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Besser als gut ist die Wohlfahrtsindustrie als Erbe  gewesener Kirchen. "Und er kam zum dritten Mal und sagte zu ihnen: Schlaft ihr immer noch und ruht euch aus? Es ist genug. Die Stunde ist gekommen; jetzt wird der Menschensohn den Sündern ausgeliefert". (Mk 14,41).

(tutut) - Deutschlandunter, nun muss die Welt gerettet werden. Jeder auf seine Art. Der Bauer pflügt unter, derdiediv schreibt runter, Zeitung fragt um. Die Glaskugel sagt: "Hohe Zustimmung zum Böller-Verbot - Fast drei Viertel der Deutschen halten das Verbot von Feuerwerk zu Silvester wegen der Corona-Pandemie für richtig. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov unterstützten 71 Prozent die Entscheidung von Bund und Ländern, nur 22 Prozent lehnten sie ab". Drei Viertel von 1, 2. oder 3? Nie sollst Du Zeitung befragen! Noch einen? Gewürfelt oder geschüttelt, Hauptsache umgefragt, sonst weiß Männlein nicht, ob er Weiblein ist. "Jeder Dritte fürchtet Einsamkeit zum Fest - Corona-Krise verändert Weihnachten - Kretschmann verzichtet auf Familienfeier... Mehr als jeder Dritte sorgt sich, an den Festtagen in diesem außergewöhnlichen Jahr einsam zu sein. 34,0 Prozent befürchten, dass sie oder enge Angehörige Weihnachten aufgrund der Corona-Pandemie allein zu Hause verbringen müssen. Die Mehrheit der Baden-Württemberger (56,1 Prozent) teilt diese Sorge indes nicht. Das ergab eine Umfrage der „Schwäbischen Zeitung“ mit dem Online-Meinungsforschungsinstitut Civey. 9,9 Prozent sind in der Frage unentschieden". Donnerwetter, 11 Millionen umgefragt! Oder, wie viele waren es? Darüber schweigt das Blatt. Mache es doch jeder selbst: Wie viele in der Familie sind beim Schäufele einsam? Sie wartet schon: "Generell verstärke die Pandemie die Tendenz, dass sich viele Menschen an Weihnachten einsam fühlen. Das sagt Martina Rudolph-Zeller, die Leiterin der Evangelischen Telefonseelsorge Stuttgart. Die größere Belastung lasse sich schon an der Anzahl der Anrufe ablesen. Weihnachten sei bei der Telefonseelsorge immer ein großes Thema, sagt sie, 'dieses Jahr aber noch viel mehr als sonst'“. Der Zeitungseinwicklungsminister vom Dienst, bekannt für verwegene Spruchweisheiten über Afrika und die Welt, auf dem Sprung zu einem anderen Bessermenschjob, wie das Handelsblatt meldete: "Der erste Minister aus dem letzten Kabinett von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) plant bereits seine Anschlussverwendung. Gerd Müller (CSU) will seine Expertise aus dann acht Jahren als Entwicklungsminister in Wien weiter nutzen – und zwar als Generaldirektor der Organisation der Vereinten Nationen für industrielle Entwicklung (Unido)". Erst macht er Dampf hinter die Leserweihnachtsspendengeschichte als Medizinmann, "Müllers eindringlicher Appell - Entwicklungsminister warnt vor Folgen der Pandemie", dann als "Flüchtlingshelfer": "Interview: 'Durch Corona ist das Flüchtlingsleid ins Hintertreffen geraten' - Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) erklärt, warum die Corona-Pandemie für Millionen Menschen katastrophale Folgen hat - Appell an Superreiche - Der Bundesentwicklungsminister vor den Trümmern der irakischen Stadt Mossul. Im April 2018 machte sich Gerd Müller selbst ein Bild von den Zerstörungen im Irak. Inzwischen läuft der Wiederaufbau". Später kann der gelernte Diplom-Wirtschaftspädagoge der Welt dann Industrie beibringen. Vorher aber wird das deutsche Volk geimpft. Da nach Merkels Definition alle Volk sind, die sich gerade hier befinden, hat der Banker im Gesundheitsministerium aufgrund von viel zu wenig bestellten Dosen Impfstoff die Auserwählten festgelegt: "Senioren und Pfleger zuerst - Spahn präsentiert Reihenfolge für Impfungen". Über die zweite Reihe schweigt Zeitungs Höflichkeit, denn darauf käme ja niemand: "Asylbewerber", die bei Einhaltung von Gesetzen gar nicht hier sein dürften, sind als Nächste dran. Dann gibt es nach der neuen Erdkunde der Kanzlerin, nun auch von einer gerne das Volk erziehende Spaichinger Bloggerin verinnerlicht, noch Aufklärung: "Ex und hopp, ganz ohne schlechtes Gewissen - Unser Nachbar Italien macht uns vor, wie biologisch abbaubares Plastik genutzt werden kann - und hier?" Wer sich vielleicht noch fragt, warum gerade die Restaurants zu sind, dies hier ist wohl ihre Antwort: "Es wäre DIE Chance, jetzt ganz schnell gesellschaftliche Verantwortung zu zeigen und zu leben: Wie viel mehr könnten jetzt die Restaurants an Essen verkaufen, oder auch andere ihre verpackten Produkte, wenn nicht der Müll wäre". Rette, wer kann, da ist noch ein Nachbar, mit Atomwaffen und Flugzteugträgern, der gerade der Industrieländerspitze zustrebt: "Pandemie: Ohne Hilfe verhungern Familien - Helfen bringt Freude: Ancillae-Mitschwestern von Theresia Steidle in Indien". Woher soll eine Schreiberin von unterm Berg mehr wissen? Noch näher wäre eigentlich die selbstgemachte große Not: "Pflegekräfte arbeiten im Klinikum am Limit - Anzahl an Corona-Patienten deutlich gestiegen - Für Mitarbeiter ist die Belastung groß". Kannitverstan. Der Leidartikler weiß auch nichts: "Es stehen uns also noch einmal harte Monate bevor". Merkel und der Nachtkrabb als neuer Wappenvogel. Der Pastoralreferent fordert wegen des Sonntagsläutens Geduld: "In Zeiten von Corona und des Lockdowns tritt die Dimension des Wartens deutlicher zutage als sonst. Allgemein gilt aber, dass Menschen immer Wartende, Erwartende sind". Irgendwann wird ein Bus schon kommen. "Advent heißt Ankunft". 2000 Jahre will die neue Bürgermeisterin in Trossingen nicht warten und lässt gleich mal den Gemeinderat außen vor: "Amazon: Susanne Irion will Bürger beteiligen - Künftige Bürgermeisterin wünscht sich 'transparentes Verfahren'". Die Gemeindeordnung müsste sie eigentlich von Holzmaden her noch kennen, trotz der vielen Fossilien dort. Einen haben sie noch: Was macht ein Tourismusminister ohne Tourismus? Er gibt den Weihnachtsmann mit Steuerzahlergeld in seinem Wahlkreis: "Minister Guido Wolf übergibt Förderbescheid - Land fördert Modellkonzeption für Tourismus im Donaubergland - Tourismusminister Guido Wolf (Mitte) übergibt Landrat Stefan Bär (links) und Donaubergland-Geschäftsführer Walter Knittel (rechts) im Landratsamt Tuttlingen den Förderbescheid. (Foto: pm) - (pm) - Wie können starke Industriebetriebe den Tourismus in ihrer Region fördern und davon profitieren? Das soll im Rahmen eines Modellprojektes im Donaubergland untersucht werden. Das Land Baden-Württemberg fördert diesen neuen Ansatz mit rund 65000 Euro aus Tourismusmitteln des Ministeriums der Justiz und für Europa. Tourismusminister Guido Wolf überbrachte dem Tuttlinger Landrat Stefan Bär als Vorsitzendem des Aufsichtsrats der Donaubergland GmbH und Geschäftsführer Walter Knittel den Förderbescheid des Landes". Schließlich ist ja Wahlkampf! Donaubergland? Die haben gerade "Weihnachten 2.0" erfunden: "Die Welt spielt verrückt! In diesem Jahr ist so Vieles anders, als wir das gewohnt waren".

Geld lässt sich überall versenken. An politischen Einfällen herrscht kein Mangel. 

Gerd Held
Pflegenotstand – Über das Staatsversagen in der Corona-Krise
Video. und Textbeitrag. 2017 wurde Angela Merkel von einem Auszubildenden in einem Krankenhaus mit den skandalösen Zuständen in Deutschen Pflegeeinrichtungen konfrontiert. Eine sachdienliche Antwort blieb sie damals schon schuldig. Und dabei blieb es bis heute. Statt direkt den Schutz der sozialen Gruppen zu gewährleisten, deren Leben durch das Corona-Virus unmittelbar in Gefahr ist, haben sich die Regierenden auf eine globale „Gesellschaftssteuerung“ verlegt.
(achgut.com. 1000 Dummköpfe machen keinen Gescheiten.)

Sozialministerium erwägt Eindämmung des Shopping-Tourismus
In Baden-Württemberg ist der Einzelhandel im Lockdown, im Elsass locken offene Geschäfte. Derzeit müssen Deutsche, die weniger als 24 Stunden im Elsass waren, nicht in Quarantäne. Das baden-württembergische Sozialministerium teilte auf SWR-Anfrage mit, es sei nicht unwahrscheinlich, dass man diese Regelung noch anpasse, um Einkaufstourismus zu vermeiden. Vor Sonntag sei das aber unwahrscheinlich.
(swr.de. Alle haben die Absicht, Deutsche einzumauern.)

Tübingen
Missbrauchsvorwürfe an katholischer Fakultät
An der katholischen Fakultät der Universität Tübingen gab es Fälle von emotionalem Missbrauch und sexueller Grenzverletzungen. Eine Person steht im Verdacht mehrere Menschen beeinflusst zu haben. Ob es sich dabei um einen Mann oder eine Frau handelt, ist nicht bekannt. ...Die Missbrauchsfälle zogen sich über mehrere Jahre. Weil die Person nicht mehr an der Uni ist, sei eine rechtliche Klärung nicht mehr möglich, so die Fakultät. Die Staatsanwaltschaft Tübingen prüft jedoch, ob sie ein Ermittlungsverfahren einleitet.
(swr.de. Was macht eine katholische Fakultär an einer staatlichen Uni? Seit wann ist Theologie eine Wissenschaft? Frau oder Mann ist reine Glaubenssache.)

Kultusministerin vor Untersuchungsausschuss Expo-Pavillon: Eisenmann weist Vorwürfe der Einflussnahme zurück
Die Bemühungen für einen baden-württembergischen Pavillon an der Weltausstellung Expo in Dubai 2021 waren von Anfang an ein Debakel. Das Land musste finanziell einspringen. Welche Rolle spielte CDU-Politikerin Eisenmann dabei? Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) hat im Untersuchungsausschuss des baden-württembergischen Landtags jegliche Einflussnahme auf das Projekt des Expo-Pavillons in Dubai zurückgewiesen. Die CDU-Spitzenkandidatin war auf Antrag der Oppositionsparteien SPD und FDP als Zeugin geladen.
(swr.de. Der Frau ist zu glauben, die hat mutmaßlich auf nichts irgendeinen Einfluss.)

Weihua Wang gewinnt Landeswettbewerb
Miss Baden-Württemberg kommt aus Schwetzingen
Weihua Wang aus Schwetzingen (Rhein-Neckar-Kreis) ist die neue Miss Baden-Württemberg. Die 26-Jährige hat jetzt die Chance, sich auch den Titel der Miss Germany zu sichern...Die 26-Jährige besitzt nach eigenen Angaben einen Masterabschluss in Mangement und engagiert sich außerdem in der Kommunalpolitik... Nach Angaben der Organisatoren handelt es sich bei der Misswahl nicht in erster Linie um einen Schönheitswettbewerb – stattdessen stünden vor allem die Persönlichkeit der Frauen und ihre Geschichte im Vordergrund.
(swr.de. Wer kann schon mit den Werten einer gebürtigen Chinesin, die für die Grünen im Gemeinderat saß, mithalten? Kann jetzt auch jeder Mann mitmachen?)

Ländern fehlt Strategie bei Information fremdsprachiger Mitbürger
(swr.de. Welche Fremdsprachen gelten für Ausländer?)

Karliczek: Forschungsprogramm für Corona-Medikamente kommt
Ab Januar wird die Forschung an Corona-Medikamenten in Deutschland speziell gefördert. Das hat Forschungsministerin Anja Karliczek (CDU) dem SWR gesagt. Zwar gebe es schon einen Impfstoff, aber auch immer noch Patientinnen und Patienten, die Medikamente gegen eine Covid-19-Erkrankung bräuchten.
(swr.de. Ein Banker als Gesundheitsminister, eine Hotlfachfrau als Forschungsministerin, da braucht Deutschland kein Virus mehr.)

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NACHLESE
Peter Grimm
Rhetorik-Ehrung für Angela!
Wenn ein Seminar für Allgemeine Rhetorik einer deutschen Universität (Tübingen!) ausgerechnet eine Ansprache der Bundeskanzlerin rhetorisch so brillant findet, dass es sie als „Rede des Jahres“ ehrt, fragt man sich doch zuerst, ob das jetzt Satire ist. Selbst glühende Anhänger von Merkels Politik dürften sie wohl kaum für eine begnadete Rhetorikerin halten. Das sehen einige Rhetorik-Experten nun anders...„In einer Erklärung heißt es, Merkels Fernsehansprache am 18. März zur Corona-Pandemie sei ein eindrucksvoller Appell an Verantwortung und Miteinander. Die Jury urteilte, die Rede verbinde die anschauliche Darstellung komplexer wissenschaftlicher Erkenntnisse mit Empathie und politischer Umsicht. Frankreichs Präsident Macron habe dagegen in seiner ersten Ansprache im Fernsehen zu autoritären Ansagen und einer ausladenden Kriegsmetaphorik tendiert. Der britische Premier Johnson habe die Gefahren eher heruntergespielt. Der Kanzlerin wiederum sei der ‚Spagat zwischen Vernunft und Einfühlungsvermögen‘ in einer vorbildlichen Weise gelungen.“...
(achgut.com. Wer nicht gestorben ist, wartet auf das Ergebnis ihrer Ankündigung noch heute. Wer schreibt, was sie vorzulesen versucht? An Angela die Große ist nur ein Volk von Klatschhäschen klein.)
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Klugheit und Mäßigung sind anzuraten
Impfkampagne rollt, „Querdenker“-Fehler vermeiden
Von WOLFGANG HÜBNER
Die Massenimpfung gegen das Corona-Virus wird in den nächsten Monaten mit Sicherheit „das“ große Thema werden. Viele sind ganz ungeduldig, endlich geimpft zu werden. Sie hoffen damit, nicht nur gegen eine Erkrankung geschützt zu werden, sondern auch bald wieder den „Lockdown“-Alptraum hinter sich lassen zu können. Durchaus verständlich. Nicht wenige andere stehen jedoch der Impfung skeptisch-abwartend oder ablehnend gegenüber. Es droht eine abermalige Spaltung unter der Bevölkerung in Deutschland.
Diese Spaltung wird insbesondere von Politikern, Medizinern und Medien betrieben, die in einer staatlich kontrollierten Zwangsimpfung die einzige Rettung sehen. Es ist deshalb ratsam für Impfskeptiker und Impfgegner Fehler zu vermeiden, die es den Befürwortern von Zwangsimpfungen erleichtern, ihre Forderung durchzusetzen. Aus dem faktischen politischen Scheitern der „Querdenker“ sollte gelernt werden, dass das „System“ am längeren Hebel sitzt, wenn dessen Kritiker und Gegner es in Überschätzung der eigenen Kräfte auf offene Kraftproben ankommen lassen. Klugheit und Mäßigung sind deshalb anzuraten. Das ist keine Schwäche, sondern Realismus.Erstens: Jeder Mensch in Deutschland muss selbst die Entscheidung treffen, sich impfen zu lassen oder nicht. Wer sich für die Impfung entscheidet, ist zu respektieren. Kritik an diesen individuellen Entscheidungen wird in der Regel nur das Gegenteil bewirken. Deshalb ist unbedingt davon abzuraten, Anti-Impfkampagnen zu starten. Hingegen ist sachliche Aufklärung über die Risiken der Impfung selbstverständlich notwendig.Zweitens: Für Menschen in Deutschland, die die Impfung ablehnen, darf es keinen Zwang und keinerlei Diskriminierung (beruflich, touristisch usw.) geben. Das Virus ist zwar bedrohlich, aber für weit über 90 Prozent weder stark gesundheitsgefährdend noch lebensgefährlich. Deshalb ist es politisch und gesellschaftlich zu akzeptieren, dass die keineswegs ausreichend in ihren Folgewirkungen erprobte Impfung verweigert wird. Wer das tut, ist keine Begründung schuldig.Drittens: Solange nicht zweifelsfrei erwiesen ist, dass die Impfung sowohl den Geimpften dauerhaft immunisiert als auch bewirkt, andere Menschen nicht zu infizieren, gibt es kein überzeugendes Argument, die Impfung mit Rücksicht auf die Mitmenschen auf sich nehmen zu müssen. Es gibt folglich zumindest vorläufig keine moralisch-solidarische Verpflichtung zur Impfung.Viertens: Wer der Impfung skeptisch, aber nicht absolut ablehnend gegenübersteht, tut gut daran, einige Monate mit der eigenen Entscheidung zu warten. Das ist schon deshalb kein Problem, weil die geplante Durchimpfung der Bevölkerung ohnehin etliche Monate beanspruchen wird.Fünftens: Gegen jede Bestrebung gleich welcher Art, einen Impfzwang durchzusetzen, ist parlamentarischer wie außerparlamentarischer Widerstand gerechtfertigt. Das Recht auf den eigenen Körper und die Entscheidung auf den Umgang mit diesem Körper ist ein unverzichtbares Menschenrecht.Sechstens: Selbstverständlich müssen herausgehobene Befürworter der Impfung aus Politik, Medizin und Gesellschaft mit gutem Beispiel vorangehen und sich öffentlich, von unabhängigen Personen bezeugt und kontrolliert, impfen lassen – vorneweg Befürworter des Impfzwangs.
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
In der UdSSR haben sich Politiker willfähriger Mediziner bedienten, um Regimekritiker für psychisch krank zu erklären, um ihnen die Glaubwürdigkeit zu nehmen. Allerdings kennt die Geschichte auch zahlreiche Beispiele für beeinträchtigte geistige Gesundheit an der Spitze der Staatsführung mit zum Teil verheerenden Folgen. So kann die Realitätswahrnehmung zum Problem werden Oder kurz: Ist der Betreffende noch in der Lage, die Realität so zu erkennen und zu interpretieren, wie das einem Gesunden gleichen bildungsmäßigen Niveau gegeben ist?
Warum sollen die Gehirne von Politikern anders strukturiert sein als die von Piloten und vergleichbaren Berufen, die man vorsichtshalber „rechtzeitig“ ihrer Verpflichtungen entbindet?
(Leser-Kommentar, Tichys Einblick)
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Corona: Was wissen wir?
Ein harter Lockdown bei dieser Gefährdungslage bedeutet: nie wieder Normalzustand
Wir werden überschwemmt von Daten, Gerüchten und Prognosen zu Corona und dieser und jener Einschätzung eines Virologen. Doch eine so extreme Maßnahme wie ein harter Lockdown darf nur auf harte Fakten gebaut werden - wie sehen die aus?
VON Air Türkis
...Das Diktat des medizinischen Tunnelblicks muss enden, denn einseitige Betrachtungen führen zu absoluten Antworten, und absolute Antworten sind das Ende der Demokratie.
(Tichys Einblick. Wann war in Deutschland etwas normal? Wenn die FDP Illegale als falsche "Flüchtlinge" ins Land holen will, ist Ende Gelände. Mit Demokratie war spätestens 2015 Schluss.)

Verängstigt, hysterisch und entmündigt
2020 – eine Art Bilanz
Von Wolfgang Herles
Wer in diesem Jahr 2020 noch einigermaßen bei Verstand geblieben ist, ist zum Pessimisten mutiert. Nicht nur das Virus mutiert.Entschuldigung, aber das war – Sitzenbleiben, Gefeuertwerden, Trennungen inbegriffen – das besch… Jahr meines Lebens. Das nur mal als grobe Bilanz vorweg. Bisher galt: Es ist noch immer gut gegangen (sagt man ja nicht bloß im Rheinland). Davon bin ich nicht mehr überzeugt. Auch Familienmitglieder, Freunde sind es nicht mehr. 2020 hat fast alles und alle verdüstert. Da ist etwas gebrochen: das Grundvertrauen, die Zuversicht in die Zukunft und in die grundsätzliche Vernunft dieser Gesellschaft. Wer noch einigermaßen bei Verstand geblieben ist, ist zum Pessimisten mutiert. Nicht nur das Virus mutiert...
(Tichys Einblick. Wer die Geschichte nicht kennt und daraus seine Lehren zieht, bleibt in der unendlichen Leere einer kindischen Kanzlerin aus der DDR zurück.)

Die Politisierung des Verfassungsschutzes
Das Kampfinstrument
Ein Geheimdienst, der die eigenen Bürger bespitzelt, ist in jeder freiheitlich verfaßten Demokratie eine Absurdität. In Deutschland ist das jedoch Realität, zu der auch gehört, daß die „Amadeu-Antonio-Stiftung“ die Stichworte für die Überwachung liefert.
Ein Kommentar von Kurt Zach
..In Deutschland heißt dieses Relikt autoritärer Herrschaft „Verfassungsschutz“ und gilt als Ausweis einer „wehrhaften Demokratie“, die die Lehren aus den totalitären Schrecken des zwanzigsten Jahrhunderts gezogen haben will. Auch unter den Prämissen des „antitotalitären Konsenses“ der alten Bundesrepublik war das eine zweischneidige Konstruktion mit hohem Mißbrauchspotential...Eine neue Qualität erlangte die parteipolitische Instrumentalisierung mit dem nach 1990 einsetzenden „Kampf gegen Rechts“ und der Verfassungsschutz-Beobachtung der im Gefolge der ersten Asylkrise überraschend erfolgreichen Republikaner. Der Siegeslauf der AfD nach der Migrationskrise von 2015 war unter dieser Perspektive ein alarmierendes Déjà-vu...
(Junge Freiheit. Worin besteht der Unterschied zwischen Demokratie und Rechtsstaat zu Diktatur und Unrechtsstaat?)

Deutscher Sonderweg
Kernkraft erlebt eine weltweite Renaissance – nur nicht in Deutschland
Die meisten wichtigen Industriestaaten denken nicht daran, Deutschlands Atomausstieg zu folgen. Im Gegenteil. China baut und plant Dutzende neuer Kernkraftwerke, Japan erhöht den Anteil des Atomstroms und auch Frankreichs Präsident will die weitere Nutzung der Kernkraft.
VON Holger Douglas
China ist das neue Atomland Nummer eins. In keinem anderen Land der Welt sind so viele Kernreaktoren im Bau oder werden geplant. Laufend gehen dort neue Kohle- und Kernkraftwerke ans Netz. 2018 waren es acht neue Kernkraftwerke, im Augenblick sind zehn im Bau, und in den kommenden zehn Jahren sollen 44 neue Reaktoren entstehen. ..Noch stehen mit 95 Kernkraftwerken die USA vorne bei betriebsfähigen Reaktoren, gefolgt von Frankreich mit 56. In China wurden im Juli 47 Atomkraftwerke registriert, in Russland 38 und in Japan 33. In Deutschland laufen derzeit nur noch 6. Weltweit sind 442 Kernkraftwerke in Betrieb. Sie lieferten nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) in Wien im Jahr 2019 rund 10,4 Prozent des weltweiten Stromes. Interessant auch: Kernkraftwerke produzieren über viele Jahre hinweg zuverlässig und preisgünstig Strom, mehr als 66 Prozent der Anlagen laufen bereits mehr als 30 Jahre...
(Tichys Einblick. Das Verbrennen von Kirsch- und anderen Kernen an Lagerfeuern vor Höhlen wird Merkels Beitrag zur Kernkraft bleiben.)

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