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Gelesen

Er ist schon da.

(tutut) - Erstaunlich, dass es noch niemand gemerkt hat. Die Menschen erwarten immer etwas, das sie schon kennen. So war niemand auf die Materialschlacht des 1. Weltkrieges gefasst, denn gewohnt waren Hurra-Galopprennen mit gezogenem Säbel gegen Kanonen. Stadt-und-Land-Auslöschen mit Anläufen oder zuletzt auf einem Schlag als 2. Weltkrieg war so auch ganz neu. Nun ist weltumfassend mit noch so vielen beteiligten Ländern wie noch nie in der Geschichte der Menschheit der 3. Weltkrieg seit über einem Jahr im Gang mit Lärmschutzverordnung, Abstand und Maske, dessen Folgen ungeahnte Ausmaße haben. Keiner nimmt zur Kenntnis, dass ein relativ gesitteter Virus im Vergleich zu schlimmen Seuchen und auch Kriegen, welche die Menschheit überlebt hat, wie ein kleiner Legostein am Anfang einer Geröllawine steht, welche alles zu zermalmen droht, was bisher als Höhepunkt westlicher Zivilisation galt. Nicht nur Deutsche meinen, zitternd vor dem als Ende aller Tage verheißenen Jüngsten Gericht zu stehen, dem Neuen Jerusalem, dem echten Dritten Reich. Nostradamus wie heilige Bücher haben Konjunktur. Die Herrschenden spucken in die Hände. Sie wissen, warum sie Gewalt toll finden: weil Gewalt funktioniert! Am Anfang waren nie Menschenrechte oder Demokratie, sondern Rauswurf aus dem Paradies und Mord. Wer wird am Ende siegen im Dritten Weltkrieg zwischen Herrschenden und ihren Völkern? Der Stärkste natürlich, denn unter der Fahne der Naturbenützer und Weltenschützer versammeln sich die Ritter der Sonnenblume mit dem Gral der Allmacht des alleinseligmachenden Wissens um die einzig richtige Meinung. Sunzi wusste aber schon vor über 2000 Jahren, dass die Kunst des Krieges im scheinbaren Frieden stets Alternativen zur Alternativlosigkeit weist. Die Chinesen sind  jederzeit immer eher irdischer Praxis als himmlischer Theorie zugeneigt, auch wenn es sich Kulturrevolution nennt und danebengehen kann. So weist Sunzi nüchtern den Weg zwischen Sieg und Niederlage, was auch in einem 3. Weltkrieg gilt, wenn sich Macht hinter einem Virus namens Corona versteckt und Menschen terrorisiert mit dem Versprechen, die einzige Lösung zu sein gegen solche Tyrannei. Sunzi aber sagt, und seine Ratschläge gelten für alle Lebensbereiche, im Persönlichen, in Wirtschaft oder Krieg: "Es gibt fünf Umstände, in denen man im voraus wissen kann, dass ein Sieg möglich ist". Zusammengefasst: "Weiß man über das Gegenüber Bescheid und weiß man über sich Bescheid, dann werden hundert Waffengänge kein Unheil bringen. Weiß man über das Gegenüber nicht Bescheid, weiß man aber über sich Bescheid, dann kann ein Sieg, aber auch eine Niederlage die Folge sein. Weiß man über das Gegenüber nicht Bescheid, und weißman über sich nicht Bescheid, dann bringt jeder Waffengang bestimmt Unheil". Die größte politische Blufferin der deutschen Geschichte hat wie eine unter Drogen stehende Seherin der Antike gewarnt vor "Unheil, das über Deutschland kommen kann" und verkündet: "Der Winter wird uns viel abverlangen". Beides kann aus dem Horoskop stammen, welches sie beim Friseur gelesen hat. Aber es genügt, dass Deutschland vor dem Tod bibbert und kein Kind ruft: "Die Kanzlerin ist ja nackt!" Wie soll das auch gehen - auf Abstand mit Maske.

Sowas kann zwar im Nachbarstreit dienlich sein, macht aber Krach.  Wie ein Silvesterfeuerwerk. Weg damit!  3. Weltkrieg  geht ganz anders. Mit Lärmschutzverordnung, Abstand und Maske.

Wie Spaichingen sich nach Kriegsende wirtschaftlich neu erfand
Museumsleiterin Angelika Feldes blickt im Interview auf die Entwicklung der Stadt zurück.
(Schwäbische Zeitung. Ein Qualitätsprodukt. Zwei, die sich infolge später Geburt und anderer Interessen nicht erinnern können, schwelgen in Erinnerungskultur. Nachzulesen natürlich alles seit 1991 in der Stadtchronik auch ohne Unterwäschebegleitausstellung.  Ein Höhepunkt des Frauendialogs:  Geschichtenerzählerin: "Eine gewisse Bedeutung hatte zwischen 1900 und den 1940er-Jahren auch der Tourismus, der heute ja keine Rolle mehr spielt. Dieser Aspekt wurde im Dritten Reich gefördert, zum Beispiel mit einem Prospekt". Qualitätsjournalistin: "Wer ist denn auf die Idee gekommen, den Tourismus zu fördern? War das die Fortentwicklung der Wallfahrt?" Antwort: "Nein.." Seit 20 Jahren Redaktionsleiterin in Spaichingen, und nun fragt sie,  ob ausgerechnet die ihr so verhassten Nazis, immerhin hat sie ja den "Holocaust in Spaichingen" entdeckt,  die  Wallfahrt gefördet hätten. Halleluja, lieb's Herrgöttle vom Berg.)

Corona-Bekämpfung
Lockdown-Ausnahmen an Silvester stehen auf der Kippe
Während die Politik über einen verschärften Lockdown wegen des Coronavirus nachdenkt, wird immer deutlicher, wie gefährdet die Bewohner von Altenheimen sind.
(Stuttgarter Zeitung. Und das Volk steht noch immer auf der langen Leitung.)

Corona-Pandemie
2455 neue Fälle im Südwesten - 28 weitere Tote
Innerhalb eines Tages ist die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Baden-Württemberg um 2455 gestiegen. Die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit dem Virus stieg um 28.
(Stuttgarter Zeitung. Das Himmelreich ist Medien sicher.)

Hotel in Heidelberg
Polizei löst Party von Jugendlichen auf
Zehn Jugendliche haben nach Angaben der Polizei eine Party in einem Hotel in Heidelberg gefeiert. Sie wurden wegen Verstoßes gegen die Corona-Auflagen angezeigt.
(Stuttgarter Zeitung. Freund und Helfer - von wem?)

Karlsruhe verbietet Querdenker-Demo
Die Entscheidung ist vernünftig
Das Bundesverfassungsgericht und der Mannheimer Verwaltungsgerichtshof haben Demonstrationen der so genannten Querdenker verboten. Eine richtige Entscheidung, kommentiert Christian Gottschalk.
(Stuttgarter Zeitung. Land der Nichtdenker. Meinungsmut vor Diktatoren-Thronen? Immer öfter heißt es in schärfsten Kommentaren: Das ist richtig! Ist es aber nicht linksgrünsozialistisch: Das ist falsch!)

Bildungsmanager Klaus Vogt
Rätselraten um einen Doktortitel aus dem Ausland
Seit langem führt Klaus Vogt, der Chef des Kolping Bildungswerkes, einen Doktortitel. Wo und worüber aber hat der frühere Wirtschaftsförderer der Stadt promoviert? Dazu ist kaum etwas zu erfahren – „im Ausland“, heißt es nur.
(Stuttgarter Zeitung. Die Bildungsquelle wird sich doch noch finden lassen? Die Kultusdministerin hat immerhin einen Doktor mit Geiler von Kaysersberg. Der war Katholik und Hexenverfolger.)

Coronavirus
Warum Fahrrad fahren vor Ansteckung schützen kann
Fahrrad fahren ist in Zeiten von Covid 19 bislang nicht nur erlaubt, es kann laut Wissenschaft und Regierung sogar dabei helfen, das Risiko zu minimieren, sich mit dem Coronavirus anzustecken.
(Stuttgarter Zeitung. Endlich ein Grund zum Treten! Wann tritt das Merkel-Regime zurück?)

Gastronomen in der Coronakrise
Der Aufschwung der Lieferdienste
Heute lässt man sich Suppen von Hamburg nach Stuttgart schicken: Über eine Branche, die von Corona profitiert – oft auf Kosten eines neuen Zustellerprekariats.
(Stuttgarter Zeitung. Wo bleiben die Maultaschen nach Berlin aus Kasperleland?)

Demo in Stuttgart
Aktivisten protestieren gegen Aufrüstung
Für eine „neue globale Entspannungspolitik“ haben am Samstag bei einer Kundgebung des Friedenstreffs Stuttgart-Nord gut hundert Teilnehmer auf dem Stuttgarter Marktplatz demonstriert.
(Stuttgarter Zeitung. Mäusepieps aus einer 600 000-Einwohnerstadt macht Qualitätsjournalismus. Gleichzeitig lobt CDU-Strobl anhaltende US-Truppenpräsenz.)

Unfall in Stuttgart
Streifenwagen stößt mit Fiat zusammen – Polizei sucht Zeugen
(Stuttgarter Zeitung. Was macht der Italiener hier gegen die Polizei?)

Das Rezept der Woche
Das weihnachtliche Backen beginnt mit einem leichten Quarkstollen
(Stuttgarter Zeitung. So viel Quark, und dann das auch noch essen? Macht der Herrenknecht nicht die besseren Stollen auch  in Stuttgart?)

Tram fährt drei Problemviertel in Straßburg nicht mehr an
Konsequenzen nach Gewalttaten in öffentlichen Verkehrsmitteln
(Badische Zeitung. Erst von einem Sozialisten regiert, nun von einer Grünen. Morgen das Elsass und übermorgen ganz Frankreich Besatzungszone. Noch ein Staat, der seine Existensberechtigung aufgegeben hat. )

Autobahn-Gesellschaft geht an den Start
40 Kilometer neue Autobahn im Südwesten
In Stuttgart hat Verkehrsminister Hermann der Leiterin der neuen Autobahn-Gesellschaft, Baur-Fewson, symbolisch „die Schlüssel“ überreicht: Der Bund übernimmt komplett das Autobahnnetz zum 1. Januar...Im Gegensatz zu anderen Bundesländern bleiben Baden-Württemberg, Bayern sowie Hessen übrigens für die Planfeststellungsverfahren bei Autobahnbauprojekten zuständig...
(Stuttgarter Zeitung. Wer die Schlüssel im "Irrenhaus Deutschland" hat, ist egal, das Geld wird immer dem Steuerzahler genommen. Wenn die Grünen weiter das Fahrradreich planen, besteht keine Gefahr durch mehr Autobahnen.)

Emmendingen
Strafgefangener geflohen – Polizei fahndet mit Foto
Die Polizei fahndet mit einem Echtbild nach dem 63 Jahre alten Wolfgang Ulrich Mair, der am Donnerstagabend aus einer psychiatrischen Einrichtung in Emmendingen geflohen ist. Das Foto befindet sich in unserer Bildergalerie.
(Stuttgarter Zeitung. Alter Bekannter von StZ?)

U-Ausschuss des Landtags
Beamtin als „Sündenbock“ für Expo-Debakel
Wer ist schuld am Millionen-Debakel um den Expo-Pavillon? Im U-Ausschuss des Landtags bescheinigt die SPD einer Spitzenbeamtin zentrale Fehleinschätzungen. Deren Konter: „Der Sündenbock ist kein Herdentier.“
(Stuttgarter Zeitung. CDU-Ministerin hat in Dubai nix mit Nix zu tun? Quotendebakel?)

Agrarminister von Baden-Württemberg
Nach Skandalen in Schlachthöfen spricht Peter Hauk von Fehler
(Stuttgarter Zeitung. Hat der auch einen Namen, der Fehler?)

Kloster Hegne in Allensbach
Drei Skelette beim Schulneubau gefunden
Bauarbeiter finden beim Aushub für ein Schulgebäude im Kreis Konstanz drei menschliche Skelette. Ein Archäologe stellt erste Vermutungen über den Fund an...Die einheitliche Orientierung und übliche Rückenlage der Verstorbenen sprächen für reguläre Bestattungen eines kleineren Gräberfelds. Das genaue Alter lasse sich ohne naturwissenschaftliche Datierungen jedoch nicht genauer einschätzen. So bliebe derzeit offen, ob es sich bei den Gräbern um Bestattungen aus der Zeit des Schlosses Hegne, des älteren mittelalterlichen Dorfes oder aus prähistorischen Zeiten handele...
(Stuttgarter Nachrichten. Nicht alle Leichen sind im Keller.)

Wintersport muss ausfallen
Ski-Urlaub für Baden-Württemberger wegen Corona gestrichen
(swr.de. Weil sich Merkel mit dem Hintern in den Schnee gesetzt hat? Wann haben Bürger ihre "Vertreter" gestrichen voll und husten und schnupfen denen was?)

Schorndorf Schorndorfer Stiftung vergibt Preis an Hongkonger Verleger in Haft
Der renommierte Johann-Philipp-Palm Preis für Meinungs- und Pressefreiheit wird an diesem Sonntag in der Schorndorfer Künkelin-Halle (Rems-Murr-Kreis) verliehen. Er geht an den Hongkonger Verleger Gui Minhai, der in China in Haft sitzt. ...Der Schorndorfer Johann-Philipp-Palm Preis ist mit 20.000 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre vergeben. Er soll Männer und Frauen würdigen, die sich "in herausragender Weise" für Meinungs- und Pressefreiheit eingesetzt haben.
(swr.de.Wer? Was? Im eigenen Land nicht fündig geworden?)

Der eine darf, der andere nicht
Glühwein-Ungerechtigkeit auf dem Stuttgarter Weihnachtsmarkt
Glühwein als ein Symbol für Ungerechtigkeit? Corona macht's möglich. In Stuttgart fällt, wie auch im Rest von Baden-Württemberg, in diesem Jahr der Weihnachtsmarkt aus. Nur einige wenige Buden sind in der Innenstadt erlaubt. Das Unrecht: Während die Gastronomen Glühwein to go anbieten können, dürfen die Schausteller das in ihren Buden nicht.
(swr.de. Da es keinen Weihnachtsmarkt gibt, hat trotzdem Corona einen in der Krone?)

Keine "zweite Welle"? – Ex-Topwissenschaftler von Pfizer spricht von "Pseudo-Pandemie"
Die Riege der "Corona-Skeptiker" ist um eine renommierte Stimme reicher. Als ehemaliger wissenschaftlichen Leiter der Forschungsabteilung des US-Pharmakonzerns Pfizer kritisiert Dr. Mike Yeadon vehement die Verwendung von PCR-Tests. Zudem gebe es keinen Bedarf für flächendeckende Corona-Impfungen. ....Dabei wendet sich Yeadon keineswegs grundsätzlich gegen den Einsatz der PCR-Tests. "PCR ist eine recht bemerkenswerte Technik, die die unvergleichliche Fähigkeit besitzt, wirklich winzige Mengen eines Fragments einer genetischen Sequenz zu finden, bis hinunter zu dem Niveau, ein einzelnes, gebrochenes Fragment eines Virus in einer verunreinigten biologischen Probe zu finden", erläutert der Brite. Gleichzeitig seien die äußerst sensiblen Tests selbst in den Händen von Experten jedoch auch äußerst anfällig für Kontaminationen jeder Art. In diesem Zusammenhang geht der ehemalige Topwissenschaftler des Pfizer-Konzerns auf den Umstand ein, "dass das Prüfverfahren für den PCR-Test auf SARS-CoV-2, das heute von allen Menschen auf der Welt verwendet wird, im Labor von Prof. Drosten in Berlin entwickelt" worden sei..
(de.rt.com. Dem wird aber Wissenschaftlerin Merkel die Leviten vorlesen, falls die von Drosten da sind!)

Inzidenzwert 50 „völlig irreales Ziel“
Professor warnt vor Unendlich-Lockdown
„Ein Zielwert von 50 pro 100 000 Einwohner ist ein völlig irreales Ziel. Wir werden das in den Wintermonaten nicht erreichen“, erklärt der Experte. Und ein nicht erreichbares Ziel auszugeben, sei KEINE gute Politik: „Die Bevölkerung wird in einen Dauer-Schockzustand versetzt.“
(bild.de Medizin-Professor Matthias Schrappe (2007 bis 2011 Vize-Chef des von der Bundesregierung berufenen Sachverständigenrats für Gesundheit)

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NACHLESE
Die FOCUS-Kolumne von Jan Fleischhauer
Jung und spießig: Der Tugend-Ehrgeiz der Generation Neubauer entlädt sich im Privaten
Viel ist heute von Angst die Rede. Der Angst vor dem Klimawandel. Der Angst vor dem Virus. Der Angst vor dem Ende der Welt. Aber die größte Angst der Generation Millennial ist die Angst anzuecken. Mein Journalistenschullehrer Wolf Schneider war schon politisch inkorrekt, als es noch nicht mal ein Wort dafür gab. Er nannte Burkina Faso weiter Obervolta, weil er nicht bei jedem zweitklassigen Militärputsch die anstehende Staatsumbenennung mitmachen wollte, wie er leichthin erklärte. Er sprach unbekümmert von Elite als Elite, ganz ohne Anführungsstriche und Gewissensbisse. Wenn ihm ein Text nicht gefiel, schrieb er an den Rand „Bäh!“ oder malte kleine Galgen. Ob er damit die Gefühle seiner Schüler verletzte, war ihm herzlich egal. Kurzum: Er war eine Zumutung für mich und meine Kommilitonen an der Henri-Nannen-Schule in Hamburg. Wir haben von ihm enorm profitiert...Ich hatte in einer Kolumne über einen Besuch an meiner alten Schule geschrieben, worauf mir der jetzige Schulleiter vorwarf, ich hätte mich nicht an die Regeln gehalten. Ich hätte die Vertraulichkeit verletzt, dafür müsste ich mich bei den Schülern entschuldigen. ...Der neue Schulleiter hatte mir vorher gesagt, ich könnte frei sprechen, nichts werde nach außen dringen. Das hätte es gar nicht gebraucht, ich spreche immer frei. Ich wusste auch nicht, dass man die Vertraulichkeit gegen sich selbst brechen kann. Aber so ist das heute: Ein Gag, und sei es auf eigene Kosten, und schon steht jemand neben einem und sagt: War das auch abgesprochen? ...Ich hielt es immer für ein Privileg der Jugend, aufmüpfig und unangepasst zu sein....Geht raus, würde ich sagen: Schaut euch in der Welt um, und falls ihr Journalisten werden wollt, schreibt auf, was ihr seht. Wenn ihr dabei ein paar Leuten auf die Füße tretet, umso besser. ..Viele Ausbildungsorte gleichen heute geschützten Werkstätten, in denen man eingebimst bekommt, auf wen und auf was man Rücksicht nehmen sollte...Das Verrückteste dabei ist: Die meisten Schüler finden das auch noch gut.
(focus.de. Bevor der Spießer sich grillen lässt, stürzt er sich selbst in den Spieß und hüpft im Salto Mortale auf den Grill. Was zu bestätigen war, heute am blauben Zeitungsmontag überall, wo Irgendwasmitmedien Papier verbraucht und nicht Bäume rettet, denn das sollen immer andere.)
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Merkel vor Haushaltsberatungen
„Das bisherige Maß an Unterstützungen ist nicht endlos fortzusetzen“
Die große Koalition will knapp 180 Milliarden Euro neue Schulden aufnehmen, unter anderem, um die Betroffenen in der Corona-Krise zu entlasten. Doch wer soll das alles bezahlen? Angesichts hoher Kosten für die Corona-Wirtschaftshilfen hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) für eine enge Zusammenarbeit von Bund, Ländern und Kommunen geworben. Da das bisherige Maß an Unterstützungen für Unternehmen nicht endlos fortzusetzen sei, hätten alle eine große Verantwortung, sagte Merkel am Samstag in ihrem wöchentlichen Podcast. „Bund, Länder und Kommunen müssen gut und konstruktiv zusammenarbeiten, um die Pandemie und ihre Folgen bestmöglich zu meistern“, sagte Merkel mit Verweis auf die haushaltspolitischen Herausforderungen der kommenden Jahre.
(welt.de. Sie schafft nix, außer der Abschaffung Deutschland, hat aber nix mit Nix zu tun, denn sie ist nicht für Hinrichtungsrichtlinien zuständig, sondern nur für Richtlinien der Politik, und davon hat sie keine Ahnung. Ein Buch "MeinKrampf" hat sie noch nicht geschrieben, aber gesagt: ""Wahrhaftigkeit gegenüber anderen und gegenüber uns selbst. Dazu gehört, dass wir Lügen nicht Wahrheiten nennen und Wahrheiten nicht Lügen". "Das Volk sind die Menschen, die dauerhaft in einem Land leben und nicht eine Gruppe, die sich als Volk definiert“. "Ich werde es immer für unsinnig halten, technisch sichere Kernkraftwerke, die kein CO2 emitttieren, abzuschalten.Sie werden sehen: Eines Tages werden auch die Sozialdemokraten das einsehen. Es dauert halt immer etwas länger". "Der Ansatz für Multikulti ist gescheitert, absolut gescheitert!". "Man kann sich nicht darauf verlassen, dass das, was vor den Wahlen gesagt wird, nach den Wahlen auch gilt“. "Denn wir haben wahrlich keinen Rechtsanspruch auf Demokratie und soziale Marktwirtschaft auf alle Ewigkeit“. )

Faire Lösung nach Corona-Ausfällen: Eine „Ehrenrunde“ für alle Schüler
Von Hugo Müller-Vogg
Nach dem Unterrichtsausfall im ersten Corona-Lockdown sind die Bedingungen des Lernens auch während des „Lockdown light“ nicht viel besser. Auch die Aussichten für das nächste Jahr sind schlecht. Wäre eine „Ehrenrunde“ für alle Schüler nicht die beste Lösung?...Ohnehin weiß niemand, in welchem Umfang der Unterricht im neuen Jahr wieder aufgenommen werden kann. Nüchtern betrachtet stehen die Aussichten, dieses Schuljahr regulär zu Ende bringen zu können, also schlecht... Ein Wiederholungsjahr für alle wäre somit ein wirkungsvoller Beitrag zur Chancengleichheit. Eine Ausnahme müsste es freilich geben: Die Abschlussklassen. Wenn sie auch eine „Ehrenrunde drehen“, fehlt der Platz für den neuen Jahrgang...
(focus.de. Deutschland bleibt sitzen, weil es vor einer Phantom-Pandemie zittert wie eine Kanzlerin vor Deutschland. So viel schlechte Politik auf einmal gab es noch nie. Was für eine Schnapsidee des Autoren-Mixed "Angela Merkel- Mein Weg". In Schulen wird schon vie zu viel Zeit verplepmert für Propaganda von Ideologien.)

Intensivstationen
Deutschlands Kliniken droht Überlastung
Die Zahl der Intensivbetten wird knapp. Vor allem kleine Krankenhäuser auf dem Land haben kaum noch Kapazitäten. Immer mehr Krankenhäuser müssen ihre Regelversorgung einschränken. Trotz der Lage wird den Kliniken vorworfen, sie würden „Alarmismus“ betreiben.
(welt.de. Skandal-Politik. Erst Betten abschaffen, nicht für notwendiges Personal und Technik (vor)sorgen, dann die "Überlastung"und weiter mit einem Gesundheitspolitik-Schwindel in Begleitung von Staatspropaganda-Medien? Hysterische Panikmache. Leser-Kommentare: "Deutschland wird kaputt gespart, damit Milliarden in den Süden Europas, deren Bürger ein höheres Medianvermögen haben und sich somit durchaus selbst helfen könnten, fließen können. Und nicht zu vergessen die Migration, ein minderjähriger 'Flüchtling' kostet das Land ca. 60000 € im Jahr". "Ich kenne das von der Straßenbauverwaltung, aber im Grunde ist es immer der gleiche Plot. Kaputtsparen, Missstände zulassen oder Krise herbeiführen oder zumindest in Kauf nehmen. Dann 'Haltet den Dieb' rufen und den Menschen Lasten aufbürden".)

Auch das noch!

40 Prozent Umsatzeinbruch
Unternehmer befürchten „stilles Sterben“ in den Innenstädten
Von Redaktion
Mit dem weitgehenden Schließen des öffentlichen Lebens streichen die Regierenden auch dem Handel den Umsatz um bis zu 40 Prozent. Nun erwägt die Bundesregierung, Händler zu entschädigen...Die Grünen-Fraktionsvorsitzende Katrin Göring-Eckardt schlug in Bild am Sonntag vor, mit Staatshilfe eine Online-Plattform aufzubauen, die den von Umsatzrückgang gebeutelten stationären Händlern helfen soll. “Wir brauchen eine nachhaltige Alternative zu den Onlineriesen Amazon und Co., der Staat muss dazu die Grundlagen schaffen”, so die Grünen-Mandatsträgerin. Ein Staatsamazon ist sicher die richtige Idee; eine Art DDR 2.0
(achgut.com. Wer geht da noch hin? Die Trauerfeier findet in aller Stille statt ohne coranabedingte Anwesende unter der Maske der SED-Volksfürsorge. Wer macht dann die Intershop-Läden auf? )

Dirk Maxeiner
Der Sonntagsfahrer: Diese Kolumne ist systemrelevant
Leser versichern immer wieder, dass diese Zeilen bei der Aufrechterhaltung ihres Seelenheiles hilfreich sind. Die Stärkung der Achgut.com-Truppenmoral ist von immenser Bedeutung für dieses Land, wer sollte die ganzen Hochbegabten denn noch ärgern, wenn nicht wir. Und so werde ich Sonntag für Sonntag an die Front geschickt, wie dereinst Marlene Dietrich während der Ardennenoffensive... Prinzipiell bin ich damit auf dem gleichen Trip wie Elon Musk. Den zitiert die WELT so: „Wenn der gesamte Verkehrssektor elektrifiziert wird, brauchen wir die doppelte Menge an Strom. Dazu müssen wir die Kapazitäten von Wind-, Solar- und Atomkraftwerken erhöhen.“ ...Schlauer Junge. Und dumm gelaufen für unsere Weltretter. Denn leider haben diese Glühwürmchen gerade wieder ein AKW in die Luft gejagt. „Oh Herr schick Hirn vom Himmel“, heißt es so schön, und der Herr erbarmte sich und schickte Elon Musk mit einer SpaceX-Rakete. Aber Vorsicht: damit ist er auch schnell wieder weg, wenn Ihr weiter so einen Blödsinn macht. Das Leben kann halt doch schön sein. Der Teufel fährt jetzt Tesla.
(achgut.com. Und was macht des Teufels Großmutter?)

Milliardärssozialismus
Zwei Ideen fusionieren
Wie sieht die Gesellschaft der Zukunft aus? Während Liberalismus und Sozialismus einhellig den Konservatismus verdammen, sichern sich Milliardäre die Pfründe. Am Ende stehe für die breite Masse eine Zuteilungswirtschaft. Der „Great Reset“ ist im vollen Gange.
Ein Kommentar von David Engels
...Gerade jene Konzerne, die am ehesten das liberale Ideal des „Selfmademan“ bedienen, wie etwa Google, Facebook, Twitter, Microsoft, Amazon oder selbst Ikea, treten klar für ein kulturell wie politisch links verankertes Weltbild ein. Sie sind gegenwärtig die wichtigsten Kräfte hinter dem pseudo-sozialistischen „Great Reset“, also der schon seit längerem angestrebten, nun mit Hilfe der Corona-Krise beschleunigten und mit schönen Worten wie Klimaschutz, Toleranz, Multikulturalismus, Selbstentfaltung und Gleichberechtigung bemäntelten Umgestaltung unserer Gesellschaft. Ich schreibe hier ganz bewußt „pseudosozialistisch“, da mittlerweile Liberalismus und Sozialismus in ihrer real existierenden Form nicht mehr als fundamentale Gegensätze zu denken sind, sondern vielmehr als konvergierende Kräfte, die zwar von unterschiedlichen Ausgangspunkten argumentieren, letztlich aber aufgrund ihres materialistischen Menschenbilds derselben ideologischen Schule zuzurechnen sind. ....linksgrüne Regulierungswut und großkapitalistische Lobbyarbeit. ..
(Junge Freiheit. Im Gegensatz zu einer nackten Kanzlerin wird Politik immer von Wechselbälgern der Macht bestimmt, denen egal ist, aus welchem Laden ihreKleider stammen, die sie gerade anhaben und vom Volk bewundert werden.)

Blick zurück - nach vorn
Blackbox KW 49 – Wo kommen wir da raus? In China?
Für ein paar lumpige Cent wird das TV-Programm jetzt noch besser und der Meinungskorridor verbreitert. Sonst ...! Und Dr. Merkel ist wohl in das Fass mit dem Quasselwasser gefallen.
VON Stephan Paetow
Ja, die Zeiten sind hart und dank Corona-Maßnahmen der Regierung sogar noch härter, aber gibt es wirklich Leute, die Tom Buhrow (WDR) keine 30 Riesen monatliche Rente gönnen? Die Kai Gniffke vom SWR die 343.000 Euro Gehalt neiden? Wären TV-Freunde tatsächlich bereit zu riskieren, dass sich das ZDF die halbe Mio. für einen Claus Kleber bald nicht mehr leisten kann? Wer soll einem denn dann so nett erklären, warum der Dr. Drosten immer Recht hat? Und das alles wegen 400 Millionen Euro Gebührenerhöhung? Die Grünen und die Roten haben mit den zusätzlichen 400 Millionen kein Problem, schließlich wird ihr Partei-Programm täglich in Dauerschleife über die 21 TV-Sender und 74 Radiosender des Staatsfunks verbreitet. Auch Markus Söder ist gerne bereit, die 86 Cent zu zahlen, seit er immer wieder als Pandemie-Prediger in die Talkshows eingeladen wird...
(Tichys Einblick. Das ist alles nur vorübergehend. Für Einheitsprogramm aus vielen, vielen Lautpsrechern wird bald Einsender, wie Einmann und Einfrau. Messerscharf.)

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DAS WORT DES TAGES
Europa sollte unter Einbeziehung Osteuropas sich großräumig abschotten und die Armutsländer der Dritten Welt durch Hilfen allmählich im Niveau hebt. Wenn wir im Jahr 1,5 Millionen Menschen aus der Dritten Welt aufnähmen, würde das dort überhaupt nichts ändern – das gleicht der Bevölkerungsüberschuß in einer Woche wieder aus, solange es keine Geburtenkontrolle gibt. Man kann gegen eine Bevölkerungsexplosion in diesem Ausmaß sonst nichts tun, bestenfalls das Problem importieren, wenn man dumm ist.. Wenn man über Immigration Minoritäten aufbaut, die sich abgrenzen und ein anderes Fortpflanzungsverhalten zeigen, wird das Gleichgewicht gestört. Immigrationsbefürworter sagen: Die werden sich angleichen. Nur: Warum sollten sie eigentlich? Deren Interesse kann doch nur sein, so stark zu werden, daß sie bei Wahlen eine Pressure-Gruppe darstellen, die ihre Eigen-interessen durchsetzen kann.
(Irenäus Eibl-Eibesfeldt, Verhaltensbiologe, 1996)
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Manfred Haferburg
Mobiles AKW läuft und läuft: Licht und Wärme für Sibirien
Vor gut zwei Jahren berichtete Achgut.com über den Reisebeginn des schwimmenden Kernkraftwerkes „Akademik Lomonossow“ in Richtung Sibirien, wo es das Tschukotische Inselnetz mit Strom versorgen sollte. Die lautstarken Proteste von Greenpeace, die den baldigen Untergang herbeibeschworen, hatten keine Wirkung. Die Sache läuft prima und mobile Kernkraftwerke sind auf dem Weg zum Geschäftsmodell.
(achgut.com. Dafür träumen die Germanen an ihren Lagerfeuern und trinken noch eins.)

Stefan Frank
Wahlbetrugs-Schlacht in USA: Stimmen im Dunkeln
Auch wenn hierzulande ein anderer Eindruck erweckt wird: Beim Ablauf der US-Wahlen lag offenbar mehr im Argen als ohnehin angenommen und Donald Trump redet in dieser Sache keineswegs nur Unsinn. Aktuell gibt es eine heftige Auseinandersetzung um ein Video aus der Überwachungskamera eines Wahlbüros in Atlanta, das vor Merkwürdigkeiten nur so strotzt. Die Betroffenen verwickeln sich in Widersprüche.
(achgut.com. Information off limits. Droht hier ein Nachahmungseffekt?)

Angela Merkel in Video-Podcast
Bundeskanzlerin hofft auf Sieg über das Coronavirus
(Stuttgarter Zeitung. Mit Jogi Löw? Der spielt aber noch nicht in ihrer Kreisklasse. Wer stirbt zuletzt? )

Fall Carlos:
Brian zerstört unzerstörbare Zelle
Der neu errichtete Spezialtrakt in der Strafanstalt Pöschwies hat fast 2 Millionen Franken gekostet. Brian hat ihn bereits am ersten Tag unbrauchbar gemacht...1,85 Millionen Franken kostete die Zelle, die eigens für gewaltbereite Häftlinge in der Strafanstalt Pöschwies gebaut wurde. Sie soll unzerstörbar sein. «Das Angebot des Spazierhofs für gewaltbereite Insassen ist das einzige dieser Art in der Schweiz», heisst es seitens der Strafanstalt in einem Bericht der «Schweiz am Wochenende». Doch am 27. Oktober wurde Brian, der als Jugendstraftäter «Carlos» in die Schlagzeilen geriet, in den Spezialtrakt verlegt. Es stellte sich heraus: Die Zelle ist nicht unzerstörbar. .. Wie es im Bericht weiter heisst, schlug Brian mit blossen Händen auf die Türen ein. Diese wurden so stark beschädigt, dass sie nicht mehr benutzt werden können...
(20min.ch. Keine Schweizer Qualität?)

Söder ruft Katastrophenfall aus – Ausgangsbeschränkung angekündigt
In Bayern werden die Corona-Beschränkungen verschärft: Markus Söder kündigte eine Ausgangsbeschränkung an, in Hotspots soll es eine Ausgangssperre geben. „Es reicht einfach nicht, wir müssen mehr tun, wir müssen handeln“, sagte der Ministerpräsident.
(welt.de. Solche  Politdarsteller sind gefährlicher als das Virus. Die "Katastrophe" hat einen Namen. Warum tritt der nicht wegen erwiesener Unfähigkeit zurück? Wer stoppt Söder? Demokratie geht anders. München war schon einmal eine bewegte Stadt."Keine Macht den Doofen"! Alkohol im Freien reizt Corona, den im Haus sieht es nicht?)

Protestaktion im Dannenröder Forst
Polizei setzt Wasserwerfer gegen Demonstranten ein
Im Dannenröder Forst hat die Polizei gegen Demonstranten einen Wasserwerfer eingesetzt. Die Ausbaugegner hatten dort Blockaden errichtet und mit Schneebällen geworfen.
(Stuttgarter Zeitung. Winterkrieg. Schneekanonen sind im Gebirge an der Front.)

Wundersame Massen-Produktion von Masken
Vetternwirtschaft: Armin Laschet, sein Sohn Joe und eine Modefirma
Von MANFRED W. BLACK
Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU), der gern bald Kanzler der Bundesrepublik werden will, ist wieder mal schwer in die Bredouille geraten. Wegen eines ominösen, freihändig vergebenen riesigen Regierungs-Auftrags zur massenhaften Produktion von Corona­schutzmasken an den Edelhemden-Hersteller Van Laack.Konkurrenten dieses Textilunternehmens sehen sich übervorteilt – „denn Van Laack hat ausgerechnet Laschets Sohn Johannes, genannt ‚Joe‘, als Mode­blogger und Influencer auf der Payroll“ („Taz“).Armin Laschets Glaubwürdigkeit hat bereits zuvor schon oftmals schwer gelitten. 2015 beispielsweise log er mutmaßlich als Universitäts-Lehrbeauftragter so sehr, dass sich die Balken bogen.
Auftrag für über 40 Millionen Euro freihändig vergeben
Nach der überraschenden Masken-Auftragsvergabe an Van Laack – ohne öffentliche Ausschreibung – äußerte sich ein konkurrierender Textilunternehmer, der seinen Namen nicht veröffentlicht haben will, gegenüber der Berliner Tageszeitung mit den Worten: „Auch wir hätten liefern können, auch wir haben ein Angebot eingereicht.“Der am 20. April abgeschlossene Deal mit Van Laack im Wert von 38,5 Millionen Euro hinterlasse bei ihm einen „faden Beigeschmack“ – denn er habe außer einer automatisierten Eingangsbestätigung keinerlei Reaktion auf sein eigenes Angebot vom 14. April erhalten. Ähnlich soll es mindestens zwei weiteren Unternehmen ergangen sein.So hat etwa die B.M. Company aus Herne offenbar der Regierung des bevölkerungsreichsten Landes der Bundesrepublik am 27. März freie Kapazitäten für eine Masken-Produktion gemeldet – ein Auftrag ist jedoch nicht zustande gekommen, schreibt die „Westdeutsche Allgemeine Zeitung“.Die Behauptung Laschets, seine Regierung habe sich vor der Auftragsvergabe an Van Laack in den Monaten März und April „die Finger wund gewählt“, um eine Firma ausfindig zu machen, die die Beschäftigten von NRW mit Masken und Schutzkitteln versorgen kann, klingt demnach mehr als unglaubwürdig.
Mal eben die private Telefonnummer gegeben
Bei dem Unternehmen Van Laack, so viel steht fest, hat der christdemokratische Ministerpräsident tatsächlich höchst persönlich angerufen. Bekannt geworden ist das durch die Wichtigtuerei des Firmen-Geschäftsführers Christian von Daniels (Wahlspruch: „Mode muss prickeln“): Er prahlte in einem Interview mit der „Rheinischen Post“, dass an einem Sonntagabend, als im Fernsehen gerade noch der „ARD-Tatort“ lief, der Regierungschef am Telefon gewesen sei.Der Hammer an der Geschichte: Wohl am Tag zuvor hatte der Van Laack-Geschäftsführer Laschets Sohn Joe gesagt, er könne mal seinem „Vater meine Nummer geben“.Und welch ein Wunder: Bereits zwei Tage nach dem Anruf im privaten Zuhause des Managers Christian von Daniels seien Mitarbeiter der Landesregierung bei der Firma Van Laack in Mönchengladbach vorstellig geworden und hätten sich die Masken des Unternehmens angeschaut.
Angeblich keine Zeit für Ausschreibung
Nicht überraschend witterte die SPD prompt Morgenluft. Die Sozialdemokraten sprachen schnell von „Influencer-Marketing in der Staatskanzlei“. Die SPD-Fraktion im Düsseldorfer Landtag forderte eine umfassende Aufklärung.Auch wenn in der ersten Welle der Pandemie Behörden und Krankenhäuser händeringend nach Masken gesucht hätten – Aufträge der Regierung im Wert von fast 40 Mil­lio­nen Euro seien „keine Privatsache“, befand der SPD-Fraktionsvorsitzende Thomas Kutschaty.Das Magazin „Stern“ spricht von einem erstaunlich großen Auftrags-„Volumen, gemessen auch an dem Umsatz von Van Laack, der im letzten Geschäftsjahr bei 56 Millionen Euro lag“. Die Geschäftsleitung von Van Laack hat auf Nachfrage jetzt offenherzig erklärt, sie wisse nicht, ob die Regierung den Riesen-Auftrag ausgeschrieben hat. Heißt: Van Laack hat bis heute an keinerlei Ausschreibung teilgenommen. Aber es ging noch mehr: Inzwischen hat auch noch die Polizei von Nordrhein-Westfalen für 2,5 Millionen Euro vier Millionen Stoffmasken geordert. Wo? Wieder bei Van Laack (Werbeslogan: „Glückliche Momente, die wir gemeinsam genießen, sind die schönsten Geschenke des Lebens“).Das Düsseldorfer Innenministerium versicherte dazu treuherzig, Van Laack sei der billigste Anbieter gewesen. Für eine ordnungsgemäße Ausschreibung habe die Zeit jedoch nicht gereicht – „als wäre die zweite Coronawelle unvorhersehbar über NRW gerollt“ („Taz“). Mittlerweile hat sich das Model Johannes „Joe“ Laschet, der sich trotz seiner jetzt schon immerhin 32 Jahre immer noch als Bonner Jura-Student ausgibt, in der Debatte um die Masken-Bestellungen ebenfalls zu Wort gemeldet: „Selbstverständlich habe ich keinen Cent, keinen Vorteil und keine Provision erhalten“, schrieb er bei „Instagram“.Dort hat Joe Laschet immerhin knapp 92.000 Abonnenten. Er tritt stets geschniegelt und gebügelt auf. Die Zeitschrift „Gala“ hat ihn – halb spöttelnd, halb anerkennend – als Ergebnis einer Art „Kreuzung“ zwischen Jan Böhmermann und dem „Hollywood-Hottie“ Ryan Gosling bezeichnet.Dem Magazin „Stern“ sagte der Geschäftsführer Van Laacks, sein Influencer Laschet junior habe im abgelaufenen Geschäftsjahr lediglich 6358 Euro bei seiner Firma verdient. Die Kleidungstücke, die Laschet bei Instagram präsentiert, bekomme er leihweise.Doch was ist zum Beispiel mit den vielen Reisen des Laschet-Filius zum Beispiel in die Modestädte Paris, Rom und Mailand, wo der Influencer bekannterweise „gerne abhängt“ (Joe Laschet). Wer hat die wohl bezahlt? Solche extravaganten Exkursionen können sich jedenfalls Studenten normalerweise nicht alle Tage leisten.
Klausur-Noten gefälscht?
Armin Laschet hat seine Glaubwürdigkeit schon mehrfach selbst in Frage gestellt. Ein Beispiel dafür ist seine frühere Lehrbeauftragten-Tätigkeit an der RWTH Aachen. Dort sind ihm im Jahr 2015 ausgerechnet die prüfungsrelevanten Klausuren irgendwo im Regierungsbezirk Köln abhanden gekommen, die seine Seminar-Studenten bei ihm geschrieben hatten und die der Aachener bewerten sollte.Statt den krassen Verlust ordnungsgemäß zu melden, dachte sich Laschet schnell einfach die Zensuren aus. Dabei schoss er weit übers Ziel hinaus: Er bedachte sogar solche Studierenden mit Bewertungen, die vorher gar nicht die Arbeit mitgeschrieben hatten.Jeder beamtete Lehrer müsste nach einem solchen argen Fehltritt mit einem Disziplinarverfahren rechnen. Aber nicht Armin Laschet. Sein krasses Fehlverhalten wurde – der rheinische Klüngel lässt grüßen – schnell unter den Teppich gekehrt. Auch die Medien nahmen wenig Notiz davon.Im Rheinland ticken die Uhren anders: Der NRW-Regierungschef wurde im Jahre 2018 vom „Festkomitee des Kölner Karnevals von 1823“ im Rahmen einer großen feucht-fröhlichen Feier zum Karnevalsprinzen ernannt. 2020 ist dem umtriebigen Laschet auch noch der Aachener „Orden tierischen Ernst“ verliehen worden. Mehr geht nicht für einen Rheinländer.
Jura-Ausbildung: Beide Laschets sind ins Schleudern gekommen
Fast so sehr wie für den Karneval schlägt Laschets Herz für d Karneval schlägt Laschets Herz für die „Schutzsuchenden“ aus aller Welt. Dafür hat er den Spitznamen „Türken-Armin“ bekommen. Er ist ein fast blinder Gefolgsmann Angela Merkels unbegrenzter „Flüchtlings-Politik“.Wie sein Sohn Joe hat auch Armin Laschet Rechtswissenschaften studiert. Wie bei seinem Filius ist es dabei zu Schwierigkeiten gekommen: Vater Laschet schaffte zwar immerhin das Erste Jura-Staatsexamen, aber zum vorgeschriebenen Zweiten Staatsexamen („Volljurist“) hat es nicht gereicht. Doch für einen „Spitzenpolitiker“ genügt diese Teil-Qualifikation offenbar voll. Armin Laschet ist heute Ministerpräsident, doch zum Bundeskanzler wird es wohl nicht reichen. Aber wer weiß – in Deutschland ist heute alles möglich.

(pi-news.net)

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