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Gelesen

Hans-Ulrich Rülke als Friedrich Hecker 2.0?

(tutut) - Zeitung und Leser, das sind zwei Welten, die nicht mehr zusammenfinden. Wie Nachrichten aus Mecklenburg für Zuspätgekommene.  Bismarck soll gesagt haben: "Wenn die Welt untergeht, so ziehe ich nach Mecklenburg, denn dort geschieht alles 50 Jahre später". Ähnlich klingt's,  wenn Zeitungsmacher heute ratlos im eigenen Sterbebett liegen: "Umfrage: Sagen Sie uns Ihre Meinung zur aktuellen Berichterstattung". Was ist aktuell, wenn Leser erfahren oder auch nicht, was sie schon mindestens einen Tag vorher wissen konnten? Für die Mehrheit der Deutschen ist das Internet kein Neuland wie für seine Kanzlerin. 96 Prozent der Haushalte haben Internetanschluss mit steigender Tendenz. So träumen also Medienhäuser weiter vor sich hin und verpassen den Anschluss.  Wenn sie dann auch noch in einer anderen Welt auf dem Abstellgleis stehen und das nötige Fachpersonal fehlt, dann wird die alte Dampfzeitung zum Brauchtum, das niemand mehr braucht. Im Gegensatz zur Fasnet, denn die ist mehr als das, wofür ein anscheinend nicht im Bilde befindlicher Redakteur sie hält: "Der Virus der Fasnet - Der Narr als solcher ist ein kreatives Wesen. Denn seine Aufgabe ist es, die Welt auf den Kopf zu stellen, sich über deren Verrücktheiten lustig zu machen, oder einfach 'nur' ein möglichst originelles Kostüm zu gestalten. Da wäre es ja gelacht, wenn die Narren sich die Fasnet durch ein Virus gänzlich hätten verderben lassen. Dabei mussten sie nicht nur kreativ, sondern auch flexibel sein. Szenarien, die noch im Sommer ausgearbeitet wurden, erwiesen sich schnell als nicht mehr machbar". Derdiediv Virus? Kein Wunder, dass Fasnet auch noch afrikanisch wird im Reich der ahnungslosen Volkskundler: "'Wo man herkommt, spielt keine Rolle' - So hat ein junger Mann aus Togo die Immendinger Fasnet für sich entdeckt". Selbst daheim spielt es eine große Rolle, ob Fasnet echt oder ein Plagiat ist. Meist genügt für den großen Unterschied der Blick in die Geschichte: katholisch oder protestantisch? Rückschau ist auch nötig, bevor eine solche Behauptung aufgestellt wird: "Interview: 'Bei der Pest gab es auch nur Kontaktverbot' - Berufsmusikerin Regina Berner fordert von Politik für Kulturbranche intelligente Lösungen". Ein Volk hat normalerweise Kultur, ohne dass diese zum Beruf gemacht wird, es sei denn, sie wird ihm ausgeredet und durch bunte Vielfalt ersetzt. Wer wissen will, wie das mit der Pest war, der lese bei Martin Luther nach, welcher sich strikt weigerte, vor der Pest zu fliehen, oder schlage nach in Pepys Tagebuch, der die Pest in London er- und überlebte. Wie Zeitung besonders inaktuell ist, zeigen solche sinnlosen Zahlen: "Sieben neue Corona-Fälle - Der Landkreis Tuttlingen hat am Montag sieben positive Fälle zu verzeichnen. Drei von 35 Gemeinden sind betroffen. Es liegen neun Negativbefunde vor - Genesen sind 17 weitere Personen. 12 Covid 19-Patienten befinden sich im Klinikum, davon drei auf der Intensivstation, diese werden beatmet. Zudem gibt es im Klinikum zwei Corona-Verdachtsfälle. In den Pflegeheimen sind derzeit 16 Bewohner und 26 Mitarbeiter infiziert. Aktuell seien keine weiteren Covid 19-Mutationen nachgewiesen worden, teilt das Landratsamt mit". Das ist so aktuell, wie die Ankündigung von 60 Zentimeter Schnee im Winter, wo es überraschenderweise schneit oder ein Scherzartikel aus Spaichingen in der Art eines Konfettiwurfs: "Langlaufen boomt - Winterwanderwege in Planung - 80 Menschen sind der Arbeitsgemeinschaft Skiwanderwege in den letzten vier Wochen beigetreten". Wer hat schon ein Reh auf Skiern gesehen? Und wenn es nicht schneit? Dann war es die Klimaerwärmung. Obwohl, Forscher sagen ja, die gibt es hundertprozentig, egal wie kalt es ist. Denn Wetter geht immer. Genauso wie Nostradamus: "Baden-Württemberg erreicht seine Klimaschutzziele für 2020". Das ist echte Fasnet! Und auch dies: "105 statt 30 Besucher - Polizei löst Gottesdienst auf - Wegen Verstößen gegen die Corona-Verordnung hat die Polizei einen freikirchlichen Gottesdienst in Zimmern ob Rottweil aufgelöst. Anstatt der genehmigten 30 Besucher nahmen 105 Menschen an der Zusammenkunft teil, wie die Beamten am Montag mitteilten. Zudem hielt sich etwa ein Drittel der Besucher nicht an die Maskenpflicht. Auch die Teilnehmerliste sei nicht ordentlich geführt worden". Haben sie auch den lieben Gott erwischt? Vielleicht schließt sich der ja ihnen an: "Narren verärgert über Konstanzer Polizei - Brief sorgt für Empörung und Kritik - Die Vertreter von Zehntausenden Narren im Südwesten haben sich verärgert über die Konstanzer Polizei gezeigt. In einem Schreiben warfen die..den Beamten vor, Zünfte moralisch unter Druck gesetzt zu haben". Obrigkeit und Untertan, das 19. Jahrhundert als verblühende Fasnetslandschaft. "Stein des Anstoßes war ein Brief der Polizei, in dem auf die Corona-Verordnung hingewiesen und eine harte Linie bei der Umsetzung angekündigt wurde. Demnach sind nicht nur Umzüge und Partys verboten, sondern etwa auch das Aufstellen von Narrenbäumen und das Anbringen von bunten Narrenbändeln im öffentlichen Raum. Dekorieren sei kein triftiger Grund, um das Haus zu verlassen". Leben verboten im grünschwarzen Wunderland fern von allen Gipfeln. "Laut den Vereinigungen sind Zunftmeister von Polizeiposten angerufen worden, um sicherzugehen, dass das Schreiben auch verstanden wurde". Wenn Zeitung noch Zeitung wäre, dann würde der Umgang mit Menschen und ihrer Kultur nicht unter "Kurz berichtet landen", dann müsste hingeschaut und gesagt  werden, was ist in diesem Land. Nicht erst, wenn der Verwaltungsgerichtshof  nicht mehr anders kann, als ein idiotisches (im römischen Sinne von Laienhaftigkeit) von der Politik angeordnetes Ausgehverbot zu kassieren und einem Denkmal der Grünen vor der Landtagswahl eine weitere  Niederlage bereitet. So aber artikelt eine "Landeskorrespondentin" ihr Leid erst, nachdem der Ministerpräsident in den Brunnen gefallen ist: "Höchste Zeit für einen Fahrplan". Der Wecker hat schon vorher geklingelt! "Was überforderte Eltern und ihre Kinder statt weiterer, wenig erhellender Leitfäden dringend brauchen, ist ein Plan. Einer, der Wege zurück in die Schule aufzeigt. Es ist zum Beispiel unbegreiflich, dass Präsenzunterricht nicht etwa an Infektionszahlen geknüpft wird". Noch eine Zahlengläubige. "In anderen Bereichen, etwa beim Aufheben der nächtlichen Ausgangsbeschränkungen, hatte Baden-Württemberg das doch auch vor. Schon vor Monaten hat das Robert-Koch-Institut hier klare Vorschläge vorgelegt". Narri! Narro! Das von einem Tierarzt geleitete Institut eines Bankers als Gesundheitsminister weisse Bescheid? Was geht das die an, wenn Bildung und der Umgang mit einer auch eingebildeten Pandemie Ländersache ist? Einen Scherz hat die Pandemiegläubige noch: "Ärgerlich ist auch, dass selbst nach zehn Monaten Pandemie die Frage noch immer nicht abschließend geklärt ist, wie ansteckend Kinder sind" Steckt frau sich mit Kindern an, bringt die nicht der Storch? Blablabla. Dann darf auch noch die geschiedene kinderlose Kanzlerin in die Bütt der Zeugen Coronas: "Streit über den richtigen Zeitpunkt der Schulöffnungen - Kanzlerin Merkel kündigt längerfristige Strategie an - Chef des Lehrerverbands fordert Tests und Impfungen". Der Justizminister hat auch noch einen Einfall, den er selbst ausprobieren sollte: "Als Konsequenz aus dem Staufener Missbrauchsfall gilt für Richter in BadenWürttemberg eine verschärfte Fortbildungspflicht...Sie müssen Seminare absolvieren, um sich für ihren Dienstposten zu qualifizieren - etwa als Familienrichter...'Um den Schutz von Kindern vor Missbrauch effektiver zu machen, müssen wir an allen denkbaren Punkten ansetzen', sagte Justizminister Guido Wolf (CDU) der 'Schwäbischen Zeitung'. Dazu gehöre auch die Fortbildungspflicht, die sein Haus neben anderen Punkten forciert habe". Wann kommen Bildungs- und Fortbildungspflicht für Politiker?

Wo ist die Pest?

Landkreis weist zur Fasnet Alkoholverbotszonen in Stadtzentren aus
In den Innenstädten von Tuttlingen, Spaichingen und Trossingen darf über die Fasnet kein Alkohol konsumiert oder verkauft werden. Damit kommt der Landkreis einem Wunsch der Polizei nach.
(Schwäbische Zeitung. Narri, Narro, der Polizeistaat ist do! Wo sind Demokratie und Rechtsstaat geblieben mit ihren Strohbären? Friedrich Hecker:  "In der Republik liegt alle Stärke im Volk, in ihm ruht alle Macht. Sie wirkt nicht, sie strebt nicht nach einem Zentrum hin, noch geht sie von einem solchen aus; sie wirkt peripherisch wie die Nervengeflechte im menschlichen Körper; seine Beamten sind nur die verantwortlichen Vollstrecker seines Willens; sie sind dem Volke untertan in ihrem Dienste, dem Volke, das sie bezahlt“.)

Kultusminister für schrittweise Schulöffnung ab nächster Woche
Die Kultusminister der Länder sprechen sich bei weiter sinkenden Corona-Zahlen dafür aus, dass die Schulen in Deutschland ab der kommenden Woche schrittweise wieder aufmachen.Einen entsprechenden Beschluss fassten sie am Montagabend in einer Schaltkonferenz, den die Kultusministerkonferenz (KMK) am Dienstag veröffentlichte. „Die negativen Folgen von Schulschließungen für die Bildungsbiografien und die soziale Teilhabe von Kindern und Jugendlichen müssen begrenzt werden“, heißt es in dem Papier.
(Schwäbische Zeitung. Bildungskatastrophendienst. Sie wissen nichts, sie machen nichts, nun tun sie so als ob.)

OB Steffens sieht Geld gut angelegt
Stadt Offenburg gab über 90.000 Euro für Imagefilm aus
Neben Zuspruch gab es auch viel Kritik am Neujahrsfilm der Stadt Offenburg. OB Marco Steffens zieht nun angesichts 18 000 Klicks eine positive Bilanz und hebt die Wirkung auf das Standortmarketing hervor.
(Offenburger Tageblatt. Die Steuerzahler haben es ja! Genau 93 500 Euro für die Selbstdarstellung eines CDU-OB? Ist der der Stadt so teuer? Wer was davon, wenn die Stadt gleichzeitig zu ist?)

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NACHLESE
FDP-Chef Lindner
„Erste Öffnungsschritte wären möglich“
Vor dem neuen Spitzentreffen in der Corona-Krise hat FDP-Chef Christian Lindner die Bundesregierung aufgefordert, Regeln für eine Öffnung von Handel und Bildungseinrichtungen vorzulegen. „Die Bundesregierung lässt jede Perspektive vermissen, wie sie gesellschaftliches Leben wieder öffnen möchte. Die nationale Kraftanstrengung darf nicht länger nur darin liegen, Bereiche von Wirtschaft und Gesellschaft möglichst lange geschlossen zu halten“, kritisierte Lindner im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.
(welt.de. Kannitverstan. Ein jammernder Babyparteivorsitzender im Laufstall einer sozialistischen Mutti. Sein Vize weiß es schon lange: "Die Welt ist verrückt!")
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Döpfners Bewegungsspielraum
Die WELT und die Extremkommunisten
Von WOLFGANG PRABEL
Vor einigen Wochen haben sich die Eigentumsverhältnisse bei der WELT geändert. Die Merkelfreundin Friede ist von Bord gegangen.47,6 Prozent der Aktien gehören derzeit dem Investor KKR und für 44,4 Prozent hat Mathias Döpfner die Stimmrechte. Das heißt: Döpfner hat jetzt etwas mehr Bewegungsspielraum. Er setzt sich langsam aber sicher vom dunkelroten Kanker im Kanzleramt ab. Dazu gehört natürlich auch, daß man sich vom erzkommunistischen Beraterstab der Kanzlerin distanziert. In den letzten Tagen klingt immer mehr Kritik durch, daß Dr. Merkel zu viel mit dem Null-Kórona-Club von Schwab und Langstreckenluisa kollaboriert. Schluss mit dem Hangeln von Lockdown zu Lockdown, fordert Virologe Prof. Kekulé in der Dienstagausgabe der WELT. Gefragt seien langfristige Maßnahmen, die ein soziales und wirtschaftliches Leben ermöglichten. Dem „No Covid“-Ansatz erteilte er eine Absage. Der Ex-Chefredakteuer Poschardt warnte vor den Extremisten von RRG, insbesondere die Jusos und die Grüne Jugend findet er plötzlich gefährlich.Einige wirtschaftsnahe Journalisten bekommen das Frösteln, wenn sie die Morgenthaustrategie der Bundesregierung verfolgen, die aus Zerstörung der zuverlässigen und preiswerten Energieversorgung, der Rausekelung der Autoindustrie und der mutwillige Ruinierung des Mittelstands im Dienstleistungsbereich besteht. Dazu die Vorsorgeversprechen, die sich bereits am Ende dieses Jahrzehnts nicht mehr halten lassen. Der Handel, das Frisörhandwerk, die Banken, Wirtschaften und Hotels spielen im DAX und in der Wahrnehmung keine Rolle, sie sind auch bei den Ertragssteuern unwichtig. Ihr Umsatzsteuer- und Lohnsteuerertrag wird von den deutschen Medien jedoch unterschätzt. Wenn bei der Commerzbank wieder einmal 10.000 gutbezahlte Stellen abgebaut werden kann man das nicht mit der Lohnsteuer von 20.000 Pizzaboten kompensieren (wovon gefühlt ein Viertel als Kleinunternehmer selbständig sind und damit die Sozialkassen nicht füllen). Es wird auch kaum noch jemand von den Dienstleistern große Lust haben viel Geld für Investitionen in die Hand zu nehmen. Ich kalkuliere, daß die nächste Generation der Gastronomen mit geleasten Biertischgarnituren und Gläsern aus Konkursmassen arbeiten wird und daß die Erlebniswelten im Verkauf der Vergangenheit angehören. Der Vietnamese in der Plattenbaugroßsiedlung hat in seinem Textilbasar noch nie teueren Dekoschnickschnack aufgestellt und hat weniger Kredite zu bedienen. Sein Schutzgeld wird derzeit vermutlich ausgesetzt werden, die ausländischen Erpresserbanden arbeiten professioneller, als Dr. Merkels Finanzminister. Sie töten die Kuh nicht, die sie noch melken wollen.Für mittel- und langfristige Investitionen ist Deutschland nicht mehr der Ort. Das Schicksal des Kraftwerks Moorburg zeigt das wie im Brennglas, das Ende vieler Gastronomen und Händler ist den Herrschenden ebenso Wurst. Eine Vorausschau über einen Zeitraum länger als ein halbes Jahr wird sich jeder vernünftige Mensch schenken. Um zum roten Faden zurückzufinden: Die Berliner Wirtschaftspolitik ist nach Jahren der planwirtschaftlichen Wühlarbeit in ihrer Resultatphase angekommen. An den laufenden Steuereinnahmen kann man am deutlichsten ablesen, daß eine Normalisierung nicht mehr stattfinden wird, zumal die Kanzlerin in einer heiklen Phase hektisch an der Energiesteuerschraube dreht. Der Energiepreis ist der zentrale Knackpunkt der Wirtschaftsentwicklung, das werden diejenigen, die es derzeit vehement leugnen, noch lernen. Selbst der NGO-Aktivst ist ein kleines Kraftwerk, wenn er nichts futtern würde, ginge er nach ein paar Tagen aus und man hätte Ruhe.Die Hoftrompeter von Klaus Schwab und die von ihm ferngesteuerte Groko versuchen den Eindruck zu erwecken, daß alles ökonomische Ungemach dem Virus zuzuschreiben ist. Der ökonomische Abstieg hatte jedoch vor dem Februar 2020 begonnen. Ende 2019 hatte eine heftige Rezession ihren Lauf genommen, Covid war nur das Tüfelchen auf dem i, in manchen Branchen freilich mehr.Ein Teil des Bürgertums merkt inzwischen, auf was man sich im letzten Jahrzehnt eingelassen hat und wird unruhig. Die Gesellschaft ist zwischen verängstigten Covidioten und jenen Schaffenden, die in ihrer Existenz mehr und mehr bedroht werden, gespalten. Das hätte das kleine Virus nicht bewirkt, es sind die irren kommunistischen Hetzer aus Davos, die daraus einen Grund machen wollen, die Weltherrschaft zu erobern und die bürgerliche Gesellschaft im blutigen Schaum zu ersticken.Mathias Döpfner könnte sich mal die Mühe machen und mit Gewinn die Frankfurter Zeitung zwischen 1925 und 1932 studieren. Wer ständig leisetritt, und sich mit halbgewalkten Redakteuren, Halbheiten, Halbwahrheiten und Selbsttröstungen durchwurstelt, bewirkt nichts. Wer die Paradigmen der Sozialisten auch nur zum Teil nachbetet, ist als bürgerliche, marktwirtschaftliche und pluralistische Echokammer zur Bedeutungs- und Wirkungslosigkeit verdammt. Ein bißchen Freiheit geht nicht, Axel Springer wußte das noch, er handelte danach und hatte Einfluß auf die öffentliche Meinung. - Grüße an den V-Schutz: „In einer Welt, in der nichts mehr wirklich wichtig ist, in der man tun kann, was man will, besteht die Gefahr, daß Prinzipien, Wahrheiten und Werte, die in Jahrhunderten mühsam erworben wurden, auf die Müllhalde eines übertriebenen Liberalismus gekippt werden.“ © Giovanni Paolo II.
(Im Original erschienen auf prabelsblog.de)
(pi-news.net)

Verfassungsrichter dringt auf Beteiligung der Parlamente bei Corona-Maßnahmen
Stephan Harbarth, Präsident des Bundesverfassungsgerichts, fordert eine stärkere Beteiligung der Parlamente bei den Entscheidungen zu Corona-Maßnahmen. Das Verfassungsgericht verzeichnet inzwischen mehr als 880 Verfahren mit Bezug zur Corona-Pandemie.
(welt.de. Was die Politik veranstalzet, ist nur noch irre. Schlimmer: Die Parlamente verzichten auf Pflichterfüllung. Damit kann sich Deutschland Wahlen ersparen und das Volk seine Vertreter nach Hause schicken. Verfassungsschutz und Verfassungsgericht müssen wieder Demokratie und Recht einsetzen, sonst führt eine irre Politik zu irreparablen Schäden dieses Landes.Wann nimmt die CDU ihre Kanzlerin aus dem Kanzleramt?)

Boris Reitschuster im Gespräch mit Marcus Held
SPD-Abgeordneter rechnet mit Merkels Corona-Politik ab
Die Bundesregierung lege keine ausreichende Begründung für die harten Maßnahmen vor, die Einschränkung der Grundrechte dürfe nicht zur Norm werden, sondern müsse jeden Tag begründet werden – der SPD-Abgeordnete Marcus Held kommt aus der Deckung und spricht Klartext. „Ich hätte es nie für möglich gehalten, dass man so lange die Grundrechte in Teilen außer Kraft setzt, und das ohne belastbare Daten tut, das hätte ich nicht für möglich gehalten.“ Seine Hauptsorge gelte den Kindern und Jugendlichen: „Die Kinder und Jugendlichen haben sechs, acht Wochen, über zwei Monate, ihre Freunde nicht mehr gesehen, waren nicht mehr in der Schule und im Kindergarten. Ich finde das sehr gefährlich. Wir hören ja jetzt, dass es da auch ganz andere Folgen gibt.“ (Siehe auch Artikel zum Video auf reitschuster.de)
(pi-news.net)

Irreparable Schäden
Das Kanzleramt und die Kinder
Von Andreas Rosenfelder
Woran wird man sich erinnern, wenn man einmal auf die deutsche Corona-Politik zurückblickt? Wo wurden Akzente gesetzt? Nicht bei der Planung der Impfkampagne, das steht wohl fest. Auch nicht beim Schutz der Altenheime, wie die Sterbestatistiken zeigen. Und leider auch nicht bei der Durchsetzung von Schnelltests, die sofort mehr Freiheit und Sicherheit zugleich ermöglichen würden.Die Regierung hatte andere Prioritäten: Ausgerechnet die Schließung der Schulen erhob die Bundeskanzlerin, obwohl Bildung in Deutschland Ländersache ist, zur Chefsache – durch hartnäckige Forderungen, durch massiven internen Druck auf die Ministerpräsidenten, ja sogar, wie die „Bild“ berichtet, durch ein hastig bei der Leopoldina bestelltes Gutachten im Herbst. Helge Braun, Angela Merkels Kanzleramtsminister, spielt dabei eine Schlüsselrolle...
(welt.de. Stoppt die Politik gegen Deutschland und das deutsche Volk! Stoppt Merkel und ihr unfähiges Regime! Es ist Gefahr in Verzug durch eine Kamarilla mutmaßlicher Dilettanten.)

Bielefeld kurz vor dem Schneekollaps: "Wenn es nicht aufhört zu schneien, haben wir einen Katastrophenfall"
(focus.de.Bielefeld gibt's bekanntlich gar nicht.)
„Epidemiologisch müssten wir verschärfen“ – Lauterbach fürchtet „Turbo-Virus“
(welt.de. Schon wieder ein Sack umgefallen? Die Lauter da Bach na.)
Giffey sieht bei Schülern „depressive Verstimmungen und Vereinsamung“
(welt.de. Warum ist die noch Ministerin?)

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DAS WORT DES TAGES
Hamburg passt die Abiturprüfungsbedingungen an Corona an. Lehrer und Schüler erhalten noch genauere Hinweise auf die Themen der Prüfungen, um besonders in Mathematik gezielter den zuvor behandelten Stoff zu prüfen. Und was ist am Corona-Abitur jetzt neu? Früher hieß das ganz einfach „Abitur in SPD-regierten Ländern“…
(Stephan Paetow, Tichys Einblick)
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Der Mann, der vor 500 Jahren wusste, wie Merkel tickt
Von Thomas Rießinger. Was Machiavellis Fürst recht war, ist der Kanzlerin billig. Ihre Mitstreiter, die Minister, die Ministerpräsidenten, selbst hochgestellte Leiter von Gesundheitsbehörden sind angewiesen auf allerhöchste Gunst, die so schnell entzogen werden kann wie sie gewährt wurde – verbunden mit dem Entzug liebgewordener Privilegien. Erstaunlich, dass man schon vor 500 Jahren wusste wie Angela Merkel tickt.
(achgut.com. Der Mensch ist bekannt, seit es ihn gibt, solange wird er auch schon beschrieben.)

Energiewende jetzt mit Geisterkraft
Von Hans Hofmann-Reinecke. In Nordfriesland wurde vergangenes Jahr eine Installation zur industriellen Fertigung von „grünem Wasserstoff“ in Betrieb genommen. Das Äußere macht einen technologisch ausgereiften Eindruck, das Herzstück der Anlage aber bedarf wesentlicher Verbesserung: Es liegt das Flair eines Potemkinschen Dorfes in der Luft.
(achgut.com. Politik ist eine Geisterfahrt von Gespenstern.)

Dirk Maxeiner
Coming out: Wie ein Corona-Autokorso unseren Sonntag rettete
Ich rufe runter zu Sabine: „Das ist eine Corona-Demo. Autokorso“. Sabine zurück: „Da müssen wir mitfahren“. Und dann etwas kleinlauter: „Wo ist der verdammte Autoschlüssel?". Hektik kommt auf. Ich: „Wir müssen raus in den Vorgarten. Fähnchen schwingen“. Ich finde kein Fähnchen, recke schlicht den Daumen nach oben. Dann kommt Sabine und es sind schon zwei erhobene Daumen. „So fängts an, Herr Söder“, sage ich zu Sabine.
(achgut.com.Demnächst wird der Verkehr in ganz Deutschland verboten, nachdem das Leben schon Corona und ihren Clan mit Merkel und den Mutanten stört.)

It’s the Polarwirbel, stupid!
Von Reinhard Mohlr. Es brauchte nur ein paar Tage Kälte, und schon meldete sich der erste Klimaforscher, der das bedrohliche Geschehen klimatechnisch ins große Ganze einordnete. Klar: Man kann die Menschen mit diesem irritierenden Februarwetter nicht einfach alleine lassen. Begleitetes Denken ist der Trend unserer Zeit.
(achgut.com. Die Stunde der Klimakteriker.)

„Ocean Viking“
Mehr als 400 Mittelmeer-Migranten dürfen in Italien an Land
Das Migrantenhilfsschiff Ocean Viking hat am Montag mit hunderten Einwanderern den Hafen der sizilianischen Stadt Augusta erreicht. Das von SOS Mediterranée betriebene Schiff hatte in den vergangenen Tagen mehr als 420 Migranten nahe der libyschen Küste aufgenommen. Einige wurden positiv auf das Coronavirus getestet.
(Junge Freiheit. Illegale Ausländer. Für Nachschub ist gesorgt.)

Die Umerziehungspresse macht ihrem Namen wieder alle Ehre
Politische Gewalt eskaliert – Medien berichten falsch
Von STEFAN SCHUBERT
Die blutige Saat von Hass und Hetze ist aufgegangen. Allerdings sprechen wir hier von einer Hetze, die die Mainstream-Medien nicht nur verschweigen, sondern ganz maßgeblich mitbefeuern.Doch je mehr die Gesellschaft gespalten wird, je mehr Bürger und Selbstständige wegen der völlig aus dem Ruder gelaufenen Corona-Zwangsmaßnahmen in ihrer Existenz bedroht sind, desto angespannter wird sich die Sicherheitslage in Deutschland entwickeln. Diesen Kontext verbreiten auch die Mainstream-Medien, die die BKA-Zahlen instrumentalisieren, um in gewohnter Relotius-Manier gegen alle zu hetzen, die ihrem eigenen linken Weltbild widersprechen: Konservative, Rechte, Reichsbürger, Rechtsextremisten und seit 2020 Querdenker und Kritiker der Corona-Politik, die die Haltungsjournalisten beinahe pauschal als Corona-Leugner diffamieren. Vorneweg bei dieser perfiden Kampagne marschiert der milliardenschwere Bertelsmann-Konzern. Über maßgeblichen Einfluss verfügt dort die Merkel-Freundin und Milliardärin Liz Mohn. Der Nachrichtensender n-tv gehört, wie 68 Fernsehsender und 31 Radiostationen, zur RTL Group, die wiederum durch Bertelsmann kontrolliert werden. Dem Gütersloher Medienkonzern gehören über 75 Prozent der Aktien. Eine Schlagzeile vom Wochenende auf n-tv.de lautet: »Anfeindungen nehmen zu: Auch Virologen im Visier der Corona-Leugner«. Angela Merkel gefällt diese Art der »Berichterstattung« bestimmt. Vielleicht stimmt man sich bei den regelmäßigen Treffen im Kanzleramt gar darüber ab. Selbst der Regierungssprecher bestätigte auf Nachfrage, dass die Kanzlerin eine »sehr enge, vertrauensvolle Beziehung zur Familie Mohn« habe.Die Hetze gegen alles und jeden, den diese als rechts von einer extrem nach links verrückten CDU vermuten. Das BKA warnt im Angesicht des Superwahljahrs 2021 vor einer weiteren Eskalation auf Deutschlands Straßen.Kommen wir zuerst zu den harten Fakten. Das Innenministerium hat auf Parlamentsanfrage die Zahlen politisch motivierter Kriminalität gegen Politiker im Jahr 2020 veröffentlicht. Danach hat es 2629 Straftaten gegen Amts- und Mandatsträger gegeben. Im Vergleich zum Jahr 2019 mit 1674 Straftaten ist dies ein Anstieg von 57 Prozent.Gewaltdelikte stellen hierbei noch eine Minderheit dar: 1247 Beleidigungen, 403 Nötigungen/Bedrohungen und 228 Sachbeschädigungen machen die Hauptmasse der politischen Kriminalität auf.Wolfgang Lieb schreibt darüber auf NachDenkSeiten: »Sie sind eng miteinander befreundet. Man spricht sogar von regelmäßigen gemeinsamen Kaffeekränzchen im Kanzleramt.« Wer meinte, die Kungelei von Medien-Milliardären und Politik würde sich auf Staaten wie China und Russland beschränken, der sollte sich bewusst machen, wer mit wem in Berlin-Mitte kungelt. Eine weitere Überschrift bei n-tv zum Thema lautet: »Gewalt oft durch Reichsbürger«. Eines haben beide Schlagzeilen der Bertelsmann-Medien gemeinsam, sie geben nicht nur die wirkliche Realität verzerrt wieder, sie verkehren die Fakten geradezu ins Gegenteil. Denn, die Zahlen der Bundesregierung sagen ganz klar und unmissverständlich aus, dass Menschen, die in der AfD aktiv sind, die mit weitem Abstand am stärksten betroffene Gruppe von politischer Gewalt sind.Bei 42 Prozent aller Taten, wo eine Parteizugehörigkeit der Opfer bekannt ist, wurden Amts- und Mandatsträger der AfD angegriffen. Insgesamt verzeichnet das Innenministerium 863 Fälle. Mit großem Abstand folgen CDU/CSU (306), SPD (293), Grüne (252), Linke (192) und FDP (56). Vergessen dabei darf nicht werden, dass auch die Altparteien oftmals nicht etwa durch Rechtsextremisten attackiert werden, sondern von Linksextremisten. Diese werfen in ihrer verqueren Logik einzelnen Parteimitglieder der SPD und Grüne vor, zu rechts zu sein. Gerade im Shithole Berlin kommt es seit langem zu einer Welle von Anschlägen auf SPD-Politiker, die ins Visier der Linksextremisten gerückt sind. Diese hatten sich zuvor gegen Clankriminalität ausgesprochen oder von linksradikaler Gewalt distanziert.
Linksextreme Gewaltwelle
Durch Deutschland rollt also eine Welle von linksextremer Gewalt und Terroranschlägen. Doch diese Schlagzeilen sucht man beim Bertelsmann-Konzern vergeblich, auf jeden Fall hat der Autor trotz intensiver Recherche keine gefunden. Und um den politischen wie medialen Offenbarungseid zu komplementieren, folgen nun Fragen (die Antworten erst recht), die im Mainstream absolut tabuisiert ist: Woher kommt diese linke Gewalt? Wer sind die Hassprediger dieser menschenverachtenden Linksextremisten?Wer sorgt mit seinen Artikeln und Publikationen dafür, dass politisch Andersdenkende als legitime Opfer von Anschlägen angesehen werden?Wer unterstützt diese Links-Terroristen? Wer finanziert diese linksextreme Gewaltwelle? Was unternimmt die Bundesregierung gegen diese linksextreme Gewaltwelle? Was unternehmen Facebook, Twitter und YouTube um die linksextremen Superspreader auf ihren Kanälen zu stoppen?Welche Gesetzesinitiative plant die Bundesregierung um die linksextreme Gewaltwelle zu stoppen? Wir alle, die diesen Artikel lesen, kennen die Antworten auf diese Fragen.Schließen möchte ich den Artikel mit einem berühmt-berüchtigten Zitat des von Merkel seinerzeit geschassten Innenminister Thomas de Maizière:
»Ein Teil dieser Antworten würde die Bevölkerung verunsichern.«
» Christian Jung: Staats-Antifa, 285 Seiten, 19,99 Euro
» Stefan Schubert: Vorsicht Diktatur!, 320 Seiten, 22,99 Euro
(Dieser Beitrag ist zuerst bei KOPP Report erschienen)
(pi-news.net)

Kaufhausbesitzer im Interview
„Das Grundvertrauen in den Staat wird gerade komplett verbrannt“
Der Unternehmer Udo Kellmann, 63, betreibt in Bergisch-Gladbach ein Kaufhaus. Im TE-Interview spricht er über seine Erfahrungen mit einer überforderten staatlichen Corona-Bürokratie – und die Konsequenzen aus dem Lockdown.
VON Alexander Wendt
...Wie lange reicht es noch? -- Bis Mai, maximal Juni. Dann ist Game Over. Dann bleibt nur die Insolvenz...
(Tichys Einblick. Deutschland kaputt!)

Streit um „Nord Stream 2“
Ukraine wirft Steinmeier „gefährliche Geschichtsverdrehung“ vor
Die Ukraine hat mit Empörung auf Äußerungen von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zur Ostsee-Pipeline „Nord Stream 2“ reagiert. Steinmeier hatte das Festhalten an dem Projekt unter anderem mit der historischen Verantwortung Deutschlands gegenüber Rußland wegen des Zweiten Weltkriegs begründet.
(Junge Freiheit. Hat der alte Spezialsozialist in Geschichte ganz gefehlt?)

Der Bundespräsident und Russland
Steinmeiers historisches Argument spricht nicht für, sondern gegen Nordstream 2
Der Bundespräsident leitet aus dem deutschen Angriff auf die Sowjetunion 1941 eine Verpflichtung zur Vollendung des deutsch-russischen Gas-Leitungsprojekts Nordstream 2 ab. Das ist irrig und im Ergebnis möglicherweise verhängnisvoll.
VON Georg Gafron
(Tichys Einblick. Über diesen Mann ist jedes Wort zu viel. Das geht ihn alles nichts an.)

Die Behörden kapitulierten vor der großen Zahl - Bis zu 400 Trauergäste bei Beerdigung in Rain am Lech
Von DER ANALYST
Die in Bayern gegenwärtig geltenden „Corona-Bestimmungen“ erlauben bei Beerdigungen die Anwesenheit von maximal 25 Personen aus dem engsten Familien- und Freundeskreis mit Abstand und Mundschutz. Allerdings hat die Bestattung einer jungen Frau am vergangenem Freitag im 9000-Einwohner Städtchen Rain am Lech (Landkreis Donau-Ries), dem Rest der Republik eindrucksvoll gezeigt, dass manche vor dem Gesetz gleicher sind.
Böse Ahnung schon im Vorfeld
Angehörige der Verstorbenen hatten im Vorfeld bei der Stadtverwaltung wegen einer Grabstelle nachgefragt. Bei dieser Gelegenheit wurden sie darauf hingewiesen, dass nur 25 Personen an der Beerdigung teilnehmen dürfen. Für die anderen bestünde die Möglichkeit, Kränze zu schicken. Offenbar ergab sich durch das Gespräch beiden Behörden der Eindruck, dass es notwendig sein könnte, die Trauerfeier zu überwachen. Deshalb stand ab 12:00 Uhr eine Polizeistreife am Friedhof, um die Situation zu überwachen. Schon nach kurzer Zeit zeichnete sich ab, dass die angemeldete Besucherzahl weit überschritten wird. Jetzt gab es zwei Möglichkeiten: Entweder die Trauerfeier auflösen oder eine Ausnahmegenehmigung erteilen. Wie die lokalen Medien berichten, entschied sich Bürgermeister Rehm nach Rücksprache mit den anwesenden Beamten und dem Polizeipräsidium Augsburg, die Trauerfeier nicht aufzulösen und eine Ausnahmegenehmigung zu erteilen. Seine Begründung:
„Im Vorfeld sicherten uns die Angehörigen zu, dass es maximal 25 Trauergäste werden und die Angehörigen darüber informiert wurden, dass die Möglichkeit besteht, Kränze zu schicken. Als sich die Situation anders darstellte, stellte sich für uns die Frage: Wie gehen wir mit der Situation um? Ich traf gemeinsam mit der Polizei die Entscheidung, der Veranstaltung eine Ausnahmegenehmigung zu erteilen, da eine Auflösung der Trauerfeier nur mit einem großen personellen Einsatz durch die Polizei möglich gewesen wäre. Dies erschien uns zu riskant, da wir eine Eskalation vermeiden wollten. Unter den Rahmenbedingungen haben wir vor Ort den Infektionsschutz durch persönliche Ansprache und Hinweise auf die Maskenpflicht und Abstandsregeln durchgesetzt. Rückblickend war die Entscheidung richtig um eine Eskalation zu vermeiden, da eine Auflösung unter Corona-Bedingungen nicht einfach gewesen wäre“. Wie inzwischen bekannt wurde, hatten die Trauergäste signalisiert, den Friedhof nicht freiwillig zu verlassen. Daher drängte das Präsidium Augsburg den Bürgermeister, eine Ausnahmegenehmigung zu erlassen. Zu seiner Ehrenrettung ist anzumerken, dass er das Ansinnen zweimal abgelehnt hatte und erst nachgab, als ihm die Polizei klar machte, dass die Situation nicht ohne einen massiven Einsatz durch mindestens eine Hundertschaft zu lösen wäre.
Bürgermeister hatte keine Befugnis für die Ausnahmegenehmigung
Allerdings war Bürgermeister Rehm gar nicht dazu befugt, eine Ausnahmegenehmigung auszustellen. In der entsprechenden Verordnung heißt es nämlich wie folgt: „Ausnahmegenehmigungen können im Einzelfall auf Antrag von der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde erteilt werden, soweit dies aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar ist.“ Demnach hätte allenfalls Landrat Stefan Rößle in Absprache mit dem Gesundheitsamt eine solche Genehmigung erteilen dürfen. Es ist jedoch nicht zu erwarten, dass dieser Gesetzesverstoß irgendwelche Folgen haben wird.
Teilnehmerzahl massiv beschönigt
Erwähnenswert ist noch, dass in den Mainstream Medien von einer Trauerfeier „mit mehr als 100 Besuchern“ die Rede ist, während Augenzeugen vor Ort von bis zu 400 Teilnehmern berichten, die ausweislich ihrer Autokennzeichen aus Karlsruhe, Dortmund und Essen angereist waren. Die Meinung vieler Leser zu dem Vorgehen der Behörden bringen Kommentare auf der Facebook-Seite einer Regionalzeitung auf den Punkt. Bleibt noch die Frage nach dem ethnischen Hintergrund der Trauergäste. Selbstverständlich blieb diese in der Berichterstattung der Mainstream Medien unbeantwortet. Es ist allerdings anzunehmen, dass es bei den indigenen Deutschen nicht mehr allzu viele Familien gibt, die in der Lage sind, für eine Beerdigung bis zu 400 Teilnehmer zu mobilisieren. Wer auch immer diese Trauergäste waren, eines haben sie gezeigt: Der Staat kapituliert vor Geschlossenheit, Entschlossenheit und Großfamilien. Leider mangelt es den indigenen Deutschen gleich an allen dreien. Oder sollte sich in Rain die Ausnahme versammelt haben, welche die Regel bestätigt?
(pi-news.net)

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