mutter Teresas, die ein Kind of Color in den Armen hält. Der verherrlichende Gestus erinnert jedoch an die Ästhetik des kommunistischen Personenkults, damals stand im Mittelpunkt nicht Mutter Teresa, sondern Stalin, der Vater der Völker.
VON Klaus-Rüdiger Mai
Unlängst ließ sich die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration im Kanzleramt Annette Widmann-Mauz gleich zweimal vor dem Gemälde mit dem geflüchteten Künstler ablichten, einmal mit Maske und einmal ohne Maske, schließlich haben auch Regierungsmitglieder zuweilen Schwierigkeiten mit den von der Regierung initiierten Pandemieregeln....Der verherrlichende Gestus erinnert jedoch an die Ästhetik des kommunistischen Personenkults, damals stand im Mittelpunkt nicht Mutter Teresa, sondern Stalin, der Vater der Völker.....Es klingt so leicht, wenn Angela Merkel einmal, was sie selten tut, in Jugenderinnerungen schwelgt. So, als wäre das alles nicht so schlimm, als könne man auch das mit genügend Pragmatismus ertragen. Mit einem bisschen guten Willen geht schließlich alles.Inzwischen, ob in der Frage der Corona-Epidemie, als auch in der Klimaapokalyptik, wird der Teufel an die Wand gemalt, um mit Angst „brachial“ Politik zu machen, um sich mittels Schreckensszenarien der rationalen Begründung der eigenen Politik zu entheben. Die Bundeskanzlerin sollte aus ihren Erinnerungen die richtigen Lehren ziehen.
(Tichys Einblick. Die hat doch schöne Erinnerungen und an der DDR nur so viel auszusetzen, dass dies noch nicht der wahre Kommunismus war.)
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(Wie wird aus keinem Flüchtling ein ehemaliger? (Ausriss Zollern Alb Kurier)

Klartext von Markus Gärtner
Deutschland ist auf dem Weg in einen Denunziantenstaat
Von MARKUS GÄRTNER
Wir gleiten mit atemberaubendem Tempo mitten in einen Denunzianten-Staat ab. Wirte, Frisöre, Nachbarn, Schaffner, Kollegen: vor niemand sind wir mehr sicher, an niemanden können wir uns vertrauensvoll wenden, offen diskutieren. Denn jeder ist jetzt ein potenzieller Kontrolleur im Auftrag von Regierung, Behörden und Kommunen. Zumindest sind die Voraussetzungen dafür geschaffen. Die politische Kaste installiert fleißig Meldestellen, Hass-Beauftragte, anonyme Meldeformulare und „Hinweisgebersysteme“. Sie deklariert „Verantwortliche“, die private Feiern beaufsichtigen und gegebenenfalls das lokale Ordnungsamt einschalten, wenn Corona-Regeln nicht eingehalten werden. Medien und politische Funktionäre fordern dennoch mehr, sie wollen flächendeckende Schnüffelei, auf allen Ebenen und in allen Lebensbereichen. Gewerkschaften, Justizsenatoren und Gesundheitsminister legen mit ihren Vorschlägen für eine Ausdehnung des Spitzelsystems eine Kreativität an den Tag, mit der sie beim Kampf gegen fehlende Reformen das Land bereits um Jahrzehnte weiter gebracht hätten. Und viele von uns, Bürger, Nachbarn, Kollegen und Bekannte, machen fleißig mit, wie man Zeitungsberichten – und im schlimmsten Fall eigener Erfahrung – entnehmen kann. Deutschland verwandelt sich in eine Gesellschaft voller Misstrauen, Missgunst, Bespitzelung, Denunziation und Vorverurteilung. Die Spaltung der Gesellschaft nähert sich damit einem nie geahnten Höhepunkt…
(pi-news.net)

Ein Videokommentar von Christian Jung
Gabor Steingart – der Migrations-Heuchler
Der Journalist Gabor Steingart, früher SPIEGEL, später Handelsblatt, bejubelt in seinem Podcast „Morning Briefing“ vom 16. September die Aufnahme von über 1500 Moria-„Flüchtlingen“. Klar, kann sich Deutschland ja leisten, meint Steingart. Als Land des „Maschinenbaus und Mittelstandes“ zeige sich Merkels Republik als Europameister des „Mitgefühls“.Ganz so viel kann Deutschland nach Ansicht Steingarts aber nicht mehr leisten, wenn es ihn selbst und seine Altersversorgung betrifft. Das konnte man jedenfalls wenige Tage nach seiner verbalen Migrantenbegrüßung von ihm hören. Als Steingart dem YouTube-Kanal „Mission Money“ ein Interview gibt, macht er klar, dass er und sein Kapital sich schon lange von Deutschland verabschiedet haben. Er sei „investiert, aber nicht in diesem ausgelaugten Klondike River hierzulande“.Und weiter: „Um es klar zu machen: ich habe Null Komma Null Anteil in Deutschland“. Da kann man natürlich leicht nach mehr Migration rufen und sich als Humanist darstellen – aber sich tatsächlich als Heuchler outen. <<<Ein Videokommentar von Christian Jung (Deutschland-Kurier).
(pi-news.net)

Wenn Goldbären Schwarzbären wären?

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DAS WORT DES TAGES
Wie beratungsresistent darf eine Regierung sein? Von durchaus berufenen Seiten hagelt es Kritik an den bis zum Erbrechen durchgehechelten Test-Zahlen. Trotzdem hält die Regierung stur an ihrem Test-Fetischismus fest, wo doch dessen Unzuverlässigkeit längst erwiesen ist. Relevant allein sind die tatsächlich wegen Corona Erkrankten und Verstorbenen. Aber auch an diesen Zahlen kommen offenbar immer mehr Zweifel auf. Sicher ist nur eines: Mit dem Festhalten an derart untauglichen Entscheidungsgrundlagen wird die Regierung den Bankrott der Wirtschaft in absehbarer Zeit schaffen. Kein Wirtschaftssystem kann sich eine derart verfehlte Politik leisten. Viele Menschen werden in Armut versinken und nicht mehr weiter wissen – für nichts. An die gesellschaftlichen Verwerfungen mag ich angesichts der Migrantenzahlen nicht einmal denken.
(Leser-Kommentar, focus.de)
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Die FOCUS-Kolumne von Jan Fleischhauer
Neue grüne Sprachlehre: Berliner Kontrolleure sollen nicht mehr "Schwarzfahrer" sagen
Die Vertreter der neuen Gendersprache proklamieren, es ginge ihnen um den gesellschaftlichen Fortschritt. In Wahrheit zementiert das politisch korrekte Sprechen die sozialen Unterschiede. Von dem berühmten, jüngst verstorbenen Anthropologen David Graeber gibt es ein Buch namens „Bullshit Jobs“. Darin findet sich die Beobachtung, dass die unteren Schichten mehr gegen Intellektuelle hätten als gegen reiche Leute. Warum das so ist? Ganz einfach, sagt Graeber: Weil der Lastwagenfahrer vom Lande genau wisse, dass seine Tochter niemals eine internationale Menschenrechtsanwältin werde oder eine Theaterkritikerin der „New York Times“. Millionärin vielleicht. Das ist unwahrscheinlich, aber nicht völlig ausgeschlossen...Die intellektuelle Welt ist auf einzigartige Weise hermetisch und exklusiv. Hier erkennt man schon nach wenigen Sätzen, die einer äußert, ob er (oder sie) dazugehört oder nicht. Sprache verändere Bewusstsein, lautet ein Mantra im linken Lager. Vor allem aber markiert sie soziale Grenzen...Ich musste dieser Tage wieder an Graeber denken, als ich las, dass die Fahrkartenkontrolleure in Berlin jetzt angehalten sind, Schwarzfahrer nicht mehr Schwarzfahrer zu nennen. Wenn sie auf jemanden ohne Ticket stoßen, sollen sie ihn als „Person ohne gültigen Fahrschein“ ansprechen. Die Anti-Schwarzfahrer-Initiative ist Teil eines 44-seitigen Leitfadens des Senats, um die Vielfalt in der Stadt zu stärken, wie es darin heißt...Besonderen Wert wird in dem Papier auf die Förderung der Geschlechtergerechtigkeit gelegt, weshalb Mann und Frau nicht mehr einfach Mann und Frau genannt werden, sondern man von „Cis-Geschlechtlichkeit“ spricht. Erklärung der Senatsverwaltung für Justiz, die den Leitfaden erstellt hat: „Mit der Vorsilbe ,cis‘ wird beschrieben, dass eine Person in Übereinstimmung mit ihrem bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht lebt. Der Begriff ist das Pendant zu Transgeschlechtlichkeit und stellt gesellschaftlich die ,Norm‘ dar.“...Wie sich die Cis-Grammatik mit dem Versuch verträgt, auch Menschen zu erreichen, die ohnehin Probleme mit dem Lesen und Schreiben haben, wird für immer das Geheimnis der Genderaktivisten bleiben.
(focus.de. Wer sich rassistisch schwarz ärgern will über Grüne, muss jetzt halt blau machen und dann in den weißen Keller gehen. Die intellektuelle Welt hat jetzt auch die Dummheit gepachtet. Es lebe der linksgrüne Verschissmus!)

Hubertus Knabe
Grüne Irrungen: „Vergessen wir die Wiedervereinigung!"
Vor 30 Jahren wurde Deutschland wiedervereinigt. Keine andere Partei schätzte die Lage damals so falsch ein wie die Grünen. Wenn es nach ihnen gegangen wäre, gäbe es die DDR heute immer noch. Die Selbstgewissheit, mit der die Parteifunktionäre 1990 ihre gravierenden Fehleinschätzungen vertraten, erinnert an manche Debatte der Gegenwart.
(achgut.com. Ihr Herz ist klein und grün, kann niemand drin wohnen, als nur sie alleine.)

Cora Stephan
Sind wir nicht alle ein bisschen DDR?
Kann man wirklich noch behaupten, dass der Westen sich durchgesetzt hat, wie manch einer in der Bundesrepublik damals weniger triumphierend als eher verächtlich dachte – was die Freiheitsfreunde in der DDR hingegen innigst hofften? Deren noch immer feine Ohren für falsche Töne vernehmen heute wieder vertraute Klänge. Vielleicht hat ja doch die DDR gesiegt. Über 30 Jahre deutsche Einheit (und den passenden Roman dazu).
(achgut.com. Mehr als DDR geht immer. Ein bisschen Blödheit geht nicht. )

Ordnungsphobie
Ein Blick in die Kanzlertasche
Die Krisenbewältigungsversuche in der Kanzlertasche symbolisieren und spiegeln die Krisenbewältigungsversuche der Regierung.
VON Wolfgang Herles
Es ist gesichertes Erfahrungswissen, dass nichts mehr über das Wesen einer Frau verrät, als der Inhalt ihrer Handtasche(n). Eine TV-Kamera erlaubte in dieser Woche einen Blick in die Handtasche und damit in die Seele der Bundeskanzlerin...In die erste Untertasche steckte sie ihre Mund-Nase-Bedeckung. Aus der zweiten zog sie eine frische. Frau Merkel führt nach vorsichtiger Schätzung permanent zwischen einem und zwei Dutzend Mund-Nase-Bedeckungen mit sich...
(Tichys Einblick. Wer ihr nachsteigt, steckt drin. Spätestens wenn sie den Mund aufmacht, ist sie demaskiert. )

Tag der deutschen Einheit
Natürlich eine Nation
Deutschland jubiliert: 30 Jahre deutsche Wiedervereinigung und 150 Jahre Gründung des Deutschen Reichs. Daß die Tage zusammenfallen, hat wohl einen tieferen Sinn. Bismarcksche Politik als „Kunst des Möglichen“ stünde uns auch heute gut zu Gesicht. Ebenso die Annahme des Selbstverständlichen: Deutschland bleibt Nation.
(Junge Freiheit. Wer stehen bleibt, der bleibt zurück und wacht in der Diktatur auf.)

Sie sind Deutschland - 30 von 83 Millionen - Informationen zu den 30 Bürgerinnen und Bürgern finden Sie hier. Beteiligt haben sich:
Margot Friedländer, Holocaust-Überlebende, Trägerin des Bundesverdienstordens; Anastassia Pletoukhina, Soziologin, Zeugin des Anschlags auf die Synagoge von Halle 2019; Georg Mascolo, Journalist, Hamburg; Ingo Schulze, Schriftsteller, Berlin, Träger des Bundesverdienstordens; Richard Schröder, Fraktionsvorsitzender in der ersten frei gewählten Volkskammer der DDR, später Mitglied des Bundestages, Träger des Bundesverdienstordens; Marco Thiele, Geschäftsführer eines Familienunternehmens in Halle/Saale; Robert Wüst, Metallbauer und Präsident der Handwerkskammer Potsdam; Annika Badorreck, ehrenamtliche Helferin beim THW Cottbus; Martin Fleig, Bundeskaderathlet beim Nordic-Paraski-Team Deutschland, Freiburg; Marco Seiffert, Journalist, Berlin; Maria Groß, Köchin, Erfurt; Dirk Balster, Geschäftsführer des Klinikums Chemnitz; Peter Schneider, Schriftsteller, Berlin; Antje Boetius, Meeresbiologin, Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts, Bremen, Trägerin des Bundesverdienstordens; Thomas Milster, Oberst der Reserve, Berlin; Julian Vonarb, Oberbürgermeister der Stadt Gera; Igor Levit, Pianist, Hamburg; Gloria Boateng, Lehrerin, Vorstandsvorsitzende von SchlauFox e.V. in Hamburg, Trägerin des Bundesverdienstordens; Hacı-Halil Uslucan, Leiter des Zentrums für Türkeistudien und Integrationsforschung der Universität Duisburg-Essen; Mevlüde Genç, verlor 1993 beim Mordanschlag von Solingen fünf Angehörige, Trägerin des Bundesverdienstordens; Ali Can, Sozialaktivist, Autor und Leiter des Viel-Respekt-Zentrums in Essen; Carla Reemtsma, Klimaaktivistin bei "Fridays for Future", Münster; Bernd Richter, Vorsitzender der Häftlingsinitiative der Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße 54, Potsdam; Angela Marquardt, Referentin im Bundestag; Pia Findeiß, Oberbürgermeisterin der Stadt Zwickau; Düzen Tekkal, Menschenrechtsaktivistin, Sozialunternehmerin und Journalistin, Berlin; Elke Büdenbender, Juristin und Ehefrau von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier; Pauline Kling, Studentin an der TU Dresden; Gerald Asamoah, ehem. Fußballnationalspieler, FC Schalke 04; Alexander Gerst, Astronaut der Europäischen Weltraumorganisation ESA, Köln, Träger des Bundesverdienstordens. (bundespraesident.de)

Festrede Arnold Vaatz zur Deutschen Einheit
SPD, Grüne und Linke haben sich ins Abseits geschossen
Bürgerrechtler Arnold Vaatz konnte trotz aller rotgrünen Boykottmaßnahmen seine Rede im sächsischen Landtag zum 30. Einheitsjubiläum halten. Die leeren Reihen von Rot-Rot-Grün durften Sachsens Bürger und prominente Gäste als Zuhörer besetzen. Von Olaf Opitz aus Dresden.
VON Olaf Opitz
...Vaatz spitzt zu: „Am Morgen nach der Volkskammerwahl hielt uns Otto Schily eine Banane entgegen. Er rückte unseren Freiheitskampf in die Nähe einer Affenfütterung.“ Noch im Mai 1990 demonstrierten die Grünen gegen die sich abzeichnende Wiedervereinigung mit dem Slogan „Nie wieder Deutschland!“ „Sie waren Zaungäste historischer Stunden“, sagt Vaatz.Aber auch in der CDU wäre man schon dabei gewesen, sich von der deutschen Einheit zu verabschieden: „Geißler und Süssmuth wollten die Wiedervereinigung aus dem CDU-Grundsatzprogramm streichen, was Helmut Kohl verhinderte.“..„Es muss möglich sein, die Politik der Bundesregierung zu kritisieren.“ Deswegen warnt er am Ende seiner Rede ausdrücklich vor einem zunehmenden öffentlichen Konformitätsdruck – „der Menschen, die sich ihm nicht beugen, etikettiert und aus der medialen Relevanzzone drängt.“ Auf diese Weise werde das Land eine Polarisierung erleben, „zu deren Heilung Worte nicht mehr zur Verfügung stehen, denn sie wurden ja gelöscht.“..
(Tichys Einblick. Franz Josef Strauß: "Wem es hier nicht paßt, der kann rausgehen aus Deutschland".)

30 Jahre Wiedervereinigung
Jubiläum der Legenden und Geschichtsfälschung bei ARD und ZDF
In TV-Dokumentationen und Diskussionen wurde jetzt der Eindruck vermittelt, den Deutschen in der DDR sei gegen ihren Willen das System der Bundesrepublik „übergestülpt“ worden. Vergessen wird dagegen, dass es sich bei der DDR um eine Diktatur und damit um einen Unrechtsstaat von Anfang an handelte.
VON Georg Gafron
....Vor allem aber wurde hartnäckig an der These festgehalten, die Bürgerrechtsbewegung der DDR habe den Sturz des SED-Regimes bewirkt. Für die Ohren der immer noch existierenden SED, die zurzeit unter Linkspartei firmiert, da sie niemals aufgelöst, sondern immer nur umbenannt wurde, wird das wie die Neuauflage ihres alten Kampfliedes „Die Partei hat immer Recht“ erklingen... Niemals war die dortige Herrschaft durch freie Wahlen legitimiert oder bestätigt. Mangelwirtschaft, Drangsalierung der Untertanen und die Beseitigung ganzer sozialer Schichten wurden in der Geschichte der DDR von einer ständigen Fluchtbewegung, auch „Abstimmung mit den Füßen“ genannt, begleitet. Von 1949 bis 1961 verließen 3,5 Mio. Deutsche vielfach unter Inkaufnahme großer Risiken und unter dem Verlust ihres Eigentums die DDR. Auch nach dem Mauerbau im Augst 1961 riss diese Fluchtbewegung nicht ab. ...Nun hatten aber die Deutschen in der DDR bei den ersten und letzten freien Wahlen zur Volkskammer im März 1990 die Möglichkeit, zwischen dem Beitritt zum Geltungsbereich des Grundgesetzes und damit der Übernahme des westlichen Rechtssystems nach Artikel 23 GG oder gemäß Artikel 146 GG, welcher die Möglichkeit einer Wiedervereinigung auf der Grundlage einer neuen gesamtdeutschen Verfassung vorsah, zu wählen. Eine deutliche Mehrheit entschied sich für den Beitritt nach Artikel 23 GG. ...
(Tichys Einblick. Trotz Skepsis in der BRD gelang der DDR der direkte Anschluss an die westdeutsche Versorgungsleitung. Erst kam das Fressen, jetzt die falsche Moral. Das Volk wurde nicht gefragt, es wurde um das vorgeschriebene Votum über eine Verfassung betrogen.)

Wiederholung einer Reportage zum „30. Tag der Deutschen Einheit“
Spiegel TV 1991 über PI-NEWS-Autor Peter „Django“ Bartels
Von PETER BARTELS
Soll unsereiner lachen oder weinen? Ausgerechnet Spiegel TV wiederholt zum „30. Tag der Deutschen Einheit“ eine Reportage, die das ganze Elend einer zerbrochenen Nation zeigt: West gegen Ost, BILD gegen SUPER!-Zeitung, Rambo vs. Django. Once upon a time… „Rambo“ Hans Hermann Tiedje war BILD-Chefredakteur. „Django“ Peter Bartels – also unsereiner – war Chef der SUPER!-Zeitung. BILD war Springer, SUPER! war Burda. BILD: Kaiser Wilhelm-Straße, Hamburg, Fanfare der Freiheit … SUPER!: Mollstraße, Berlin, gleich beim Alexanderplatz, ADN-Bunker, Tröte des SED-Staates … Rambo & Django hatten vorher (gemeinsam) mit BILD in schwarz-rot-goldenen Schlagzeilen die Wiedervereinigung herbeigebrüllt … Und als die Ungarn den Mantel der Geschichte durch den Eisernen Vorhang wehen ließen, hatten wir den Zipfel ergriffen … Aber wie das so geht bei Ehepaaren: So lange sie das Haus bauen, schweißen Last und Liebe sie zusammen. Wenn die Bilder endlich hängen, lächelt die schöne Nachbarin über die Hecke: SIE könnten doch viel mehr haben … Trennung! The winner takes it all … Ende bei Springer. Anfang bei BURDA.Über fünf Millionen hatte Django seinem Rambo hinterlassen. Um mit Null auf der anderen Seite Deutschlands anzufangen. Das Wunder geschah trotzdem. SUPER! kam … schrieb … siegte: 200.000 … 300.000 … 400.000 … schließlich 500.000… Und BILD fing an zu krümeln … War’s bei SUPER! die hemmungslose „Abrechnung“ mit den Mielkes, Mittags, Margots? Oder war es die herumirrende Suche der Ossis nach einem neuen Haltepunkt in einem über Nacht fremden Land? Das Begrüßungsgeld war ausgegeben, die Bananen gelutscht. Und die Treuhand versenkte, verschenkte und verscherbelte auf Kapitalismus komm raus alles, was noch niet- und nagelfest war – der Rest war Schrott. Nur: In diesem Trümmerhaufen der Träume von gestern schlummerte auch die Hoffnung von morgen: Der Exodus zur D-Mark ging los. Die blühenden Landschaften im Osten kamen erst später. Hier und da …
Tag der Einheit?
Don’t forget, schon gar nicht heute, am „Tag der Einheit“: Auch vor 30 Jahren gab es eine Meinungs-Elite, nur das Etikett „Mainstream“ war noch nicht erfunden. Und diese „Elite“ war (fast) restlos FÜR die „DDR“ … GEGEN die „BRD“. Wiedervereinigung? Wollt Ihr schon wieder den totalen Krieg? Parteien, Presse, Politiker säuselten, schrien, schrieben unisono: Nie wieder Deutschland!! Vollgefressene grüne Matronen, rote Rotznasen, schwarze Rollkommandos setzen heute längst gröhlend ein „Scheiße“-Häubchen auf „Schweinedeutschland“. Um anschließend aus der Kasse der belämmerten Bürger die „Demo-Silberlinge“ zu fordern und zu bekommen – bis hin zu Gesinnungs-Neppern, Umvolkungs-Schleppern und „Gute-Menschen“-Ganoven… Wen immer unsereiner heute im Radio hört oder Doof-TV sieht … Welche Politiker/Innen gravitätisch den Corona-Zensus mundtot säuseln … ES IST GELOGEN! Wider besseres Wissen!! Ihr müßtet das langsam wissen …30 Jahre sind manchmal wie drei Tage … Aus der EU der Vaterländer wurde eine Schulden-Union der Mütterländer, mit einem Ewigen Schuldner Deutschland. Eine geifernde Horde berufsloser Berserker manscht die Welt bis zur Krümmung der Banane um, schwingt die Neunschwänzige, damit die Schafe nicht mucken. Damals, vor 30 Jahren, hatte unsereiner noch Hoffnung. Erst mit Tiedje gemeinsam, dann ohne ihn. Er war der politische Kopf, unsereiner das Herz, oder der Bauch, so what: Was will der Leser morgen lesen, wissen, was er nicht längst weiß, fühlt? Seufz! Damals ging es eben noch um Auflage. Und darum stand eines Tages auch das freche aber faire neue TV-Magazin Spiegel TV von Stefan Aust (sic) in der SUPER!-Redaktion. Hier der Wessi „Django“, der kein Ossi war, nur einst im wirklichen Osten (Oberschlesien) geboren wurde – dort der Wessi „Rambo“, der aus dem Norden kam (Schleswig Holstein) und eigentlich viel lieber hörte, wenn unsereiner ihn zu „Johnny Talker“ adelte. Oder mit dem Hemingway-Preis …
Hübsch, klug, nicht sexistisch
Es wurde ein gutes Stück Journalismus, was die hübsche (trotzdem kluge; damals noch nicht sexistisch, Leute!) „Spiegel TV“-Reporterin ablieferte: Hier der Wessi, der die feinen italienischen Slipper auf den Tisch legend den Ossi gab – dort der Allesmacher-Wessi, der sogar die eigene Chef-Tür reparierte, weil „hier langsam alles zusammenbricht“. Dabei hatte SUPER! ihm erst 300.000 Leser/Käufer abgejagt … BILD hatte immerhin noch 4,7 Millionen. Heute? 800.000 oder so. Und endgültig im Ereignishorizont von Merkels Schwarzem Loch zur Kesselpauke im Orchestergraben der Schalmeien von der Schnüffel-Pravda bis zu den juvenilen FAZ-Greisen verkommen. Alle Koordinaten haben sich verschoben: Das Fenster zum Westen ist heute (manchmal) die schweizerische NZZ im Süden. Der wahre SPIEGEL ist Broders ACHSE DES GUTEN … Die wirkliche Wirtschaftswoche ist TICHYS EINBLICK … Die beste BZ ever ist JOUWATCH … Die wahre freie BILD ist längst PI-NEWS … Und damit das noch mehr Leser wissen, findet am 10. Oktober in der AfD-Fraktion im Reichstag die 2. Konferenz der „Freien Medien“ statt. Einer der Gäste ist Matthias Matussek, einst ungekrönter Feuilletonchef beim SPIEGEL, heute als Blogger und Youtuber im Netz. Er diskutiert dort mit der Ex-WDR- Journalistin Claudia Zimmermann zum Thema „Die ‚Qualitätsmedien‘ verlieren ihre klugen Köpfe“…
Die Gedanken sind frei
Als unsereiner heute früh beim Black is Beauteful-Coffee auf dem Balkon seiner Rentner-Höhle in Döhle Polens, Sachsens und Ungarns Fahnen im Wind flattern sah, lächelte sein Herz: Die Sonne geht immer noch im Osten auf … Und heute weht sogar der Wind aus Osten … Heine? Deutschland in der Nacht?? Dann schon lieber Hoffmann von Fallersleben „Einigkeit und Recht und FREIHEIT …“ und „Die Gedanken sind frei …“PS: Mein John, der begabte Rapper aus Berlin, hatte mir Spiegel TV gemailt … Er war seinerzeit noch nicht geboren … „Du hast da ein paar gute Sätze gesagt, Papa!“ Der Junge ist ein Linker, glaube ich; aber das waren in ihrer Jugend ja viele, später sogar berühmte Männer. Und die Hoffnung eines Vaters auf den Gesunden Menschenverstand des Söhnchens stirbt zuletzt…
(pi-news.net)

 

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