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"Religion gilt dem gemeinen Manne als wahr, dem Weisen als falsch und dem Herrscher als nützlich". (Seneca). Seine Büste schmückt das Chorgestühl des Ulmer Münsters, wo gerade die Heiligen Drei Könige schachmatt gesetzt werden.

(tutut) - Martin Luther war gegen Weihnachtskrippen und favorsisierte den Christbaum. Nun haben sie den Morgenlandsalat. Anstatt sich auf die Bibel und ihren Zauber rückzubesinnen, erfährt eine staunende Öffentlichkeit immer mehr Details über Kirchen, die sich abschaffen und Angela Merkels Murks  anstatt ihren Propheten und Gründern zu folgen. Sie schaffen das! Der Bürger fasst sich ungläubig an den Kopf: Ja, gab's denn im evangelischen Ulmer Münster eine katholische Krippe? Wenn immer wieder die Rede von Lüge in Politik und Presse ist, lügen auch die Kirchen? Wie halten sie's mit dem achten Gebot? Ist jetzt die Stunde der großen Beichte? "Ich habe gelogen, ich habe gestohlen, ich habe die Katze am Schwanz gezogen". Jedes Kind wuchs früher mit diesem Bekenntnis auf und wusste, wo der Pfarrer den Wein versteckt hatte. Nun schlägt im höchsten Turm der Christenheit das Ührchen für die Figürchen. Wie von der Politik verkündet, ist nichts mehr normal in diesem unseren Lande, denn die, welche den Schlüssel sich angeeignet haben, geben ihn nicht wieder her aber Henryk M. Broder recht: "Deutschland ist ein Irrenhaus. Könnte man die Bundesrepublik überdachen, wäre es eine geschlossene Anstalt“. Je größer der Dachschaden, so stellte einst Karlheinz Deschner fest, desto schöner der Aufblick zum Himmel. Und so wird aus dem 161,63 Meter hohen 1377 katholisch begonnenen ab 1530 ein reformierter redigierter und 1890 ein vollendeter Turm, welcher bis 1894 der Stadt gehörte. Nun ist er ein Fanal des Protests als Zeitungstitel eingedenk des alten Sprichworts aus dem 16. Jahrhundert: "Die Zeitung ist eine Lügnerin". Die sagt die Halbwahrheit: "Streit um den schwarzen König - Evangelische Münstergemeinde in Ulm entfernt Heilige Drei Könige aus der Krippe". Schachmatt ist die Evangelische Kirche schon lange, da kommt es auf drei Könige auch nicht mehr an. "An einer Ulmer Krippenfigur ist ein Streit um den Umgang mit vermeintlich rassistischen Abbildungen entflammt. Die evangelische Münstergemeinde werde die Heiligen Drei Könige, darunter der Melchior mit schwarzer Hautfarbe, in diesem Jahr aus der Weihnachtskrippe entfernen, sagte Dekan Ernst-Wilhelm Gohl. Die Gemeinde reagiere damit auch auf die Rassismus-Diskussion. Gohl legte im Gespräch mit der 'Schwäbischen Zeitung' jedoch Wert auf die Feststellung, dass es nie zur Debatte gestanden habe, nur die Figur des Melchior zu entfernen: 'Ein schwarzer König gehört unstrittig dazu“. Dem Zeitgeist folgend und offenbar von allen guten heiligen Geistern verlassen geht der Dekan ins Detail: "Hätten wir die Weihnachtskrippe am ersten Advent aufgestellt, wäre es genau zu der Debatte gekommen, die wir jetzt führen. Dem wollten wir zuvorkommen. Es gab in diesem Jahr die Black-Lives-Matter-Bewegung, in Ulm hatten wir außerdem die Diskussion um die Mohrengasse - die Gesellschaft wurde weitreichend sensibilisiert für das Thema Rassismus. Dazu müssen wir uns als Kirchengemeinde verhalten. Wir wollten die Debatte aber nicht in der Weihnachtszeit führen und haben deshalb intern im Kirchengemeinderat entschieden, auf die drei Könige in diesem Jahr komplett zu verzichten. Damit wollen wir deutlich machen, dass es nicht darum geht, ob ein schwarzer König an der Krippe steht - sondern, dass die Darstellung der Figuren unter heutigen Gesichtspunkten rassistische Klischees bedient". Sind denn nun die Kirchen rassistisch? Was soll so eine Frage angesichts der Geschichte! Da könnten Historiker oder Bibelleser aber Geschichten erzählen! Wie aber hält's ein Dekan selbst mit der Bibel, ist er mit seinem Evangelium etwa am Ende? Da ist weder von Königen die Rede noch von Zahlen, sondern Matthäus und Lukas schreiben von "Sterndeutern" und "Magiern". Alles andere ist Zauberei der Phantasie. So auch das Original: Jedes Jahr am 6. Januar wird der goldene Schrein im Kölner Dom geöffnet - und hinter einem Gitter werden die Schädel der Heiligen Drei Könige sichtbar". Geheimnis des Glaubens siegt sogar über des Ulmer Dekans menschliche Logik: "Ein schwarzer König gehört unstrittig dazu, weil in der Kirchentradition die drei Könige für die drei damals bekannten Kontinente stehen: Afrika, Asien und Europa. Afrika wird dabei von einem schwarzen König repräsentiert. Damit soll ausgesagt werden: Das Heil gilt der ganzen Welt. Deshalb wäre es gegen die Aussage der Bibel, wenn man den schwarzen König - und damit Afrika - einfach weglassen würde. In der Tradition hat er seinen Platz - und das ist gut so. Nur den schwarzen König aus der Krippe zu entfernen, stand deshalb nie zur Debatte". Also konnte ihm nur die schlechteste Lösung einfallen. Sein Bischof hätte nicht tabula rasa gemacht, sondern lieber eine Bedienungsanleitung hinzugefügt, die drei Könige mit einem "Kommentar versehen, 'so etwas abzuhängen oder wegzustellen' halte er für den schlechteren Weg". Nun ist's halt  Hygiene in der Evangelischen Kirche, mit Abstand zu Glauben und Gläubigen, unter linksgrüner Merkelmaske. AHA! Hätte der Dekan doch auf Seneca gehört, dessen Büste das Chorgestühl im Ulmer Münster ziert: "Religion gilt dem gemeinen Manne als wahr, dem Weisen als falsch und dem Herrscher als nützlich". Wem nützt noch das Ulmer Münster? Wenn nun die "Zahlen" steigen, müssen drei abgezogen werden. Noch steht das Volk auf der Rechnung seiner selbstverschuldeten Politiker: "Lucha besorgt über Corona-Anstieg - Steigende Infektionszahlen in mehreren Teilen Deutschlands bereiten Bundes- und Landesregierung Sorgen. Die Zahlen stiegen vor allem in einigen Großstädten 'sprunghaft' an, sagte ein Sprecher von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwoch. 'Das ist eine besorgniserregende Entwicklung', so Baden-Württembergs Gesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne)". Fakes und Sterndeuterei, denn Zahlen sind weder krank noch tot. Aber wer dann? Dreimal darf jeder rätseln, und er ist Ratekönig. Weiter im Fake: "17 neue Corona-Fälle sind dem Gesundheitsamt des Landkreises Tuttlingen am Mittwoch gemeldet worden. Zehn davon resultieren aus einer Hochzeitsfeier im Kreisgebiet, die restliche sieben sind Kontaktpersonen ersten Grades von Reiserückkehrern aus Italien und der Türkei. 'Die nächsten Tage werden sehr spannend', sagt Bernd Mager, Sozialdezernent des Landkreises. Unter den Infizierten ist auch ein Brüderpaar, das das Otto-Hahn-Gymnasium (OHG) in Tuttlingen besucht". Wer lässt sich da noch länger mit Numerologie auf die Corona-Folter spannen? Auch Katholiken krümmen sich vor der Staatsmacht. "Claretiner feiern am 27. Oktober" ihren 24. Oktober, an dem ihr Ordensstifter heilig gesprochen wurde. "Dabei berücksichtigen sie laut Pressemitteilung, dass 'in dieser schwierigen Zeit dieses Fest unseres Stifters liturgisch hervorgehoben und gefeiert wird. Wir wollen uns von Pater Claret, der so viel Weitblick schon zu Lebzeiten hatte, dass er auch die Laien in die Verkündigung miteinbezog, inspirieren lassen'. Die anschließende Begegnung im Pilgersaal könne aber in diesem Jahr leider nicht stattfinden, um niemanden zu gefährden". Besonders mutig war dieser Heilige nicht, denn er starb als Anhänger des spanischen Königshofs auf der Flucht vor der Revolutionsregierung im Asyl am 24. Oktober 1870 im Kloster Fontfroide in Südfrankreich. Wo bleibt das Positive? Kenner trinken wohl bald teureren Württemberger. "Kleinste Weinernte seit 30 Jahren -  Hohe Qualität, geringe Ausbeute: Die genossenschaftlichen Weingärtner in Württemberg haben die kleinste Erntemenge der vergangenen 30 Jahre eingebracht. Bei der Weinlese seien etwa 25 Prozent weniger Trauben geerntet worden als im Schnitt der zurückliegenden zehn Jahre". Der Badische Wein ist dagegen wie immer von der Sonne verwöhnt. Deutschland und die Türkei auf Augenhöhe, im Fußball, tief sind sie gekommen mit dem Schwarzwaldlöw, da waren 300 Zuschauer noch zu viel, derweil sich der DFB, "größter Sportverband der Welt" im Steuerdickicht verdribbelt hat und im Netz des Leidartiklers landet: "Der DFB war in der Vergangenheit wohl eher eine Deutsche Fußball-Bande denn ein Fußball-Bund, er wandelte auf dem schiefen Weg der FIFA, er predigte Wasser und trank Wein. Tatsächlich ist bis auf den Winzer und Präsidenten Fritz Keller kaum ein Verbandsfunktionär mehr unbelastet, vor allem Vizepräsident und Ex-Schatzmeister Rainer Koch steht nun im Zwielicht. Dass Keller mit den Ermittlern kooperieren will, ehrt ihn. Parallel muss er damit beginnen, den eigenen Laden aufzuräumen". In vino veritas? Tooor!

Im Freiburger Münster  führen der evangelische Stadtdekan  Markus Engelhardt (oben)  und Erzbischof Zollitsch selbst die Heiligen Drei Könige hoch zu Kamel zur Krippe.

Ortsumfahrungen Spaichingen und Balgheim, B 14 (Kreis Tuttlingen)
Bürgermeister im Gespräch mit dem Regierungspräsidium
Die Planung der Ortsumfahrungen Spaichingen und Balgheim (B 14, Kreis Tuttlingen) geht voran. Dies wurde in einem Arbeitsgespräch der Bürgermeister Markus Hugger (Spaichingen) und Nathanael Schwarz (Balgheim) mit Claus Walther, Leiter der Abteilung Straßenwesen und Verkehr im Regierungspräsidium Freiburg, am Mittwoch, 30. September, deutlich. Neben der Erläuterung des aktuellen Projektstandes durch das Regierungspräsidium standen insbesondere auch die Interessen und aktuellen Planungen der beiden Kommunen im Fokus. Alle Beteiligten waren sich dabei einig, dass man die Interessen beider Seiten unter einen Hut bringen und die bestmögliche Lösung für eine Umfahrung von Spaichingen und Balgheim finden möchte. Hierzu werde man auch in der weiteren Planung den direkten und offenen Austausch pflegen... Ihre Stadtverwaltung
(Stadt Spaichingen. Blabla. Das Regierungspräsidium ist Kretschmanns Hut auf der Stange. Ein Spaichinger Bürgermeister hat die Interessen der Stadt Spaichingen zu vertreten. Die muss ihm der Gemeinderat aufgeben. Bevor eine "Stadtverwaltung" - was soll das sein? - öffentliche Verlautbarungen wagt, hat sie diese vom Gemeinderat zu erfahren. Hierzu sagt der Text nichts. Seit 60 Jahren findet der Eiertanz um die Umgehung statt. Wenn Balgheim wie bisher sie blockieren will, kann es ja die B14-Durchfahrt behalten. Zum x-ten Mal steht das Projekt auf Los. Vermutlich wird kein heute Lebender es je befahren.)

Corona: Eine Hochzeit mit Folgen
Das Corona-Infektionsgeschehen im Landkreis Tuttlingen schien zuletzt kaum der Rede wert zu sein. Nun hat aber eine Hochzeitsfeier für einen erneuten Ausbruch gesorgt. ..Das Gute vorweg: Allen neu Infizierten – den 17 Personen vom Mittwoch und den 15 vom Donnerstag – geht es nach Aussagen des Landratsamts so, dass ihr Gesundheitszustand nicht besorgniserregend ist. Im Klinikum Tuttlingen musste, Stand Donnerstag, keiner der Corona-Patienten behandelt werden. „Die Infektion verläuft milde“, sagt Landrat Stefan Bär....„Eine private Feier bewirkt nun, dass sich mit einem Schlag 300 Personen, eher noch mehr, in Quarantäne befinden“, sagte Bär. Vier Schulklassen, eine Kita-Gruppe – und ganz zu schweigen von den vielen arbeitenden Erwachsenen, die nun in den Firmen, Betrieben und Einrichtungen fehlen würden...
(Schwäbische Zeitung. Wer hat denn da massengehochzeitet? Politik und Medien ahnungslos. Ist der Landrat jetzt Corona-Experte? Wer erklärt ihm und allen Pestologen den Unterschied zwischen positivem Test und Krankheit und Tod? Wann wird das Denken in diesem Land wieder eingeführt? Vergesst den Katzenvirus nicht!)

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NACHLESE
Buch von Winfried Hermann
Die Schwaben und ihr Automobil
Von Winfried Hermann|
Der Minister wird Autor: Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann hat ein Buch geschrieben, über Mobilität und Verkehrswende, verknüpft mit seiner Lebensgeschichte. Darin geht es, natürlich, unter anderem um Stuttgart 21, aber auch um sein gewandeltes persönliches Verhältnis zum Auto. Kontext veröffentlicht ein Kapitel vorab.
Mobilität verändert die Welt – das wurde allen Menschen zu Anfang der Eisenbahnzeit bewusst: Als am 7. Dezember 1835 die Dampflokomotive "Adler" von Nürnberg nach Fürth fuhr, fragten sich viele: Was wird das noch werden?...Im Schlusskapitel seines Buchs "Und alles bleibt anders" reist Winfried Hermann weit in die Zukunft: Da rollt er im Jahr 2051, 99-jährig, mit elektrisch verstärktem Rollstuhl zum Mittreten durch Stuttgart, und alles in allem ist es eindeutig eine Utopie und keine Dystopie. Zum Pessimisten gemacht hat ihn das Amt des baden-württembergischen Verkehrsministers, das der 1952 geborene Grüne seit 2011 bekleidet, also offensichtlich nicht...Hermann verknüpft allgemeine Betrachtungen zu Verkehrsentwicklung und -politik mit seiner Lebensgeschichte....Früher träumte ich von einem Auto – ganz für mich allein. Heute trete ich für einen sozialen Traum ein: Er handelt von einer neuen und grünen Mobilität – für alle.
(kontextwochenzeitung. Grüner Hermann über sich selbst: So geht Zukunftsjournalismus. Sozialismus ist immer für alle und für einige wenige aller, denn für alle reicht es nie.)
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Sportler und Funktionäre als Marionetten des linken Zeitgeists - Political Correctness schlägt selbst im Radsport zu
Von MANFRED W. BLACK
Die Political Correctness-Diktatur nimmt immer groteskere Formen an. In den USA wurde nun ein erst 19-jähriger Profi-Rennradfahrer wegen eines harmlosen politischen Tweets suspendiert. In Deutschland sind zwei Spitzenfunktionäre des nationalen Radsportverbandes schon vor einiger Zeit deswegen zum Rücktritt gezwungen worden, weil sie kritische Nachrichtenartikel zur Regierungspolitik „geteilt“ oder verbreitet hatten.
USA: Maulkorb – ein 19-jähriger Profi-Radrennfahrer wird suspendiert
Der US-amerikanische Profi-Radrennstall „Trek-Segafredo“ hat vor wenigen Tagen seinen Rennfahrer Quinn Simmons wegen angeblich „spaltender, brandgefährlicher und schädlicher“ Äußerungen bis auf Weiteres suspendiert. In Wirklichkeit bestand sein „Vergehen“ im Kern lediglich darin, dass er sich auf Twitter als Unterstützer Donald Trumps zu erkennen gegeben hatte.Die üble Strafmaßnahme des Profi-Teams wurde von seinen Presseverantwortlichen mit „progressiven“ Worthülsen eifrig vernebelt. „Trek-Segafredo ist eine Organisation, die Inklusivität schätzt und sich für einen vielfältigeren und gerechteren Sport für alle Athleten einsetzt“, schrieb der Rennstall. Man unterstütze zwar das Recht auf Meinungsfreiheit – so hieß es drohend und nebulös zugleich –, „aber wir werden die Menschen für ihre Worte und Taten zur Rechenschaft ziehen“.Was war konkret geschehen? Simmons, der 2019 Straßen-Juniorenweltmeister wurde und als großes Talent des Radsports gilt, führte vor ein paar Tagen via Twitter einen kleinen Disput mit der niederländischen Sportjournalistin José Been. Ausgangspunkt der Kontroverse: ein Tweet der Holländerin an ihre Follower: „Wenn ihr mir folgt und Trump unterstützt, könnt ihr gehen.“ Das war „ein durchaus provokanter Post“ (Die Welt), der umgehend von sehr vielen Lesern kommentiert wurde.Auch Simmons setzte einen Kommentar ab. Der Nachwuchs-Profi aus Colorado antwortete der Holländerin kurz und bündig mit: „Bye“. Und versah seine Reaktion mit einem winkenden Emoji-Händchen.Ein anderer Twitter-Nutzer schrieb flugs bei Been unter Bezugnahme auf Simmons: „Anscheinend ein Trumper.“ Worauf der Radrennfahrer mit „Das stimmt“ antwortete und diese Äußerung mit einem Emoji der US-Flagge schmückte. Schnell folgte im Netz eine hitzige Debatte. Dann reagierte plötzlich sein Rad-Arbeitgeber: Simmons wurde suspendiert. Damit steht der 19-Jährige vor seiner Entlassung.
Zur Rolle rückwärts gezwungen
Tags darauf traten Verantwortlichen von Trek-Segafredo und Quinn Simmons gemeinsam mit einer neuen Stellungnahme an die Öffentlichkeit. Der Rennstall erklärte, seinen Jungstar deswegen suspendiert zu haben, „weil er sich auf Twitter in einer Art und Weise an Gesprächen beteiligte, die wir als unpassend für unsere Athleten empfanden“. Simmons sah sich zum Rückzug gezwungen. Er erklärte, er verfolge keinerlei rassistische Ziele. Der Nachwuchsprofi sagte auch, er wolle sich bei allen entschuldigen, die seinen Tweet „als Beleidigung empfunden haben“. Er spreche sich unmissverständlich gegen jede Art von Rassismus aus. „Ob ihm das Zurückrudern eine baldige Rückkehr in seine Radkarriere ermöglicht, ist allerdings noch unklar“ (Die Welt).
Shitstorm gegen den Vertreter Rudolf Scharpings
Weitere Beispiele dafür, dass inzwischen auch im Radsport massiv politische Zensur ausgeübt wird, sind zwei Spitzenfunktionäre des nationalen Radsportverbandes BDR, die sich Jahre und Jahrzehnte ehrenamtlich für den Radsport engagiert hatten: der langjährige Vertreter des BDR-Präsidenten von Rudolf Scharping, Peter Streng, und der ehemalige Vizepräsident des Verbandes, Manfred Schwarz, der für die BDR-Medienarbeit verantwortlich zeichnete. Peter Streng ist 2016 über Nacht zum Opfer eines blindwütigen Shitstorms geworden, der maßgeblich entfacht wurde durch linke und linksradikale Aktive aus der Radsportabteilung des bekannt „progressiven“ FC St. Pauli. Was hatte Streng „verbrochen“?
Angeprangert: Ein Syrer mit vier Ehefrauen und 23 Kindern – von der Sozialhilfe rundum versorgt
Streng hatte es – auf seinem privaten Facebook-Auftritt – gewagt, zum Beispiel eine Meldung des konservativen Deutschen Arbeitgeberverbandes auf Facebook zu „teilen“, in der kritisch über einen syrischen „Flüchtling“ berichtet wurde, der in Rheinland-Pfalz mit vier Ehefrauen und 23 Kindern lebt und der dem Staat monatlich riesige Summen „Sozial“-Geldes kostet: Die Schätzungen bewegen sich auf 10.000 bis 30.000 Euro (je nachdem, wie weit besondere Zuschläge für vier Wohnungen oder Häuser, Möbel, Kleidung, Kurse oder sozialpädagogische Betreuung gerechnet werden).Der Shitstorm brach nicht etwa aus, weil die Meldung grundsätzlich nicht stimmte (nur die genaue monatliche Summe an Sozialgeldern war umstritten), sondern weil es Streng gewagt hatte, diese enorm kostspielige Viel-Ehe – die in Deutschland noch dazu gesetzlich verboten ist – indirekt zu kritisieren, in dem er diese Meldung auf seiner Facebook-Seite „teilte“. Als „rechtspopulistisch“ wurde das gebrandmarkt.Schnell wurde in etlichen Medien der Rücktritt des Funktionärs gefordert. Über Wochen gab es geschmacklose Angriffe auf den Vizechef des Radsportverbandes. Rudolf Scharping – der einst wegen Bestechungsvorwürfen und wegen peinlicher Mallorca-Pool-Fotos mit seiner damaligen Frau, der Gräfin Kristina Pilati, sein Amt als Verteidigungsminister hatte aufgeben müssen – ließ seinen langjährigen Weggefährten schnell fallen wie eine heiße Kartoffel.Der ehemalige SPD-Kanzlerkandidat Scharping fürchtete offenbar, selbst in die politische Bredouille zu kommen. Auch die Präsidiumskollegen Strengs hielten fast durchgehend öffentlich still – so, als gebe es sie gar nicht mehr. Kollegiale Solidarität? Davon war nichts mehr zu spüren. Man wollte nicht auch des Rechtspopulismus geziehen werden, die Kollegen sahen ihre Präsidiumsämter in Gefahr. Diese Furcht wurde noch verstärkt, als auch Vizepräsident Manfred Schwarz in die Negativ-Schlagzeilen geriet.
Kritischer Pressespiegel wird als „rechtspopulistisch“ diskreditiert
Manfred Schwarz war zu diesem Zeitpunkt rund acht Jahre Vizepräsident des nationalen Radsportverbandes. Im Zuge der Kontroversen um Peter Streng wurde Schwarz über Nacht von Journalisten in einigen Medien und in einer Meldung der Nachrichtenagentur dpa zumindest unterschwellig vorgeworfen, er verbreite – außerhalb seiner ehrenamtlichen Arbeit für den Verband – einen privaten politischen Pressespiegel, der angeblich politisch einseitig ausgerichtet sei. Selbst die Wochenzeitungen Die Zeit und der Kicker meldeten sich bald zu Wort. Der Spiegel brachte sogar zwei Storys zu diesem Thema.Dabei wurde nicht etwa behauptet, dass Schwarz Fake News verschickt. Angeprangert wurden vielmehr die Auswahl der Nachrichten und die Auswahl der Zeitungen und Zeitschriften. Tatsächlich wurden in dem seit etlichen Jahren herausgegebenen Pressespiegel in aller Regel Artikel aus Medien wie der FAZ, der Welt, dem Hamburger Abendblatt oder den Magazinen Focus und Spiegel präsentiert. In sehr wenigen Ausnahmefällen waren auch Beiträge etwa der Jungen Freiheit zu lesen. Im kritischen Fokus der ausgewählten Meldungen standen vor allem die Flüchtlingspolitik, Politische Korrektheit, Kriminalität sowie die EU- und die Euro-Politik.Im Spiegel wurde der eher links positionierte Verbands-Generalsekretär des Verbandes nebulös mit den Worten zitiert, man habe in der Pressespiegel-Arbeit von Schwarz „zwar ‚nichts Extremes‘ gefunden, aber wer aufmerksam liest, erkennt, woher die Wortwahl kommt‘“. Auf Deutsch: Vizepräsident Manfred Schwarz wurde als „rechts“ verdächtigt, obgleich er nichts anderes als die Wahrheit verbreitet hatte.
Die Political Correctness fordert ihre Opfer
Heftige, wochenlange Auseinandersetzungen folgten. Nur hinter vorgehaltener Hand ließen etliche Funktionäre ihre Kollegen Streng und Schwarz wissen, dass diese doch nur Fakten beleuchtet hätten. Öffentlich aber schwiegen sie alle – die langjährigen Weggefährten. Solidarität sieht anders aus. Schließlich sahen sich Peter Streng und Manfred Schwarz gezwungen, ihre Ämter niederzulegen.Zivilcourage ist in Deutschland wieder zu einem Fremdwort geworden. Die verfassungsgemäß garantierte Presse- und Meinungsfreiheit gilt de facto weitgehend nur dann, wenn man nicht die Politik der jetzt herrschenden Parteien in Frage stellt. Insofern sieht es nicht mehr gut aus – mit der Demokratie in der Bundesrepublik.
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Durch die Einleitung und Abarbeitung der Migrationswelle in den Jahren 2015 ff genannt Flüchtlingskrise wurde unwiderlegbar bewiesen(!), das wir Deutschen es seit dem Jahre 1991 mit einer verfassungswidrigen, verfassungsfeindlichen, rechtsstaatsfeindlichen und rechtsstaatswidrigen parasitär bandenkriminellen Vereinigung zur VORSÄTZLICHEN Herbeiführung einer Migrationswelle in den Jahren 2015 ff genannt Flüchtlingskrise zu tun haben!
(Leser-Kommentar, Tichys Einblick)
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Grünen-Chef
Bundeskanzler Habeck? „Ja, diese Prüfung würde ich für mich bestehen“
...Die Grünen lassen noch immer offen, ob sie in den Bundestagswahlkampf 2021 mit einem Kanzlerkandidaten oder einer -Kandidatin ziehen. Parteichef Robert Habeck sagt, er habe einen Plan – und das Zeug zum Bundeskanzler..
(welt.de. Größenwahn. In welcher bunten Bananenrepublik will er das machen, da Deutschland für die 8,9-Prozent-Splitterpartei nach seinen eigenen Worten nicht in Frage kommt: "Vaterlandsliebe fand ich stets zum Kotzen. Ich wusste mit Deutschland noch nie etwas anzufangen und weiß es bis heute nicht“.)

Gerd Held
Deutschland in der Denkfalle (1): Bunte Fantasien
Es gibt deutliche Anzeichen, dass Deutschland massive Probleme hat, die nicht bloß von einer schlechten Regierung erzeugt wurden, sondern die in seiner Grundaufstellung der letzten Jahrzehnte wurzeln. Unser Land ist immer weniger realitätstüchtig. Es wird immer mehr zu einem realitätsfernen Land.
(achgut.com. Seit 1945 gibt es Deutschland nicht mehr.)

Oliver M. Haynold
Harris gegen Pence: Die Gewaltenteilung und das große Schweigen
In der Debatte der Kandidaten für das Amt des amerikanischen Vizepräsidenten hat die Demokratische Kandidatin Kamala Harris dreimal keine Antwort darauf gegeben, ob die Demokraten den Obersten Gerichtshof durch sogenanntes „court packing“ ausschalten würden. Vieles spricht jetzt für einen glasklaren Richtungswahlkampf, in dem es um nicht weniger als die US-Verfassung geht.
(achgut.com. Vorbild Deutschland: Grundgesetz ist weg, und niemand vermisst es.)

Partei die Linke
Linke Zwangsehe
Ende Oktober soll die Linkspartei eine neue Führung bekommen. Einzige Kandidaten bislang: eine Frau ohne Manieren und eine bekennende Linksextremistin. Konflikte um die Ausrichtung der Partei sind vorprogrammiert. Ob die beiden erfolgreicher als ihre Vorgänger sein werden, darf bezweifelt werden.
VON Hubertus Knabe
(Tichys Einblick. Verfassungsfeinde müssen verboten werden, ohne lange Diskussion!)

Oberbürgermeister mit klaren Worten
Eine Kleinstadt in Angst? Oder überängstliche Provinzler?
Von Alexander Wallasch
Busfahrer in Suhl würden sich teilweise schon weigern, das dortige Migrantenheim anzufahren, aus Angst vor Übergriffen gegen sich und einheimische Fahrgäste. Das thüringische, fränkisch geprägte Suhl hat große Probleme. Jedenfalls, wenn es nach der Einschätzung des christdemokratischen Oberbürgermeisters geht, der gerade so etwas wie Alarm für seine Stadt ausgerufen hat: Eine dort angesiedelte thüringische Erstaufnahmeunterkunft soll in der 35.000 Einwohner zählenden Stadt zur Bedrohung für die Einheimischen geworden sein, berichtet u.a. der Focus, der den OB folgendermaßen zitiert: „Eltern haben Angst, Kinder alleine durch die Stadt laufen zu lassen.“ Warum? Weil die 600 Bewohner der Unterkunft selbige zu einem Kriminalitätsschwerpunkt gemacht haben sollen. Der Unionsbürgermeister weist mit dem Finger nach Erfurt, wo die rot-rot-grüne Landesregierung unter Bodo Ramelow nach dem Brand auf Moria jetzt noch einmal 500 weitere Migranten aufnehmen will. Die Polizei der thüringischen Kleinstadt meldet nun alleine von Januar bis Mitte Mai über 200 Straftaten mit Tatverdächtigen aus der Unterkunft...
(Tichys Einblick. Ist Suhl nicht überall? Sind sogenannte "Seebrücken"  mit ihren Forderungen nicht gesetzwidrig?)

USA kündigen Abzug aller Soldaten aus Afghanistan an
US-Präsident Donald Trump hat in Aussicht gestellt, die letzten in Afghanistan verbliebenen US-Soldaten bereits bis Weihnachten abzuziehen. "Wir sollten die kleine verbleibende Zahl unserer mutigen, in Afghanistan dienenden Männer und Frauen bis Weihnachten zu Hause haben!", schrieb Trump am Mittwoch im Onlinedienst Twitter.Anfang August hatte das US-Verteidigungsministerium angekündigt, die Zahl der US-Soldaten am Hindukusch von derzeit 8.600 bis November auf 5.000 zu senken.
(kleinezeitung.at. Übernimmt jetzt der Taliban die Verteidigung der Bundeswehr am Hindukusch?)

Pandemieforschung
Der IWF hält einen strengen Lockdown für alternativlos
Forscher des Internationalen Währungsfonds haben die wirtschaftlichen Auswirkungen von Lockdowns untersucht. Das Ergebnis: Je schneller und härter die Maßnahmen durchgesetzt werden, desto besser für das Land. Das gilt fast ohne Ausnahme.
(welt.de. Alternativlos ist nur der Murks von Marx in Politik und Medien mit  unendlicher Dummheit.)

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