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Zum Corona-Radball nach Lauterbach? Hat der Staatsfunk ohne Abstand und Maske eine Ausnahmegenehmigung? 

(tutut) - Eins hat das AHA-Erlebnis mit Corona bewirkt: Abstand mit Maske zwischen Zeitung und Lesern hat enorm zugenommen. Hugo Egon Balder ("Tuttifrutti") würde dies sicher begrüßen, folgt es doch seinem Beispiel: "Ich mach mir über nichts Gedanken - das hilft enorm". Nachdem Spezialjournalismus ordentlich auf den Spuren Aschenbrödels zwischen den Guten und den Schlechten vom Töpfchen bis zum Kröpfchen ausgesiebt hat, bleibt von der weiten und der engen Welt kaum noch Erwähnenswertes übrig. Es wäre doch gesungen und gelacht, wenn nicht alle Bäume vor der Papierpresse gerettet werden könnten. Sogar das Hochamt der Narretei flüchtet vor Merkels Nachtkrabb oder allen beiden und ihrer Polizei ins Virtuelle: "Fasnet auf Abstand - Gumpig? Gompig? Schmutzig? Einfallsreichtum war an diesem außergewöhnlichen Donnerstag gefragt". Na, wer sagt's denn, auch Brauchtum wird zu holder Einfalt und gurkt herum, wenn ein Virus das wollen soll. Manche Baden-Württemberger werden trotz Verwaltungsgerichtshof weiterhin nachts vor Corona weggesperrt und denken sich nichts dabei. Es klingelt nicht einmal, wenn ihnen die Wahrheit der Binse wie aus der Bütt aufgetischt wird: "Das einsame Sterben - Die Corona-Pandemie verändert die Arbeit der Pflegekräfte in Altenheimen - Vor allem wegen der hohen Todesrate der Bewohner". Hat es dort schon einmal Überlebende gegeben? Der Tod holt alle, hundertprozentig! Daran ist allerdings Merkel ausnahmsweise nicht schuld. Ansonsten aber bestimmen sie und ihr Laienensemble auch die Hinrichtungslinien der Politik, die einem Wackelpudding gleicht. Mal hat sie Pech - Grenzen können nicht überwacht werden, Kalkutta zu Gast,  nun haben Volk und Kleineuropa kein Glück: "Deutschland beschließt Grenzkontrollen - Strengere Regeln für Einreise aus Tirol und Tschechien - Angst vor Coronavirus-Mutanten". Was ein Volk  unter Adenauer und anderen wiederaufgebaut hat, geht nun im  Mutanten-Tsunami Merkels endgültig da Bach na. Alle ihrer Querflöte hinterher. "Es tanzt eine Bibabutzefrau in allen Kreisen herum". Zeugen Coronas artikeln ihr Leid über die regierungsamtliche Pest - "Offenbarungseid der Einfallslosen - Ein Jahr leidet das Land nun unter der Pandemie". Holde Einfalt, schreibt einer vom anderen ab und nennt das dann Zeitung? Nichts Neues unterm Schnee von gestern. Stumpfes ist  spitz - "Kretschmann lädt zu Spitzengespräch über Teststrategie ein". Das Denkmal geht aufs Ganze. Und dann gibt es ja auch noch die Friedensreligion Islam in Spaichingen:  "Auch in der Moschee ist nichts wie sonst - Die muslimische Gemeinde hat die Gebetsabläufe und Riten der Situation angepasst". Wird in Erdogans Ditib auch mutiert?  Was wollte eine islamkundige Schreiberin eigentlich sagen? Dass es eine Parallelwelt in Spaichingen gibt? Falls sie ihn mal findet, diesen ihren Sprachfehler, darf sie ihn behalten: "Kolpingsfasnet kommt gut an". Gleich legt sie noch einen drauf: "Rezept für die Fasnetsküchle von Hilde Schumacher", aktuell ist ein "h" zu wenig, dafür aber die Rezeptesammlung sechs Jahre alt. Auch Ärztinnen sind Menschen und können Corona kriegen, selbst wenn sie sogar TUT-FDP-Stadträtin sind, das ist auch nicht das, was als Neuigkeit durchgehen kann:  "'Nehmt die Krankheit ernst' - Ärztin und Gemeinderätin Dr. Cornelia Seiterich-Stegmann berichtet von ihrer Corona-Infektion". Das Leben ist lebensgefährlich. Da bleiben  Zeitung und Leser wie die Fasnet "auf Abstand" zu sich selbst. Höchste Zeit, das Land wiederzubeleben. Schmeißt die Defibrillatoren an, bevor die SPD in ihrem neuen Autoland nur noch Rollatoren mit Stern produziert!

Warum so bescheiden? Politikerinnen, Erzieherinnen, Grundschullehrerinnen, Sozialarbeiterinnen, Pfarrerinnen, Polizistinnen, Richterinnen, Redakteurinnen, Feministinnen, Genderinnen, Männerinnen, Quotinnen hat das Land auch.

"Ich will für sie da sein"
Persönliche Mitteilung: Ehefrau von Ministerpräsident Kretschmann an Brustkrebs erkrankt
Die Ehefrau von Baden-Württembergs Ministerpräsident ist an Brustkrebs erkrankt, das teilte Kretschmann am Freitag in einer Pressemitteilung mit. Er werde deshalb manche Wahlkampfveranstaltungen absagen müssen.
(focus.de. Politisch, sonst wäre es privat und ginge niemand was an, auch nicht im Endspurt des Wahlkampfs. Dann muss er es auch tun! Warum hört er (fast 73) nicht auf, sondern tut sich einen sinnlosen "Wahlkampf" an, obwohl Bundesländer durch Bund und EUdSSR längst überholt, und Landtage nur noch Einrichtungen der Volkswohlfahrt für Parteifunktionäre sind?)

Strobl: Auch Grenzschließungen möglich
Der Vorsitzende der Innenministerkonferenz, der baden-württembergische Ressortchef Thomas Strobl (CDU), hält im Kampf gegen die Corona-Pandemie auch erneute Grenzschließungen für möglich. „Sie sind als Ultima Ratio notwendig, wenn es darum geht, Leib und Leben von Menschen zu schützen“, sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe. „Wenn eine Region zu einem Hochrisiko- oder Virusmutationsgebiet erklärt wird, greifen bestimmte Maßnahmen und Regeln - und die muss man mit der gebotenen Konsequenz kontrollieren.“ ..
(bild.de. Ist er schon vervirt? Die Grenze zu Frankreich ist seit Wochen zu. "Europa" ist ein Völkerbescheißerle.)

Kreise entscheiden selbst
Ausgangsbeschränkungen in Baden-Württemberg: Liste mit betroffenen Landkreisen
(swr.de. Stunde der Landräte? Polizeikleinstaaterei. So was gab es nicht einmal im Vormärz. Merkt noch immer niemand, wie verrückt Politik sein kann, die das Volk vertreten soll?)

Corona-Mutationen
„Müssen unser Land vor weiteren Viren schützen“ – Spahn nennt Grenzkontrollen „unumgänglich“
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat die Grenzkontrollen zu Tirol und Tschechien als schmerzliche Entscheidung bezeichnet, die aber für eine gewisse Zeit unumgänglich sei. Der CDU-Politiker warnte vor zu schnellen Öffnungen.
(welt.de. Vor Kalkutta gibt es keinen Schutz? Ein in der Sache ahnungsloser Banker. Virusspinnerei ohne Ende. Sein Rücktritt wegen mutmaßlich erwiesener Unfähigkeit ist überfällig. Wo bleiben Demokratie und Rechtsstaat? )

Der andere Blick
Ein Jahr lang marschierte die deutsche Politik im Gleichschritt – jetzt kehrt der Widerspruchsgeist endlich zurück
Während der Corona-Krise konnte sich die Regierung auf ein lammfrommes Volk verlassen. Das ist vorbei. Der verpatzte Impfstart schürt Unmut, und das Superwahljahr sorgt für Kontroversen.
(Neue Zürcher Zeitung. Meint NZZ-Chefredakteur Eric Gujer, wobei er die Deutschen überschätzt, denn die dümmsten Kälberwählen weiterhin ihre Metzger selber. Ein Land bleibt Ländle und lässt Opa Grün im maoistischen Sinn aufs Ganze gehen. Weg mit allem, was Deutschland seit 1949 heilig sein sollte. Daran ändern ein paar kleine Gespenster nichts, der Geist steckt höchstens in Flaschen.)

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NACHLESE
Unabhängig von getroffenen Maßnahmen
WHO meldet globalen Einbruch der Corona-Zahlen
Corona soll sich exponentiell verbreiten, bis 70% der Bevölkerung infiziert sind, die gefährlichen Varianten sollen jetzt gerade erst loslegen, sagen Regierende und assoziierte Opposition: Und dennoch fallen die Zahlen auf allen Kontinenten ungeachtet aller angeblich entscheidenden Faktoren. Warum?
VON Redaktion
...Geklärt ist dieses Phänomen der abnehmenden Zahlen also keineswegs. Aber es zeigt sich, dass Corona-Wellen kommen und gehen – weltweit, unabhängig von Herdenimmunität, Impfung, Lockdown, Masken und auch vom Klima. Würde man den gängigen Theorien folgen, müsste sich Covid-19 exponentiell ausbreiten, bis 70% der Bevölkerung infiziert sind. Das passiert aber nicht – wie auch nicht bei den Grippe-Wellen der letzten Jahre...
(Tichys Einblick. Wissen das Bürgermeister, Landräte und Ministerpräsidenten als Laien nicht von Merkel besser? Nur Größenwahnsinnige glauben, der Natur ins Handwerk pfuschen zu können, ohne zu ahnen, wie.)
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Thomas Maul, Gastautor
Zum Geburtstag von Drostens „Sars-CoV-2“
Vor einem Jahr erhielt die durch das neue Corona-Virus ausgelöste Erkrankung den Namen Covid-19. Auch das Virus wurde umgetauft: aus „2019-nCoV“ wurde „Sars-CoV-2“. Damit wurde frühzeitig suggeriert, dass der Erreger bei Infizierten in der Regel zu SARS, einem schweren akuten respiratorischen Syndrom, führt - und eine „schwere Epidemie“ im Gange sei. Dabei ähnelten die klinischen Gesamtfolgen von Covid-19 von Anfang an eher einer schweren Influenza als SARS oder MERS..Erkenntnisse des chinesischen CDC zu Wuhan führen dazu, dass das RKI das neue Coronavirus noch am 24. Februar (siehe hier) als grippeähnlich einstuft...
(achgut.com. Morbus Merkel trifft's doch besser. Ich habe was, das Ihr noch nicht habt!Nun habe ich Eure Seelen!)

Regierungserklärung
Angela Merkel und „wir“ und der Sieg über „das Virus“
Nach ihrem von den Landesregierungen erzwungenen Teilrückzug versucht die Bundeskanzlerin im Bundestag wieder die Reihen zu schließen – und spricht wie die Anführerin eines Krieg führenden Landes.
VON Ferdinand Knauss
„Das Virus richtet sich nach Infektionszahlen“. Was soll man von dieser Aussage der Bundeskanzlerin in ihrer Regierungserklärung vor dem Bundestag halten? Das Virus als rationaler Akteur, der sich nach etwas „richtet“? Den Satz sollte man sich vielleicht merken für den Fall, dass noch einmal jemand behauptet, Merkel betreibe als promovierte Physikerin eine sachlich-rationale und keinesfalls sentimentale Politik...
(Tichys Einblick. Ist sie noch Frau ihrer Sinne? Wie rief Von Stauffenberg? "Es lebe das heilige Deutschland!" Jetzt aber alle!)

Nichts gesehen, nichts gehört
ZDF-Morgenmagazin fragt, inwiefern die Grundrechte eingeschränkt seien
In einem kleinen Tweet vom ZDF-Morgenmagazin offenbart sich die alltägliche Ignoranz des öffentlich-rechtlichen Elfenbeinturms.
VON Redaktion
Nach einem Beitrag des ZDF-Morgenmagazins über den Lockdown und mögliche Lockerungen beschwerte sich ein Nutzer auf Twitter: „Warum spricht man im Morgenmagazin von Belohnungen von der Politik, wenn es darum geht, dass den Menschen die #Grundrechte seit ca. 1 Jahr entzogen wurden. Das ist doch ein Wahnsinn!“ Daraufhin antwortet die Morgenmagazin-Redaktion: „Inwiefern sehen Sie Ihre Grundrechte denn eingeschränkt?“..
(Tichys Einblick. Wer nur Befehlen folgt, braucht kein Grundgesetz.)

Manfred Haferburg
Deutschlands ungeliebter Weltmeister
Am 7. Februar 2021 hat das Kernkraftwerk Grohnde die Marke von 400 Milliarden Kilowattstunden erzeugten Stroms überschritten. Weltweit existiert kein einziger Kernkraftwerksblock, der jemals mehr Strom erzeugt hat. Damit hat Grohnde während seiner Laufzeit 400 Millionen Tonnen CO2 eingespart. Das ist ein halbjähriger CO2-Gesamtausstoß Deutschlands. Und es könnte locker noch 20 Jahre sicher weiterlaufen. Doch die Kaputtmacher ziehen ihm jetzt den Stecker – für immer.
(achgut.com. Campingkocher tun's doch auch.)

Julian Marius Plutz
Wie Spahn mit Google die Pressefreiheit abschaffen wollte
Bestellte wissenschaftliche Papiere schürten 2020 im Auftrag des Staates Panik. Doch damit nicht genug. Wer im Netz Covid-Informationen suchte landete automatisch auf der Seite des Bundesgesundheitsministeriums. Das bezahlte den Monopolisten Google mit Steuergeldern, um seine Propaganda bevorzugt unters Volk zu bringen. Ein Gericht machte dieser Ungeheuerlichkeit nun ein Ende.
(achgut.com. Wie heißen die Ungeheuer?)

Henryk M. Broder
Köppel: Ab ersten März ist fertig mit diesem Lockdown!
Video. „Ab ersten März ist fertig mit diesem Lockdown“, ruft der Zürcher Verleger und Nationalrat (Abgeordneter) den Wirten in der Schweiz zu. Keine Regierung habe das Recht, gesunden Betrieben das Leben und das Wirtschaften zu verbieten. „Das gibt es nicht, das haben sie nicht einmal im Zweiten Weltkrieg gemacht... Die Polizei kann ja dann kommen und Bußen verteilen."
(achgut.com. Darf der jetzt noch in den großen Kanton einreisen, früher war er sogar mal WELT-Chefredakteur?)

"Vertrauen in den Rechtsstaat ruiniert"
Wolfgang Kubicki: „Söders Nerven liegen blank“
Der FDP-Politiker und Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki kritisiert den bayerischen Ministerpräsidenten in ungewöhnlicher Direktheit. Er wirft ihm vor, "das Vertrauen in den Rechtsstaat und in die Freiheit der Wissenschaft" zu ruinieren.
VON Dokumentation
(Tichysd Einblick. Söder ist doch nur Merkels Bubi und mutiert die CSU auch zur Blockflöte um.)

Merkels antideutsche Politik kostet Leben
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) setzt in der Corona-Krise auf Durchhalteparolen, anstatt den Bürgern Perspektiven zu bieten. Dabei hat sie mit ihrem Handeln das Impfdebakel verschuldet. Zudem agiert sie weiter am Parlament vorbei. Ein Kommentar von Jörg Kürschner.
(Junge Freiheit. Es hindertt sie ja niemand in einem "Unrechtsstaat".)

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DAS WORT DES TAGES
Schon Konfuzius wusste: Wenn die Worte nicht stimmen, dann ist das Gesagte nicht das Gemeinte. Wenn das, was gesagt wird, nicht stimmt, dann stimmen die Werke nicht. Gedeihen die Werke nicht, so verderben Sitten und Künste. Darum achte man darauf, dass die Worte stimmen. Das ist das Wichtigste von allem. Mögen Altmeier und Genossen sich diese Weisheit hinter die Ohren schreiben. Es ist auffällig, dass aus dem kleinen Saarland – neben Peter Altmaier – noch weitere berühmte und berüchtigte politische Koryphäen stammen: Der Staatsratsvorsitzende und Todesstreifenchef Erich Honecker, Peinlichkeitsminister Heiko Maas, Oskar Lafontaine und Annegret Kramp-Karrenbauer. Warum haben diese Koryphäen nicht im Saarland Karriere gemacht?
(Leser-Kommentar, Tichys Einblick)
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„Sehr froh, wieder in Deutschland zu sein"
Horst Seehofers abgeschobene Afghanen sind zurück
Im Juli 2018 hatte der Bundesinnenminister über die Abschiebung von 69 Afghanen berichtet. Nun sind mehrere von ihnen wieder in Deutschland, wie ein Fernsehmagazin berichtet – ganz legal dank Einwanderungsgesetz.
VON Alexander Wallasch
Panorama trifft also vier der Rückkehrer in Bayern und berichtet, die vier wären „sehr froh, wieder in Deutschland zu sein.“ Es ist ja nicht so, dass dies eine große Ausnahme wäre. Wiederholungsanträge gibt es zu tausenden. Die Welt berichtete schon Anfang 2019, dass jeder dritte Abgeschobene wieder nach Deutschland einreist. Dementsprechend wären von Seehofers 69 nicht nur fünf, sondern sogar 23 wieder in Deutschland...Wie TE Mitte April 2020 berichtet hat, ist es Afghanen in der Türkei mit gültigen türkischen Aufenthaltspapieren möglich, dort ein Touristen-Visum für Deutschland zu beantragen.
(Tichys Einblick. Das wird wohl als "Seehofern" in das Politiklexikon eingehen. Wenn Deutschland nach Broder ein Irrenhaus ist, so fühlen sich anscheinend nicht nur die Deutschen darin wohl, sondern die ganze Dritte Welt.)

Stoffmasken schützen besser als medizinische
Eine Studie der amerikanischen Gesundheitsbehörde zeigt: Stoffmasken weisen durchschnittlich eine höhere Schutzwirkung auf als medizinische Masken. Am besten schnitten aber auch Stoffmasken allein nicht ab.
(Junge Freiheit. Wenn die Natur es wollte, gäbe es sie und auch die Menschen nicht. Nicht geboren zu sein schützt vor allem, sogar vor dem Tod.)

Die Besserwisser
Spahn und Wieler maßen sich Wissen an, das selbst die WHO nicht hat
Von Fritz Goergen
Die jüngsten WHO-Daten zeigen bei vorsichtigster Interpretation, dass niemand weiß, ob und wenn ja, was "wirkt". Doch Spahn und Wieler behaupten es trotzdem.
(Tichys Einblick. Wer nichts weiß, der weiß alles. Das Problem sind die Bürger, welche Stümperei und Rechtsbruch bekommen, weil gewählt.)

Der Geheimdienst bespitzelt sich jetzt selbst -Säuberungswelle beim „Verfassungsschutz“
Von MANFRED ROUHS
Der Feind steht rechts. Er lauert überall. Vor allem im Inneren. – Das scheint, so in etwa, das Weltbild des Präsidenten des Bundesamtes für „Verfassungsschutz“, Thomas Haldenwang (60, CDU), zu sein. Deshalb müssen die Mitarbeiter der Behörde jetzt Fragen beantworten. Pausenlos: „Von der Einstellung bis zum Ruhestand.“ Das berichtet der „Focus“. Dem dient offenbar auch eine interne Schulungsreihe der Behörde zum Thema „Extremismus im öffentlichen Dienst“. Die stieß einem Spezialisten des „Verfassungsschutzes“ so unangenehm auf, dass er Einzelheiten an den „Focus“ durchsteckte. Seinen Angaben zufolge mussten er und seine Kollegen Fragen beantworten wie z.B. diese: „Sie sind auf einer Party eingeladen. Sie bekommen mit, dass der Gastgeber fremdenfeindliche Witze macht. Wie reagieren Sie?“ Wer darauf „ich lache mit“ antwortet, ist durchgefallen. Witze sind schon von der Geheimpolizei des Fürsten Metternich im 19. Jahrhundert als staatsgefährdend erkannt worden. Wie ein roter Faden, wie eine historische Kontinuität zieht sich in Deutschland der Umgang mit Menschen, die die falschen Witze erzählen, von Metternich über Kaiser Wilhelm, vom Dritten Reich und der DDR zur Merkelrepublik unserer Tage: sie werden gemeldet, isoliert und bei Bedarf inhaftiert. Wer glaubt, das sei übertrieben, der schaue sich einmal die historische Kontinuität des Paragraphen 130 unseres Strafgesetzbuches an, der 1871 noch demjenigen 200 Thaler Strafe androhte, der zum Klassenhass aufstachelt: Er gibt der Obrigkeit ein beliebig dehnbares Allerweltsinstrument an die Hand, um ihre Gegner zu kriminalisieren. Die Norm war und ist nicht rechtsstaatlich. Einerseits muss uns Haldenwangs Dauerbespitzelung seiner eigenen Leute alarmieren: Die Zeiten werden härter. Wer sie überstehen will, braucht ein dickes Fell. Andererseits beweist sie: Die Repression bekommt Risse. Erst verhärtet sie sich, dann bricht sie ein. Auch dafür gibt es historische Beispiele.
(pi-news.net)

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