Springe zum Inhalt

Gelesen

Was auch immer unter der Erde liegt, wird die Zeit ans Licht bringen, was heute aber glänzt, wird sie verbergen und begraben.
(Horaz)
Auch der Mond ist da -
Chrysanthemen, gelb und weiß -
Herbstes Ende naht.
(Shiki)

(tutut) - Die Nachricht steht in der WELT, und so kann es dauern, ob und wann die "News aus Ihrer Welt" überhaupt Qualitätsjournalisten erreichen beim Hin- und Wegsehen. Dabei erklärt diese Zeitung, was Bürgermeister, Landräte, Ministerpräsidenten und eine Kanzlerin mit ihrem Regime nicht wissen, aber jeden Tag als Unheil verbreitendes Ungeheuer größer an die Wand malen. Die Folgen sind unabsehbar. Ein die SPD-Hoffnung verkörpernde Ministerin macht geistigen Striptease und "legt ihren Doktortitel" ab, so als hätte sie sich den mal zugelegt. Ja, hatte sie denn gar keinen akademischen Grad, um korrekt zu bleiben? Lehramtsstudium abgebrochen, Diplom-Verwaltungswirtin (FH), Praktikantin bei Bezirksbürgermeisterin in Großbritannien und Berlin, Arbeit in der Kommunalverwaltung und Studium von Europäisches Verwaltungsmanagement mit Master of Arts, Vertretung des Landes Berlin bei der Europäischen Union in Brüssel und bei der Parlamentarischen Versammlung des Europarates in Straßburg, Dozentin an verschiedenen Akademien und Instituten, Europabeauftragte des Berliner Bezirks Neukölln, berufsbegleitend Promotionsstudium in Politikwissenschaft am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin mit Dr.rer.pol. mit "Europas Weg zum Bürger – Die Politik der Europäischen Kommission zur Beteiligung der Zivilgesellschaft". Da kann so ein Doktorrang schon etwas zu viel werden, vor allem da ständig von Plagiaten die Rede ist. Einer, der noch einen hat und sogar Prof. ist, versucht eine Erklärung für das Unerklärliche, das Deutschlands Politiker seit neun Monaten umtreibt, ohne etwas mit Hand und Fuß zu gebären: "'Studie ist tatsächlich sehr beunruhigend' - Virologe Thomas Mertens über Veränderungen des Gehirns bei Covid-19-Patienten - Bei Covid-19-Patienten finden Mediziner und Wissenschaftler zusehends krankhafte Veränderungen des Gehirns. Diese können auch psychische Folgen wie Schlafstörungen und Depressionen haben - oder sogar eine Demenz auslösen. Der Virologe Professor Thomas Mertens ordnet im Gespräch mit Daniel Hadrys Studienergebnisse zu diesen Beobachtungen ein". Wissen Zeitungsleser nun mehr, können sie nun die täglichen Totschlagszeilen von Corona besser in AHA-Erlebnisse übersetzen? Und da wären wir direkt mit Sokrates ("Ich weiß, dass ich nichts weiß!") in Madrid. Die WELT: "Coronavirus - Das 'Wunder von Madrid' – Wie die Infektionen trotz 'Highlife' sinken - Medien sprechen von einem Wunder, Forscher staunen und finden keine richtige Erklärung für das Phänomen: Im einstigen Corona-Epizentrum Madrid gehen die Zahlen rapide runter, obwohl Bars und Restaurants voll sind. Was macht die Stadt anders? Der Retiro und andere Parks sind dieser Tage in Madrid voller Freizeitsportler und Spaziergänger. ...Während in vielen anderen Städten Spaniens und Europas neben Gastronomiebetrieben auch Kultur- und Freizeiteinrichtungen teils völlig dicht sind, darf man in der spanischen Hauptstadt bis Mitternacht in Bars und Restaurants sitzen. Das Überraschende dabei: Trotz des relativ ausgelassenen Treibens gehen im einstigen Corona-Epizentrum die Infektionszahlen und andere wichtige Indikatoren seit Wochen zum Teil rapide nach unten". Es ist lange her, dass Deutschland das "Wunder von Bern" erlebte, inzwischen wundert sich seit 15 Jahren niemand mehr, dass Angela Merkel Kanzlerin ist, aber alles, was sie tut, kommt dem Volk nur noch Spanisch vor. Das Leben ist abgeschaltet, fährt DDR-Trabi, und die Corona-Pest schreibt Blüten des Todes. Wenn das nicht hohe Dichtkunst ist: "Das letzte Haus eines Menschen - Die Spaichinger Manufaktur 'Conrad Braun & Sohn' stellt Särge in allen Ausführungen her... Erst wenn Heike Braun davon erzählt, dass ein Sarg das letzte Haus eines Menschen ist, der Sargdeckel eine Dachform hat, wird es überraschend klar: Das Motiv des Hauses durch die Dachform findet sich seit Jahrtausenden in ägyptischen Grabkammern, lykischen Felsengräbern, etruskischen Gräbern, griechischen Grabmalen. Es ist immer diese Form, die den toten Körper schützt. Der Film, den der SWR im Rahmen seiner 'Handwerkskunst'-Reihe in Spaichingen gedreht hat, ist selber ein Kunstwerk... Die Spaichinger Manufaktur 'Conrad Braun & Sohn' wird aber heute von einer 'Tochter' geleitet". Der Spaichingerin oder dem Spaichinger ist alles Kunst. Hierfür beschäftigen sie sogar Stadtkünstler. Um aber bei Corona zu bleiben, nur 15 Kilometer weiter, ist es höchste Zeit, ein paar Pestkreuze zu machen, nicht nur für Gräber. Eine Erzählerin schreibt: "Es gibt possierliche Tiere, wie Hunde und Katzen, Wellensittiche und das Hauskaninchen. Und es gibt welche, die möchte man auf keinen Fall im Haus haben: Ratten zum Beispiel. Ausgerechnet deren Population vermehrt sich in der Tuttlinger Innenstadt seit einigen Jahren munter". Trotz neuer Fußgängerzone - oder wegen? Die Madrider machen nichts - und sie leben. In Spaichingen dagegen greift Corona selbst nach den Toten, obwohl sie sogar eine Sargfabrik haben, eines der raren Überbleibsel der früher dominanten Möbelindustrie, indem statt Betten das letzte Haus geschreinert wurde. Kannitverstan: "Aufgrund der derzeitigen Landesverordnung und nach Rücksprache mit der Stadt Spaichingen darf, coronabedingt, nur eine beschränkte Personenanzahl an der Beerdigung von Edeltraud Teufel teilnehmen. Daher möchte Erwin Teufel und die Familie alle Mitbürgerinnen und Mitbürger die vorhatten, Edeltraud Teufel die letzte Ehre zu erweisen, bitten, von der Teilnahme an der Beerdigung abzusehen. 'Ein Besuch des Grabes in den nächsten Tagen ist für uns eine Ehre und Freude', so Erwin Teufel". Was ist aus dem Land geworden, das er einst regierte! Dies: "Bundesregierung schließt rasche Lockerungen aus". Die Schreiber und Leser merken wohl nicht einmal dieses Fake. Denn noch haben die Bundesländer das Sagen, aber Merkel arbeitet daran, dass auch der letzte Rest des Grundgesetzes eingesargt und beerdigt wird. Bevor nun die Leser wieder zur Spendenlawine von Caritas und Ko. für den Nahen Osten werden und Zeitung zur "Faszination des Bietens",  weniger statt mehr, kommt das allerletzte Gebot von einem Banker: "Mit Corona ans Patientenbett - Im Notfall sollen infizierte Pflegekräfte weiterarbeiten, sagt Gesundheitsminister Spahn". Deutschland ist d e r Notstand: "Immer weniger Hausbesuche - Folge des Ärztemangels und der geringen Bezahlung", "Kaum Verbesserungen beim Pflegenotstand". Die Antwort weiß das "Wochenende - Der Siegeszug der Maultasche - Die Spezialität aus Schwaben erobert nun ganz Deutschland". Aufgetischt zum Volkstrauertag. Das ganze Leben wird zum Beschiss. Wer Gott "Bescheißerle" servieren kann, jubelt dem Volk auch Qualitätsleben unter im letzten Haus, denn Restaurants haben ewigen Ruhetag. Komisch, dass die Spanier es anders können, und die haben nicht einmal eine Ex-FDJ'lerin und einen Ex-Maoisten. Drum!

Vor Weihnachten wird gewarnt!

================
NACHLESE
Heilsversprechen der Politik
Vier Wochen Lockdown? Das ist unehrlich und ein kolossaler Fehler
Von Olaf Gersemann
Ressortleiter Wirtschaft, Finanzen, Immobilien
Die Politik hat sich nur einen Lockdown light getraut – und die minimierte Dosis mit einem maximalen Wirkungsversprechen versehen. Nicht die epidemiologische Notwendigkeit, sondern die Akzeptanz in der Bevölkerung war das Kriterium. Das fällt ihr jetzt auf die Füße. Lockern? Verlängern? Verschärfen? Montag beraten die Spitzenvertreter von Bund und Länder wieder über die Corona-Maßnahmen. Zu beneiden sind sie nicht. Denn was sie auch entscheiden und wie, es wird ihnen viel Kritik eintragen und wenig Beifall. Denn die Bekämpfung der Pandemie ist zu einem großen Verteilungskampf geworden, in dem jede Gruppe nur noch danach trachtet, Einschränkungen von sich fernzuhalten und möglichst Dritten aufzubürden.
Folgerichtig ist der neuerliche Lockdown denn auch nicht der sprichwörtliche „Hammer“, mit dem man im Frühjahr die Fallzahlenkurve mit nur einem entschlossenen Schlag hinunterprügeln wollte. Sondern eher ein Hämmerchen. Das ist bis hierher alles verständlich und vielleicht auch richtig. Ein kolossaler Fehler dagegen war es, die minimierte Dosierung mit einem maximalen Wirkungsversprechen zu verknüpfen...
(welt.de. Nur dümmste Gläubige halten für Wahrheit, was Politiker als Heil versprechen. Dabei wissen sie nicht, was sie seit neun Monaten tun, wenn die Wiederholung in vier Wochen Coronas Auflösung bringen soll, obwohl nur das Land abgeschafft und verbrannte Erde hinterlassen wird. Leser-Kommentar: "Herr Gersemann, es sind überhaupt keine solchen Maßnahmen nötig, da die wirkliche Infektionszahl nunmehr nicht der Anzahl der positiven Testergebnisse entspricht. Es wird hier suggeriert, ein positiver PCR Test = Neuinfektion. Vielleicht nochmal darüber nachdenken".)
=================

„Friedensrichter“ regelt Konflikt zwischen Arabern und Tschetschenen
Erfolgreiche Paralleljustiz in Berlin-Neukölln
Von MANFRED ROUHS
Wochenlang tobte im multi-kulturellen Berliner Problembezirk Neukölln ein Bandenkrieg zwischen tschetschenischen und arabischen Verbrecherbanden. Mal ging ein Spätkauf zu Bruch, mal landete einer der Kontrahenten schwer verletzt im Krankenhaus. Stets kam die Polizei zu spät und wurde ausgelacht. Der deutsche Staat hat in diesem Teil der bunten Republik Multi-Kultistan nicht viel zu melden.Aber jetzt könnte ein wenig Frieden herrschen, jetzt geht es aufwärts: Das meldet zumindest der bekannte syrische Profiboxer Manuel Charr auf seinem Instagram-Kanal, der sich in dem Konflikt unter Glaubensbrüdern als Friedenrichter engagiert hat. Ein Foto zeigt die ganze Bande friedlich um einen Tisch versammelt und so brav tun, wie es die Visagen gerade eben zulassen. Die erläuternde Mitteilung dazu lässt zwar nicht unbedingt schriftstellerische Qualitäten erkennen, wohl aber guten Willen: „Frieden in berlin Al Hamdullah es war keine Selbstjustiz alles in Absprache mit der Polizei und meinem Freund wenn 1% Frieden erzeugen kann, dann bin ich als Friedensbotschafter unterwegs.“ Die Behauptung, diese Aktion sei mit der Polizei des Landes Berlin abgesprochen, klingt für auswärtige Ohren befremdlich, ist aber durchaus glaubwürdig. Die Berliner Polizei kennt ihre Grenzen und scheint den nominellen Anspruch des deutschen Staates, auf seinem Territorium keine rechtsfreien Räume zu dulden, zumindest in Neukölln-Nord und in ein paar anderen finsteren Ecken der Hauptstadt längst aufgegeben zu haben. Auch die BZ ist „not amused“. Dort zum Beispiel einen Ferrari abzuschleppen, nur weil er im Halteverbot steht, gleicht einem Himmelfahrtskommando. Die einschlägigen Gesetze gelten nur noch für Kartoffeln mit Kleinwagen – die werden geschröpft, denn irgendwer muss ja schließlich für Multi-Kultistan zahlen. Wehe dem, der schwach ist! Wer noch Zweifel hatte, der möge sich in Berlin überzeugen lassen: Der deutsche Staat ist auf dem Rückzug. Immerhin beobachtet die Berliner Polizei die Entwicklung sorgfältig. Der „Tagesspiegel“ schreibt: „Die Polizei registrierte auch, dass die Angreifer jeweils auch Schusswaffen bei sich getragen haben. Die Ermittler beim Landeskriminalamt (LKA) vermuten als Ursache für die Eskalation ‚massive Ehrverletzungen‘. Auch Revierkämpfe im Drogenhandel werden nicht ausgeschlossen.“
(pi-news.net)

****************
DAS WORT DES TAGES
Aber seien Sie gewiss, die Wenigsten, die für den Murks des aktuellen Krisenmanagements verantwortlich sind, sind bösartige, totalitäre Schweinhunde. Vielmehr sitzen sie, aus Gründen, wie ich sie in meinem Moralismus-Beitrag beschrieben habe, in Bezug auf ihre Qualifikation einfach am falschen Platz. Sie sind komplett überfordert. Ich bekomme so viele ganz hervorragende Rückmeldungen zu meinen Berichten mit eindrücklichen Schilderungen von Kollegen aus Ämtern und Ministerien, die diese Inkompetenz und die Feigheit Ihrer obersten Vorgesetzen eindrucksvoll schildern. Dies deckt sich mit meinen Erfahrungen mit Teilnehmern aus Talkshows und Hintergrundgesprächen. Der Fall Stephan Kohn steht exemplarisch für die Unfähigkeit und Feigheit der Vorgesetzten eines gesamten Ministeriums. Das bedeutet, dranbleiben. Nicht in die eigene Panik-Frustrations-Falle laufen. Wir leben in einer Demokratie, und wir haben eine leistungsfähige Justiz, wenn auch zu häufig mit Schlagseite. Doch die vielen juristischen Rücknahmen von Corona-Maßnahmen stimmen hoffnungsvoll, sind sie doch eine Ohrfeige für die Politik.
(Dr. Gunter Frank, achgut.com.)
***************

Alexander Eisenkopf
Klimaplanwirtschaft: Ihr sollt nicht mehr verkehren!
Fridays for Future und Das Wuppertal-Institut machen sich unter anderem Gedanken um den Verkehr von morgen. Welche Blaupause wird geliefert? Auf den Punkt gebracht könnte man sagen, dass es der ganz tiefe Griff in den Giftschrank dirigistischer Markteingriffe ist: Volles Programm in Sachen Großer Transformation und Ökodiktatur. Verkehren soll der Mensch am besten gar nicht oder virtuell auf dem Sofa.
(achgut.com. Maultaschen gehen immer.)

Volker Seitz
Herr Müller und das Peter-Prinzip
Das Bundeskabinett hat Entwicklungsminister Gerd Müller als deutschen Kandidaten für die Leitung der Organisation der Vereinten Nationen für die Industrielle Entwicklung in Wien (UNIDO) benannt.Hat Herr Müller mit seinem bisherigen Wirken als Entwicklungsminister überzeugt und wie läßt sich daraus seine weitere Karriere ableiten?
(achgut.com. Nach der Frage darf herzlich gelacht werden.)

Lockdown auch für Vernunft
Das Virus hoch, die Reihen dicht geschlossen
Wie immer die Sache ausgeht, wann und mit wie vielen Gefallenen auf dem Schlachtfeld Corona-Politik, "man" wird Recht gehabt haben - Politiker und Virologen und kritiklose Journalisten.
VON Wolfgang Herles
Der Befund ist längst auch wissenschaftlich untersucht: Die Medien folgen „sehr bereitwillig der politischen Rhetorik“ (Prof. Thomas Hanitzsch, LMU-München). In Zeiten von Corona gilt dies doppelt. Schart sich die Bevölkerung doch in Krisen ohnehin um die Regierenden. Es war in vergangenen Kriegszeiten nicht anders. Statt ihre Aufgabe als Korrektiv wahrzunehmen, reihen sich die Medien ein: Im Gleichschritt Marsch!...Die Programmgewaltigen der Anstalten tanzen gerade ausgelassen auf den Tischen. Die Quoten steigen. Aber die Profiteure wollen nicht begreifen, dass das daran liegt, dass der in seinen eigenen Wänden isolierte Mensch abgesehen von Alkohol, Sex und einem Buch kaum eine andere Wahl hat, als vor der Glotze zu verdämmern. Die Propagandeure sehen das ganz anders: Sie nehmen die Quote als Zustimmung zur regierungsfrommen Hysterieproduktion...
(Tichys Einblick. Stehen Ausschaltquoten jetzt für Einschalt von Einfalt?)

Die FOCUS-Kolumne von Jan Fleischhauer
Wenn der Journalisten-Nachwuchs geschlossen links wählt: Nur noch sehen, was ins Weltbild passt
Was wird im Journalismus prämiert? Gefühlvolle Texte mit tadelloser Gesinnung. Schade nur, dass sich dieses Berufsbild so negativ auf die Fähigkeit zur Wirklichkeitserfassung auswirkt.Einmal im Jahr wird der Deutsche Reporterpreis vergeben. Mit der Jury verhält es sich ein wenig so wie mit der Hollywood Foreign Press Association, die über die Golden Globes wacht und bei der auch nicht bei jedem Mitglied auf Anhieb ersichtlich ist, warum es dabei ist....Wer sich nicht durch sein Schreiben den Platz in der Jury gesichert hat, der verdankt ihn der vorbildlichen Gesinnung. Der meistdekorierte Journalist beim Reporterpreis ist der ehemalige „Spiegel“-Redakteur Claas Relotius, der gleich viermal die begehrte Trophäe gewann. Dummerweise stellte sich anschließend heraus, dass seine großen Reportagen reine Kopfgeburten waren, also freie Erfindung.Dass der Jury beim Lesen der eingereichten Texte keine Fragen kamen, lag auch daran, dass die von Relotius gelieferte Mischung aus Märchen und Politkitsch ungemein betörend wirkte...Reportage als Bestätigung der Vorurteilsstruktur: Das ist noch immer der sicherste Weg ins Herz einer Journalisten-Jury...Irgendwie hat sich die Vorstellung festgesetzt, Redaktionen müssten die Gesellschaft abbilden, so als seien Medienbetriebe eine Art multikulturelle Idealgesellschaft... Dabei wird übersehen, dass Verlagshäuser keine gemeinnützigen Vereine, sondern Wirtschaftsunternehmungen sind, die auch keinen Demokratiepreis gewinnen wollen, sondern Leser und Käufer...Die Zahl der Leser, die man mit lauter wichtigen Geschichten aus dem Randgruppen-Alltag gewinnt, steht in keinem Verhältnis zur Zahl derjenigen, die man einbüßt, weil sie an ihrer Zeitung oder Zeitschrift das Interesse verlieren...
(focus.de. Das ist kein Journalismus, sondern Propaganda, wie auch ein Krippenschnitzer keinen Fußschemel produziert. Trotzdem wird nicht der Eindruck erweckt, es ginge um Leser und das Geschäft, sondern nur um linksgrüne Politik. Wahrscheinlich liegt's am Qualitätsjournalismus von Journalistendarstellern.)

Leipzig
29-Jähriger vor Hauptbahnhof erstochen – Täter schwer verletzt
...Der Tunesier stehe unter dem dringenden Tatverdacht, am Donnerstag einen 29-Jährigen nach einem Streit getötet zu haben. Am Donnerstagabend war es gegen 19.30 Uhr vor dem Hauptbahnhof zu einer Auseinandersetzung mit mehreren Beteiligten gekommen. Dabei war ein Libyer getötet worden. Der Tatverdächtige hatte bei dem Streit lebensbedrohliche Verletzungen erlitten...
(welt.de. Die meisten "Medien" melden Einmann und Einmann. Bunte kulturelle Vielfalt.)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.