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Gelesen

Wer hat noch kein "Bettbüchlein" vom Baldenberg?

(tutut) - Die Welt ist verrückt. Dieser Satz ist keine Erfindung von Wolfgang Kubicki, sondern eine Beschreibung der Realität und damit Zeitung. Wer da noch zweifeln mag, sollte sich erinnern: Links war hinter der Mauer. Der Sozialismus. Er hat viele Gesichter, meist aber schminkt er sich als Welt, will sich retten, erst das All, dann den Planet - wer an Dorf, Stadt, Land denkt, hat Europa nicht verdient und  ist rechts. "Rechts" ist beispielsweise eine Kultusministerin Sabine Eisenmann, dabei tut die ja gar nichts, ist nicht vom Fach. Nur weil die CDU einst eine rechtskonservative Partei war, darf von der "Spitzenkandidatin" der linken CDU nicht verlangt werden, dass sie ihrem Regierungschef beim Mauerbau hilft. Wie, das muss ihr erst der linksgrüne Sozialismus erklären. So kommt es linksradikal von einer, die geht. Für die blaue Montagszeitung kriegt sie sogar als Dreingabe ein großes Interview von einer "Landeskorrespondentin", wenn auch Leser sich fragen mögen: Wer? "GEW-Chefin kritisiert Eisenmann - Mit harter Kritik an Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) verabschiedet sich Doro Moritz nach zwölf Jahren im Amt vom Vorsitz der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW): Eisenmann, die als Spitzenkandidatin der CDU im kommenden Jahr Ministerpräsidentin werden will, erwecke 'nicht den Eindruck, dass sie an einer ernsthaften Förderung Benachteiligter interessiert ist'“. Eine, die mal mit der längst vergessenen "Lichtgestalt" in China war, die auf Glühwürmchen sich gedimmt hat, hat sich offenbar für hinter die Mauer entschieden und singt im Duett: "Interview: 'Bildungsungerechtigkeit abbauen' - Scheidende GEW-Vorsitzende Moritz sieht Rückschritte unter Kultusministerin Eisenmann - Seit 2008 war sie die Frontfrau der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) im Südwesten und vielen Bildungspolitikern ein Stachel in der Seite: Nach zwölf Jahren gibt Doro Moritz kommende Woche den GEW-Vorsitz ab. Mit Kara Ballarin blickt die 65-Jährige auf sehr bewegte Zeiten in der baden-württembergischen Bildungslandschaft zurück und erklärt, warum Susanne Eisenmann aus ihrer Sicht keine gute Kultusministerin ist". Igel haben viele Stachel, machen sie deshalb Politik oder schreiben gar? "Ich sah uns damals als Sand im Getriebe der Regierung. Mir war klar: Mit einer CDU-geführten Landesregierung sind Veränderungen, die die GEW vorhat, nicht umsetzbar. Einen Fortschritt gab es: 20 Prozent der Hauptschullehrkräfte bekamen die Möglichkeit, auf die nächste Gehaltsstufe A 13 zu wechseln". Da wurde doch eine der vielen Gerechtigkeitslücken geschlossen für eine spezielle Berufsgruppe. Besser geworden ist allerdings dadurch nichts. Warum ist Baden-Württemberg seither von der Bergspitze in eine Gletscherspalte gerutscht? Wohin soll es mit der GEW-Lobby noch gehen?  Bis das Land Hinter-der-Mauer-Blümchen ist? Das sagt Sandfrau nicht. Sonst müsste sie nachgewiesene Erfolglosigkeit ihrer sozialpädagogischen Bemühungen als gutmeindende Betroffene eingestehen. Immerhin ist sie gelernte Grund- und Hauptschullehrerin und hat mit 47 Tennis angefangen. Und so. Aber das verschweigt Zeitung. Eisenmann ist immerhin Doktor. Noch diesseits der Mauer? Wie es jenseits aussieht und noch werden kann, schildert ausgerechnet ein Beispiel Immendingen, das wohl als Musterdorf herhalten soll, nachdem sein Bürgermeister nun als Aufbauhilfe in Spaichingen gelandet ist. "Notstandsarbeiten gegen Arbeitslosigkeit - Blick in die Vergangenheit: Notprogramme verschafften Immendingern ein Einkommen". Und schon ist der Leser mittendrin bei den Sozialisten, den nationalen. Wie das Experiment endete, vielleicht erinnert sich noch jemand daran, bevor er gläubig zu den "demokratischen Sozialisten" übertritt, die auch nur Marx und Lenin und deren Untergänger als Vorbilder haben. Für politisch Farbenblinde ist Grün sowieso Rot. "Als zu Beginn der dreißiger Jahre des vergangenen Jahrhunderts die Weltwirtschaftskrise ihre Opfer forderte, legte der Staat bereits Beschäftigungsprogramme, sogenannte Notstandsarbeiten, auf. Mit diesen Massenbeschäftigungsprogrammen wurde versucht, das Problem der Arbeitslosigkeit zurückzudrängen. Solche im Rahmen der sogenannten 'wertschaffenden Arbeitslosenfürsorge' durchgeführten Aktionen wurden in jener Zeit auch in Immendingen durchgeführt. Das Interesse galt vor allem dem Ausbau von Waldwegen". Sind nun neue Holzwege dran? Deswegen wohl der Ruf nach "Waldkindergärten". Wer nicht mitmacht, den holt Corona. Jeden Tag reiten und schreiben sich die apokalyptischen Reiter den Hintern wund. "Stuttgart wird zum Corona-Hotspot - Stadt erlässt strenge Regeln - München knapp vor Warnstufe - Söder für härtere Strafen". Nach dem Bürgerkrieg auch noch das in der Grünen-Hauptstadt. Ein Leidartikler leistet seinen Offenbarungseid der Ahnungslosigkeit: "Es geht um Selbstdisziplin - Die sprunghaft gestiegenen Fallzahlen aus der vergangenen Woche haben es befürchten lassen; die Nachrichten des Wochenendes machen es zur unguten Gewissheit: Zunehmend mehr Menschen in ganz Deutschland infizieren sich wieder mit dem Coronavirus. Das ist kein Grund zur Panik. Trotzdem ist es richtig, die staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie - freilich mit Augenmaß und mit Blick auf die jeweilige regionale Situation - wieder zu verschärfen. Regelmäßige Kontrollen und konsequente Sanktionen bei massiven Verstößen inklusive". Klappe auf und runtergefallt. Sonst hole euch der Nachtkrabb! Schafft das tägliche Massensterben der Spahndemie nicht Platz? Noch hinkt die DDR hinter sich her: "In Deutschland fehlen 342 000 Kita-Plätze - Im Süden ist die Lage besser als im Bundesschnitt - Bedarf wächst aber weiter". Mit Sozialismus in die Pleite. "Unbekannte Frau nimmt Maske ab und niest Mann ins Gesicht". Das ist Zeitung! Oder etwa nicht? Was macht ein gewesener "CDU-Spitzenkandidat" heute, damit Frau Eisenmann schon was ahnen kann? "Haushaltsregeln sollen an Coronazeiten angepasst werden - Minister Guido Wolf tauscht sich mit den Bürgermeistern des Landkreises aus.. Landrat Bär, Minister Wolf und Bürgermeister Wuhler (v.l.) mit Kollegen. (Foto: pm)". Ob jemand von diesem Aus- oder Umtausch auf einer Wahlhelfer-Party mit  Albauftrieb etwas merkt?  Gehupft wie gesprungen, Politiker können alles, denn sie müssen nichts können, nur gewählt werden. Oder auch nicht. Dann ist sogar die EUdSSR-Spitze zu schaffen. "Zufrieden zeigten sich die Bürgermeister des Landkreises bei einem Treffen mit Justizminister und Wahlkreisabgeordnetem Guido Wolf (CDU) in Denkingen mit dem Coronamanagement der grün-schwarzen Landesregierung. Kreisverbandsvorsitzender Bürgermeister Rudolf Wuhrer aus Denkingen sagte laut einer Pressemitteilung: 'Das Land lässt die Gemeinden im Land in der derzeit schwierigen Finanz- und Haushaltslage nicht im Regen stehen'. Natürlich seien auch Fehler gemacht worden, schließlich hätten alle Beteiligten hier absolutes Neuland betreten". Kumpel unter sich und unterm Schirm einer CDU-Kanzlerin für Neuland von hinter der Mauer. Wo sind die Gemeinderäte, was machen Dorf und Stadt ohne ihr Hauptorgan? Wem haben sie es gespendet? Zur Zeit ist die Polizei ja mit wichtigeren Problemen zur Rettung der Welt beschäftigt: "Eine unbekannte Frau hat einem Mann in einem Geschäft in Oberteuringen (Bodenseekreis) aus nächster Nähe ins Gesicht geniest. ...Anhand von Bildern einer Videokamera sucht die Polizei nun nach den beiden Beteiligten des Vorfalls. Sollte sich herausstellen, dass die Frau etwa mit dem Coronavirus infiziert war, muss sie mit einer Anzeige wegen Körperverletzung rechnen". Vorher aber rettet Spaichingen die Welt mit Kinderkram: "Umweltschutz ist Thema - aber oft nicht zuhause - Im Gymnasium und in der Realschule ist das Thema Energiewende und Klimawandel ja hoch aktuell; vor allem aber wird es dort durch die 'Fridays for Future'-Bewegung von den Schülern selbst aktiv vorangetrieben". Hat der Redaktör da nicht den anführendenLehrerund die Grünen vergessen und die Neigung einer Bewegung zu Linksextremismus? Auch Käse hat Löcher. Nachhilfe nun auch noch für die Förderschule: "Eine Kiste voller Wissen und Phänomene rund um das Thema Energie hat die Baldenbergschule in Spaichingen gewonnen. Die 'Energie-Box' des Energieversorgers ENBW enthält 22 Versuche, die das Energiebewusstsein der Kinder schulen sollen". Das "Service-Portal Baden-Württemberg" erklärt:  "Baldenberg-Schule  - Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum  - Förderschwerpunkt Lernen (Spaichingen)".  Sollten die nicht erst einmal das Lernen lernen, bevor sie mit den Grünen auf der Straße stehen?  Vom Baldenberg zum Dreifaltigkeitsberg ist es ein langer Weg. Sonst macht die Welt bald Kopfstand  wie hier: "3:6-Sieg: Trossingen behebt Ladehemmung". Ballaballa. Kannitverstan.

Who is who? In Denkingen fand ein großer Austausch statt.

Ab sofort: Stadt Tuttlingen begrenzt private Feiern auf 25 Menschen
Damit reagiert die Stadt auf die gestiegenen Corona-Zahlen im Landkreis Tuttlingen. Diese stammen größtenteils von einer Hochzeitsfeier mit 85 Gästen, die Ende Septzember stattgefunden hat.
(Schwäbische Zeitung. Doktor Beck kennt sich mit Zahlen aus? 24 = Leben, 26 = Tod?)

Die Raute des Schreckens.

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NACHLESE
Öko-Energie
Windkraft soll die öffentliche Sicherheit garantieren? Ein Treppenwitz
Nach der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes soll die Nutzung von Ökostrom künftig im öffentlichen Sicherheitsinteresse sein. Umstrittene Biomasse-, Solar- oder Windkraft-Projekte haben es damit vor Gericht leicht: Nationale Sicherheitsinteressen überwiegen im Zweifel alles.
Grünen-Politiker und Energiewende-Protagonisten beeilen sich zu versichern, dass mit dem Passus keineswegs Bürgerbeteiligung und Artenschutz ausgehebelt werden soll. Nur: Warum steht er dann im Gesetz? Die Energiewende gefährdet die Stromversorgung angeblich ja nicht, wie stets versichert wird. Solar- und Windstrom sei ökonomisch ein Selbstläufer, weil billiger als jede fossile Energie. Vogel-, Wald-, Meeres-, Anwohnerschutz? Angeblich völlig übertriebene Ängste. Wenn das wirklich so wäre, dann müsste der Staat der Ökostrom-Branche ja keinen gesetzlichen Blanko-Scheck mehr ausstellen, dessen konkrete Rechtsfolgen gefährlich nebulös sind...
(welt.de. Die höchsten Steuern und Strompreise: Deutschland ist mit sozialistischem Irrsinn Weltmarktführer. Beim Mauerfall hat sie es verpasst, nun holt Merkel es nach: Sie knipst der Bundesrepublik das Licht aus, wenn der Rechtsstaat nicht in Dunkeldeutschland wiedergefunden wird.)
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Der Staat soll sich auf seine Kernaufgaben beschränken
Atlas Initiative – mit Markus Krall für die bürgerliche Revolution
Von KONSTANTIN
Wer kennt ihn nicht? Markus Krall hat einst im Zentrum der bundesdeutschen Finanzelite gearbeitet und Kreditbeurteilungsprogramme für Banken entwickelt. Dann fiel ihm auf. Das System ist krank. Unser Geldsystem fährt gegen die Wand. Er gab seine hochdotierte Bänker-Karriere auf und wandte sich an die Öffentlichkeit. Nach zahlreichen Bestsellern ging er 2020 einen Schritt weiter. Anstatt seinen Lebensabend nun auf den Bahamas zu verbringen, steckt er seine Energie in die Bündelung bürgerlicher Kräfte. Die Atlas-Initiative für Recht und Freiheit war geboren. Die Atlas Initiative dient dazu, das umzusetzen, was Krall in seinem jüngsten Bestseller „Die bürgerliche Revolution“ dargelegt hat. Ein Weg vom Staatsglauben hin zurück zur Selbstverantwortung der Bürger. Dabei haben die Programmpunkte eigentlich überhaupt nichts Revolutionäres an sich. Es klingt vielmehr wie aus dem Parteiprogramm der Union der 90er-Jahre. So wird eine liberale und soziale Marktwirtschaft befördert. Der Staat solle sich auf seine Kernaufgaben beschränken.
Selbstbewusster Hinweis auf das Grundgesetz
Die Geldpolitik darf beim Finanzexperten Krall natürlich nicht fehlen. Hier wird jedoch auch nur eine Entpolitisierung gefördert. Aus Sicht des links-grünen Mainstreams begibt sich die Atlas-Initative aber beim Thema Familie aufs Glatteis. So wird das „traditionelle Familienbild als Keimzelle des Staates und Gesellschaft“ verteidigt. Donnerwetter! Hier geht die Krall-Bewegung eindeutig auf Konfrontationskurs mit dem Genderismus und verweist dabei auch noch auf das Grundgesetz. Schnappatmung bekommt der Mainstream dann aber spätestens beim Thema Migrationspolitik. Hier wird doch tatsächlich eine Anwendung von geltendem Recht gefördert. Dies hätte bekannterweise einen sofortigen Stopp der Zuwanderungspolitik der Bundesregierung zur Folge. Also wird es plötzlich doch revolutionär? Beim Durchgehen der Programmpunkte der Atlas-Initiative stellt sich der Leser genau diese Frage. Die Atlas-Initiative erhebt Forderungen, die in den 90er-Jahren Allgemeinplätze gewesen wären. Traditionelle Familie und Marktwirtschaft? Die meisten Bürger hätten wahrscheinlich vor 20 Jahren bei solchen Forderungen mit den Achseln gezuckt und müde genickt. Mittlerweile sind diese Forderungen allerdings revolutionär. Bürgerlich-revolutionär! Dies sagt allerdings weit mehr über die Fehlentwicklungen in unserer Gesellschaft als über die Atlas-Initiative aus.
Risikoloses Engagement mit großer Wirkung?
Aber in dieser Unaufgeregtheit liegt genau der Scharm der Initiative. Selten haben sich die Parameter einer Gesellschaft so schnell geändert wie im Westen in den letzten 20 Jahren. Umso wichtiger ist es, selbstbewusst auf das Grundgesetz und die Vernunft zu verweisen. Gleichzeitig macht die Atlas-Initiative bürgerlichen Regierungskritikern ein Engagement leicht. Krall droht selbst unter Haldenwang & Co. keine Beobachtung oder anderweitige politisch gewollte Stigmatisierung durch den Verfassungsschutz. Ein Engagement bei den Atlanten wird weder eine Karriere zerstören noch zur sozialen Ächtung führen. Aber dennoch wäre das Erreichen der Forderungen eine wahrliche bürgerliche Revolution.Die Atlas-Initiative befindet sich aktuell noch im Aufbau, der durch die Corona-Restriktionen der Regierenden nicht einfacher geworden ist. Ziel sind regionale Zentren und Anlaufpunkte sowie thematische Arbeitskreise. Auch das klingt erst mal nicht revolutionär, wird es aber spätestens beim nächsten Finanzcrash werden. Die größte Reichweite erzielt die Initiative aktuell noch über ihren Youtube-Kanal. Aber auch das wird sich mit dem Ende der Lockdown-Pandemie wohl bald ändern.
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Erinnert sich noch jemand an den FDP-Politiker Frank Schäffler, der auch hier für TE schreibt ? Schäffler war der erste, der damals 2010 offen gegen die Eurodauerrettung und die Milliardenhilfen für Griechenland und Portugal rebellierte, mit der Folge, daß er als finanzpolitischer Sprecher seiner Partei abgelöst wurde. Die fähigsten echten, aber eben unbequemen Liberalen wie Schäffler, Luthe in Berlin oder auch Kemmerich in Thüringen wurden abserviert und durch schwache Gefolgsleute ersetzt, die es nicht wagen aufzubegehren. Das ist die FDP heute, ein Haufen von feigen Opportunisten und Karrieristen, ähnlich wie die CDU unter Merkel und die CSU unter Söder. Solche Parteien, in denen nur noch Parteisoldaten wirken, die ausschließlich ihrer Parteiführung ergeben sind und nicht den Interessen der Bürger, sind ein Problem für unser Land. Die FDP ist genauso wenig liberal wie die Union bürgerlich-konservativ ist.
(Leser-Kommentar, Tichys Einblick)
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Das Argument der „unschönen Bilder“
Von Gerhard Schindler. Beginn der Migrationskrise 2015. Das Argument der „unschönen Bilder“ konnten ich und viele meiner Kollegen erst gar nicht glauben. Es würde bedeuten, dass deutsche Politik dadurch bestimmt wird, ob Fotografen oder Fernsehkameras vor Ort sind oder nicht. Bei Gesprächen mit Amtskollegen aus aller Welt war ausnahmslos Fassungslosigkeit über die deutsche Vorgehensweise zu verzeichnen. Der Autor war von Dezember 2011 bis Juni 2016 Präsident des Bundesnachrichtendienstes...Der Satz der Bundeskanzlerin „Wir schaffen das!“ war in seiner Pauschalität nicht gut. Er hat eine enorme, wenn auch sicherlich nicht gewollte Sogwirkung entfaltet. Zigtausende von Menschen haben sich daraufhin erst auf den Weg nach Deutschland gemacht. So richtig übelnehmen kann man der Bundeskanzlerin ihren Satz wiederum auch nicht, denn was hätte sie sonst sagen sollen? „Wir schaffen das nicht“, wäre als Botschaft der Regierungschefin einer der stärksten Wirtschaftsnationen der Welt auch nicht gut gewesen. Aber es bleibt ein Spruch, der die Alltagsrealität in Deutschland nicht positiv verändert hat. Ähnlich wie die Losung des Zehnten Parteitags der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands, der SED, 1981 in der damaligen DDR. „Das schaffen wir!“, lautete damals die Durchhalteparole – genutzt hat es wenig...
(achgut.com. Werden Merkel-Bilder der Schönheit wegen unterm Tisch gehandelt?)

Achgut.tv
Broders Spiegel: EU wärmt alten Migrations-Plan auf
Video. Im ganzen Corona-Alarm der letzten Wochen ging ein wenig unter, dass die EU-Kommission unter Ursula von der Leyen neulich ihre Pläne für eine neue europäische Asylpolitik vorgestellt hat. Offenbar glauben die Akteure, dass keiner merkt, dass es sich eigentlich um die Neuauflage eines alten Planes handelt, mit dem Bundesinnenminister Horst Seehofer vor Jahren schon gescheitert ist.
(achgut.com. Drehhofers Karussell geht auch mit Handbetrieb, von einer in die andere.)

Rüstungsprojekt vor dem Scheitern
Sauber versemmelt: Ersatz der Hubschrauber CH-53
VON Richard Drex
Die Bundeswehr braucht eine Runderneuerung. Waffensysteme und Ausrüstungsgegenstände stammen aus der Zeit des Kalten Krieges. Ein Beispiel: der Anfang der 1970er beschaffte Transporthubschrauber Sikorsky CH-53. Das bewährte Fluggerät aus den 1960ern gehört nach bald 50 Jahren im Einsatz auf's Altenteil.Das Bundesministerium der Verteidigung hat zwei namhaften US-Konzernen vor kurzem einen Korb gegeben. Die Rüstungsgiganten Boeing und Lockheed hatten zu Beginn des Jahres Angebote für neue Hubschrauber vorgelegt, die das BMVg nun als unwirtschaftlich abgelehnt hat: Es sei erkannt worden, dass „eine Realisierung des Projektes im geplanten Finanzrahmen bei gleichzeitiger Erfüllung aller Forderungen unwahrscheinlich ist“. In die Haushaltsplanung eingestellte 5,6 Milliarden Euro (5.600 Millionen!) sind demnach zu wenig für ein paar Dutzend Transporthubschrauber! Ist das Portemonnaie zu klein, oder sind die Ansprüche zu hoch – dürften die entscheidenden Fragen sein...
(Tichys Einblick. Niemand braucht Hubschreckschrauber, wenn es Lastenfahrräder gibt. Wie heißt nochmal der Verteidigungsminister? Reine Hausfrauensache. Ungedient.)

Gerd Buurmann
Selbstmord aus Angst vorm Tod – eine Anleitung
Deutschland erlebt in diesen Tagen einen Tsunami von Selbstermächtigung und eine Verbots- und Gebotsorgie, die selbst in historischen Dimensionen ihresgleichen sucht – und in keinerlei Verhältnis zur tatsächlichen, konkreten Bedrohungslage steht. Gerd Buurmann hat die Obrigkeitsorgie einmal am Beispiel der Stadt Köln zusammengestellt.
(achgut.com. Köln ist überall."Kölle Alaaf!")

Der Studioleiter hätte drei mal wählen können
Jetzt bestätigt auch ARD-Korrespondent: Trump lag mit Bedenken bei Briefwahl richtig
Trump beanstandet seit längerem, dass die Briefwahl in den USA nicht sicher sei. In Deutschland wurde ihm deshalb stets vorgeworfen, er plane, Leute vom Wählen abzuhalten und die Demokratie zu beschädigen. Als TE auf diese Probleme hingewiesen hat, ernteten wir Kritik.
VON Sebastian Thormann
(Tichys Einblick. Ist's in Deutschland anders? Weshalb drängt man auf einmal fast ausschließlich auf Briefwahl?)

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