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Gelesen

(tutut) - Es darf  wohl nicht sein, dass mitten in den Rauhnächten Politikern außer Drohungen gegen das Volk was Gescheites einfällt. Ob Weihnachten oder Neujahr, Ansprachen werden mit Hammer, Sichel und Zirkel geschrieben. Bleibt still zuhause, spitzt die langen grauen Ohren, wir sind eure Pastoren und haben "Anleitung und Rituale für eine besondere Zeit". So  wie sie beispielsweise auch auf yogamitmartina.de zu lesen sind, denn "die Rauhnächte, die 12 heiligen Nächte zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag, gelten seit jeher als heilige Zeit. Die zwölf Tage/Nächte stehen symbolisch für die zwölf Monate im neuen Jahr. Sie sagen jeweils die Ereignisse im zugeordneten Monat vorher, deshalb werden sie auch 'Losnächte' (Losen = vorhersagen) genannt". Auf die Plätze, fertig los! Der Ex-Maoist und grüner Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat wenigstens ein gescheites Auto, einen Diesel, ansonsten aber stimmt er ein in das babylonische Sprachengewirr über den Weltuntergang durch ein Virus. Was wäre Deutschland, wenn jeder merkte, dass die verantwortliche Hinrichtungslinien bei einer Kanzlerin Angela Merkel liegen und nicht bei Corona? Links! sagte der grüne Grasfrosch, und da holte ihn der Storch mit dem roten Schnabel. Die Frau im goldenen Uniformanzug droht mit der "Kraft der Vielfalt", faselt von "ganz unverschuldeter Notlage" für die sie offenbar unverantwortlich ist und sagt, als sei sie in der Sendung "Die Siebengescheiten": "Umso wichtiger ist es, dass Deutschland mit all seiner Kraft und seiner Kreativität mutige Ideen für die Zukunft entwickelt. Dass unser Wirtschaften, unsere Mobilität, unser Leben klimaschonend wird. Dass alle Menschen in Deutschland von gleichwertigen Lebensverhältnissen und echter Bildungsgerechtigkeit profitieren können. Dass wir uns auch mit Europa besser behaupten in der globalisierten, digitalisierten Welt. Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger, diese Tage und Wochen, da gibt es nichts zu beschönigen, sind schwere Zeiten für unser Land. Und so wird es auch noch eine ganze Weile bleiben". Ist die Drohung angekommen? "Der Winter ist und bleibt hart.Wir wissen ja, was wir dem Virus entgegensetzen können. Die neben dem Impfstoff wirksamsten Mittel haben wir selbst in der Hand, indem wir uns an die Regeln halten, jeder und jede von uns. Wir alle zusammen". Die Klimaerwärmung heißt in Neusprech Eiszeit. Wehret  “einigen Unverbesserlichen", die "das Virus bestritten und geleugnet" haben, "Verschwörungstheorien sind nicht nur unwahr und gefährlich, sie sind auch zynisch und grausam". Weiß sie, was sie da über sich verrät, da sie am meisten sich selbst widerspricht? Opa Grün in Baden-Württemberg begnügt sich in Treue fest selbst, denn ein neues System muss her: der alte Kommunismus. Gescheitert statt gescheit. Erst geht im Ländle das Licht aus, wie einst von Nostradamus Filbinger vorhergesagt, dann wird weiter und weiter gescheitert: "In Deutschland haben wir nach dem Beschluss des endgültigen Atomausstiegs die große Aufgabe der Energiewende vor uns. Voller Zuversicht gehen wir deshalb nun ins Zeitalter der Erneuerbaren Energien".  Nun,  Wissenschaft und Logik waren nicht das Fach von Lehrer Kretschmann. "Wir tragen eine hohe Verantwortung für die Chancengleichheit aller unserer Kinder, egal aus welchem Elternhaus sie kommen. Deshalb investieren wir schwerpunktmäßig in die Bildung. Dies sind wir unseren Kindern und den jungen Menschen schuldig. Auch unser Wohlstand ist davon abhängig, dass die Wirtschaft gut ausgebildete Fachkräfte hat. Zugleich müssen wir den Landeshaushalt sanieren. Bislang wurde im Land dauerhaft mehr ausgegeben als eingenommen. Dies hat keine Zukunft. Deshalb werden wir um das Sparen nicht herumkommen, auch wenn dies mitunter schmerzhaft ist". Auf Alemannisch: Was wir verbumfideln, das seid Ihr! Erwin Teufel konnte  mit "Ein Mann wie unser Land" werben. Da gab es noch eine CDU. Wer käme auf die Idee, Sabine Eisenmann als "eine Frau wie unser Land" anzubieten? Sie vertritt das, was ihr Chef und Kontrahent "Bildung" nennt und mit dem das einstige Spitzenland Baden-Württemberg sich Schlusslichtern wie grün-roten Ländern Bremen oder Berlin angleicht. Was auf Deutschland zukommt, hat Hans Magnus Enzensberger schon 1996 in "Aussichten auf den Bürgerkrieg" beschrieben: Das Gemeinsame der großen und kleinen Bürgerkriege ist der Autismus der Gewalt und die Neigung zur Selbstzerstörung, zum kollektiven Amoklauf. Überfordert sind nicht nur die Einzelnen, sondern auch die politischen Systeme. Die Zahl der Verlierer, der 'überflüssigen Menschen' nimmt rapide zu. Panik wäre ein Luxus, den wir uns nicht leisten können, ist Enzensbergers Fazit. Aber genau das ist es, was Politik in Deutschland alternativlos leistet, vom Bürgermeister bis zu einer Kanzlerin hat sie ein Corona-Wahn gepackt. Da ist es nur eine Randglosse, wenn die SED in Thüringen einen Ministerpräsidenten stellt, und ein MDR-Verbraucher nüchtern zu dessen Neujahrsansprache ("Solidariät und Verantwortung tragen weiter als Misstrauen und Verweigerung") feststellt: "30 Jahre danach kommt wieder einer und erzählt mir was von Solitärität. Ich werde wohl ein Leben lang mit dieser Solitarität gequält, dabei dachte ich 89, das Wort nie mehr hören zu müssen". Gestern hörte es die DDR, heute vergeht damit ganz Deutschland Hören und Sehen.  Gegen den Maskentanz der Dämonen in der deutschen Politik helfen nur die Rauhnächte mit ihren Perchtenläufen: große Masken gegen die vielen kleingläubigen  Larven. Deutschland muss wieder laufen lernen!

Wenn nicht in den Rauhnächten, wann sonst, kann Deutschland das Volk dem politischen Maskentanz der Volksvertreter das Fürchten beibringen - im Perchtenlauf? Altes deutsches Brauchtum treibt auch merkelsche Winter von Mutti Frost aus. (Quelle:  BAYERN TOURISMUS)

2.750 Verstöße gegen Corona-Verordnung im Südwesten
Nach Angaben des Innenministeriums hat die Polizei in der Silvesternacht mehr als 2.750 Verstöße gegen die Corona-Verordnung festgestellt. Thomas Strobl zieht dennoch eine positive Bilanz.
(Stuttgarter Zeitung. Das Leben ist eine Straftat. Soll er denn über sich Negatives berichten?)

OB Michael Beck zu Weihnachten:
"Auch über die Festtage vernünftig bleiben"
(Stadt Tuttlingen. Bevor er solche Sätze absondert,sollte er sich daran erinnern, wie wenige Bürger ihn gewählt haben und ob er noch CDU oder schon Grün ist. Wer vernünftig ist, nimmt so eine "Wahl" nicht an! )

Luft raus: wofür jetzt CO2-Steuer?
Am Ende dieses atemlosen Jahres heißt es auch, einmal innezuhalten -und zu trauern.
(Angela Merkel, aus "Neujahrsansprache der Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland")

Feuerwerksmörser reißt 25-Jährigem im Elsass den Kopf ab
In der Silvesternacht ist es in der französischen Gemeinde Boofzheim nahe der Grenze zu Deutschland zu einem Unfall gekommen. Ein Feuerwerksmörser enthauptete einen Mann, ein weiterer wurde verletzt. Der Feuerwerksmörser habe dem jungen Mann „den Kopf abgerissen“, teilte die Präfektur Bas-Rhin mit. Ein 24-jähriger Mann sei im Gesicht verletzt worden und liege im Krankenhaus.
(welt.de. Boofzheim grenzt an Rhinau, wo die Rheinfähre nach Kappel stationiert ist).

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NACHLESE
METZGERS ORDNUNGSRUF 51-2020
Und sie träumen weiter vom sozialpolitischen Wolkenkuckucksheim
Von Oswald Metzger
Obwohl die Beitragssätze der Sozialversicherungen bald die 50-Prozent-Marke erreichen könnten, erschaffen Parteien immer neue Wohlfahrtsstaatsversprechen.... Immer mehr Sozialstaat lautet das vertraute wie verbindende linke Credo. Dass aber auch die Union am Ausbau des Wohlfahrtsstaats kräftig mitwirkt, belegen allein die langen Kanzlerjahrzehnte, in denen Christdemokraten den Marsch in den nimmersatten Sozialstaat immer klagloser in den unterschiedlichsten Koalitionen vorantrieben. Obwohl die Staatsverschuldung in der Corona-Pandemie explodiert wie nie zuvor, belegt jetzt ein sozialpolitisches Konzept, das die CSU-Landesgruppe im Bundestag bei ihrer Dreikönigsklausur am 6. und 7. Januar debattieren will, dass auch bei den Christsozialen der Traum vom sozialpolitischen Wolkenkuckucksheim weitergeträumt wird. Ein konkreter Vorschlag im CSU-Konzept sieht vor, dass der Staat künftig für jedes Kind bis zum 18. Lebensjahr einen monatlichen Betrag von 100 Euro in einen Pensionsfonds einzahlt...
(Tichys Einblick. So lernt der Nachwuchs frühzeitig, dass das Geld nicht erarbeitet wird, sondern als Blätter von den Bäumen fällt und die Pension mit 18 beginnt.)
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Die FOCUS-Kolumne von Jan Fleischhauer
Merkels Impfstoff-Versagen: Die verheerendste Entscheidung der Kanzlerin in 15 Jahren Amtszeit
Keine Entscheidung von Angela Merkel hat solche Konsequenzen wie der Entschluss, die Versorgung der deutschen Bevölkerung mit Corona-Impfstoff nach Brüssel zu delegieren. Keine war im Nachhinein so falsch. Warum ist in den Medien davon kaum die Rede?...Im Augenblick führt Israel mit großen Abstand im Impfrennen, gefolgt von Bahrain, den Vereinigten Staaten und Großbritannien. Deutschland sucht man im Führungsfeld vergeblich. Was die Impfrate angeht, rangieren wir irgendwo zwischen Kroatien und Chile... Dass andere Nationen uns beim Impfen abhängen, ist nicht eine Frage des Impfstarts, sondern eine der Verfügbarkeit des Impfstoffs...Man sollte denken, dass der missglückte Impfstoff-Ankauf ein Riesenthema in den Medien ist. Gibt es etwas, was einen mehr bekümmern sollte als die Aussicht, dass der Corona-Winter in Deutschland sehr viel länger anhalten wird, als er müsste? Aber das Verrückte ist: Große Teile der Presse reagieren mit enormer Nachsicht auf das Versagen der Kanzlerin...Und nun? Nun werden wir jede Woche zusehen müssen, wie ausgerechnet die Amerikaner und die Briten Impfrekorde brechen, während wir Deutsche es noch nicht einmal hinbekommen, eine Kühlkette stabil zu halten. Das Unangenehme an der Wirklichkeit ist, dass ihr auf Dauer keine Illusion standhält. Sie frisst sich einfach durch, auch durch alle Erklärungen aus Brüssel und Berlin.
(focus.de. Die illegale Grenzöffnung für Kalkutta ist sicher noch teurer und dauerhafter als Fehlimpfung gegen das nicht so schlimme Corona. Gibt es außer Versagen noch was anderes von einer mutmaßlichen Polit-Darstellerin zu berichten? Immerhin hat sie die "Presse" für ihren Begleitservice in einer Pandemie gelobt und subventioniert, die nur eine Spahndemie ist.)

Rückblick und Ausblick
Annus horribiles 2020 – was folgt?
Im Jahr 2015 spielten sich an der Grenze zu Österreich und wenig später auch an innerdeutschen Bahnhöfen Szenen ab, die vorher niemand für möglich gehalten hätte. Je nach politischer Einstellung erzeugten die surrealen Bilder von hereinströmenden Menschenmassen aus fernen Krisengebieten beim einheimischen Betrachter entweder Euphorie oder nacktes Entsetzen. Jeder wusste, dass sich Deutschland durch dieses Ereignis unwiederbringlich verändern würde, und kaum einer hielt es für möglich, dass so ein einschneidendes, singuläres Ereignis in seiner Tragweite noch zu toppen sei. Jedenfalls nicht zu Lebzeiten jener, die Zeitzeugen von „2015“ waren.
Der Alptraum zweiter Teil
Doch es dauerte nur knapp fünf Jahre, bis erneut eine Situation entstand, die so unwirklich war, dass nicht wenige das Gefühl hatten, in der unwirklichen Parallelwelt eines dystopischen Fantasy-Romans gefangen zu sein. Zwangsschließungen weiter Teile des Handels und der Gastronomie, Ausgangssperren, Demonstrationsverbote, Grenzschließung, leere Straßen, Maskenpflicht, Besuchsverbot in Krankenhäusern und Altenheimen, Massen-Kurzarbeit, drakonische Geldstrafen und die Spaltung der Gesellschaft in „Covidioten“ und „Zeugen Coronas“, verwandelten die Lebenswirklichkeit der Menschen in einen nicht endenwollenden Alptraum.Während man Mitte 2020 noch hoffte konnte, Schritt für Schritt aus diesem Alptraum wieder aufwachen zu dürfen, erfolgte zum Jahresende der politisch angeordnete Rücksturz in das wirtschaftliche und gesellschaftliche Koma, aus dem der Patient Deutschland nur mit gravierenden Langzeitschäden wieder aufwachen wird. Jene, die diese Entwicklung aufmerksam verfolgt und ihre Schlüsse daraus gezogen haben, werden den zum Jahreswechsel häufig gehörten Stoßseufzer „Jetzt kann es nur noch besser werden“, mit einem verächtlichen Schnauben quittieren.
Ausblick auf 2021
Mit einem Virus, das für die Verfassung schädlicher ist als für die Menschen, hat die Politik das Grundgesetz ins Siechbett gezwungen und Gefallen an einem neuen, einem durch und durch autoritären Regierungsstil gefunden. Und was einmal eingeführt wurde, ist schneller, als man denkt, ein Bestandteil der Normalität und frisst sich fest. Zudem gibt es in jeder Krise ebenso reiche, wie einflussreiche Gewinner, die alles dafür tun, dass die Verhältnisse so bleiben, wie sie sind. Was wird uns 2021 erwarten? Bricht das Finanz- und Währungssystem zusammen? Ist eine ganze Schülergeneration verloren? Werden wir eine Massenarbeitslosigkeit erleben? Kommt der digitale Euro, einhergehend mit der Abschaffung des Bargelds? Tritt Merkel, die ihren Amtseid täglich in sein Gegenteil verkehrt, nochmal an? Oder wird die Bundestagswahl etwa verschoben? Was ist mit dem Einzelhandel, der Gastronomie, den Sportstudios? Und last, but not least: Was wird aus unseren Grundrechten? Gehören Sie der Vergangenheit an, oder richtet sich künftig ihre Anwendung nach dem Gutdünken der Regierenden? Viele Fragen, die erst am Silvesterabend 2021 beantwortet sein werden. Eines ist jedoch zu befürchten: Dass man sich an das Annus horribiles, an das schreckliche Jahr 2020, als das Bessere von beiden zurückerinnern wird. Gerne erfüllen wir die Bitte der Betreiber des brandneuen, alternativen Telegram- Nachrichtenkanals D-NEWS, an dieser Stelle ein bisschen Werbung für sie zu machen:
D-NEWS — besuchen und abonnieren lohnt sich! Hier der Link: https://t.me/MeineDNEWS
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Die einfache Vernunft hätte von Beginn an zwischen den ganz überwiegend Gefährdeten und der Mehrheit der kaum gefährdeten Bevölkerung unterschieden und in den Schutz – nicht die Schutzhaft – der Alten und Kranken investiert. Ein vernünftiger Staat hätte vor Jahren vorgesorgt. Eine Pandemie dieser Art war erwartet worden. Und es wird nicht die letzte in dieser übervölkerten Welt gewesen sein. Auch dem Klimawandel begegnen die Deutschen mit überzogenen Maßnahmen, die den Schadstoffausstoß bisher kaum drosseln, aber den Bürgern das Geld aus der Tasche ziehen und Arbeitsplätze vernichten. Eine Krise wird der nächsten folgen. Vorbereitet ist diese Gesellschaft darauf nicht. Blind ist sie zwar nicht, aber ermüdet und desillusioniert. Sie scheint sich der Unaufhaltsamkeit des Niedergangs zu fügen. Das Gutgehen ist perfekt geregelt. Krise kann sie nicht. In ihrer Not schwingen die Hilflosen die Moralkeule, lenken vom eigenen Versagen ab und plädieren darauf, sie hätten keine Wahl gehabt.
(Wolfgang Herles, Tichys Einblick)
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China und Neuseeland feiern ohne große Corona-Einschränkungen
Wo die Pandemie unter Kontrolle ist und es kaum noch Infektionen gibt, konnte unbeschwert gefeiert werden, wie etwa in China. Doch in vielen anderen Ländern war es genau das Gegenteil: ein Silvester im Zeichen von Hygieneregeln und Kontaktbeschränkungen.
(welt.de. Nicht jedes Land wird wegen eines Virus von einemPandemiemärchen zur Diktatur, andere sind es schon.)

Chaim Noll
Ein Heiligenschein für Angela Merkel
Wir erleben einen Vorgeschmack auf den neuen, vom Staat mit Millionenzuschüssen geförderten Qualitätsjournalismus. Er scheut die großen Worte nicht mehr, wenn es um Vertreter der Geld gebenden Regierung geht, weder den Heiligenschein, noch die Zuerkennung von Prädikaten wie "übermenschlich“. Er erweist sich als neue Form von Heldengesang. Und die Kanzlerin richtet in ihrer Neujahresansprache auch einen Dank an die „Redaktionen“.
(achgut.com. Scheinheilige unter sich, es gibt ja keine Hofnarren mehr, die für Bildung der Ungebildeten sorgten.)

Unterkunft von Kriegsgefangenen in Sibirien. Geschichtliches Dokument im Elsass! bei der französischen Gedenkstätte von Schirmeck zur Vergangenheit des  Gebiets Elsaß-Mosel. Der Pfeil zeigt auf die nationale französische Gedenkstätte des ehemalgen KZ Natzweiler-Struthof.

In der Bundeswehr und nicht nur dort
Wenn Tradition zu einer politischen Waffe gemacht wird
Von Gastautor Christian T. Petersen
Die Geschichte der DDR zeigt, wie Politik versuchte, gelenkte Traditionen zu etablieren. In jüngster Zeit kommt es zu forcierten Traditionsbrüchen und damit einhergehenden Absurditäten - ermöglicht durch ein Klima der Geschichtslosigkeit. Einige Beispiele. Das berühmte Bonmot, demzufolge Tradition nicht die Anbetung der Asche, sondern die Bewahrung der Flamme sei, trifft für das moderne Deutschland nicht mehr zu. Immer mehr entfernt es sich von seiner eigenen Vergangenheit – nicht nur historisch. Um in der Metapher zu bleiben, könnte man sagen: Die Flamme ist erloschen, die Asche längst zerstreut. Eine neue Flamme soll entzündet werden, kann aber mangels Nahrung nicht brennen – und verglimmt daher bei jedem neuen Versuch des Anzündens. Etwas weniger allegorisch ausgedrückt: „Die Deutschen sind zu oft Weltmeister im Ver­­drängen“, schreiben Kraus & Drexl (“Nicht einmal bedingt abwehrbereit“ 20191:221) – und das ist noch sehr di­plo­ma­tisch formuliert....Fazit: Ein inzwischen etabliertes politisch-mediales System in Deutschland vereinnahmt derzeit die Tradition für seine eigene Ideo­lo­gie – ’erneut’ muss man hinzufügen. Denn das war früher so – und ist es auch heute noch: Eine Politik, die ethno­lo­gisch völlig neutrale Be­griffe wie Volk, Rasse oder eben Tradition plötz­lich in­frage stellt, um bei bestimmten Alters- und Wählergruppen zu punk­ten, ist op­por­­tu­ni­stisch – und feige, wenn sie sich nicht der eigenen Ver­gangen­heit zu stel­len ver­mag.
(Tichys Einblick. Mehr deutsche Geschichte, was ja auch Kultur ist, ist speziell im Elsass, allgemein in Frankreich und anderen Ländern zu erfahren als im abgeschafften Deutschland selbst, wo ein oft auch durch Geschichtsklitterung und -fälschung gekennzeichneter Erinnerungskult  als Vergangenheitsbewältigung eingesetzt wird. )

500 Polizisten bewachen die Privilegierten
ZDF-Silvester live vom Brandenburger Tor ohne Publikum
Deutlicher als mit diesem Glitzerlix vor dem Brandenburger Tor haben die „Schaffenden” den „Gaffenden” selten demonstriert, welche Rolle ihnen zukommt.
VON Fritz Goergen
..Traurig finde ich an diesem Vorgang gar nichts, peinlich alles und anmaßend bis zum geht nicht mehr. Dass sich die veröffentlichte Meinung und Kultur „Schaffenden” unter sich treffen, gegenseitig mit Auszeichnungen behängen und das ans Volk versenden, gibt es ja schon seit Jahrzehnten. Wenn das Volk in kollektivem Hausarrest sitzt, lässt sich das nicht nur in geschlossenen Räumen, sondern im abgesperrten öffentlichen Raum inszenieren..
(Tichys Einblick. Nordkorea lässt grüßen!)

Polizei vermutet Anschlag: Bundeswehr-Jeeps brennen in Leipzig
Nach dem Brand von mehreren Bundeswehrfahrzeugen in Leipzig während der Silvesternacht hat das Landeskriminalamt Ermittlungen aufgenommen. Im vergangenen Jahr war es im Leipziger Stadtteil Connewitz zum Jahreswechsel zu schweren Ausschreitungen von Linksextremen gekommen.
(Junge Freiheit. Was ist eine Armee, die sich nicht einmal selbst schützen kann?)

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